Britische Überseegebiete

Stand 16.12.2017 (Unverändert gültig seit: 25.09.2017)

gehört zu Vereinigtes Königreich

Hurrikan Irma hat auf Anguilla, British Virgin Islands, Montserrat und Turks & Caicos Islands schwere Schäden verursacht. Mit erheblichen Beeinträchtigungen für Reisende (Unterbrechung der Stromversorgung, Überschwemmungen, Straßensperren etc.) ist noch für geraume Zeit zu rechnen.

Bitte halten Sie sich über die Situation in den betroffenen Gebieten auf dem Laufenden und folgen Sie den behördlichen Anweisungen. Die Hurrikan-Saison dauert üblicherweise von Juni bis November. Siehe dazu die aktuellen Hurrikan-Informationen.

Anguilla: Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1).

Bermuda: Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2). Es kommt verstärkt zu Einbrüchen, Taschendiebstählen, Diebstahl von Motorrollern und anderen Eigentumsdelikten, vor allem (auch) aus Gründen der Beschaffungskriminalität.

British Virgin Islands: Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2). Gelegentlich kommt es zu bewaffneten Raubüberfällen.

Cayman Islands: Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1).

Montserrat: Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1).

St. Helena: Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1).

Ascension: Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1). 

Tristan da Cunha: Guter Sicherheitsstandard (Sicherheitsstufe 1).

Turks & Caicos Islands: Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2). Gelegentlich kommt es zu bewaffneten Raubüberfällen. Tipps zur Prävention gegen Kriminalität finden sich auf der Webseite der Crimestoppers Turks & Caicos.

Obwohl es in den Britischen Überseegebieten in jüngerer Vergangenheit keine terroristischen Angriffe gab, können diese nicht ausgeschlossen werden. Informationen zu möglicher Terrorgefahr finden sich auf der Webseite der britischen Regierung.

Man sollte die bei Auslandsreisen üblichen Sicherheitsmaßnahmen treffen (wenig Bargeld, Dokumente fotokopieren) und sich besonders nachts nicht in abgelegenen oder dunklen Gebieten oder an Stränden aufhalten.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Allgemeines: Rechtsverbindliche Informationen und über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei den Behörden Ihres Ziellandes. Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Anguilla:

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest für die Dauer des Aufenthalts
  • Cremefarbener Notpass: wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen bei der Einreise Rückflugtickets und eine vorgebuchte Unterkunft nachweisen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Anguilla Tourist Board.

Bermuda

  • Visumpflicht: Nein. Sollte die Einreise nach Bermuda über ein visumpflichtiges Land erfolgen, müssen sowohl dieses Visum als auch der Reisepass bei Ausreise aus Bermuda noch 45 Tage gültig sein.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Wird nicht akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel nachweisen können. Bei längerem Aufenthalt muss eine Bewilligung vom Department of Immigration eingeholt werden.

British Virgin Islands

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Ausreise
  • Cremefarbener Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: Reisende müssen Rückflugtickets vorweisen und über ausreichende Geldmittel für die Aufenthaltsdauer verfügen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Immigration Services.

Cayman Islands

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest für die Dauer des Aufenthalts
  • Cremefarbener Notpass: Wird akzeptiert.
  • Sonstiges: Reisende müssen Rückflugtickets vorweisen und über ausreichende Geldmittel für die Aufenthaltsdauer verfügen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Cayman Islands Immigration.

Montserrat

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest für die Dauer des Aufenthalts
  • Cremefarbener Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von Montserrat.

St. Helena

  • Visumpflicht: Ja.
  • Visum erhältlich: Bei touristischen Aufenthalten bis zu 6 Monaten wird die Einreisebewilligung bei der Einreise ausgestellt.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: St. Helena ist nur auf dem Seeweg erreichbar. Reisende müssen Rückflugtickets, eine Krankenversicherung sowie Unterkunft vorweisen und über ausreichende Geldmittel für die Aufenthaltsdauer verfügen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von St. Helena.

Ascension

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Reisende müssen mindestens 14 Tage im Voraus eine Einreisebewilligung online beantragen
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: Reisende müssen eine Reise- und Krankenversicherung inklusive Flugambulanz, Rückflugtickets, vorgebuchte Unterkunft und ausreichende Geldmittel für die Aufenthaltsdauer nachweisen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von Ascension.

Tristan da Cunha

  • Visumpflicht: Ja.
  • Visum erhältlich: Die Ausstellung einer Einreisebewilligung muss im Voraus beantragt werden und kann bis zu 40 Tage in Anspruch nehmen.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 3 Monate bei Einreise.
  • Cremefarbener Notpass: Wird nicht akzeptiert.
  • Sonstiges: Tristan da Cunha ist nur auf dem Seeweg erreichbar. Reisende müssen eine Reise- und Krankenversicherung inklusive Flugambulanz, Rückflugtickets und ausreichende Geldmittel für die Aufenthaltsdauer nachweisen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von Tristan da Cunha.

