Flag Nicaragua Nicaragua (Republik Nicaragua)

Stand 20.11.2017 (Unverändert gültig seit: 03.11.2017)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land

Die Gefahr von Diebstählen und Raubüberfällen ist generell im ganzen Land hoch. Insbesondere betrifft das Grenzübergänge, Busbahnhöfe und touristische Anziehungspunkte.Von wichtigen Unterlagen wie Reisepass und Tickets sollte zudem eine Kopie angefertigt werden. Diese können auch der Österreichischen Botschaft in Mexiko zur Sicherheit übermittelt werden. Die Reiseregistrierung wird empfohlen.

Nach Einbruch der Dunkelheit wird von Taxifahrten und Spaziergängen abgeraten. Sofern nicht auf die Taxibenutzung verzichtet werden kann, sollten nur registrierte Radiotaxis oder Hotel-Taxis verwendet werden. Auch vom internationalen Flughafen Managua sollten ausschließlich zugelassene Flughafentaxis benutzt werden – diese sind am Flugzeug-Logo des Taxis und an den roten Hemden der Fahrer zu erkennen.

Bei Fahrten mit Überlandbussen kommt es vor allem in der Pazifikregion zu Diebstählen. Besondere Vorsicht ist auch in den Städten Managua und Granada geboten. In Managua kommt es vor allem in der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS immer wieder zu Raubüberfällen. Beim Besuch der beiden großen Märkte (Mercado Roberto Huembes und Mercado Oriental), der Umgebung der alten Kathedrale, am Malecón und auf allen Busbahnhöfen ist erhöhte Vorsicht  wegen Diebstahlsgefahr geboten.

In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Esteli´und Matagalpa besteht abseits der Städte für Reisende erhöhtes Sicherheitsrisiko. Insbesondere in den autonomen Gebieten „Region Autonoma del Atlantico Sur“ (RAAS) sowie und der „Region Autonoma del Atlantico Norte“ (RAAN)“ liegen Kapitalverbrechen weit über dem Landesdurchschnitt.

Die südliche Atlantikküste (RAAS), zu der auch die Touristenziele Bluefields, Pearl Lagoon und die Corn Islands zählen, weist eine erheblich höhere Mordrate als der Landesdurchschnitt auf. Reisen in entlegene Gebiete sollten daher nur bei Vorliegen wichtiger Gründe und mit größter Vorsicht durchgeführt werden. Auf den bei Touristen beliebten Inseln an der Atlantikküste – Little Corn Island und Big Corn Island – kam es in der Vergangenheit zu (versuchten) Vergewaltigungen an Touristinnen. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind geboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit erhöhtem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

 

  • Visumpflicht: Nein (90 Tage freier Aufenthalt)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende erhalten an der Grenze gegen Gebühr eine Touristenkarte. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können, bei der Ausreise ist eine Flughafengebühr zu entrichten. Minderjährige benötigen für die Einreise eine notariell beglaubigte Einwilligungserklärung des gesetzlichen Vertreters in spanischer Sprache mit einer Apostille (Überbeglaubigung).
  • Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.
  • Einreisende werden am Flughafen in Managua wegen der zunehmenden Ausbreitung des Chikunguya-Virus mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Verdachtsfälle von ansteckenden Krankheiten werden unter Quarantäne gestellt. Personen, die eine - auch nur leicht erhöhte - Temperatur haben, wird daher empfohlen, auf eine Reise nach Nicaragua zu verzichten.

Unbeschränkte Einfuhr und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab 10.000 USD. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (vor allem VISA, Mastercard). Kreditkarten sollten nicht aus den Augen gelassen werden. Die Ausfuhr von Gold, Goldmünzen und archäologischen Gegenständen ist verboten. Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen. Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA. Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Dieser ist in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, besser.

In Nicaragua ist das Zika–Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen. Umfassender Insektenschutz wird zur Vermeidung von Malaria, Denguefieber und Chikungunyafieber empfohlen. Leishmaniose kommt landesweit vor. Ganzjährig kann die Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig. Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Nähere Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen sind auf der Homepage des Öffentlichen Gesundheitsportals zu finden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen enthält, wird dringend empfohlen.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Busverbindungen.

