Flagge Nepal Nepal (Demokratische Bundesrepublik Nepal)

Stand 30.07.2016 (Unverändert gültig seit: 14.04.2016)

Seit Verabschiedung der neuen Verfassung haben die politischen Spannungen kaum nachgelassen. Es gibt zahlreiche Proteste und Generalstreiks. 2015 haben Unruhen im Terai und in West-Nepal (Kailali-Distrikt) mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert, es wurden öfter Ausgangssperren verhängt.

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3)

Im Terai-Gebiet im Süden des Landes agieren zahlreiche bewaffnete Gruppierungen und es kommt häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in dieses Gebiet wird daher abgeraten. Auch wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen in Gebiete, in denen es bereits in der Vergangenheit zu Anschlägen oder Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Rebellengruppen gekommen ist, abgeraten.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im Rest des Landes. 

Die Sicherheitslage bleibt vor allem in urbanen Zentren wie Kathmandu und Pokhara angespannt (Anschläge, Straßenproteste etc.). Anschläge und Protestaktionen richten sich in der Regel nicht gegen Ausländer und Touristen, wobei jedoch vereinzelt auch Fahrzeuge von Diplomaten und internationalen Organisationen Ziel von Angriffen wurden. Größere Unruhen und Streiks sind zu keiner Zeit auszuschließen. Man sollte sich sicherheitsbewusst und situationsgerecht verhalten sowie den Aufenthalt in Nepal zeitlich flexibel planen. Menschenansammlungen und Demonstrationen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Immer wieder kommt es landesweit, auch in Kathmandu, zu Bombenanschlägen. In solchen Fällen ist den Anordnungen der Behörden Folge zu leisten.  

Ausgangssperren müssen beachtet werden. Während Ausgangs- und Straßensperren können teilweise Ambulanzfahrzeuge nicht oder nur eingeschränkt fahren.

Frauen wird geraten, nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig zu sein und nicht alleine unterwegs zu sein.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Ein Touristenvisum ist bei Einreise am Flughafen Kathmandu gegen Gebühr (zwischen 25 und 100 USD je nach Aufenthaltsdauer) unter Vorlage eines Passfotos erhältlich.
  • Reisedokumente: Reisepass 
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei der Einreise, 2 leere Seiten im Pass.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Für Freiwilligentätigkeit ist eine Arbeitsbewilligung erforderlich.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Dollar in bar.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf (Videokamera, Fernglas, Mobiltelefon, Fotoapparate, etc.) dürfen zollfrei eingeführt werden, soferne sie bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Darüber hinaus können auch 1,15 Liter Alkohol und 200 Stück Zigaretten zollfrei eingeführt werden.

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Das Reisegepäck muss vollständig wiederausgeführt werden. Die Ausfuhr von Kunstgegenständen ist nur beschränkt erlaubt.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen.

Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten sowie einheimischer Gerichte angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird aufgrund der unzuverlässigen Medikamentenversorgung in Nepal dringend empfohlen.

In Kathmandu und in den größeren Touristenorten besteht eine ausreichende medizinische Grundversorgung. In vielen Teilen des Landes ist die medizinische Versorgung jedoch nicht gewährleistet bzw. entspricht nicht europäischen Standards.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Auf die Gefahr der Höhenkrankheit beim Wandern wird hingewiesen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer in Nepal gültigen Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge aus unwegsamen Berggebieten, die zu extrem hohen Kosten führen können.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: lokale Taxis, Busse und Mietwagen.

Mangelhafte Infrastruktur kann bei Überlandreisen zu teils großen Verzögerungen führen. Verkehrsunfälle kommen häufig vor. Die Sicherheit von Inlandsflügen ist aufgrund der oft veralteten Flugzeuge und fehlender Sicherheits- und Kontrollstandards bedenklich. Immer wieder kommt es zu Flugzeugabstürzen, bei denen regelmäßig auch Touristen verunglücken. Bei Inlandsflügen besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Sämtlichen nepalesischen Fluggesellschaften ist der Betrieb im EU-Luftraum aufgrund von Sicherheitsbedenken untersagt.

Wegen Engpässen bei Benzin und LP-Gas kann es zu Transportproblemen in der Hauptstadt und im Bereich des Kathmandu-Tals kommen. Auch außerhalb des Kathmandu-Tals, insbesondere im Süden des Landes, kann es durch Streiks, Demonstrationen, Polizeisperren und Ausgangssperren zu erheblichen Behinderungen kommen, wodurch touristische Ziele und auch Flughäfen fallweise schwer zu erreichen sind.

