Flagge Myanmar Myanmar (Republik der Union Myanmar)

Stand 28.07.2016 (Unverändert gültig seit: 15.04.2016)

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3):

Wegen der Konfliktsituation wird derzeit von Reisen in die Autonome Region Kokang im Nordosten dringend abgeraten. Auch Reisen in die Provinz Rakhine State sollten nicht unternommen werden, obwohl der Ausnahmezustand mittlerweile aufgehoben wurde. Es kommt immer wieder zu ethnisch motivierten Zusammenstößen  in diesem Gebiet, und in einigen Teilen der Provinz bestehen noch immer nächtliche Ausgangssperren.

In einigen der an Thailand (Teile der Shan, Mon, Karen bzw. Kayin und Kayah States) und an Indien (Chin State und Sagaing Division) angrenzenden Regionen und besonders im Gebiet des Indawgyi-Sees finden nach wie vor bewaffnete Konflikte zwischen Aufständischen und dem Militär statt. Auch stellen ungekennzeichnete Minenfelder eine erhebliche Gefahr dar. Von Reisen in diese Gebiete wird daher dringend abgeraten.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im Rest des Landes.

In Yangon kommt es seit 2004 wiederholt zu Bombenanschlägen mit Verletzten und Todesopfern. Es wird empfohlen, sich von Demonstrationen sowie generell von Menschenansammlungen fernzuhalten.

Politische Unruhen und politisch motivierte Gewalttaten können nicht ausgeschlossen werden.

Es bestehen staatliche Reisebeschränkungen für die meisten Grenzgebiete aber auch für andere Landesteile.

In Notfällen außerhalb der Dienstzeit ist der Bereitschaftsdienst der Österreichischen Botschaft Bangkok unter der Nummer +66819036516 erreichbar.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Botschaft der Union Myanmar in Berlin
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei Einreise.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges:  Ab 2.10.2014 gibt es auch die Möglichkeit ein E-Visa zu beantragen. Diesbezügliche  Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministry of Immigration and Population und dort auch im Kapitel Notice to Tourists. Ein Visum kann auch in Bangkok (Botschaft der Union Myanmar in Bangkok, 132 Sathorn Nua Road) beantragt werden, wobei es jedoch zu längeren Wartezeiten kommen kann. Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Außenministerium hiervon vorher unterrichtet wird. Bei Ausreise über einen Flughafen wird eine Flughafengebühr verrechnet.
    Bei Passverlust kann ein Antrag Rückkehrausweis für die Rückkehr nach Österreich via Bangkok an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland unter Vorlage einer polizeilichen Verlust- bzw. Diebstahlsanzeige gestellt werden. Vor Ausreise ist ein Ausreisevisum einzuholen. Dies ermöglicht zusammen mit einem thailändischen Visum die Einreise nach Thailand, um an der Österreichischen Botschaft Bangkok einen Notpass zu beantragen.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch ab 2.000 USD deklarationspflichtig. Derzeit werden nur Dollar uneingeschränkt gewechselt. Kreditkarten werden kaum akzeptiert. Abhebungen an ATM-Automaten funktionieren normalerweise landesweit problemlos. Reisende sollen sich vorher bei der Bank erkundigen, ob die Karte in Myanmar einsetzbar ist. Die meisten Banken akzeptieren auch Euro. Viele Hotels, Fluglinien etc. nehmen aber nur Dollar oder sogenannte FECs (Foreign Exchange Certificates).

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, ca. 230 Gramm Tabak sowie ca. 1,1 Liter Alkohol). Schmuck, elektronische Geräte und Kameras müssen bei der Einreise deklariert werden. Unter Umständen müssen Mobiltelefone und Laptops beim Zoll bis zur Ausreise hinterlegt werden.

Einfuhrverbote bestehen unter anderem für Waffen, pornographisches Material, Spielkarten, religiöse Gegenstände mit Abbildungen von Buddha oder Tempeln, jegliche Gegenstände, die die burmesische Fahne aufweisen.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten. Erworbene Kulturgüter und nach Myanmar importierte Waren sowie Tabakwaren und Alkohol bedürfen einer Ausfuhrgenehmigung.

Die Ausfuhr von Edelsteinen sowie von Gold- und Silberschmuck ist nur gegen Rechnungsbeleg eines staatlich zugelassenen Händlers erlaubt.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse, der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten und veralteten medizinischen Ausrüstung entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Das öffentliche Gesundheitswesen ist nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Umfassender Insektenschutz wird zur Vermeidung von Malaria empfohlen. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Cholera, Hepatitis und andere).

HIV/ Aids ist vor allem in den größeren Städten und Grenzregionen ein zunehmendes Problem.

