Flag Kolumbien Kolumbien (Republik Kolumbien)

Stand 16.09.2019 (Unverändert gültig seit: 03.09.2019)

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) in den Grenzgebieten zu Venezuela. Von Reisen in diese Gebiete wird aufgrund der aktuellen Ereignisse in Venezuela abgeraten. Es kann zu kurzfristigen Grenzschließungen und gewalttätigen Protesten kommen.

Aufgrund verstärkter Aktivitäten der bewaffneten Guerillagruppe ELN gegen kolumbianische Sicherheitsbehörden ist auch in den Städten mit Bombenanschlägen, wie zuletzt im Jänner 2019 gegen eine Polizeischule in Bogotá, zu rechnen.

In manchen Regionen des Landes (Cauca, Narino, Santander, Cesar und Norte de Santander), kann es aufgrund spontaner Proteste der lokalen Bevölkerung immer wieder zu Straßenblockaden kommen. Vor einer Reise in dieses Gebiet sollten Reisende Erkundigungen über die aktuelle Situation einholen.

Reisende sollten jedenfalls größere Menschenmengen meiden und den Anweisungen der lokalen Polizei und Sicherheitsbehörden unbedingt Folge leisten.

 

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) in bestimmten Regionen.

Reisende sollten jedenfalls größere Menschenmengen meiden und den Anweisungen der lokalen Polizei und Sicherheitsbehörden unbedingt Folge leisten.

Aufgrund verstärkter Aktivitäten der Guerillagruppe ELN wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen – insbesondere auf dem Landweg – in nachfolgende Regionen dringend abgeraten:

  • Die Departements Putumayo, Arauca, Caquetá, Guaviare, Guainía, Vichada und Norte de Santander (außer den Hauptstädten der genannten Departements)
  • Das Departement Cauca (außer der Hauptstadt Popayán und der Strasse zwischen der historischen Ruinen von San Agustín in Huila und Popayán)
  • Das Departement Chocó (außer seiner Hauptstadt Quibdó, dem Nationalpark zur Wal-Schau in Nuquí und Bahia Solano und dem Badeort Capurganá)
  • Das Departement Nariño (außer der Hauptstadt Pasto und dem Grenzübergang Ipiales)
  • Das Departement Meta (außer seiner Hauptstadt Villaviciencio und der Tourismusregion Caño Cristales: Besucher, die nach Caño Cristales fahren wollen, sollten die Reise durch eine vertrauenswürdige Tourismusagentur organisieren lassen und mit dem Flugzeug zur Stadt La Macarena fliegen)
  • Die Grenzregion zu Venezuela in den Departements La Guajira, César und Boyacá sollte sowohl wegen des hohen Sicherheitsrisikos als auch der immer wieder verfügten Grenzschließungen, die zu Unruhen führen können, vermieden werden.
  • Ländliche Regionen in Nordantioquia, Süd-Córdoba, der Südliche Teil des Valle del Cauca und Süd-Bolívar

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im Rest des Landes.

Die allgemeine Sicherheitssituation in Kolumbien ist in den meisten Großstädten (insbesondere in Bogotá, Medellín und Cali) mit der in anderen lateinamerikanischen Metropolen vergleichbar. Kriminalität und das Gewaltniveau können auch in den größeren Städten je nach Stadtviertel sehr variieren. Vor Besuch bestimmter Stadtteile (z.B. im Süden Bogotas) sollten Sicherheitsinformationen eingeholt werden. In den Städten ist mit Taschendiebstahl und bewaffneten Überfällen zu rechnen

Es kommt weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Sicherheitskräften und illegalen Gewaltgruppen. Reisende in entlegene Landesteile sollten sich über die aktuelle Sicherheitssituation informieren.

Touristisch organisierte Reisen nach San Agustín im Departement Huila sind tagsüber mit einer örtlichen Reiseleitung auf den militärisch gesicherten Hauptanreisewegen durchführbar. Der Besuch der Verlorenen Stadt (Ciudad Perdida) in der Sierra Nevada (Nähe von Santa Marta) ist nur durchführbar, wenn er von einer renommierten lokalen Agentur organisiert ist. Von Individualtouren wird aufgrund der hohen Kriminalität dringend abgeraten.

