Flag Papua-Neuguinea Papua-Neuguinea (Unabhängiger Staat Papua-Neuguinea)

Stand 28.03.2017 (Unverändert gültig seit: 15.03.2017)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land

Zusätzlich zur allgemein prekären Sicherheitslage kommt es immer wieder zu politischen Unruhen. Dies betrifft vor allem die Hauptstadt Port Moresby, Lae, Mount Hagen und die Hochlandprovinzen. Menschenansammlungen sollten gemieden werden. In Port Moresby und an der Grenze zu Indonesien kommt es oft zu gewalttätigen Ausschreitungen.

Wahlen im Frühsommer 2017: Im Vorfeld der Parlamentswahlen (Frühsommer 2017) kann es zu gewaltsamen Ausschreitungen kommen, besondere Vorsicht ist diesbezüglich ratsam. Reisenden wird zudem empfohlen, vor und während der Reise die Presseberichterstattung über die Lage genau zu verfolgen und sich von militärischen Einrichtungen, Menschenansammlungen und Demonstrationen jeder Art fernzuhalten.

Es kommt häufig zu bewaffneten Raubüberfällen, Einbrüchen, Vergewaltigungen und Autodiebstähle mit einer hohen Gewaltbereitschaft. Besonders hoch ist die Verbrechensrate in den Städten Port Moresby, Mount Hagen und Lae (besonderes Gefährdungspotential entlang der Autobahn zum Nadzab-Flughafen).

Von Individualreisen wird dringend abgeraten, Reisen sollten nur als organisierte Gruppenreisen mit ortskundiger Begleitung durchgeführt werden. Alleinreisende Frauen setzen sich besonderen Risiken aus. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten keine Spaziergänge, Fahrten oder Reisen über Land unternommen werden.

Überlandreisen, speziell im Hochland, wo es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen ethnischen Gruppen kommen kann, sollten grundsätzlich vermieden werden. Die Gebirgsgegend um die alte Panguna-Mine in Zentral-Bougainville ist Verbotsgebiet und darf nur mit Genehmigung betreten werden.

Bei Polizeikontrollen ist vor allem nachts Zurückhaltung geboten. Korruptionshandlungen unter Androhung der Verbringung zur Polizeistation, Verhaftung oder Ausstellung vermeintlicher Strafzettel sind nicht unüblich. Es empfiehlt sich, Ruhe zu bewahren und sich an das Honorarkonsulat oder direkt an einen Rechtsanwalt zu wenden. Im Notfall wird empfohlen, sich umgehend in eines der größeren Hotels (und nicht zur Polizeistation) zu begeben und dort um Hilfe zu ersuchen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich vor Anreise über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.  

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Die Erteilung eines Touristenvisums bei Einreise am Flughafen von Port Moresby ist möglich, ein Rückflugticket muss nachgewiesen werden. Die vorherige Beantragung bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde (Botschaft von Papua-Neuguinea in Belgien, Avenue de Tervuren 430, 1150 Brüssel, Tel. (+32/2) 779 0609, Fax (+32/2) 772 7088, E-Mail: kundu.brussels(at)skynet.be) wird aber ausdrücklich empfohlen. Visa für nicht-touristische Aufenthaltszwecke müssen in jedem Fall vor Einreise bei der  zuständigen Vertretung beantragt werden.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Wird akzeptiert.
  • Sonstiges: Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen..

Informationen über Ein- und Ausfuhr finden sich auf der Website des Zoll von Papua Neu-Guinea. Weitere Infos können auch bei der Botschaft von Papua-Neuguinea in Brüssel bzw. über Travel Center der IATA eingeholt werden. Für rechtsverbindliche Auskunft zu Einfuhr- und Ausfuhrbestimmungen wenden Sie sich bitte an die Vertretungsbehörden dieses Landes.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der mangelhaften Versorgung mit Medikamenten entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Das öffentliche Gesundheitswesen ist nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Im Hinblick auf die unzureichende medizinische Ausrüstung in Spitälern ist von Operationen abzuraten. Bei schweren Erkrankungen bzw. Unfällen ist der Rücktransport nach Österreich (allenfalls auch nach Australien oder Neuseeland) angeraten.

