Flag Kongo - Demokratische Republik Kongo - Demokratische Republik (Demokratische Republik Kongo)

Stand 24.06.2017 (Unverändert gültig seit: 15.05.2017)

Ebola-Fieber:
Seitens d. WHO wird der Ausbruch einer Ebola-Infektion im Gebiet der Demokratische Republik Kongo bestätigt. Fälle sind im nordöstlichen Gebiet (Bas-Uele Provinz), im Grenzgebiet mit der Zentralafrikanischen Republik, aufgetreten. Diese hochfieberhafte und mit Blutungen einhergehende Erkrankung führt in den meisten Fällen zum Tod. Die Übertragung findet durch Kontakt zu kranken Personen und deren Ausscheidungen statt.

Nach dem Ende der offiziellen Amtszeit von Präsident Kabila können derzeit jederzeit bewaffnete Aufstände im ganzen Land ausbrechen, weshalb erhöhte Wachsamkeit geboten ist. Oft gehen Polizei oder Armee bei Demonstrationen scharf gegen die Demonstranten vor, daher sollten größere Menschenansammlungen jedenfalls gemieden werden. In Folge fortwährender Auseinandersetzungen zwischen der kongolesischen Armee und Bürgermilizen in der zentralen Provinz Kasai sind in der jüngsten Vergangenheit wieder vermehrt zahlreiche Todesopfer zu beklagen.

Partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)

Vor Reisen in den Großraum Kinshasa wird gewarnt.

Vor Reisen in die Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Orientale, Ituri und Maniema wird gewarnt. In diesen Gebieten finden häufig kriegerische Handlungen zwischen den zahlreichen Rebellengruppen und der Armee sowie der Mission der Vereinten Nationen (MONUSCO) statt.

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) in den restlichen Landesteilen!

Von allen Reisen wird abgeraten. Die Demokratische Republik Kongo ist kein Reiseland für Touristen, auch nicht für Abenteuerreisen!

Es kommt vor allem in der Hauptstadt, aber auch in anderen Ballungsräumen (Matadi, Bukavu, Goma, Kananga etc.), immer wieder zu schweren Ausschreitungen und Zusammenstößen zwischen Opposition und Sicherheitskräften.

Im ganzen Land gibt es hohe Kriminalität, die Polizei ist üblicherweise nicht hilfreich.

Für Reisen in die Minengebiete reisen wird ein "sauf conduit" des Gouvernorat in Lubumbashi benötigt. Bei unvermeidlichen Reisen wird empfohlen, sich über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort entsprechend zu informieren.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Botschaft der Demokratischen Republik Kongo Berlin 
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei der Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten; die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder Euro. Kreditkarten können in führenden Hotels, bei Fluggesellschaften und größeren Supermärkten in Kinshasa verwendet werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250g Tabak sowie 1 Flasche Alkohol). Die Einfuhr von elektronischen Geräten und Geschenken unterliegt dem Zoll; die Einfuhr eines Laptops oder einer Kamera zum persönlichen Gebrauch ist zollfrei möglich.

Die Ausfuhr von polierten Elfenbeingegenständen ist nur nach Entrichtung des Ausfuhrzolls gestattet, die Einfuhr nach Österreich unterliegt der vorherigen Genehmigungspflicht.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen. Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Spitalspflege wäre möglichst zu meiden.

Seit Juni 2016 breitet sich eine Gelbfieber-Epidemie rasch aus; Impfstoffe sind im Land derzeit kaum verfügbar.

Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist sehr hoch, auch werden immer wieder Cholera-Fälle im gesamten Staatsgebiet gemeldet. Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Aufgrund der Ebola-Gefahr sollten Fledermaushöhlen nicht besucht werden. Umfassender Insektenschutz wird zur Vermeidung von Malaria empfohlen. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunya, Cholera, Hepatitis und andere).

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Für detaillierte Informationen zum Inhalt der Reiseapotheke wenden Sie Sich bitte an Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz (die private Fluglinie Hewa Bora steht auf der Liste der Luftfahrtunternehmen, denen der Betrieb in der EU untersagt ist). Bei Autofahrten sind der internationale Führerschein in Kombination mit einem österreichischen Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen werden. Die Hauptstraßen sind teilweise in schlechtem Zustand. Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, teilweise desolate Straßenzustände sowie mangelnde Fahrdisziplin und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer wird hingewiesen. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten generell unterlassen werden. Autofahrer haben auf die Sirenen der Begleitfahrzeuge des Präsidenten zu achten und sofern möglich, ihr Fahrzeug rasch an den Straßenrand zu fahren. Mit Unterbrechungen und Verzögerungen (ohne Vorankündigung) des Fährverkehrs zwischen Kinshasa und Brazzaville muss gerechnet werden.

Klima:

Das Klima ist tropisch feucht und heiß ohne Jahreszeiten. Es gibt nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die kühleren Monate sind Juni, Juli und August, die Regenperioden dauern von März bis Mai bzw. Oktober bis Januar.

Es existieren keine Gesetze betreffend Homosexualität. Allerdings herrscht im Land ein diesbezüglich sehr feindliches gesellschaftliches Klima, weshalb es ratsam erscheint, sich mit seiner sexuellen Orientierung nicht zu exponieren.

Das Fotografieren von Flughäfen, militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung, Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders entlang des Flusses Kongo in Kinshasa (Staatsgrenze) ist verboten.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

  1. Kinshasa


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Kenia

  • Kinshasa

    Honorargeneralkonsulat



    Konsularbezirk:
    Demokratische Republik Kongo
    Anmerkung:
    VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis
    Beglaubigungsbefugnis

    Honorarkonsulat der Demokratischen Republik Kongo, Wien | Ständige Vertretung der Demokratischen Republik Kongo bei der IAEA

    Honorarkonsulat der Demokratischen Republik Kongo, Wien

    Ignaz Köck Straße 8, 1210 Wien

    Telefon:
    (+43 / (1) 211 66 10 630
    Telefax:
    (+43 / (1) 211 66 910 630
    Amtsbereich:
    Österreich

    Parteienverkehr:
    Wegen Urlaubes im Zeitraum vom 15.07.2016 - 08.08.2016 geschlossen

    Ständige Vertretung der Demokratischen Republik Kongo bei der IAEA

    Avenue de Budé 18 (Local 1822), 1202 Geneva

    Telefon:
    (+41 / 22) 740 16 80
    Telefax:
    (+41 / 22) 740 16 82

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Kinshasa
    • Int. Kennzeichen
      CD
    • Sprache
      Französisch, einheimische Sprachen
    • Währung
      1 Kongo Franc (CDF) = 100 Centimes
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +1h in einigen Regionen
    • Elektrischer Strom
      220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Steckerformen nicht einheitlich

     

    Reiseregistrierung.at

    Einfach online registrieren - damit wir Sie im Fall des Falles besser unterstützen können.