Flagge Costa Rica Costa Rica (Republik Costa Rica)

Stand 26.07.2016 (Unverändert gültig seit: 21.05.2016)

Der Vulkan Turrialba (ca. 50 km östlich der Hauptstadt San José) ist zuletzt wieder aktiv geworden. Es kommt derzeit zu starken Eruptionen mit Aschen- und Gasregen, welche auch auf die Hauptstadt San Jose niedergehen. Dadurch kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen insbesondere der Atemwege kommen. Mit Verkehrsbehinderungen und Flugverspätungen ist zu rechnen. Es wird empfohlen, die Gegend um den Vulkan zu meiden und die Anweisungen der lokalen Behörden zu beachten. Weitere Informationen über die aktuelle Lage sind auch bei der Nationalen Katastrophenschutz-Kommission (Telefonnummer: +506-22102828, in spanisch) erhältlich.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im ganzen Land

Besonders in Städten und in stark frequentierten Nationalparks kommt es häufig zu Diebstählen und Überfällen (insbesondere Pass- und Kreditkartendiebstähle). Besondere Vorsicht ist in den Touristenzentren, auf den Touristenrouten (z.B. Brücke über den Río Tárcoles), in San Jose (z.B. bei den Busbahnhöfen), in der Gegend von Limón (Cahuita, Puerto Viejo), zwischen Jacó und Quepos, den Stränden im Nordwesten und auch auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen geboten, da die Gewaltbereitschaft der Täter sehr hoch ist. Es sollte daher nur wenig Bargeld und Schmuck mitgeführt werden. Es wird unbedingt empfohlen, keine Anhalter mitzunehmen und bei einem scheinbaren Unfall nicht anzuhalten, zumal Unfälle vorgetäuscht werden, um den Helfer auszurauben. Während des Fahrens sollten die Türen versperrt und die Fenster des Wagens geschlossen sein. Es sollten keine Wertgegenstände sichtbar im Auto zurückgelassen werden. Gepäck sollte man nie unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur auf eingezäunten und bewachten Parkplätzen abstellen. Es kann vorkommen, dass Diebe zu jeder Tageszeit in dichtem Verkehr Autoscheiben einschlagen, um Gepäck zu entwenden. Busreisende sollten ihr Gepäck nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportieren und nicht aus den Augen lassen.

Auf sichtbar getragene Gürteltaschen sollte verzichtet werden. Trickdiebstähle (z.B. das Betäuben der Opfer durch mit Äther versetzten Parfumproben, die in Einkaufszentren und auf Parkplätzen angeboten werden) kommen häufig vor.

Geldbehebungen sollten immer bei Tageslicht in Banken durchgeführt werden. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle sind stark angestiegen. Dokumente sollten fotokopiert und die Originale sicher aufbewahrt werden. Aufgrund häufigen Diebstahls wird empfohlen, vor Reiseantritt eine Kopie des Passes und des Flugtickets bei der Österreichischen Botschaft in Mexiko zu hinterlegen.

Der Aufenthalt an Stränden bei Einbruch der Dunkelheit sollte vermieden werden.

In Notfällen kann die Notfallnummer 911 der Tourismuspolizei angerufen werden (auch englischsprachig).

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket, finanzielle Mittel) nachweisen können. Bei der Ausreise ist eine Flughafengebühr zu entrichten. Die Gebühr kann auch in der Landeswährung Colón oder per Kreditkarte beglichen werden.
    Minderjährige benötigen für die Einreise notariell beglaubigte Einwilligungserklärung des gesetzlichen Vertreters in spanischer Sprache mit Apostille (Überbeglaubigung). Von Minderjährigen, die auch costa-ricanische Staatsangehörige sind oder in der Vergangenheit mit einer Aufenthaltsbewilligung in Costa Rica gelebt haben, auch wenn dieser Aufenthaltsstatus bereits abgelaufen ist, und die allein, in Begleitung der Eltern (eines Elternteils) oder einer dritten Person ausreisen, verlangen die Grenzbehörden ein „Permiso de Salida“, das bei der Einwanderungsbehörde in San José oder bei der costa-ricanischen Botschaft in Wien beantragt werden kann. Ohne dieses Dokument wird eine Ausreise nicht gestattet.
    Bei der Einreise von Panama auf dem Landweg sollte darauf geachtet werden, dass sowohl der costa-ricanische Einreisestempel als auch der panamaische Ausreisestempel im Reisepass angebracht werden. Gleiches gilt für die Rückreise. Ohne diesen Stempel kann es zu Schwierigkeiten an der Grenze kommen.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Landes- und Fremdwährung dürfen bis zu einem Wert von umgerechnet 10.000 USD eingeführt werden; Deklarationspflicht besteht ab 10.000 USD. Geld in Euro kann bei Banken in die Landeswährung umgewechselt werden, in Landeswährung kann auch bei Bankomaten abgehoben werden. Es empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme von US-Dollar in bar, Travellerschecks und/oder Kreditkarten. In einigen Gegenden werden nur VISA-Kreditkarten akzeptiert. Es kommt zudem des Öfteren zu Problemen bei der Liquiditätsabfrage von Kreditkarten. Es sollte daher immer genügend Bargeld mitgeführt werden. Eine rasche Geldversorgung im Notfall kann durch Western Union erfolgen.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf (inklusive wahlweise 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabak sowie 3 Liter Alkohol) können zollfrei eingeführt werden. Das Einführen von Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukten, Obst und Gemüse im Reisegepäck ist verboten.

