Flagge Niederländische Antillen Niederländische Antillen

Stand 09.12.2016 (Unverändert gültig seit: 07.10.2016)

gehört zu Niederlande

Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1)

Die Kriminalitätsrate ist im allgemeinen relativ niedrig. Dennoch sollten die allgemein gültigen Sicherheitsvorkehrungen (keine größeren Summen Bargeld oder Wertgegenstände wie Schmuck bei sich tragen) beachtet werden. Wichtige Dokumente (Flugticket, Reisepass) sollten nur in Fotokopie mitgeführt und die Originale im Hotelsafe hinterlegt werden. Aufenthalte in abgelegenen Gegenden einschließlich Strände sollten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden.

Aufgrund der zunehmenden Drogenproblematik (die Karibikinseln dienen als Transitländer für illegalen Drogenschmuggel) wird Reisenden zusätzlich zu den üblichen Vorsichtsmaßnahmen empfohlen, ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen und keinesfalls fremdes Gepäck zu transportieren. Vor diesem Hintergrund werden alle Passagiere, die aus dieser Region einreisen, samt Gepäck bei ihrer Einreise auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol einer verschärften Kontrolle unterzogen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass, kein Personalausweis
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei Ausreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug,- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Bei Ausreise ist eine Flughafengebühr zwischen 5 USD und 30 USD (je nach Flughafen und Destination) zu bezahlen. Es wird empfohlen, mit dem Reisebüro oder der Fluggesellschaft abzuklären, ob diese Gebühr bereits im Ticketpreis enthalten ist. Alleinreisende Minderjährige (bis zum 17. Lebensjahr) benötigen für die Einreise: Vollmacht der Erziehungsberechtigten, gültiger Pass und Rück- oder Weiterreiseticket sowie eine Passkopie der Erziehungsberechtigten.

Die Überseegebiete des Königreichs der Niederlande sind nicht Teil des europäischen Binnenmarktes. Es gelten daher besondere Einfuhrbestimmungen, ebenso wie bei der Wiedereinreise nach Österreich die für die Einfuhr von Waren aus Drittstaaten vorgesehenen Abgaben zu entrichten sind. Der Niederländische Antillengulden und der Aruba Florin sind an den Kurs des Dollars gekoppelt. Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Auf den Niederländischen Antillen ist aktuell das Zika – Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollten im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderer Vorbeugungsmaßnahmen einholen. Nähere Informationen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit zu finden.

Ebenfalls gibt es zahlreiche Erkrankungsfälle von Chikungunya-Fieber. In der gesamten Tropenregion wird mit einer Steigerung von Malaria- und Gelbfieberfällen gerechnet. Touristen, die in Gelbfieber gefährdete Gebiete reisen, sind verpflichtet ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorzuweisen. Das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu häufigen Infektionskrankheiten auf Reisen und den entsprechenden Vorsorgemaßnahmen (z.B. Malaria, Denguefieber, Chikungunya, Cholera, Hepatitis).

Ansonsten genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird empfohlen. Dies gilt vor allem für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Das medizinische Versorgungsniveau der in der Karibik gelegenen Gebiete des Königreichs der Niederlande entspricht nicht dem europäischen Standard, es ist mit deutlichen Einschränkungen zu rechnen.

 

 

Ein öffentliches Nahverkehrsnetz ist auf den Inseln vorhanden, es besteht vor allem aus Minibussen. Taxis sind leicht zu bekommen; die Fahrpreise sind staatlich reguliert und meist wird zu einem Festpreis abgerechnet (ohne Taxameter). Man sollte sich daher stets vor dem Fahrtantritt über die Fahrtkosten informieren. Der österreichische Führerschein wird akzeptiert. Autos und Motorräder können gemietet werden.

Die Leeward Inseln und Bonaire liegen in der südlichen Randzone des karibischen Hurrikangürtels. Statistisch gesehen ist einmal in hundert Jahren mit beträchtlichen Schäden durch Tropenstürme zu rechnen.

 Im Durchschnitt wird alle vier Jahre im Umkreis von 100 Meilen ein tropisches Zyklon aufgezeichnet, das aber meist ohne Auswirkungen nördlich der Inseln vorbeizieht. Die Windward Inseln Saba, Sint Eustatius und Sint Maarten dagegen liegen innerhalb des Hurrikangürtels.

Mindestens einmal im Jahr kommt es im Umkreis von 100 Meilen zu einem tropischen Zyklon, mit einem Hurrikan muss durchschnittlich einmal in 4-5 Jahren gerechnet werden.

 Die Hurrikansaison dauert meist von Anfang Juni bis Ende November. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des National Hurricane Center.

Das Wetter ist das ganze Jahr über relativ konstant. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei einem steten Passatwind zwischen 24 °C und 32 °C. Verstärkte Niederschläge werden zwischen Oktober und Jänner verzeichnet, wobei die Niederschläge auf den Windward Inseln generell höher sind.

Die ehemaligen Niederländischen Antillen umfassen die autonomen Gebiete Aruba, Curaçao und Sint Maarten und die Sondergemeinden in der Karibik Bonaire, Sint Eustatius und Saba.

Das Führen von Pfeffersprays ohne dementsprechende Waffenerlaubnis ist in den Niederlanden und in den Gebieten der ehemaligen Niederländischen Antillen verboten! Verstöße werden nach dem niederländischen Waffengesetz geahndet.

Drogenkonsum und -handel, auch in geringsten Mengen, werden von den Polizeibehörden strengstens verfolgt. Bei Verstößen gegen das Drogengesetz werden hohe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt; eine Freilassung gegen Kaution ist in der Regel nicht möglich.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

Basisdaten

  • Hauptstadt
    Amsterdam (Aruba: Oranjestad, Curacao: Willemstad, Sint Maarten: Philipsburg)
  • Int. Kennzeichen
    NA
  • Sprache
    Niederländisch, Papiamento
  • Fremdsprachen
    Englisch
  • Währung
    1 Niederländischer Antillengulden (ANG) = 100 Cent; BES-Inseln: 1 US-Dollar (USD) = 100 Cent; Curacao, Sint Maarten: 1 Niederländischer Antillengulden (ANG) = 100 Cent; Aruba: 1 Aruba-Florin (AWG) = 100 Cent
  • Zeitunterschied zu MEZ
    - 5 h
  • Elektrischer Strom
    110-130 Volt/50 Hertz, Adapter

 

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