Flagge Aserbaidschan Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan)

Stand 18.01.2017 (Unverändert gültig seit: 03.11.2016)

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) für die Region Berg-Karabach und die angrenzenden besetzten Gebiete. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in diese Landesteile wird abgeraten.

Die Region Berg-Karabach und die angrenzenden Bezirke (Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar) sind von Truppen der Republik Armenien besetzt. Trotz Waffenstillstandes kommt es entlang der Waffenstillstandslinie immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen mit Todesopfern. Die Gebiete zwischen den besetzten Landesteilen und dem übrigen Staatsgebiet sind durch Schützengräben, Minenfelder militärisch gesichert. Nach Kampfhandlungen im April 2016 ist die Situation an der Waffenstillstandslinie innerhalb Region Berg-Karabach und der besetzten bzw. angrenzenden Gebiete höchst angespannt.

Auf Grund dieser Gegebenheiten hat die österreichische Botschaft in Baku nur sehr limitierte Möglichkeiten österreichische Staatsbürger, die in den oben angeführten Gebieten in Not geraten sind, konsularisch zu betreuen.  

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) im Rest des Landes.

Demonstrationen und Massenansammlungen jeder Art sollten gemieden werden.  Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere in der Nähe von Nachtlokalen, geboten.

Dokumente sollten vor Reiseantritt kopiert bzw. elektronisch hinterlegt werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit erhöhtem oder hohem Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthalts regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja für gewöhnliche Reisepässe. Visafreie Einreise für Dienst- und Diplomatenpässe
  • Visum erhältlich: Bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde (Botschaft)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 3 Monate bei Ausreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert. Ein Exit-Visum ist für die Ausreise nicht erforderlich, allerdings wird die Beilage eines erklärenden Schreibens der Botschaft zum Notpass empfohlen.
  • Sonstiges: Die Grenzübertritte zwischen Aserbaidschan und Armenien sind geschlossen.
    Die Einreise in die Autonome Republik Nachitschewan ist nur per Flugzeug bzw. auf dem Landweg vom Iran oder von der Türkei aus möglich.
    Ein Grenzübertritt von Aserbaidschan in die Region Berg-Karabach bzw. die besetzten Gebiete ist nicht möglich. Personen, die von Armenien aus nach Berg-Karabach sowie die besetzten Gebiete einreisen, betreten widerrechtlich aserbaidschanisches Hoheitsgebiet und machen sich nach aserbaidschanischem Recht strafbar, außerdem stellt dies einen Visaverweigerungsgrund dar.
    Bei Aufenthalt von mehr als zehn Tagen besteht Meldepflicht beim Aserbaidschanischen Migrationsdienst.
    Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Bei Ein- und Ausreise sind Zolldeklarationen auszufüllen, die im Flugzeug oder in der Flughafenempfangshalle erhältlich sind. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Euro werden akzeptiert, Travellerschecks und Kreditkarten nur in Ausnahmefällen. Da Bankomaten nicht immer funktionieren, wird empfohlen, Bargeld in ausreichender Menge und in kleinen Scheinen mitzuführen.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 600 Zigaretten sowie 3 Liter alkoholische Getränke). Wertvollere Gegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden.

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt, über 10.000 USD deklarationspflichtig. Als Ausfuhrbeschränkungen gelten bei alkoholischen Getränken 3 Liter, bei Kaviar 125 Gramm. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen ist nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums erlaubt. Edelmetalle sowie Pelze dürfen nicht ausgeführt werden.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen. Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Vorsicht ist geboten beim Genuss von ungewaschenem Obst sowie ungekochten Speisen, insbesondere von mit Mayonnaise zubereiteten Salaten. Leitungswasser sollte auf keinen Fall getrunken werden, ebenso empfiehlt sich der Verzicht auf Eiswürfel.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Im Inlandsflugverkehr kommt es zu längeren Verzögerungen und die Einhaltung der Sicherheitsstandards ist fraglich, die Benutzung internationaler Direktflüge wird angeraten. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden.

Alkohol am Steuer ist verboten (0,0 Promille!).

Bei den täglich zwischen Baku und Tbilisi verkehrenden Zügen und öffentlichen Bussen sollten – zum Teil erhebliche –Verspätungen eingeplant werden. Fährverbindungen, die teilweise nur sehr unregelmäßig verkehren, bestehen mit dem Iran, mit Kasachstan, Turkmenistan und der Russischen Föderation. Direktflüge verbinden Baku unter anderem mit Wien sowie mit Frankfurt, Moskau, Istanbul.

Klima:

Mildes Meeresklima, im Sommer warm und feucht. Der Winter ist kurz und mild mit nur wenig Schnee.

Das Fotografieren von militärischen Einrichtungen und uniformierten Personen ist verboten.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen und bei jeder Art von Drogen hart bestraft.

Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum schiitischen Islam. Passen Sie Verhalten und Kleidung den lokalen Gepflogenheiten an.

Homosexualität ist zwar kein Straftatbestand , jedoch können Unannehmlichkeiten in der Öffentlichkeit (und auch mit der Polizei) nicht ausgeschlossen werden.

Prostitution gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Ermahnung bzw. Geldstrafe geahndet werden.

Haftungsausschluss: Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen übernimmt. Für allenfalls eintretende Schäden kann keine Haftung übernommen werden.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Baku

Botschaft
Landmark III, 7. Stock, Nizami Str. 90A, AZ-1010 Baku

Telefon:
(+994) 12 465 99 33 (Amt)
Telefax:
(+994) 12 465 99 94 (Amt)

Leitung:
WECH Axel | ao. und bev. Botschafter

Amtsbereich:
Aserbaidschan

Anmerkung:
Konsularisch zuständig für Georgien.

Parteienverkehr:
Mo 09.00 - 12.30     Di 09.00 - 12.30     Mi 09.00 - 12.30     Do 09.00 - 12.30    

Botschaft der Republik Aserbaidschan | Kulturzentrum der Republik Aserbaidschan | Ständige Vertretung der Republik Aserbaidschan bei den Internationalen Organisationen in Wien

Botschaft der Republik Aserbaidschan

Hügelgasse 2, 1130 Wien

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(+43 / 1) 403 13 22
Telefax:
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Vertrauensanwalt Emin ABBASOV

Kanzlei:
Azwestgroup LLC
Straße:
Zarifa Aliyeva Str. 22, 4. Stock, Büro Nr. 4
Stadt:
Baku

Telefon:
(+994/12) 493 14 52 (Büro)
Mobil:
(+994/55) 635 21 02 (Privat)

Arbeitsgebiet:
Tax & Investment, NGO Law, Migration
Sprachkenntnisse:
Aserbaidschanisch, Englisch, Russisch, Türkisch

Basisdaten

  • Hauptstadt
    Baku
  • Int. Kennzeichen
    AZ
  • Sprache
    Aserbaidschanisch
  • Fremdsprachen
    Russisch, Türkisch
  • Währung
    Manat (AZN) = 100 Qupik
  • Zeitunterschied zu MEZ
    +3 h
  • Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

 

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