Landes- und Fremdwährung dürfen bis zu einem Wert von umgerechnet 10.000 USD ausgeführt werden. Deklarationspflicht besteht ab 10.000 USD. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten, die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen streng reglementiert.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen – insbesondere vor und nach dem Essen – ist besonders zu achten. Insgesamt ist auf ständige Sauberkeit besonderen Wert zu legen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte – wenn überhaupt – nur in abgekochtem Zustand getrunken werden.

Der hygienische Standard, die Versorgung mit Medikamenten und das Aufkommen von Fachpersonal in Krankenhäusern entsprechen nicht dem europäischen Standard. Mit zunehmender Entfernung von größeren Städten nimmt die Infrastruktur und Qualität der medizinischen Versorgung ab. Eine notwendige Versorgung in Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, ist empfehlenswert. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit in Österreich erfolgen.

In Costa Rica ist das Zika – Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen. Nähere Informationen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit zu finden.

In Teilen Costa Ricas (vor allem an der atlantischen Küste und in der Guanacaste Region) tritt speziell während oder nach Regenzeiten vermehrt Denguefieber auf. Es wird empfohlen, bei Reisen in die gefährdeten Gebiete besondere Vorsicht walten zu lassen (Schutz gegen Stechmücken, langärmelige Kleidung usw.). Zur Behandlung ist unbedingt ein Krankenhaus aufzusuchen.

In der gesamten Tropenregion wird mit einer Steigerung von Malaria gerechnet. Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig.

Leishmaniose kommt landesweit vor. Dies wird ebenfalls durch Mücken übertragen. Mückenschutz ist empfehlenswert. Ganzjährig kann es zu der bakteriellen Infektion Leptospirose (verursacht durch Nagetierausscheidungen) kommen. Eine medikamentöse Prophylaxe kann vom Arzt empfohlen werden.

Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunya, Cholera, Hepatitis und andere).

Die Mitnahme einer Reiseapotheke wird angeraten.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und allfälligen Krankentransport (insbesondere Krankentransportflüge) wird nahegelegt. Österreichische Versicherungsgesellschaften bieten umfassende Reiseversicherungen an.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Taxis, Mietwagen, Busverbindungen, für entlegene Gebiete Flugverbindungen. 

Touristen können den österreichischen Führerschein in Verbindung mit einem gültigen Reisepass verwenden. Bei Aufenthalten von mehr als 3 Monaten wird die Ausstellung eines lokalen Führerscheines empfohlen. 

Vergewissern Sie sich bei Taxifahrten, dass das Taxi an den Türen mit einem gelben Dreieck gekennzeichnet ist und über einen Taxameter verfügt. Grundsätzlich wird empfohlen, ein Taxi in der Hotelrezeption zu bestellen

Mietfahrzeuge befinden sich zum Teil in einem bedenklichen technischen Zustand. Bei der Übernahme sollten die Funktionsfähigkeit und der äußere Zustand des Fahrzeugs gründlich geprüft und in einem Protokoll festgehalten werden.

Nachtfahrten sollten wegen des gelegentlich sehr schlechten und auch sonst von europäischen Verhältnissen stark abweichenden Zustands der Straßen, wegen ungesicherter Hindernisse sowie wegen der unzureichenden Beschilderung vermieden werden. Bei einem Unfall muss damit gerechnet werden, dass das Mietwagenunternehmen – unabhängig von der Schuldfrage – die Kaution einbehält (bis zu ca. 2.000 USD). Bei einem Unfall sollten die beteiligten Fahrzeuge erst nach Aufforderung der Polizei bewegt werden, da dies andernfalls als Schuldgeständnis gewertet wird. In jedem Fall sollte man das Eintreffen eines Sachverständigen der Versicherungsgesellschaft INS abwarten. Während der Regenzeit kommt es auch immer wieder zu Erdrutschen, die Straßen vorübergehend unpassierbar machen können.