Busfahrten zwischen Santa Marta, Barranquilla und Cartagena sind immer wieder Ziel von bewaffneten Raubüberfällen. Taxis sollten wegen Entführungsgefahr nur über Taxidienste (mit Bekanntgabe der Kennzeichennummer und eines Reservierungscodes) bestellt werden.

In allen größeren Städten ist besondere Vorsicht nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Einsame Straßen und Viertel, insbesondere am Stadtrand, sollten gemieden werden. Bei bewaffneten Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Bargeldbehebungen an Geldautomaten sollten nur tagsüber und an sicheren Orten (z.B. Einkaufszentren und Banken) erfolgen. Nehmen Sie wegen der Gefahr von K.O. Tropfen keine Speisen und Getränke von Fremden an.

Bei Notfällen wählen Sie 123 (Polizeinotruf allgemein) oder 165 (GAULA - bei Entführungen und Erpressungen). Auf der Homepage der Polizei (nur spanisch) ist eine App downloadbar, mittels derer die nächste Polizeidienststelle erreicht werden kann.

Insbesondere an den wichtigsten Feiertagen und an den Wochenenden werden die Straßenverbindungen zwischen den wichtigsten Städten durch Polizei und Militär gesichert und sollten auch nur dann befahren werden. Von Nachtfahrten (auch mit Bussen) wird wegen der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr im ganzen Land dringend abgeraten.

Für Urlaubsreisen und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit erhöhtem oder hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich dieser Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genau zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes, z.B. über die lokalen Medien, regelmäßig zu überprüfen.

 

  • Visumpflicht: Nein, (touristische Zwecke); 
    Für Aufenthalte aus anderen als touristischen Gründen (z.B. für Dreharbeiten, Studium, NGO-Aktivitäten etc.) ist ein Visum erforderlich.
  • Visum erhältlich: Botschaft der Republik Kolumbien in Wien.
  • Reisedokumente: Reisepass.
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei der Einreise (zwei freie Seiten im Pass).
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert.
  • Minderjährige: Minderjährige, die auch die kolumbianische Staatsangehörigkeit besitzen oder eine Aufenthaltsgenehmigung für Kolumbien haben, müssen bei der Ausreise aus Kolumbien neben Rückflugticket und Einreisevisum für das Zielland unbedingt eine von einem kolumbianischen Notar beglaubigte Ausreiseerlaubnis (permiso de salida) des nicht mitreisenden Elternteils bzw. Obsorgeberechtigten vorlegen, die nicht älter als 90 Tage sein darf. Das Antragsformular kann hier heruntergeladen werden. Bei der Ausreise vom internationalen Flughafen in Cali muss zusätzlich zu den oben angeführten Dokumenten auch noch eine Kopie des kolumbianischen Personalausweises (cedula) der Eltern vorgelegt werden. Zusätzlich wird oft auch eine mit Apostille versehene Geburtsurkunde (mit Übersetzung ins Spanische, sofern erforderlich) verlangt. Im Ausland wird die Ausreiseerlaubnis generell vom kolumbianischen Konsulat ausgestellt und beglaubigt. Sollte die Ausreiseerlaubnis von einem Notar verfaßt und ausgestellt werden, muss sie zusätzlich mit einer Apostille versehen sein. Bei unterschiedlicher Namensgebung wird eine von den Obsorgeberechtigten unterschriebene und beglaubigte Vollmacht empfohlen. Es wird empfohlen, sich vor einer Reise mit Minderjährigen beim kolumbianischen Konsulat zu informieren.
  • Sonstiges: Bei der Einreise wird die Länge des Aufenthaltes im Reisepass vermerkt (bis zu 90 Tage). In seltenen Fällen entspricht die genehmigte Aufenthaltserlaubnis („Permiso de ingreso“ aufgrund des „decreto 4000“) aber nicht der gewünschten Aufenthaltsdauer gemäß Rückflugticket. Nähere Informationen finden Sie auf der Website des kolumbianischen Außenministeriums.
    Bei Ein- oder Ausreise über ein anderes südamerikanisches Land wird derzeit der Nachweis einer bestehenden Gelbfieberimpfung verlangt (die Impfung muss mindestens 10 Tage vor Reiseantritt durchgeführt worden sein, das Impfzeugnis ist unbegrenzt gültig), ansonsten ist ein Grenzübertritt nicht gesichert.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde, da Probleme an der Grenze bis zur Einreiseverweigerung nicht ausgeschlossen werden können.

