Flag Usbekistan Usbekistan (Republik Usbekistan)

Stand 25.04.2018 (Unverändert gültig seit: 02.03.2018)

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) für die Grenzregionen zu Afghanistan und die Grenzgebiete zu Tadschikistan und Kirgisistan. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in diese Gebiete wird abgeraten.

Für Surchandarja einschließlich Termez im Südosten des Landes ist eine gesonderte Registrierung erforderlich, bei Verschärfung der Sicherheitssituation muss mit einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit gerechnet werden. In den grenznahen Gebieten des Ferghana-Tals zu Kirgisistan und Tadschikistan herrscht Minengefahr. Von Reisen in das Ferghana-Tal wird abgeraten.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im Rest des Landes.

Es herrscht landesweit eine latente Gefahr von Terroranschlägen durch extremistisch orientierte islamistische Gruppen. Mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen ist insbesondere in Taschkent, Buchara und Samarkand zu rechnen. Es wird insgesamt zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Demonstrationen jeder Art sollten generell gemieden werden.

In Taschkent sollten keine wertvollen Gegenstände oder größere Geldbeträge mitgeführt und nachts keine Fußwege unternommen werden. Überlandfahrten in der Nacht sollten vermieden werden. Dokumente sollten fotokopiert werden, obwohl manchmal die Vorlage des Original-Reisepasses erforderlich sein kann. Vor der Nutzung privater Taxis wird wegen der Gefahr von Raubüberfällen gewarnt.

In Not geratenen Österreichern kann, falls sie sich in Gebieten mit hohem Sicherheitsrisiko aufhalten, wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Hilfestellung geleistet werden.

Für Urlaubsreisen und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit erhöhtem oder hohem Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Usbekische Botschaft in Wien.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 3 Monate nach Ausreise
  • Cremefarbiger Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: Ausländer müssen sich innerhalb von drei Tagen gegen eine Anmeldegebühr beim Stadtbezirk registrieren. Die Registrierung erfolgt durch das Hotel (Touristenvisum) bzw. durch den Reisenden selbst (Besuchervisum). Die nachträgliche Änderung der Visakategorien ist nicht möglich. Die Registrierungsquittung ist Voraussetzung für die Buchung von Flügen bzw. Fahrkarten für Reisen im Landesinneren und muss bei der Ausreise vorgelegt werden. Die Einhaltung der melderechtlichen Vorschriften wird streng überwacht, die Missachtung kann zu hohen Geldstrafen führen. Weiterführende Informationen zu Visa und Visagebühren finden Sie auf der Seite der Botschaft der Republik Usbekistan.
    Ein Grenzübertritt auf dem Landweg ist von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr möglich. Einzelne Grenzübergänge sind länger geöffnet. Während der Nachtstunden bleiben die Straßen-Grenzübergänge geschlossen, im Luft- und Eisenbahnverkehr wird die Grenzkontrolle uneingeschränkt 24 Stunden lang durchgeführt. Ein Grenzübertritt nach Kirgistan auf dem Landweg ist für Touristen nicht möglich. Auch andere Grenzen zu den Nachbarländern können jederzeit ohne Vorwarnung geschlossen werden.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Euro werden grundsätzlich akzeptiert, es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar; Travellerschecks und Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert. Es wird empfohlen, Banknoten neueren Datums in besten äußeren Zustand mitzunehmen. Mittlerweile gibt es eine immer größere Anzahl von Bankomaten in Taschkent, über die Bargeld bezogen werden kann. Über die Deviseneinfuhr muss bei der Einreise eine Zollerklärung in zweifacher Ausfertigung ausgefüllt werden. Das Formular „Zollerklärung“ gibt es neben der russischen Version auch in englischer Sprache, bisweilen allerdings nur auf besondere Nachfrage. Bei der Einreisekontrolle muss darauf geachtet werden, dass der Reisende eines der beiden ausgefüllten Zollerklärungsformulare abgestempelt wieder zurück erhält. Dieses Exemplar muss bei der Ausreise auf Verlangen vorgezeigt werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können – sofern sie deklariert werden – bis zum Wert von 1.000 USD zollfrei eingeführt werden. Videokameras müssen bei der Einreise deklariert werden (des Weiteren empfiehlt sich die Deklaration von anderen Wertgegenständen).