Empfohlen sind organisierte Touren. Es sollten nur verlässliche offizielle Taxis verwendet werden. Die Nummern für verlässliche Taxiunternehmen sind am besten im Hotel zu erfragen. Es wird auch abgeraten, mit unbekannten Personen ein gemeinsames Taxi oder Privatwagen zu benützen, da die Gefahr von Überfällen und Express-Entführungen besteht.

Schiffsüberfahrten auf die bei Touristen beliebten Inseln Big Corn Island und Little Corn Island in der Atlantikregion sind aufgrund gravierender Sicherheitsmängel der Schiffe bzw. der kleineren Boote als bedenklich einzustufen. Passagierschiffe sind häufig überladen. Bei schlechten Witterungsverhältnissen wird der Fährbetrieb auch kurzfristig teilweise ohne Vorankündigung unterbrochen.

Der Strassenzustand der meist nicht-asphaltierten Straßen ist allgemein schlecht. Von Nachtfahrten und er Mitnahme von Anhaltern wird abgeraten. Bei einem Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt, sondern das Eintreffen der Polizei abgewartet werden.

Österreichische Führerscheine werden anerkannt.

Klima:

Tropisches bis subtropisches Klima, die Trockenzeit dauert von Dezember bis April. An der Atlantikküste kommt es jedoch ganzjährig zu Niederschlägen.

Nicaragua liegt in der durch Wirbelstürme gefährdeten Zone. Die Hurrikan-Saison dauert im allgemeinen von Juni bis November. Es kommt daher immer wieder zu Unwettern und Überschwemmungen, auch muss dann mit Behinderungen im Straßen- und Flugverkehr gerechnet werden. Aktuelle Informationen über Wirbelstürme entnehmen Sie bitte dem Homepage des National Hurricane Center.

Nicaragua liegt auch in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Weitere Informationen sind unter Allgemeine Hinweise, beim Nationalen US-Geologieinstitut sowie dem Österreichischen Zivilschutzverband (mit Erdbebenschutz-Ratgeber) zu finden.

Rauschgiftdelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet.

Vulkanbesteigungen sollten nicht ohne erfahrene Führer gemacht werden. Der Vulkan Concepción auf der Insel Ometepe zeigt häufig Aktivität und stößt dann Gase und Asche aus. Durch die Insellage ist eine allfällige Evakuierung nur erschwert möglich. Von der Besteigung des Vulkans Momotombo sowie vom Besuch der Laguna Xiloa am Vulkan Apoyeque wird aufgrund der immer wieder auftretenden seismischen Aktivität ausdrücklich abgeraten.

Auch die westlich von der Insel gelegenen Landesteile um die Stadt Rivas in der Nähe des Touristenortes San Juán del Sur sowie der in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt gelegene Vulkan Masaya weisen immer wieder vulkanische Aktivität auf. Mit der kurzfristigen Sperrung von Naturparks durch die Sicherheitsbehörden muss daher gerechnet werden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Managua


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Mexiko

  • Managua

    Honorarkonsulat
    Plaza Espana 1 cuadra al lago, La Bolonia, Managua, Nicaragua

    Telefon:
    (+505) 2268 6013

    Leitung:
    SALAMUN Ulrich | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Republik Nicaragua
    Anmerkung:
    Parteienverkehr auch nach telefonischer Vereinbarung

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis
    Beglaubigungsbefugnis

    Parteienverkehr:
    Di 09.00 - 12.00     Do 09.00 - 12.00    

    Botschaft der Republik Nicaragua | Ständige Vertretung der Republik Nicaragua bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Nicaragua

    Ebendorferstraße 10/3/12, 1010 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 403 18 38
    Telefax:
    (+43 / 1) 403 27 52
    Amtsbereich:
    Republik Österreich

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.30 - 12.30

    Ständige Vertretung der Republik Nicaragua bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Ebendorferstraße 10/3/12, 1010 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 403 18 38, 403 18 39
    Telefax:
    (+43 / 1) 403 27 52

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.30 - 15.30

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Managua
    • Int. Kennzeichen
      NI
    • Sprache
      Spanisch; einheimische Sprachen
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 Córdoba (NIO) = 100 Centavos
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -7 h
    • Elektrischer Strom
      110 Volt/, 60 Hertz, amerikanischer Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

    Reiseregistrierung.at

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