Flagge Dominikanische Republik Dominikanische Republik (Dominikanische Republik)

Stand 04.12.2016 (Unverändert gültig seit: 28.11.2016)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land.

Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch. Der Besitz und Einsatz von Schuss- und anderen Waffen ist verbreitet, weshalb empfohlen wird, bei einem Überfall keinen Widerstand zu leisten. Immer wieder werden Ausländer in ihren Ferienhäusern Opfer von Überfällen mit Todesfolge.

Sowohl in Santo Domingo und Boca Chica als auch in den Touristengebieten der Nordküste ist die Gewaltkriminalität hoch und es kommt zu bewaffneten Überfällen auf Touristen. Auch Autofahrer sind betroffen, sowohl an Ampeln als auch auf Überlandfahrten.

Es sollte lediglich eine Passkopie sowie eventuell eine Kopie des Flugtickets mitgeführt und die Originale im Hotelsafe eingeschlossen sowie keine größeren Summen Bargeld oder teuren Schmuck mitgeführt werden.

Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen. Große Vorsicht ist beim Verlassen von Banken und Wechsel-stuben wegen Überfallsgefahr geboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein (30 Tage Aufenthalt mit Touristenkarte)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Für die Aufenthaltsdauer
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Bei der Einreise muss eine Touristenkarte für 30 Tage gekauft werden. Das Rückflugticket und genügend Geldmittel für den Aufenthalt sind vorzuweisen. Bei einem touristischen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen kann entweder beim zuständigen Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) eine gebührenpflichtige Verlängerung (bis zu 90 Tage) beantragt werden, oder bei der Ausreise am Flughafen bei der Passkontrolle die anfallenden Gebühr bar bezahlt werden.
    Da Einreisebestimmungen kurzfristig geändert werden können, empfiehlt es sich, bei der Botschaft der Dominikanischen Republik die aktuellen Bestimmungen zu erfragen.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch ab 10.000 USD deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US-Dollar in bar oder Travellerschecks. In allen größeren Städten bzw. Hotels kann mit Maestro- oder Kreditkarte bezahlt oder (limitiert mit 10.000 DOP) Bargeld behoben werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA. Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Umfassender Insektenschutz wird zur Vermeidung von Malaria (vor allem in der Regenzeit in allen ländlichen Regionen; ein erhöhtes Risiko besteht im Grenzgebiet zu Haiti und in der Umgebung der Hauptstadt), Denguefieber und Chikungunyafieber empfohlen. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Zika, Cholera, Hepatitis und andere).

In der Dominikanischen Republik ist das Zika-Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen. Nähere Informationen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit zu finden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es besteht besonders im Grenzbereich zu Haiti und in der Umgebung der Hauptstadt Cholerarisiko. Eine Übertragung erfolgt durch verunreinigtes Trinkwasser, kontaminierte Nahrungsmittel, durch infizierte Tiere, aber auch von Mensch zu Mensch. Um sich vor Cholera zu schützen ist vor allem Hygiene wichtig (sorgfältige Lebensmittel- und Küchenhygiene sowie eine gute Körperhygiene), Leitungswasser vermeiden oder nur abgekocht und chloriert trinken, auf Speiseeis bzw. Eiswürfel in Getränken verzichten, Obst vor dem Verzehr schälen, Gemüse und Fisch oder Meeresfrüchte nur nach gründlichem Kochen verzehren. Ebenfalls besteht ein Risiko von Leptospirose, einer grippeähnlichen Krankheit, die vor allem durch den Urin von Mäusen und Ratten, z.B. auf ungereinigten Aluminiumdosen, übertragen wird.

Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. In privaten Krankenhäusern sind Arzthonorare und Behandlungskosten vor der Behandlung zu bezahlen (oder eine gültige Auslandsreisekranken-versicherung vorzuweisen), andernfalls wird man nicht behandelt. Personen, die ihre Rechnungen nicht begleichen können, werden oft festgehalten und erst nach Bezahlung oder Vorlage einer Kostenübernahmegarantie der Reisekrankenversicherung vom Spital entlassen.

Öffentliche Verkehrsmittel in den größeren Städten sind meist völlig überfüllt. Teilweise werden für Touristen eigene Transferbusse zwischen den Fremdenverkehrseinrichtungen angeboten, deren Benutzung neben jener von Taxis empfohlen wird. Bei der Benutzung von Taxis ist unbedingt darauf zu achten, dass der Wagen einem offiziellen und vertrauenswürdigen Taxiunternehmen angehört. Der Preis für eine Taxifahrt sollte grundsätzlich im Voraus mit dem Fahrer vereinbart werden.

Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch mangelnde Fahrdisziplin der Verkehrsteilnehmer, unzureichende Beschilderung sowie den teilweise desolaten Straßenzustand ist zu achten. Die Dominikanische Republik hat eine der höchsten Verkehrsunfallraten der Welt. Vor allem Motorradfahrer und LKW-Fahrer halten sich oft nicht an die Verkehrsregeln. Von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird aufgrund spärlich beleuchteter Fahrzeuge sowie sich auf der Straße befindlicher Tiere (auch auf Autobahnen) und vor allem wegen erhöhter Gefahr von Raubüberfällen generell abgeraten.

Beim Anmieten eines Autos sollten namhafte Autovermietungen bevorzugt werden, die über ein gutes Netz im Landesinneren sowie Anwälte (im Falle eines Verkehrsunfalles) verfügen. Es wird unbedingt der Abschluss einer Vollkaskoversicherung sowohl für Sachschaden als auch für Personenschaden empfohlen. Fahrzeuglenker, die in einen Verkehrsunfall mit Verletzten oder Toten verwickelt sind, werden in der Regel bis zur Klärung der Schuldfrage vorläufig festgenommen und eine Ausreisesperre kann erhoben werden. Bei einer Vollkaskoversicherung kann man jedoch die Autovermietung sofort verständigen, die ihre eigenen Anwälte vor Ort schickt und – falls die Möglichkeit auf Kaution freizukommen besteht – die Kosten der Kaution übernimmt und somit meistens auch die Ausreisesperre aufgehoben (oder gar nicht erst erlassen) wird. Der österreichische Führerschein ist für einen Touristenaufenthalt (90 Tage) gültig.

Das Tankstellennetz ist sehr gut ausgebaut.

Klima:

Die Dominikanische Republik liegt in der Hurrikan gefährdeten Zone der Karibik (Hurrikan-Saison Juni-November). Aktuelle Informationen über Wirbelstürme finden Sie auch auf der Homepage des National Hurricane Center.

Die Dominikanische Republik liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Weitere Informationen unter Allgemeine Hinweise, beim Nationalen US-Geologieinstitut sowie dem Österreichischen Zivilschutzverband (mit Erdbebenschutz-Ratgeber).

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches Klima mit zwei Regenzeiten (Mai bis Juni und September bis Oktober). Milder Einfluss der Seewinde.

Drogenkonsum und Drogenhandel sind auch bei geringen Mengen strafbar. Bei Verstößen werden hohe Strafen verhängt, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Gelegentlich werden Touristen als unwissentliche Drogenschmuggler eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt Ihres eigenen Gepäcks.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

  1. Santo Domingo


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Kuba

  • Santo Domingo

    Büro der Österreichischen Botschaft Havanna
    Embajada de Suiza, Ave. Jimenez Moya 71 (Churchill esq. Desiderio Arias), Santo Domingo

    Telefon:
    (+1 / 809) 412 40 14
    Telefax:
    (+1 / 809) 412 86 60


    Anmerkung:
    Passbefugnis: Nein, Notpassbefugnis: Ja, Passantragstelle: Ja, Sichtvermerksbefugnis Nein

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 12.00     Di 09.00 - 12.00     Mi 09.00 - 12.00     Do 09.00 - 12.00     Fr 09.00 - 12.00    


    Santo Domingo

    Honorargeneralkonsulat
    Autopista Duarte km 11, gegenüber "Alfareria", Santo Domingo

    Telefon:
    (+1 / 809) 535 8919-300
    Telefax:
    (+1 / 809) 532 56 03

    Leitung:
    OSTREICHER Karin | Honorargeneralkonsulin

    Konsularbezirk:
    Dominikanische Republik
    Anmerkung:
    Parteienverkehr nach Vereinbarung.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Botschaft der Dominikanischen Republik | Ständige Vertretung der Dominikanischen Republik bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Dominikanischen Republik

    Prinz Eugen Strasse 18, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 85 55
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 85 55 - 20


    Ständige Vertretung der Dominikanischen Republik bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Prinz Eugen Strasse 18/1/33, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 85 55
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 85 55 - 20

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Santo Domingo
    • Int. Kennzeichen
      DO
    • Sprache
      Spanisch
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 Dominikanischer Peso (DOP) = 100 Centavos
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -5 h
    • Elektrischer Strom
      110 Volt/60 Hertz, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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