Flagge Uganda Uganda (Republik Uganda)

Stand 29.09.2016 (Unverändert gültig seit: 18.07.2016)

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) in grenznahen Gebieten der Regionen Karamoja, West Nile, auf dem Albertsee und im Südwesten und Westen Ugandas.

Trotz deutlicher Verbesserung der Sicherheitslage im Verlauf der letzten zwei Jahre besteht bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten an der Grenze zu Kenia (Distrikte Kaabong, Kotido, Moroto, Nakapiripirit) vor allem in direkter Grenznähe die Gefahr, auf bewaffnete Viehdiebe zu stoßen. Ein Besuch des Kidepo-Nationalparks ist möglich, doch sollte die Anreise per Flugzeug erfolgen. Reisenden wird empfohlen, Abstand zur südsudanesischen Grenze zu halten und nur in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter zu reisen.

In der Region West Nile sind grenznahe Gebiete vor allem zum Südsudan ebenfalls zu meiden (vor allem Distrikte Yumbe, Koboko, Moyo und Adjumani).

Auf dem Albertsee (die Grenze mit der Demokratischen Republik Kongo verläuft quer über den See) herrscht seit Jahren zwischen ugandischen und kongolesischen Fischern Spannung. Diese führt immer wieder zu offenen, manchmal bewaffneten Konflikten.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) für den Rest des Landes!

Im Westen Ugandas, vor allem in den Distrikten Bundibugyo, Kasese und Ntoroko kommt es mitunter zu ethnischen Konflikten. Ausländer waren bisher nie betroffen. Die ugandische Regierung reagiert meist rasch auf solche Entwicklungen und entsendet die Armee, um eskalierende Situationen im Keim zu ersticken.

Reisende zu den Semuliki- und Rwenzori-Nationalparks sollten sich beim Reiseunternehmen nach der aktuellen Lage erkundigen und erhöhte Vorsicht walten lassen.

Der Mangel an staatlichen Strukturen und einhergehende Rebellenbewegungen im Osten der Demokratischen Republik Kongo führen gelegentlich zu Flüchtlingsströmen in den Westen und Südwesten Ugandas. Da nicht auszuschließen ist, dass Gefechte zwischen kongolesischer Armee und Rebellen auch in unmittelbarer Grenznähe zu Uganda stattfinden, sollte dort eine Annäherung direkt an die ugandisch-kongolesische Grenzlinie im Westen und Südwesten Ugandas vermieden werden. Besuche der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet sind möglich. Eine Auskunft über die aktuelle Sicherheitssituation sollte vor Anreise aber immer eingeholt werden.

Wie in anderen ostafrikanischen Ländern können Aktivitäten terroristischer Gruppen auch in Uganda nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt angesichts des militärischen Engagements Ugandas in Somalia vor allem im Hinblick auf die Terrororganisation Al-Shabaab, die regelmäßig Drohungen gegen alle in Somalia militärisch engagierten ostafrikanischen Staaten angekündigt hat. Es wird daher zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe stark frequentierter Einrichtungen wie Shopping Malls und touristischer Reiseziele, in internationalen Hotels und Restaurants, am Flughafen Entebbe und bei Großveranstaltungen etc. geraten.

Vor Nachtfahrten, insbesondere Überland, wird generell abgeraten. Wegstrecken sollten vor allem nachts keinesfalls zu Fuß oder mit sogenannten BodaBoda (Motoradtaxis) zurückgelegt werden. Da Überfälle in der Hauptstadt Kampala auch untertags nicht auszuschließen sind, sollten keine größeren Bargeldbeträge oder Wertgegenstände bei Rundgängen mitgenommen werden, bei Fahrten mit dem PKW sollten Fenster und Türen verschlossen bleiben, Kraftfahrzeuge sollten nur auf bewachten Parkplätzen (zum Beispiel bei Hotels) abgestellt werden.

Das eigene Verhalten sollte möglichst unauffällig sein. Es wird empfohlen, verstärkte Wachsamkeit walten zu lassen und sich von Menschenansammlungen weitgehend fernzuhalten.

Für den Flughafentransfer (Entebbe - Kampala 45 km) wird empfohlen, den vom gebuchten Hotel angebotenen Transport zu nutzen bzw. nur größere seriöse Taxiunternehmen zu verwenden.

Reisen in die Nationalparks in Begleitung sogenannter Park-Rangers gelten grundsätzlich als unbedenklich. Touristen wird aufgrund einer möglichen Änderung der Sicherheitslage aber empfohlen, aktuelle Informationen vor Ort, z.B. bei Uganda Wildlife Authority (UWA) oder Uganda Tourism Board (UTB), einzuholen.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Bis 31.7.2016 Visum bei Einreise („Visa on arrival“).  Ab 01.08.2016 müssen alle Visa online beantragt werden. Nach der erfolgreichen Beantragung erhält man per E-Mail eine Bestätigung, die bei der Einreise vorzuweisen ist, dann ist auch die Visagebühr zu bezahlen.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei der Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.
    Von der Verwendung gestohlener/verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis hin zur Einreiseverweigerung führen.

Die Einfuhr der Landes- oder Fremdwährung unterliegt keiner Beschränkung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, Pfund Sterling oder US-Dollar. Kreditkarten können in führenden Hotels und bei Fluggesellschaften verwendet werden, das Abheben von Bargeld mittels Kreditkarte ist bei den meisten Banken möglich. Fremde Währung darf nur bei einer zum Devisenhandel autorisierten Institution eingetauscht werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 1/2 Pfund Tabak sowie 1 Flasche Alkohol).

Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung unterliegt keiner Beschränkung. Eine Sondergenehmigung für den Export von Jagdtrophäen ist erforderlich.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Leitungswasser sollte nicht getrunken werden!) zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen (Vorsicht beim Genuss von rohem Obst und Salaten) und fette Speisen vermeiden. Übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Häufiges Händewaschen wird angeraten; durch Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich neben den meisten Durchfallerkrankungen auch Typhus, das in Kampala Anfang 2015 vermehrt aufgetreten ist, vermeiden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Die Zahl der HIV-infizierten Personen unter der Lokalbevölkerung ist sehr hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Alle Reisenden werden bei Einreise am Flughafen auf Fieber oder sonstige Erkrankungsmerkmale geprüft. Wegen der Gefahr von Marburg Fieber wird empfohlen Fledermaushöhlen zu meiden.

Da Epidemien lokal immer wieder auftreten, sollten Reisende in betroffene Distrikte (außerhalb der Hauptstadt Kampala) besondere Vorsicht walten lassen und insbesondere auf entsprechende Hygienemaßnahmen und die Vermeidung von physischem Kontakt zu möglicherweise erkrankten Personen achten. Es wird geraten sich in den Medien und an den konsularischen Vertretungen vor Ort zur aktuellen Situation informieren. Aktuelle Hinweise zu derartigen periodisch auftretenden Viruserkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf dieser Website.

Vorwiegend in den westlichen Teilen Ugandas (Distrikte: Arua, Hoima, Masindi) kommt es immer wieder zum Ausbruch von Meningitis (Gehirnhautentzündung) mit jährlich mehren Todesopfern. Besonders bei Reisen in Regionen mit Meningitishäufigkeit wäre ein Meningokokken-Meningitis Impfschutz anzuraten.  

Im Norden Ugandas (Pader-Distrikt, Yumbe-Distrikt in der West-Nile Region, Kitgum-Distrikt) tritt Hepatitis E auf. Die Infektion erfolgt durch kontaminiertes Trinkwasser, es wird daher empfohlen, Trinkwasser unbedingt abzukochen. Schwangere sollten die betroffenen Gebiete meiden.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringendst empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz. Die Hauptverkehrsstraßen sind teilweise mangels Erhaltung in einem sehr schlechten Zustand. Auf die mangelnde Fahrdisziplin und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer wird hingewiesen. Von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Bei Autofahrten sind der internationale Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein "Carnet de Passage" mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden. Achtung, in Uganda ist Linksverkehr.

Klima:

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Das tropische Klima wird durch den Victoriasee (größter Binnensee) stark beeinflusst. Die Maximaltemperaturen liegen bei 26 - 29° Celsius.

Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken, Regierungsgebäude) zu fotografieren. Im Zweifelsfall sollte zuvor gefragt werden.

Homosexualität ist mit strengsten (bis zu lebenslänglicher Haftstrafe) Strafen belegt. Es kam bisher vereinzelt zu Hetzkampagnen gegenüber Homosexuellen sowie regelmäßig zu Belästigungen und Übergriffen. Es sollte daher ein unauffälliges Verhalten gezeigt werden.

Zurückhaltung in der Kleidung ist geboten (keine Miniröcke).

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Kampala


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Äthiopien

  • Kampala

    Honorarkonsulat
    Plot 6, Hill Lane, Kololo, Kampala

    Telefon:
    (+256) 41 423 57 96
    Telefax:
    (+256) 41 423 57 96

    Leitung:
    WIPFLER Karl | Honorargeneralkonsul ad personam

    Konsularbezirk:
    Republik Uganda

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 12.00     Di 09.00 - 12.00     Mi 09.00 - 12.00     Do 09.00 - 12.00     Fr 09.00 - 12.00    


    Kampala

    Koordinationsbüro Entwicklungszusammenarbeit
    Crusader House, 3 Portal Avenue, Kampala

    Telefon:
    (+256) 31 223 51 04
    (+256) 31 223 51 05
    Telefax:
    (+256) 31 223 51 60


    Amtsbereich:
    Uganda, Ruanda, Burundi, Kenia, Tansania - Vereinigte Republik

    Botschaft der Republik Uganda | Honorargeneralkonsulat der Republik Uganda | Ständige Vertretung der Republik Uganda bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Uganda

    Axel-Springer-Strasse 54a, 10117 Berlin

    Telefon:
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    (+49 / 30) 240 478 57
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    Mo - Fr 09:00 - 17:00

    Honorargeneralkonsulat der Republik Uganda

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    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Visabefugnis, Beglaubigungsbefugnis, ohne Passbefugnis

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    Mo - Fr 09.00 - 12.00

    Ständige Vertretung der Republik Uganda bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Axel-Springer Strasse 54a, 10117 Berlin

    Telefon:
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    Telefax:
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    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Kampala
    • Int. Kennzeichen
      UG
    • Sprache
      Englisch, Luganda, Kisuaheli
    • Währung
      1 Uganda-Schilling (UGX) = 100 Cent
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +2 h
    • Elektrischer Strom
      240 Volt/50 Hertz, dreipolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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