Flag Nepal Nepal (Demokratische Bundesrepublik Nepal)

Stand 18.01.2018 (Unverändert gültig seit: 28.12.2017)

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3)

Im Terai-Gebiet im Süden des Landes agieren zahlreiche bewaffnete Gruppierungen und es kommt häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in dieses Gebiet sowie in jene Gebiete, in denen es bereits in der Vergangenheit zu Konflikten gekommen ist, wird daher abgeraten

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im Rest des Landes. 

Die Sicherheitslage bleibt vor allem in urbanen Zentren wie Kathmandu und Pokhara angespannt. Unruhen, Streiks und Anschläge sind zu keiner Zeit auszuschließen, richten sich in der Regel aber nicht gegen Ausländer. Menschenansammlungen und Demonstrationen sind nach Möglichkeit zu meiden. Den Anordnungen der Behörden ist Folge zu leisten.  

Während Ausgangs- und Straßensperren können teilweise Ambulanzfahrzeuge nicht oder nur eingeschränkt fahren.

Frauen wird geraten, nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig zu sein und nicht alleine unterwegs zu sein.

Für Urlaubsreisen und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit erhöhtem oder hohem Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Ein Touristenvisum ist bei Einreise am Flughafen Kathmandu gegen Gebühr unter Vorlage eines Passfotos erhältlich.
  • Reisedokumente: Reisepass 
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei der Einreise, 2 leere Seiten im Pass.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Für Freiwilligentätigkeit ist eine Arbeitsbewilligung erforderlich.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Dollar in bar.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf (Videokamera, Fernglas, Mobiltelefon, Fotoapparate, etc.) dürfen zollfrei eingeführt werden, soferne sie bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Darüber hinaus können auch 1,15 Liter Alkohol und 200 Stück Zigaretten zollfrei eingeführt werden.

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Das Reisegepäck muss vollständig wiederausgeführt werden. Die Ausfuhr von Kunstgegenständen ist nur beschränkt erlaubt.

Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA. Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

In Kathmandu und in den größeren Touristenorten besteht eine ausreichende medizinische Grundversorgung. In vielen Teilen des Landes ist die medizinische Versorgung jedoch nicht gewährleistet bzw. entspricht nicht europäischen Standards.

Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten sowie einheimischer Gerichte angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird aufgrund der unzuverlässigen Medikamentenversorgung in Nepal dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten. 

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer in Nepal gültigen Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge aus unwegsamen Berggebieten, die zu extrem hohen Kosten führen können.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: lokale Taxis, Busse und Mietwagen.

Aufgrund der mangelhaften Infrastruktur kann es bei Überlandreisen zu teils großen Verzögerungen kommen. Verkehrsunfälle sind häufig. Bei Inlandsflügen besteht aufgrund der oft veralteten Flugzeuge und fehlender Sicherheits- und Kontrollstandards ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Alle nepalesischen Fluggesellschaften stehen auf der Liste der Luftfahrtunternehmen, denen der Betrieb in der EU untersagt ist).

Wegen Engpässen bei Benzin und LP-Gas kann es zu Transportproblemen in der Hauptstadt und im Bereich des Kathmandu-Tals kommen. Auch außerhalb des Kathmandu-Tals, insbesondere im Süden des Landes, kann es durch Streiks, Demonstrationen, Polizeisperren und Ausgangssperren zu erheblichen Behinderungen kommen, wodurch touristische Ziele und auch Flughäfen fallweise schwer zu erreichen sind.

Von nächtlichen Fahrten mit Privatautos oder Überlandbussen wird wegen der Gefahr von Unfällen und Überfällen abgeraten.

Klima:

Tropisches Klima im südlichen Gebiet, subtropisch bis gemäßigt im Zentralland, Hochgebirgsklima im Himalaya. Während der von Juni bis Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal immer wieder Reisebehinderungen durch plötzlich auftretende Überschwemmungen (insbesondere im Grenzgebiet zu Indien) und Erdrutsche, die auch Hauptreisewege betreffen können.

Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Weitere Informationen unter Allgemeine Hinweise, beim Nationalen US-Geologieinstitut sowie dem Österreichischen Zivilschutzverband (mit Erdbebenschutz-Ratgeber).

Beim Wandern kann es auf allen bekannten Wanderrouten vereinzelt zu Überfällen und Gelderpressungen mit Gewaltanwendung kommen. Touristen sollten von ausgewiesenen Wanderrouten nicht abweichen und Wandertouren nur in Gruppen durchführen. Es wird empfohlen, ausschließlich seriöse Reiseagenturen und Führer zu buchen und vor dem Aufbruch in abgelegene Gebiete aktuelle Informationen über die Sicherheitslage einzuholen. Rettungsflüge können nicht immer rechtzeitig und nicht in allen Landesteilen durchgeführt werden. Alle Wanderer müssen ein gültiges TIMS-Certificate (Trekkers‘ Information Management System) der TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) oder der „Trekking Agents Association of Nepal“ (TAAN) vorweisen. Die Annapurna-Region gilt ebenso wie die Everest-Region und das Langtang-Tal als relativ sicher. Die Wander-Route entlang des Bhote Koshi (Fluss in Nordostnepal) ist gesperrt.

Vor Beginn einer Freiwilligentätigkeit wird eine gründlich Information über in Frage kommende Organisationen empfohlen.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Nepal illegal. Auch wenn keine Fälle der Strafverfolgung unter diesem Tatbestand bekannt sind, sollten Reisende jederzeit die lokalen Gebräuche und Empfindsamkeiten respektieren und nicht durch provokantes Verhalten auffallen.

Drogenkonsum und Drogenhandel werden mit sehr strengen Strafen, die bis zu lebenslanger Haft führen können, geahndet.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Kathmandu


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Indien

  • Kathmandu

    Honorarkonsulat
    22, Manakamana Marg, Nagpokhari, Naxal, Kathmandu, Nepal

    Telefon:
    (+977 / 1) 4434 515
    Telefax:
    (+977 / 1) 4434 515

    Leitung:
    SHRESTHA Rajesh Babu | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Nepal
    Anmerkung:

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis
    Beglaubigungsbefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 12.00 - 15.00     Mi 12.00 - 15.00     Fr 12.00 - 15.00    

    Botschaft der demokratischen Bundesrepublik Nepal | Honorargeneralkonsulat der demokratischen Bundesrepublik Nepal, Wien | Ständige Vertretung der demokratischen Bundesrepublik Nepal bei den Vereinten Nationen und anderen Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der demokratischen Bundesrepublik Nepal

    Schwindgasse 5/1/6, 1040 Wien

    Telefon:
    +43 (01) 235 02 75 01
    Amtsbereich:
    Österreich

    Parteienverkehr:
    Botschaft Mo - Fr 09:00 - 17:00
    Kunsulat/Visa Mo - Fr 10:00 - 13:00





    Honorargeneralkonsulat der demokratischen Bundesrepublik Nepal, Wien

    Akaziengasse 30, 1230 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 698 1617
    Telefax:
    (+43 / 1) 698 1617 DW 10
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungs- und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 14.00, Mi 13.00 - 16.00, Do 11.00 - 16.00

    Ständige Vertretung der demokratischen Bundesrepublik Nepal bei den Vereinten Nationen und anderen Internationalen Organisationen in Wien

    Schwindgasse 5/1/6, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 235 02 75 - 01

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Kathmandu
    • Int. Kennzeichen
      NP
    • Sprache
      Nepali
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 nepalesische Rupie (NPR) = 100 Paisa
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +4,45 h
    • Elektrischer Strom
      220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Dreipunktstecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

    Reiseregistrierung.at

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