Flagge Burkina Faso Burkina Faso (Burkina Faso)

Stand 05.12.2016 (Unverändert gültig seit: 19.10.2016)

Partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)! Vor allen Reisen in die unmittelbar an Mali grenzenden Provinzen Léraba, Kénédougou, Houet, Banwa, Kossi, Sourou, Yatenga, Loroum, Soum, Oudalan, Séno und Nayala wird gewarnt. Diese Warnung gilt auch für die Provinz Tapoa im Dreiländereck Burkina Faso-Niger-Benin und den dort befindlichen grenzüberschreitenden Nationalpark „Parc National du W“. Es besteht die Gefahr von Entführungen westlicher Ausländer, wie zuletzt zweier Australier im Jänner 2016 und eines EU-Bürgers im April 2015.

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) in den übrigen Landesteilen. Von Reisen in diese Regionen wird abgeraten.

Aufgrund einer sich verschlechternden Sicherheitslage in der Sahelregion und insbesondere in Mali ist von weiteren Überfällen, Terroranschlägen und Entführungen in Burkina Faso auszugehen; zuletzt gab es im Jänner 2016 einen Terroranschlag in der Hauptstadt. Größere Menschenansammlungen und Kundgebungen sowie exponierte Plätze und Lokalitäten, die häufig von Ausländern frequentiert werden,sollten gemieden werden. Bei unvermeidbaren Reisen wird empfohlen die österreichische Botschaft Dakar zu informieren.

Die österreichische Botschaft Dakar kann konsularische Hilfestellung für in Not geratene Österreicher in Burkina Faso, wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang leisten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Bei der Botschaft von Burkina Faso
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Keine Angaben
  • Cremefarbiger Notpass: Keine Angaben über Akzeptanz
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar oder Euro in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (akzeptiert nur in größeren Hotels, Travellerschecks von Banken eingelöst). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Nähere Auskünfte finden Sie im Travel Centre der IATA. Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Von Jänner bis Mai jeden Jahres treten in einigen Provinzen Meningitisfälle auf, bei denen zahlreiche Opfer zu beklagen sind. Im Mai und Juni jeden Jahres sind auch vereinzelt Gelbfieberfälle zu verzeichnen. Es besteht ganzjährig hohes Malariarisiko. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Cholera, Hepatitis und andere). Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Eisenbahnen, Busverbindungen, Sammeltaxis. Bei Autofahrten sind ein internationaler Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss vor Einreise bereits im Nachbarstaat abgeschlossen werden.

Klima:

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Im äußersten Norden (Sahelzone) Wüstenklima. Ansonsten Sudanklima mit Regenzeit von Juni bis Oktober, dann einer trockenen und relativ kühlen Periode bis Februar und im Anschluss trocken-heiß.

Homosexualität wird strafrechtlich nicht verfolgt, jedoch wird sie von weiten Teilen der Bevölkerung stark abgelehnt.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

  1. Ouagadougou


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Senegal

  • Ouagadougou

    Koordinationsbüro Entwicklungszusammenarbeit
    Secteur 13, quartier Zogona, Rue 13.15, Porte No 131, 01 BP 106 Ouagadougou 01

    Telefon:
    (+226 / 50) 36 07 49
    Telefax:
    (+226 / 50) 36 37 32

    Leitung:
    GEOSITS Christian | Botschaftsrat

    Amtsbereich:
    Burkina Faso

    Botschaft von Burkina Faso | Honorargeneralkonsulat von Burkina Faso; Wien | Honorarkonsulat von Burkina Faso; Innsbruck | Ständige Vertretung von Burkina Faso bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft von Burkina Faso

    Strohgasse 14c/5, 1030 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 503 82 64
    Telefax:
    (+43 / 1) 503 82 64 - 20
    Amtsbereich:
    Republik Österreich, Slowakische Republik, Ungarn, Tschechische Republik, Republik Slowenien, Republik Kroatien

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00

    Honorargeneralkonsulat von Burkina Faso; Wien

    Mittelgasse 16, (Postfach 19), 1062 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 597 97 35
    Telefax:
    (+43 / 1) 597 83 01 889
    Amtsbereich:
    Wien, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Vorarlberg
    Amtsbefugnis:
    keine Beglaubigungs-, Paß- und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 08.30 - 11.30

    Honorarkonsulat von Burkina Faso; Innsbruck

    Heiliggeiststrasse 11, 6020 Innsbruck

    Telefon:
    (+43 (0) 512 58 44 03-0
    Telefax:
    (+43 (0) 512 58 44 03-13
    Amtsbereich:
    Tirol
    Amtsbefugnis:
    Keine Beglaubigungs-, Passbefugnis und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo-Fr 08:30 - 12:30

    Ständige Vertretung von Burkina Faso bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Strohgasse 14c, 1030 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 503 82 64
    Telefax:
    (+43 / 1) 503 82 64 20

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Ouagadougou
    • Int. Kennzeichen
      BF
    • Sprache
      Französisch, Moré, einheimische Sprachen
    • Währung
      CFA Franc (XOF) = 100 Centimes
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -1 h
    • Elektrischer Strom
      220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

     

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