Turks & Caicos Islands

  • Visumpflicht: Nein, bis zu 90 Tage
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Ausreise
  • Cremefarbener Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: Reisende müssen Rückflugtickets vorweisen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite von Turks & Caicos Islands.

Die britischen Überseegebiete Anguilla, Bermuda, British Virgin Islands, Cayman Islands, Montserrat, St. Helena, Ascension, Tristan da Cunha und Turks & Caicos Islands gehören nicht zum Zoll- und Steuergebiet der Europäischen Union. Der Besitz oder die Einfuhr von Waffen oder Munition nach Bermuda ist verboten. Für die Einfuhr von mehr als zwei Flaschen Alkohol nach Tristan da Cunha ist eine Bewilligung notwendig. Weitere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

In Anguilla, Bermuda, British Virgin Islands, Cayman Islands und Montserrat sind das Chikungunya Virus und das Zika-Virus aufgetreten. Der Vermeidung von Mückenstichen (durch Insektenmittel, Wahl der Bekleidung, usw.) sollte daher größte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollten im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen. Auf den Turks & Caicos Islands ist das Denguefieber aufgetreten. Nähere Informationen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit zu finden. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunya, Cholera, Hepatitis und andere).

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Ist keine Reisekrankenversicherung vorhanden, müssen Arztkosten sofort in bar oder per Kreditkarte bezahlt werden.

Bermuda verfügt über moderne und gut ausgestattete Spitäler, Arztpraxen und Zahnärzte. Das King Edward Memorial Hospital verfügt über eine Notfallaufnahme. Auf den Cayman Islands gibt es ein relativ neues und gut ausgestattetes Krankenhaus in der Hauptstadt George Town und das kleinere Krankenhaus Faith Hospital in Cayman Brac. In den übrigen Gebieten ist die medizinische Versorgung sehr eingeschränkt.

Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie 911 (Ascension: 6000, British Virgin Islands 911 oder 999) und verlangen nach einer Ambulanz.

In den meisten Gebieten gibt es keine öffentlichen Verkehrsverbindungen, nur Taxis oder Minibusse, bei denen der Fahrpreise im Voraus ausgemacht werden sollte. Teilweise sind Mietautos verfügbar, allerdings dürfen Touristen in Bermuda keine Personenkraftwagen lenken oder mieten (Mopeds sind erlaubt). Es wird zusätzlich zum österreichischen auch der internationale Führerschein empfohlen. Es gilt Linksverkehr.

Klima:

Anguilla, Bermuda, British Virgin Islands, Cayman Islands, Montserrat, Turks & Caicos Island haben subtropisches bis tropisches Klima und liegen in einer von Wirbelstürmen gefährdeten Zone. Die Wirbelsturmsaison in der Karibik dauert in der Regel von Juni bis November. Beachten Sie unbedingt die Wetternachrichten sowie die Hinweise des National Hurricane Centre und folgen Sie den Anweisungen der lokalen Behörden. Ratschläge für den Fall eines Wirbelsturmes finden Sie auf der Webseite des Britischen Außenministeriums.

2/3 der Insel Montserrat sind aufgrund eines Vulkanausbruchs Sperrgebiet. Zugang zu diesem Sperrgebiet ist nur mit polizeilicher Genehmigung und in Begleitung eines autorisierten Führers zulässig. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite von Montserrat. In den letzten Jahren waren die Cayman Islands mehrmals von Erdbeben betroffen, die jedoch keine Schäden hinterließen.

St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha haben mildes ozeanisches Klima. Tristan da Cunha ist eine vulkanische Insel, der letzte Ausbruch fand 1961 statt.

Die Britischen Überseegebiete sind im Verhältnis zum Vereinigten Königreich selbständige Rechtssubjekte und verfügen über selbständige Rechtsprechung und Gesetzgebung.

Der Besitz, die Einfuhr und der Konsum auch nur kleiner Mengen an Drogen wird streng bestraft. Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist auf Bermuda nicht erlaubt.

Nacktbaden ist in Anguilla, Bermuda und Turks & Caicos Islands nicht erlaubt. Homosexualität ist legal.

Speerfischen ist auf den British Virgin Islands nicht gestattet. Beim Ministry of Natural Resources & Labour ist eine Fischereierlaubnis einzuholen.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.

Basisdaten

 

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