Flagge Nicaragua Nicaragua (Republik Nicaragua)

Stand 23.07.2016 (Unverändert gültig seit: 14.04.2016)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land

Besondere Vorsicht ist vor Taschendieben und Überfällen angebracht. Daher sollte nur wenig Bargeld mitgeführt, Schmuck nicht offen getragen werden, sowie Dokumente und Geldbeträge sicher verwahrt werden, von Dokumenten sollte zudem eine Kopie angefertigt werden.

Von Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Es wird empfohlen, nur Funktaxis zu benutzen und diese nicht mit anderen Fahrgästen zu teilen.

In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Esteli´und Matagalpa abseits der Städte kann von den Behörden nicht immer die Sicherheit garantiert werden. Insbesondere gilt dies für die beiden autonomen Gebiete „Region Autonoma del Atlantico Sur (RAAS) sowie der Region Autonoma del Atlantico Norte (RAAN)“, in denen die Anzahl von Kapitalverbrechen weit über dem Landesdurchschnitt liegt. Am Grenzübergang zu Costa Rica, aber auch an Busbahnhöfen und am Flughafen von Managua kommt es zu Diebstählen. Besondere Vorsicht ist vor allem in den Städten Managua und Granada geboten. In der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS kommt es gelegentlich zu Raubüberfällen. Busreisende aus Costa Rica oder Honduras sollten dort besonders vorsichtig sein und ihr Gepäck nie aus den Augen lassen.

In Managua ist beim Besuch der beiden großen Märkte (Mercado Roberto Huembes und Mercado Oriental), der Umgebung der alten Kathedrale, sowie am Malecón und auf allen Busbahnhöfen (insbesondere Ticabus) erhöhte Vorsicht vor Diebstahl geboten.

Aufgrund häufigen Diebstahls von Pass und oder Ticket sollten Touristen der österreichischen Botschaft in Mexiko nach Möglichkeit eine Kopie des Passes und des Tickets zukommen lassen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit erhöhtem Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein (90 Tage freier Aufenthalt)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende erhalten an der Grenze gegen Gebühr eine Touristenkarte. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können, bei der Ausreise ist eine Flughafengebühr zu entrichten. Minderjährige benötigen für die Einreise eine notariell beglaubigte Einwilligungserklärung des gesetzlichen Vertreters in spanischer Sprache mit einer Apostille (Überbeglaubigung).
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung; Deklarationspflicht ab 10.000 USD.

Es empfiehlt sich die Mitnahme von Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (vor allem VISA, Mastercard). Kreditkarten sollten nicht aus den Augen gelassen werden.

Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln, Fleisch- und Wurstwaren sowie von Milchprodukten ist verboten.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung; Deklarationspflicht ab 10.000 USD. Die Ausfuhr von Gold, Goldmünzen und archäologischen Gegenständen ist verboten.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden (Trinkwasser in Flaschen ist praktisch überall erhältlich).

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Die Situation in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, ist besser. Mit zunehmender Entfernung von den Zentren nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab.

In Nicaragua ist das Zika–Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen. Nähere Informationen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit zu finden.

Umfassender Insektenschutz wird zur Vermeidung von MalariaDenguefieber und Chikungunyafieber empfohlen. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Cholera, Hepatitis und andere).

Leishmaniose kommt landesweit vor. Ganzjährig kann die Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig. 

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Vorsicht ist geboten, wenn Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein Taxi oder ein anderes Privat-KFZ zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden. Die Nummern für verlässliche Taxiunternehmen sind am besten im Hotel zu erfragen.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Busverbindungen.

Nach San Carlos, Bluefields, Puerto Cabezas und den Bergwerkstädten sowie Corn Island bestehen Flugverbindungen, die grundsätzlich zuverlässig sind (nur wetterbedingte Verzögerungen).

Öffentliche Reisebusse sind wenig empfehlenswert, geführte Touren von Reisebüros allerdings im Kommen.

In Nicaragua gibt es einige wenige gute und viele schlechte, meist nicht asphaltierte Straßen. Von Nachtfahrten sowie die Mitnahme von Anhaltern wird abgeraten. Bei Verwicklung in einem Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt werden.

Österreichische Führerscheine werden anerkannt.

Klima:

Tropisches bis subtropisches Klima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, nur mit einem Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von Dezember bis April. An der Atlantikküste kommt es jedoch ganzjährig zu Niederschlägen.

Nicaragua liegt in der durch Wirbelstürme gefährdeten Zone (Hurrikan-Saison: ca. Juni bis November). Es kommt daher immer wieder zu Unwettern und Überschwemmungen.

Aktuelle Informationen über Wirbelstürme entnehmen Sie bitte dem Homepage des National Hurricane Center.

Nicaragua liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Weitere Informationen unter Allgemeine Hinweise, beim Nationalen US-Geologieinstitut sowie dem Österreichischen Zivilschutzverband (mit Erdbebenschutz-Ratgeber).

Homosexuelle Handlungen sind legal.

Rauschgiftdelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet.

Vulkanbesteigungen sollten nicht ohne erfahrene Führer gemacht werden. Der Vulkan Concepción auf der Insel Ometepe zeigt immer wieder Aktivität und stößt Gase und Asche aus. Betroffen sind, außer der Insel selbst, auch die westlich gegenüber der Insel gelegenen Landesteile um die Stadt Rivas in der Nähe des Touristenortes San Juán del Sur. Auch der in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt gelegene Vulkan Masaya zeigte neulich wieder Aktivität. Mit der kurzfristigen Sperrung von Naturparks durch die Sicherheitsbehörden muss daher gerechnet werden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Managua


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Mexiko

  • Managua

    Plaza Espana 1 cuadra al lago, La Bolonia, Managua, Nicaragua

    Telefon:
    (+505) 2268 6013

    Leitung:
    SALAMUN Ulrich | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Republik Nicaragua
    Anmerkung:
    Parteienverkehr auch nach telefonischer Vereinbarung

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Di 09.00 - 12.00     Do 09.00 - 12.00    

    Botschaft der Republik Nicaragua | Ständige Vertretung der Republik Nicaragua bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Nicaragua

    Ebendorferstraße 10/3/12, 1010 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 403 18 38
    Telefax:
    (+43 / 1) 403 27 52
    Amtsbereich:
    Republik Österreich

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.30 - 12.30

    Ständige Vertretung der Republik Nicaragua bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Ebendorferstraße 10/3/12, 1010 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 403 18 38, 403 18 39
    Telefax:
    (+43 / 1) 403 27 52

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.30 - 15.30

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Managua
    • Int. Kennzeichen
      NI
    • Sprache
      Spanisch; einheimische Sprachen
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 Córdoba (NIO) = 100 Centavos
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -7 h
    • Elektrischer Strom
      110 Volt/, 60 Hertz, amerikanischer Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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