Flagge Mali Mali (Republik Mali)

Stand 27.08.2016 (Unverändert gültig seit: 12.04.2016)

In der gesamten Sahel-Region herrscht eine erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge und Entführungen. In weiten Teilen des malischen Staatsgebiets nordöstlich von Bamako und im Norden finden militärische Operationen und Kampfhandlungen statt. Das gesamte Staatsgebiet von Mali inklusive der Hauptstadt Bamako stehen im Fokus von Terroraktionen.  

Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) im ganzen Land

Es wird vor allen Reisen nach Mali gewarnt. Allen Österreichern wird die Ausreise empfohlen.

Als Reaktion auf die von radikal islamistischen Kräften gestartete Offensive gegen Bamako griff Frankreich militärisch in den Konflikt ein. Auch eine Truppe der Vereinten Nationen beteiligt sich zusammen mit der malischen Armee an der Sicherung der befreiten Gebiete. Im Norden kommt es weiterhin zu militärischen Operationen gegen die nach wie vor aktiven terroristischen Gruppierungen, die ihrerseits auch Selbstmordattentate verüben, sowie gegen aufständische Touareg. Das Attentat vom 7. März 2015 in Bamako sowie die Geiselnahme vom 20. November 2015, welches zahlreiche Todesopfer und Schwerverletzte gefordert hat, bestätigt die weiterhin erhöhte Terror- und Entführungsgefahr, welche für das gesamte Staatsgebiet besteht. Am 21. März 2016 wurde in Bamako ein Attentat gegen ein Gebäude der EU Trainingsmission verübt.

Terrorzellen sind weiterhin in der gesamten Sahel-Region aktiv. Insbesondere die Region um Kidal, der Hochburg der Touaregrebellen, entzieht sich weitgehend der Kontrolle der Regierung. Aufgrund der schlechten Sicherheitslage sind ganze Bevölkerungsgruppen in Mali wie auch in den Nachbarländern auf der Flucht.

Seit mehreren Jahren besteht eine hohe Entführungsgefahr insbesondere für westliche Staatsangehörige. Anlassbezogen finden auch Kundgebungen gegen die Friedenstruppe der Vereinten Nationen und Frankreich statt.

Die Österreichische Botschaft Dakar kann in Not geratenen Österreichern in Mali wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Hilfestellung leisten.

Österreichische Staatsbürger, die entgegen dieser Reisewarnung trotzdem weiter im Land bleiben oder einzureisen beabsichtigen, werden gebeten, mit der Österreichischen Botschaft Dakar Kontakt aufzunehmen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate über den Ablauf des Visums.
  • Cremefarbiger Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar oder Euro in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (akzeptiert nur in größeren Hotels, Travellerschecks von Banken eingelöst). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Nähere Informationen finden Sie im TravelCentre der IATA. Rechtsverbindliche Auskünfte über Zollinformationen zur Einfuhr und Ausfuhr von Waren erhalten Sie nur bei der für Österreich zuständigen malischen Botschaft bzw. dem Honorarkonsulat in Wien.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Es besteht ein ganzjährig hohes Malariarisiko, die Einnahme einer dementsprechenden Prophylaxe wird empfohlen. Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Lokal stehen Taxis oder Mietwagen zur Verfügung. Busverbindungen, Flussschifffahrt in den Herbst- und Wintermonaten. Bei Autofahrten sind die Zulassung und der internationale Führerschein in Kombination mit einem österreichischen Führerschein mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden, wo auch ein Laissez passez touristique erhältlich ist.

Wüstenklima im Norden. Im Süden tropisches Savannenklima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober, die anschließende Trockenzeit ist bis Februar eher kühler, dann heiß.

Homosexualität steht nicht unter Strafe, wird jedoch von der Bevölkerung weitgehend abgelehnt.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Personal, Staudämmen, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerken, Polizeistationen, Grenzübergängen und Ordnungshütern ist unter Strafe verboten.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Bamako


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Senegal

  • Bamako

    Honorarkonsulat



    Konsularbezirk:
    Mali
    Anmerkung:
    VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Botschaft der Republik Mali | Honorarkonsulat der Republik Mali, Wien | Ständige Vertretung der Republik Mali bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Mali

    Kurfürstendamm 72, 10709 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 31 99 883
    Telefax:
    (+49 / 30) 31 99 88 48

    Parteienverkehr:
    Visaabteilung di. und do. 10:00 - 12:00 Uhr.

    Honorarkonsulat der Republik Mali, Wien

    Lenaugasse 19, 1080 Wien

    Telefon:
    (+ 43 / 1) 402 68 61 - 0
    Telefax:
    (+ 43 / 1) 402 68 61 - 30
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Keine Beglaubigungs-, Passbefugnis und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo, Fr, Sa 12.30 - 14.30

    Ständige Vertretung der Republik Mali bei den Internationalen Organisationen in Wien

    20 Route de PRE-BOIS (Postfach 1814), 1215 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 819 17 40
    Telefax:
    (+41 / 22) 819 19 07

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Bamako
    • Int. Kennzeichen
      ML
    • Sprache
      Französisch, einheimische Sprachen
    • Währung
      CFA Franc (West XOF) = 100 Centimes
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -1 h
    • Elektrischer Strom
      220 Volt/ 50 Hertz Wechselstrom

     

    Reiseregistrierung.at

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