Zur Vermeidung diverser Darminfektionen, beispielsweise hervorgerufen durch Amöben, Lamblien, Salmonellen, Shigellen oder Würmer, oder einer Ansteckung mit Hepatitis A wird eine sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene empfohlen. Hepatitis B kommt landesweit vor.

Die Gefahr einer Ansteckung mit Malaria besteht landesweit insbesondere in Höhenlagen unter 1800 Metern. Auch Denguefeber, das vor allem durch Läuse, Zecken oder Flöhe übertragene Fleckfieber, Filariosen, die japanische Enzephalitis und andere durch Insekten übertragene Krankheiten kommen landesweit vor. Auf ausreichenden Mücken- bzw. Insektenschutz und auf das Tragen hautbedeckender Kleidung ist daher zu achten. In Papua-Neuguinea ist das Zika-Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen, nähere Informationen siehe Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit zu finden. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Cholera, Hepatitis und andere).

HIV/Aids stellt ein ernsthaftes und zunehmendes Gesundheitsproblem dar. Geschlechtskrankheiten sind vor allem im städtischen Bereich weit verbreitet.

Giftschlangen sind in Papua-Neuguinea häufig. Diese bedeuten vor allem während der Regenzeit eine ernst zu nehmende Gefahr.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Öffentlichen Gesundheitsportals. Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung (inklusive Flugambulanz) wird empfohlen.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Binnenschifffahrt. Das Fernstraßennetz ist nicht dicht und nur teilweise asphaltiert. Außerhalb von Port Moresby ist der Straßenzustand meist schlecht. Neben der Gefahr von Überfällen besteht auch ein erhebliches Unfallrisiko. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten, ebenso von der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Taxis. Die Transportmittel seriöser Hotels bzw. Reiseveranstalter werden empfohlen, von bekannten Hotels wird auch ein Abholdienst vom Flughafen in Port Moresby angeboten. Die Flugverbindungen sind nicht immer verlässlich, mit Verspätungen oder kurzfristigen Absagen muss gerechnet werden.

Klima:

Ganzjährig feucht-heißes Tropenklima ohne größere Temperaturschwankungen. Von November bis März Nordwest-Monsun, von April bis Oktober Südost-Passat.

In der Zeit von Dezember bis Mitte März besteht die Gefahr von Taifunen, welche große Schäden und Überflutungen hervorrufen können. Dabei ist mit infrastrukturellen Engpässen sowie Behinderungen im Reiseverkehr zu rechnen.

Papua-Neuguinea liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Informationen zum richtigen Verhalten im Falle eines Erdbebens finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und im Erdbebenschutzratgeber des Bundesministeriums für Inneres. Weitere Informationen dazu gibt es vom National Earthquake Information Center – NEIC.

Homosexualität ist gesetzlich verboten.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Port Moresby


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Australien

  • Port Moresby

    Honorarkonsulat
    Level 1, ITI Compound, Section 140 Lots 2 & 3 Scratchley Rd Badili NCD, Port Moresby

    Telefon:
    (+675) 321 5400
    Telefax:
    (+675) 321 7726

    Leitung:
    BERRY Gregory Lawrence | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Papua-Neuguinea

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis
    Beglaubigungen

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 16.00     Di 09.00 - 16.00     Mi 09.00 - 16.00     Do 09.00 - 16.00     Fr 09.00 - 16.00    

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Port Moresby
    • Int. Kennzeichen
      PG
    • Sprache
      Englisch, einheimische Sprachen
    • Währung
      1 Kina (PGK) = 100 Toea
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +9 h

     

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