Flagge Mali Mali (Republik Mali)

Stand 09.12.2016 (Unverändert gültig seit: 06.10.2016)

Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) im ganzen Land

Es wird vor allen Reisen nach Mali gewarnt. Allen Österreichern wird die Ausreise empfohlen.

In der gesamten Sahel-Region herrscht eine erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge und Entführungen. In weiten Teilen des malischen Staatsgebiets nordöstlich von Bamako und im Norden finden militärische Operationen und Kampfhandlungen statt. Das gesamte Staatsgebiet von Mali inklusive der Hauptstadt Bamako stehen im Fokus von Terroraktionen.

Als Reaktion auf die von radikal islamistischen Kräften gestartete Offensive gegen Bamako griff Frankreich militärisch in den Konflikt ein. Auch eine Truppe der Vereinten Nationen beteiligt sich zusammen mit der malischen Armee an der Sicherung der befreiten Gebiete. Im Norden kommt es weiterhin zu militärischen Operationen gegen die nach wie vor aktiven terroristischen Gruppierungen, die ihrerseits auch Selbstmordattentate verüben, sowie gegen aufständische Touareg. Das Attentat vom 7. März 2015 in Bamako sowie die Geiselnahme vom 20. November 2015, welches zahlreiche Todesopfer und Schwerverletzte gefordert hat, bestätigt die weiterhin erhöhte Terror- und Entführungsgefahr, welche für das gesamte Staatsgebiet besteht. Am 21. März 2016 wurde in Bamako ein Attentat gegen ein Gebäude der EU Trainingsmission verübt.

Terrorzellen sind weiterhin in der gesamten Sahel-Region aktiv. Insbesondere die Region um Kidal, der Hochburg der Touaregrebellen, entzieht sich weitgehend der Kontrolle der Regierung. Aufgrund der schlechten Sicherheitslage sind ganze Bevölkerungsgruppen in Mali wie auch in den Nachbarländern auf der Flucht.

Seit mehreren Jahren besteht eine hohe Entführungsgefahr insbesondere für westliche Staatsangehörige. Anlassbezogen finden auch Kundgebungen gegen die Friedenstruppe der Vereinten Nationen und Frankreich statt.

Die Österreichische Botschaft Dakar kann in Not geratenen Österreichern in Mali wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Hilfestellung leisten.

Österreichische Staatsbürger, die entgegen dieser Reisewarnung trotzdem weiter im Land bleiben oder einzureisen beabsichtigen, werden gebeten, mit der Österreichischen Botschaft Dakar Kontakt aufzunehmen.

  1. Bamako


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Senegal

  • Bamako

    Honorarkonsulat



    Konsularbezirk:
    Mali
    Anmerkung:
    VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Botschaft der Republik Mali | Honorarkonsulat der Republik Mali, Wien | Ständige Vertretung der Republik Mali bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Mali

    Kurfürstendamm 72, 10709 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 31 99 883
    Telefax:
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    Parteienverkehr:
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    Honorarkonsulat der Republik Mali, Wien

    Lenaugasse 19, 1080 Wien

    Telefon:
    (+ 43 / 1) 402 68 61 - 0
    Telefax:
    (+ 43 / 1) 402 68 61 - 30
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Keine Beglaubigungs-, Passbefugnis und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo, Fr, Sa 12.30 - 14.30

    Ständige Vertretung der Republik Mali bei den Internationalen Organisationen in Wien

    20 Route de PRE-BOIS (Postfach 1814), 1215 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 819 17 40
    Telefax:
    (+41 / 22) 819 19 07

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Bamako
    • Int. Kennzeichen
      ML
    • Sprache
      Französisch, einheimische Sprachen
    • Währung
      CFA Franc (West XOF) = 100 Centimes
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -1 h
    • Elektrischer Strom
      220 Volt/ 50 Hertz Wechselstrom

     

    Reiseregistrierung.at

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