Von nächtlichen Fahrten mit Privatautos oder Überlandbussen wird wegen der Gefahr von Unfällen und Überfällen abgeraten.

Klima:

Tropisches Klima im südlichen Gebiet, subtropisch bis gemäßigt im Zentralland, Hochgebirgsklima im Himalaja. Während der von Juni bis Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal immer wieder Reisebehinderungen durch plötzlich auftretende Überschwemmungen (insbesondere im Grenzgebiet zu Indien) und Erdrutsche, die auch Hauptreisewege betreffen können.

Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Weitere Informationen unter Allgemeine Hinweise, beim Nationalen US-Geologieinstitut sowie dem Österreichischen Zivilschutzverband (mit Erdbebenschutz-Ratgeber). Nach den Erdbeben im April und Mai 2015 betroffen in den Regionen Langtang (Rasuwa) und Manasalu (Gorkha) ist die Infrastruktur noch nicht wiederhergestellt.

Beim Wandern kann es auf allen bekannten Wanderrouten vereinzelt zu Überfällen und Gelderpressungen mit Gewaltanwendung kommen. Touristen sollten von ausgewiesenen Wanderrouten nicht abweichen und Wandertouren nur in Gruppen durchführen. Es wird empfohlen, ausschließlich seriöse Reiseagenturen und Führer zu buchen und vor dem Aufbruch in abgelegene Gebiete aktuelle Informationen über die Sicherheitslage einzuholen. Rettungsflüge können nicht immer rechtzeitig und nicht in allen Landesteilen durchgeführt werden. Alle Wanderer müssen ein gültiges TIMS-Certificate (Trekkers‘ Information Management System) der TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) oder der „Trekking Agents Association of Nepal“ (TAAN) vorweisen. Die Annapurna-Region gilt ebenso wie die Everest-Region und das Langtang-Tal als relativ sicher. Die Wander-Route entlang des Bhote Koshi (Fluss in Nordostnepal) ist gesperrt.

Vor Beginn einer Freiwilligentätigkeit wird eine gründlich Information über in Frage kommende Organisationen empfohlen.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Nepal illegal. Auch wenn keine Fälle der Strafverfolgung unter diesem Tatbestand bekannt sind, sollten Reisende jederzeit die lokalen Gebräuche und Empfindsamkeiten respektieren und nicht durch provokantes Verhalten auffallen.

Drogenkonsum und Drogenhandel werden mit sehr strengen Strafen, die bis zu lebenslanger Haft führen können, geahndet.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Kathmandu


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Indien

  • Kathmandu

    Honorarkonsulat
    22, Manakamana Marg, Nagpokhari, Naxal, Kathmandu

    Telefon:
    (+977 / 1) 4434 515
    Telefax:
    (+977 / 1) 4434 515

    Leitung:
    SHRESTHA Laxman Babu | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Nepal
    Anmerkung:

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 12.00 - 15.00     Mi 12.00 - 15.00     Fr 12.00 - 15.00    

    Botschaft der demokratischen Bundesrepublik Nepal | Honorargeneralkonsulat der demokratischen Bundesrepublik Nepal | Ständige Vertretung der demokratischen Bundesrepublik Nepal bei der UNIDO

    Botschaft der demokratischen Bundesrepublik Nepal

    Guerickestraße 27, 10587 Berlin-Charlottenburg

    Telefon:
    (+49 / 30) 34 35 99 20/21/22
    Telefax:
    (+49 / 30) 34 35 99 06

    Parteienverkehr:
    Botschaft: Mo - Fr 09:00 - 13:00 und 14:00-17:00
    Konsulat/Visa: Mo - Fr 09:30-13:00

    Honorargeneralkonsulat der demokratischen Bundesrepublik Nepal

    Akaziengasse 30, 1230 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 698 1617
    Telefax:
    (+43 / 1) 698 1617 DW 10
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungs- und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 14.00, Mi 13.00 - 16.00, Do 11.00 - 16.00

    Ständige Vertretung der demokratischen Bundesrepublik Nepal bei der UNIDO

    81, Rue de la Servette, 1202 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 733 2600
    Telefax:
    (+41 / 22) 733 2722

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Kathmandu
    • Int. Kennzeichen
      NP
    • Sprache
      Nepali
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 nepalesische Rupie (NPR) = 100 Paisa
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +4,45 h
    • Elektrischer Strom
      220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Dreipunktstecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

    Reiseregistrierung.at

    Einfach online registrieren - damit wir Sie im Fall des Falles besser unterstützen können.