Magen-Darmerkrankungen kommen häufig vor. Urlauber sollten besondere Vorsicht beim Genuss von Lebensmitteln und Trinkwasser walten lassen (kein Konsum von Leitungswasser, auch nicht für die Zahnhygiene, kein Konsum von rohem Gemüse, frisches Obst schälen, häufiges und gründliches Händewaschen mit Seife).

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

In Notfällen kann die SOS-Klinik in Yangon kontaktiert werden, die auch Rettungsflüge organisiert.

Folgender Link bietet eine generelle Übersicht über die medizinische Versorgungslage in Myanmar.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden. Übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung/ Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen, Taxis. Die Verkehrsmittel sind allerdings mit den europäischen nicht vergleichbar, es muss mit Verspätungen und anderen Schwierigkeiten gerechnet werden. Während der Monsunzeit (Mai bis Oktober) muss speziell im Süden des Landes und in den Küstengebieten mit Überschwemmungen gerechnet werden, die auch die Straßen- und Eisenbahnverbindungen unterbrechen können.

Österreichische und internationale Führerscheine werden nicht anerkannt. Reisende erhalten keinerlei Fahrberechtigung; die Einfuhr von Fahrzeugen zu touristischen Zwecken ist nicht erlaubt. Mietautos sind für Touristen nicht erhältlich. Der schlechte Straßenzustand und das unvorhersehbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer bilden ein erhebliches Unfallrisiko, das bei Dunkelheit noch erhöht wird.

Seit 1998, zuletzt im Juni 2009, sind vier Flugzeuge der staatlichen Fluggesellschaft Myanmar Airways (nicht zu verwechseln mit Myanmar Airways International) verunglückt. Auf Inlandsflügen werden daher die privaten Fluggesellschaften "Air Mandalay" und "Air Yangon" empfohlen.

Klima:

Überwiegend tropisches Klima mit einem Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit (Monsun) dauert von Mai bis Oktober.

In Myanmar kommt es regelmäßig zu See-und Erdbeben. Während des Monsuns (Mai bis Oktober) treten in den Küstenregionen oftmals Zyklone auf, bzw. kann es während der Regenzeit zu starken Überschwemmungen kommen.

Die Kommunikationsmöglichkeit mit dem Ausland ist stark eingeschränkt. Telefonverbindungen sind häufig defekt und überlastet. Außerhalb größerer Städte ist der Mobilfunkempfang nicht möglich. Ausländische SIM-Karten funktionieren teilweise nicht (kein Roaming möglich). Lokale SIM-Karten können am Flughafen Rangun (Yangon) gekauft werden. WLAN/WIFI Verbindungen sind in Restaurants, Hotels, Pensionen sowie Internetcafés mittlerweile verfügbar.

Die Überwachung von Ausländern ist jederzeit möglich; Kritik an der Regierung kann ein Strafdelikt darstellen.

Homosexualität ist illegal. Homosexuelle Handlungen können auch bei Einverständnis beider Partner zu hohen Haftstrafen führen.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird mit hohen Haftstrafen geahndet. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern, auch wenn sie im Ausland begangen wird, ist strafbar und wird rechtlich in Österreich verfolgt (siehe Kindesmissbrauch im Zusammenhang mit Tourismus).

Prostitution und der Besitz von pornographischem Material ist strafbar.

Auf den Besitz auch nur geringer Mengen von Drogen stehen hohe Haftstrafen, bzw. kann auch die Todesstrafe verhängt werden.

Das Fotografieren von militärischen Einrichtungen, Personen in Uniform und bedeutenden Infrastrukturen ist verboten. Im Zweifelsfall sollte vor dem Fotografieren die entsprechende Erlaubnis eingeholt werden.

In Not geratene österreichische Staatsbürger können sich an das österreichische Honorarkonsulat Yangon oder an die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland wenden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Yangon


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Thailand

  • Yangon

    Honorarkonsulat



    Konsularbezirk:
    Union Myanmar
    Anmerkung:
    VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Botschaft der Union Myanmar | Honorarkonsulat der Republik der Union Myanmar | Ständige Vertretung der Union Myanmar bei den Internationalen Organisationen in Wien | Ständige Vertretung der Union Myanmar bei der CTBTO

    Botschaft der Union Myanmar

    Donau-City-Straße 6, Andromeda Tower Top 9.OG/1, 1220 Wien

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    Ständige Vertretung der Union Myanmar bei der CTBTO

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    Telefon:
    (+41 / 22) 731 75 40, 731 75 49
    Telefax:
    (+41 / 22) 738 48 82

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Naypyidaw
    • Int. Kennzeichen
      MM
    • Sprache
      Birmanisch, einheimische Sprachen
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 Kyat (MMK) = 100 Pyas
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +5,5 h
    • Elektrischer Strom
      230 Volt/ 50 Hertz Wechselstrom, Steckdosen meist für Rund- und Flachstecker

     

    Reiseregistrierung.at

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