Die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung ist bis zu einem Gegenwert von 10.000 USD möglich. Euro können bei Wechselstuben in Landeswährung umgetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Travellerschecks oder Kreditkarten (zu empfehlen sind Visa- und Mastercard). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Pflanzen und tierischen Lebensmitteln ist verboten. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Wildtieren ist verboten.

Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA. Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Öffentliche Krankenhäuser entsprechen nicht dem europäischen Standard. Die Privatkliniken – vor allem in den Großstädten – weisen internationalen Standard auf. Die Versorgung mit Medikamenten ist ausgezeichnet. Apotheken in den Städten sind in ausreichender Zahl vorhanden. Prekär ist die Lage in Kleinstädten und auf dem Land.

Umfassender Insektenschutz wird zum Schutz Zika empfohlen. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen.

Es wird empfohlen, rechtzeitig vor Reisebeginn den Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen. Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei tropenmedizinischen Instituten.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

 

Öffentliche Verkehrsverbindungen: dichtes Inlandsflugnetz und Autobusverbindungen. Der Straßenzustand ist schlecht, der Verkehr gefährlich. In der niederschlagsreichen Jahreszeit kann es zu Behinderungen infolge von Erdrutschen kommen. Das Schnellbusnetz "Transmilenio" in Bogota ist relativ sicher.

Der österreichische Führerschein reicht zum Lenken von Kraftfahrzeugen.

Mehr Informationen zur Straßenverkehrsordnung finden Sie in der Länderdatenbank des ÖAMTC.

Klima:

Tropisch-feucht bis gemäßigt-kühl, es gibt keine ausgeprägten Jahreszeiten. Die Küstengebiete, die großen Flusstäler, das Amazonasgebiet sowie die Tiefebenen des Ostens gehören zur tropisch-feuchten Klimazone (ungefähr von 800 bis 1000m Seehöhe), darüber ist das Klima gemäßigt bis kühl. Im Hochland kann die Temperatur nachts bis zum Nullpunkt sinken.

Für die Vulkane Galeras, Nevado del Huila und Nevado del Ruiz gilt Warnstufe „Gelb III – Änderung der vulkanischen Aktivitäten". Von Reisen zu den vorgenannten Vulkanen und in ihre Umgebung wird abgeraten. Anweisungen der örtlichen Behörden und Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden.

 

Der Besitz von Drogen – auch in geringen Mengen zum persönlichen Bedarf – wird streng bestraft. Sollte die Polizei den Inhalt ihres Gepäcks kontrollieren, achten Sie darauf, dass ein unabhängiger Zeuge dabei ist.

Es bestehen keine Strafgesetze gegen homosexuelle Handlungen. Homosexualität kann jedoch in manchen ländlichen Gegenden auf geringe Akzeptanz stoßen. Das Schutzalter für sexuelle Handlungen kann gegenüber den in Österreich geltenden Bestimmungen um einige Jahre höher sein oder sogar über dem Erwachsenenalter von 18 Jahren liegen. Es können jedoch auch (beispielsweise in einzelnen Provinzen oder Regionen) unterschiedliche Bestimmungen zur Anwendung kommen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig bei der Vertretungsbehörde dieses Landes.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

 

  1. Bogotá
  2. Cali
  3. Cartagena
  4. Medellin
  5. San Andres


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend




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Vertrauensärztin Dr. med. Hildegard Schneider

Institution:
Praxis
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Stadt:
Bogota

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(+571) 2151597
Mobil:
(+57) 3153317149

Arbeitsgebiet:
Allgemeinmedizin
Sprachkenntnisse:
Deutsch, Spanisch, Englisch

Vertrauensanwältin Daihana Alexandra Alvarez Cañón

Straße:
Cra 12 No 102-07, Of. 601
Stadt:
Bogotá

Telefon:
(+57/) 321 454 3034

Arbeitsgebiet:
Familienrecht, Migrationsrecht, Wirtschaftsrecht
Sprachkenntnisse:
Englisch, Spanisch

Basisdaten

  • Hauptstadt
    Bogotá
  • Ländercode
    CO
  • Sprache
    Spanisch, Englisch
  • Fremdsprachen
    am ehesten Englisch
  • Währung
    1 kolumbianischer Peso (COP) = 100 Centavos
  • Zeitunterschied zu MEZ
    -6 h
  • Elektrischer Strom
    110 Volt, 50 Hertz, flachpolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

 

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