Französische Überseegebiete

Stand 24.04.2018 (Unverändert gültig seit: 11.04.2018)

gehört zu Frankreich

Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1)

Französisch-Polynesien: Die Gefahr terroristischer Anschläge ist relativ gering, es gibt auch kaum innenpolitische Spannungen. Grundsätzlich wird empfohlen, größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden und besondere Vorsicht aufgrund erhöhter Kriminalität walten zu lassen. Zwischen November und April kann es zu Tropenstürmen kommen.

Französisch-Guyana: Aufgrund einer relativ hohen Kriminalitätsrate wird Besuchern ein vorsichtiges Verhalten und das Meiden von größeren Menschenansammlungen (vor allem in der Hauptstadt Cayenne) empfohlen.

Guadeloupe und Martinique: Die beiden zu den Französischen Antillen zählenden Inseln weisen eine erhöhte Kriminalitätsrate auf. Reisende sollten deshalb besondere Vorsicht walten lassen. Betreffend immer wieder auftretender Streiks und Demonstrationen wird empfohlen, die lokale Medienberichterstattung zu verfolgen. Auf Grund der geografischen Lage kann es auf Guadeloupe immer wieder zu mitunter auch schweren Erdbeben kommen. Informationen zum richtigen Verhalten im Falle eines Erdbebens finden Sie im Erdbebenschutz-Ratgeber des Bundesministeriums für Inneres und auf der BMEIA-Homepage Regionale Hinweise – Erdbeben. Englischsprachige Informationen zu weltweiten Erdbebenaktivitäten erhalten Sie beim Nationalen US-Geologieinstitut.

Für Urlaubsreisen und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

 

Die Übersee-Departments, -Territorien und -Gebiete sowie Neu-Kaledonien unterliegen besonderen Einreise- und Aufenthaltsregeln. Sie sind nicht Teil des Schengen Raums. Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt, der 3 Monate nicht übersteigt, folgende Dokumente:

Übersee-Departments (Départements d'Outre Mer – DOM = Guadeloupe inkl. Saint Martin (französischer Teil der Insel) und Saint Barthélemy, Martinique, Réunion und Französisch-Guyana): gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass
In Französisch Guyana besteht eine Impfpflicht gegen Gelbfieber. Es wird geraten, den Nachweis der Impfung mit sich zu führen.
Informationen zum niederländischen Teil von Saint Martin (Sint Maarten) finden Sie unter: Niederländische Überseegebiete.

Übersee-Territorien, Übersee-Gebiete (Territoires d'Outre Mer – TOM = Französisch-Polynesien mit den Gesellschaftsinseln inklusive Tahiti, Moorea und Bora-Bora, den Markisen, Tuamotu, Gabier und den Austral-Inseln, Neu-Kaledonien mit den Iles Loyaute, Wallis-et-Futuna), Collectivités territoriales d'Outre Mer – CTOM (Mayotte und Saint-Pierre-et Miquelon): gültiger Reisepass

Weitere Informationen

 

Die französischen Überseegebiete (Territoires d'Outre Mer – TOM = Französisch-Polynesien mit den Gesellschaftsinseln inkl. Tahiti, Moorea und Bora-Bora, den Markisen, Tuamotu, Gabier und den Austral-Inseln, Neu-Kaledonien mit den Iles Loyaute, Wallis-et-Futuna), Collectivités territoriales d'Outre Mer – CTOM, (Mayotte und Saint-Pierre-et Miquelon) gehören nicht zur EU, bei Einfuhren sind daher nach Maßgabe der Bestimmungen für Waren, die Sie in einem Drittstaat kaufen, die Eingangsabgaben zu entrichten.

Die französischen Übersee-Departements (Départements d'Outre Mer – DOM = Guadeloupe inkl. Saint Martin und Saint Barthélemy, Martinique, Réunion und Französisch-Guyana) gehören zur EU, es gelten jedoch Sonderregelungen. Für im Reiseverkehr eingebrachte Waren aus diesen Gebieten gilt, dass bei allfälliger Abgabenpflichtigkeit kein Zoll, sondern nur die sonstigen Eingangsabgaben erhoben werden.

Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA:
Französisch-Polynesien
Französisch-Guyana
Guadeloupe und Martinique
Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

In Französisch Guyana besteht eine Impfpflicht gegen Gelbfieber. Es wird geraten, den Nachweis der Impfung mit sich zu führen.

Im französischen Überseedepartement La Réunion besteht ein Infektionsrisiko mit dem Chikungunya-Virus.

In einigen französischen Überseegebieten ist das Zika-Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen. 

Weltweit treten immer wieder Fälle von Dengue-Fieber auf. Davon sind auch die französischen Überseegebiete, insbesondere die Karibik, Ozenanien und der pazifische Raum betroffen, wo es speziell während oder nach Regenzeiten zu vermehrten Erkrankungen kommen kann. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Sozialministeriums sowie der Website des französischen Gesundheitsministeriums zu finden.

Hinweise über die Gefahr von Tropenkrankheiten in den französischen Überseegebieten finden Sie beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs oder auf der Homepage der WHO.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen zu erforderlichen Reiseimpfungen erhalten Sie auch beim Öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs bzw. bei den tropenmedizinischen Instituten.

 

Wetter- und Klimadaten für die französischen Überseegebiete, auf der Homepage von Météo France ist die aktuelle Wettervorhersage (in französischer Sprache) abrufbar.

Französisch-Polynesien und La Réunion: Während der Regenzeit (in der Regel von Dezember bis März) muss aufgrund von schweren tropischen Stürmen („Zyklone“) mit Beeinträchtigungen gerechnet werden.

Guadeloupe, Martinique: Während der Hurrikan-Saison (in der Regel von Juni bis Oktober) muss mit Beeinträchtigungen der Verkehrsverbindungen sowie der Strom- und Wasserversorgung gerechnet werden.

Regionale Hinweise – Wirbelstürme

Die Insel Mayotte hat in einem Volksentscheid 2009 beschlossen, sich bis 2011 als Überseedepartement in den französischen Staat zu integrieren und ist damit Teil der Europäischen Union.

Das Schweizerische Honorarkonsulat Papeete (E-Mail: Papeete(at)honrep.ch) nimmt die konsularischen Interessen Österreichs (keine Ausstellung von Reisepässen, keine Beglaubigungen) wahr. 

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

 

Basisdaten

 

Reiseregistrierung.at

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