Flag Komoren Komoren (Union der Komoren)

Stand 19.11.2017 (Unverändert gültig seit: 27.10.2017)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land.

Demonstrationen oder Versammlungen sollten gemieden werden.

Für Urlaubsreisen und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen. 

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Bei der Einreise am Flughafen gegen Barzahlung in Euro.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens sechs Monate bei Einreise.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Der Umtausch von Euro in Landeswährung ist in der Hauptstadt (Insel Grande Comore/Njazidja) möglich, es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar. Kreditkarten werden von den wichtigsten Hotels akzeptiert.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Da immer wieder Cholera-Ausbrüche gemeldet werden, sollten Reisende auf den Verzehr von rohem Gemüse, ungeschältem Obst sowie rohem Fisch gänzlich verzichten und darüber hinaus auch kein Leitungswasser (auch wenn dieses abgekocht wurde) trinken. Jedem Reisenden wird darüber hinaus die Mitnahme einer Reiseapotheke, die neben den gängigen Medikamenten für Reiseerkrankungen unbedingt auch Medikamente gegen Malaria enthalten sollte, empfohlen.

Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Cholera, Hepatitis und andere).

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei tropenmedizinischen Instituten.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und den Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehrsverbindungen sind landesweit unzuverlässig und können kurzfristig unterbrochen oder eingeschränkt werden. Die Treibstoffversorgung ist nicht immer gewährleistet.

Für das Lenken von Kraftfahrzeugen wird neben dem österreichischen Führerschein auch der Internationale Führerschein benötigt.

Telekommunikationseinrichtungen sind häufig gestört.

Klima:

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Während der heißen Jahreszeit (November bis April) hohe Luftfeuchtigkeit; Regenfälle praktisch das ganze Jahr über.

Die Komoren liegen in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Informationen zum richtigen Verhalten im Falle eines Erdbebens finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und im Erdbebenschutzratgeber des Bundesministeriums für Inneres.

Es existieren keinerlei Gesetze betreffend Homosexualität. Allerdings herrscht im Land ein diesbezüglich sehr feindliches gesellschaftliches Klima vor, weshalb es ratsam erscheint, sich mit seiner sexuellen Orientierung nicht zu exponieren.

Im Hinblick auf die konservativen islamischen Wertevorstellungen wird zur besonderen Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche (Kleidung, Verhalten, Alkoholverbot in der Öffentlichkeit) geraten.

Die einzige EU-Vertretung auf den Komoren ist die französische Botschaft: Ambassade de France, Moroni, Tel. 00269730753oder 730615 in Notfällen Fax: 00269730922.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Kenia
  • Basisdaten

    • Hauptstadt
      Moroni
    • Int. Kennzeichen
      KM
    • Sprache
      Arabisch, Suaheli
    • Fremdsprachen
      Französisch
    • Währung
      1 Komoren-Franc (KMF) =100 Centimes
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +2 h
    • Elektrischer Strom
      220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, zwei/dreipolige Steckerformen

     

    Reiseregistrierung.at

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