Die Ausfuhr von Bargeld in Fremdwährung ist in der bei der Einreise deklarierten Höhe gestattet. Die darüber hinausgehende Ausfuhr von Fremdwährung ist mit einer Genehmigung der Nationalbank zulässig. Ist der ausgeführte Betrag an Fremdwährung um mehr als 2.000 USD geringer als der bei der Einreise deklarierte Betrag, können die Zollbehörden entsprechende Nachweise (z.B. Bestätigungen von Wechselstuben) über die Verwendung des Geldes verlangen. Ein Rücktausch in Euro ist nicht möglich. Zollfreie Ausfuhr von persönlichen Gebrauchsgegenständen (sofern sie keinen Zollgebühren unterliegen) bis zum Wert von 500 USD. Die Ausfuhr von Edelmetallen und Pelzen ist verboten, Kunstgegenstände dürfen nur mit Genehmigung des usbekischen Kulturministeriums ausgeführt werden.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Besonders prekär ist die Gesundheitslage in Karakalpakestan und im Gebiet um den Aralsee. Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Informationen über empfohlene Reiseimpfungen erhalten Sie auf der Homepage des Öffentlichen Gesundheitsportals.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden. Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, den besonders im Winter desolaten Straßenzustand, sowie mangelnde Fahrdisziplin und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer wird hingewiesen. Bei Beteiligung an einem Verkehrsunfall kann es zu einer mehrwöchigen Stilllegung des Fahrzeugs kommen, bis alle Untersuchungen zum Unfallhergang abgeschlossen sind. Autoersatzteile sind mitunter schwer erhältlich. Bei Verkehrsübertretungen wird üblicherweise das Bußgeld sofort durch die allseits präsenten Verkehrspolizisten verlangt. Die Tankstellendichte ist gering, Raststätten mit sanitärer Infrastruktur sind unbekannt. Treibstoff ist oft schwer erhältlich.

Es sollten ausschließlich offizielle Taxis, die auf dem Dach und seitlich als solche gekennzeichnet sind, benutzt werden.

Im Inlandsverkehr sowie im grenzüberschreitenden Flug-, Bus- und Bahnverkehr kommt es häufig zu Verspätungen, die Einhaltung europäischer (Sicherheits-)Standards ist nicht gegeben. Die Benutzung internationaler Direktflüge ist anzuraten. Zugverbindungen bestehen nach Kasachstan, Kirgisistan und Turkmenistan.

Klima:

Typisches Kontinentalklima mit langen, sehr heißen Sommern. Die Winter sind kurz, streng und schneearm. Niederschlag hauptsächlich im Winter und Frühjahr.

Usbekistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Informationen zum richtigen Verhalten im Falle eines Erdbebens finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und  im Erdbebenschutzratgeber des Bundesministeriums für Inneres.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten. Als strategisch wichtig gelten auch Einrichten wie z.B. die U-Bahn in Taschkent, Flughäfen, Bahnhöfe, Tunnels, Brücken sowie andere öffentliche Gebäude. Grenzanlagen und Grenzbefestigungen dürfen ebenfalls nicht fotografiert werden.

Homosexuelle Handlungen sind illegal und werden mit Freiheitsstrafen ab drei Jahren geahndet, in der Praxis aber selten vor Gericht gebracht. Das usbekische Strafrecht enthält keine Vorschriften zu sexuellen Handlungen unter Frauen.

Prostitution ist strafbar und kann mit Geldstrafen geahndet werden, wird aber gleichfalls nur selten gerichtlich verfolgt.

Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Islam. Eine Anpassung in Verhalten und Kleidung an die lokalen Gepflogenheiten wird empfohlen.

Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden (vor Ort in Taschkent die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland).

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Wien

Botschaft
c/o BMeiA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien

Telefon:
(+430) 501150-3263
Telefax:
(+430) 501159-323

Leitung:
KRAUT Alois | Gesandter / ao. u. bev. Botschafter

Amtsbereich:
Usbekistan
Konsularbezirk:
zuständig für Konsularangelegenheiten: Österreichische Botschaft/Konsularabteilung Moskau; zuständig für Erteilung von Touristenvisa im Rahmen des Schengen Abkommens: Deutsche Botschaft in Taschkent
Anmerkung:
Telefon aus ganz Österreich: (05) 01150-3263

Botschaft der Republik Usbekistan | Ständige Vertretung der Republik Usbekistan bei den Internationalen Organisationen in Wien

Botschaft der Republik Usbekistan

Pötzleinsdorferstrasse 49, 1180 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 315 39 94, 95
Telefax:
(+43 / 1) 315 39 93
Amtsbereich:
Republik Bosnien-Herzegowina, Republik Kroatien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Republik Österreich, Serbien und Montenegro, Slowakische Republik, Republik Slowenien, Ungarn

Parteienverkehr:
Mo - Fr 09:00 - 18:00

Ständige Vertretung der Republik Usbekistan bei den Internationalen Organisationen in Wien

Pötzleinsdorferstrasse 49, 1180 Wien

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Mo - Fr 09:00 - 18:00

Vertrauensanwalt Ibrokhim MUKHAMEDJANOV

Kanzlei:
Mukhamedjanov & Partners Law Firm
Straße:
Shevchenko st 21
Stadt:
Tashkent, Usbekistan 100060

Telefon:
(+998/71) 233 65 44
(+998/90) 933 47 77
Telefax:
(+998/71) 233 41 70

Sprachkenntnisse:
Usbekisch, Russisch, Englisch

Basisdaten

  • Hauptstadt
    Taschkent
  • Int. Kennzeichen
    UZ
  • Sprache
    Usbekisch, Sprachen ethnischer Gruppen
  • Fremdsprachen
    Russisch
  • Währung
    1 Usbekistan-Sum (UZS) = 100 Tijin
  • Zeitunterschied zu MEZ
    +4h
  • Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Zwischenstecker erforderlich (nur in internationalen Hotels gibt es Steckdosen, welche den österreichischen Normen entsprechen)

 

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