Flagge Eritrea Eritrea (Staat Eritrea)

Stand 30.07.2016 (Unverändert gültig seit: 15.04.2016)

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4) im ganzen Land!

Aufgrund der schlechten Sicherheitslage (Grenzkonflikt mit Äthiopien und Djibouti) wird von nicht notwendigen Reisen nach Eritrea abge-raten. Reisen außerhalb von Asmara, den Badestränden um Massawa und den Dhalak-Archipel sollten auf jeden Fall unterlassen werden.

An den Grenzen zu Äthiopien, Sudan und Djibouti herrscht akute Minengefahr, die auch schon zu Unfällen führte.

Es kommt zeitweise zu Stromausfällen und damit zu Einschränkungen der Kommunikationsmöglichkeiten.

Auf Grund der Einschränkungen der Reisebewegungen seitens der eritreischen Behörden auch für diplomatisches Personal kann eine konsularische Unterstützung in Notfällen nicht garantiert werden, vor allem außerhalb der Hauptstadt Asmara.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Botschaft des Staates Eritrea in Berlin
  • Reisedokumente: Reisepass 
  • Passgültigkeit: Bei Antragstellung 6 Monate gültig
  • Cremefarbiger Notpass: Keine Angaben des Empfangsstaats
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Ausländische Staatsange-hörige müssen bei ihrer Ausreise am Flughafen eine Ausreise-steuer entrichten.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährung, jedoch bei Einreise deklarationspflichtig. Der Umtausch der Devisen in Lokalwährung muss bei den offiziellen Einrichtungen (Bank oder Himbol-Wechselstube) erfolgen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar. Travellerschecks und Kreditkarten werden nur vereinzelt akzeptiert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Wertgegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden.

Unbeschränkte Ausfuhr von Fremdwährung, wobei die Lokalwährung im Hauptbüro der staatlichen Wechselstelle Himbol rückgetauscht werden kann. Die wieder auszuführenden Devisen werden anhand der Erklärung bei Einfuhr und der amtlichen Umtauschbelege kontrolliert. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtan-gaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbe-hörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Hände-waschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Kranken-transport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesell-schaften angeboten werden.

Straßen und Eisenbahnlinien wurden im Bürgerkrieg teilweise zerstört, werden aber wiederhergestellt. Die Hauptstraße von Asmara nach Massawa ist in sehr gutem Zustand. Die Straßen sind nur teilweise asphaltiert.

Das Land erstreckt sich über drei Klimazonen. Im Hochland gemäßigt und regenreich, heiß und trocken an der Küste.

Homosexualität ist illegal, die Strafen sind unklar. Zur Vorsicht wird angeraten.

Das Fotografieren sowohl von militärischen Anlagen, Gebäuden und Personen als auch von öffentlichen Bauten (Gebäuden, Brücken, Straßenkreuzungen, Flughäfen, Bahn- und Hafenanlagen) ist verboten. Zuwiderhandlungen können große Probleme mit der Polizei zur Folge haben.

Für den Besuch von archäologischen Stätten (Metera, Qohaito und andere) müssen vor Reiseantritt Sondergenehmigungen eingeholt werden. Für Reisen außerhalb der Hauptstadt Asmara wird eine Reiseerlaubnis des Tourismusministeriums bzw. für Geschäfts- und Dienstreisen vom entsprechenden Ministerium in Asmara benötigt.

Österreichische Staatsbürger können sich in dringenden konsularischen Notfällen an die Deutsche Botschaft, Warsay Street, Saba Development Building, Asmara, Tel.: +2911186670, wenden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Asmara


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Ägypten

  • Asmara

    Honorarkonsulat
    171-5-Street No. 41, Asmara, Eritrea

    Telefon:
    (+291) 1 11 15 30
    Telefax:
    (+291) 1 12 02 17

    Leitung:
    AHMED SAID Safi | Honorarkonsul

    Amtsbereich:
    Eritrea

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 08.00 - 12.00 14.00 - 18.00     Di 08.00 - 12.00 14.00 - 18.00     Mi 08.00 - 12.00 14.00 - 18.00     Do 08.00 - 12.00 12.00 - 18.00     Fr 08.00 - 16.00 12.00 - 18.00     Sa 08.00 - 12.00    

    Botschaft des Staates Eritrea | Honorarkonsulat des Staates Eritrea, Wien | Ständige Vertretung des Staates Eritrea bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft des Staates Eritrea

    Stavangerstraße 18, 10439 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 44 67 46 - 0
    Telefax:
    (+49 / 30) 44 67 46 - 28
    Amtsbereich:
    Republik Österreich, Bundesrepublik Deutschland, Republik Polen, Ungarn, Staat Vatikanstadt

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 13.00
    und 14.00 - 17.00

    Honorarkonsulat des Staates Eritrea, Wien

    Rabengasse 2-10/62/2, 1030 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 713 19 00
    Notruf:
    (+43 / (0) 664) 44 123 08
    Amtsbereich:
    Wien


    Ständige Vertretung des Staates Eritrea bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Stavangerstraße 18, 10439 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 446 746 14
    Telefax:
    (+49 / 30) 446 746 20

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 17.00

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Asmara
    • Int. Kennzeichen
      ER
    • Sprache
      Tigrinya, Arabisch
    • Fremdsprachen
      Englisch, Italienisch
    • Währung
      Nakfa (ERN) = 100 Cent
    • Zeitunterschied zu MEZ
      +2 h
    • Elektrischer Strom
      110 Volt/50 Hertz Wechselstrom

     

    Reiseregistrierung.at

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