Für verkehrswidriges Verhalten gibt es extrem hohe Strafen. Bei Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss droht eine Gefängnisstrafe, bei Unfall mit Todesfolgen bis zu 15 Jahre.

Oft sind Landstraßen für längere Zeit gesperrt. Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse finden Sie unter diesem Link oder telefonisch unter 800-87267486.

Klima:

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches feucht-heißes Klima mit einer Trockenzeit von Dezember bis Mai, ab 700 m herrscht subtropisches Höhenklima. Obwohl Costa Rica in den Tropen liegt, können die Temperaturen sehr stark variieren. Costa Rica ist grundsätzlich ein hurrikangefährdetes Gebiet. Während der Hurrikan-Saison (ca. Juni bis November) kommt es regelmäßig zur Ausrufung des Notstandes wegen ausgedehnter Überschwemmungen. Aktuelle Informationen über Wirbelstürme entnehmen Sie bitte dem National Hurricane Center of the USA.

Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommen. Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und im Erdbebenschutzratgeber des Bundesministeriums für Inneres sowie beim Nationalen US- Geologieinstitut.

Informationen über Vulkane sind bei der Nationalen Katastrophenschutz-Kommission oder unter der Telefonnummer (506) 2210-2828 erhältlich. Eine aktuelle Auflistung aller weltweit aktiven Vulkane finden Sie auf der Website der Smithsonian Institution.

Homosexualität ist nicht strafbar.

Die sexuelle Ausbeutung von Kindern, auch wenn sie im Ausland begangen wird, ist strafbar und wird rechtlich in Österreich verfolgt (siehe Kindesmissbrauch im Zusammenhang mit Tourismus).

Drogenbesitz und -handel sind strafbar, bei Festnahme ist mit einer Verurteilung zu einer hohen Haftstrafe zu rechnen. 

Besondere Vorsicht ist auch beim Baden im Meer geboten. Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen. Einheimische sollten befragt und ihre Hinweise unbedingt beachtet werden. Sicherheitsvorkehrungen (z. B. Gefahrenhinweise) entsprechen häufig nicht den europäischen Sicherheitsvorstellungen.

Bei Beschwerden gegen Tourismuseinrichtungen können Sie das costa-ricanische Tourismusinstitut kontaktieren: 800-8868-7476 oder 800-8887-4766.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. San José


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Mexiko

  • San José

    Honorargeneralkonsulat
    Rohrmoser, de la estacion de bomberos 100 mts. norte y 75 mts. oeste, casa esquinera a mano izquierda, Pavas

    Telefon:
    (+506) 2220 2909


    Konsularbezirk:
    Costa Rica

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 12.00     Di 09.00 - 12.00     Mi 09.00 - 12.00     Do 09.00 - 12.00     Fr 09.00 - 12.00    

    Botschaft der Republik Costa Rica | Honorargeneralkonsulat der Republik Costa Rica, Salzburg | Ständige Vertretung der Republik Costa Rica bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Costa Rica

    Floßgasse 7/1/3-4, 1020 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 263 38 24
    Telefax:
    (+43 / 1) 263 38 24 - 5
    Notruf:
    (+43 / 1) 263 38 24
    Amtsbereich:
    Republik Österreich

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 16.00

    Honorargeneralkonsulat der Republik Costa Rica, Salzburg

    Hagenauerstraße 5, 5020 Salzburg

    Telefon:
    (+43 / (0) 662) 44 13 86
    Telefax:
    (+43 / (0) 662) 44 14 85
    Amtsbereich:
    Salzburg, Tirol
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungs-, Paß- und Sichtvermerksbefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 08.00 - 13.00

    Ständige Vertretung der Republik Costa Rica bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Floßgasse 7/1/3-4, 1020 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 263 38 24
    Telefax:
    (+43 / 1) 263 38 24 - 5

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      San José
    • Int. Kennzeichen
      CR
    • Sprache
      Spanisch
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 Colon (CRC) = 100 Centavos
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -7 h
    • Elektrischer Strom
      110 Volt/60 Hertz, amerikanische Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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