Working Holiday Programme

Working Holiday Programme (WHP) tragen dem häufigen Wunsch der Jugend Rechnung, im Rahmen eines kulturell-touristischen Auslandsaufenthalts spontan kurz befristete Arbeitsverhältnisse einzugehen und auch die Bildungseinrichtungen im Ausland zu nutzen. Junge Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren sollen damit in der Lage sein, sich ihren Ferienaufenthalt teilweise selbst zu finanzieren, dabei praktische Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln und vom Bildungsangebot vor Ort zu profitieren. Beschäftigung oder Bildung sind also nicht der primäre Anlass der Auslandsreise, sondern ergeben sich beiläufig. Auslandserfahrungen und gute Fremdsprachenkenntnisse sind wichtige Aspekte für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Zudem wird mit diesen Programmen das Verständnis für andere Länder und Kulturen gefördert.  

Die inhaltliche Zuständigkeit liegt beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, wobei die Verhandlungsführung dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres obliegt.

Anfragen von österreichischen Interessenten betreffend Working Holiday Programme sind an die jeweilige Vertretung in Österreich zu richten, nicht an das BMEIA (siehe Punkt Working Holiday Antrag, Antragstellung). Die Entscheidung über die Zulassung zur Teilnahme liegt in der Zuständigkeit der Behörde des jeweiligen WHP-Partners.

Österreich hat bisher mit Neuseeland, der Republik Korea, Chinesisch Taipeh, Hongkong, JapanIsrael, Kanada, Chile und Australien diesbezügliche Vereinbarungen getroffen.

Somit liegt Österreich mit seinem WHP-Angebot im EU-Spitzenfeld.