Flagge Äthiopien Äthiopien (Demokratische Bundesrepublik Äthiopien)

Stand 25.07.2016 (Unverändert gültig seit: 22.07.2016)

Seit dem 12. Juli 2016 ist es in der Stadt Gondar und im Grenzgebiet Gondar – Tigray zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen gekommen. Reisenden nach Gondar wird daher empfohlen Informationen über die Sicherheitslage einzuholen, bevor sie die Reise nach Gondar fortsetzen.

Partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) für die Regionen Somali und Nord-Afar (inklusive Danakil-Senke). Vor Reisen in diese Regionen wird dringend gewarnt!

In der Region Somali gibt es Kämpfe zwischen Rebellengruppen und dem Militär, Bombenexplosionen, Minengefahr und im Grenzgebiet zu Somalia besteht das Risiko von Entführungen.

Reisen in die Danakil-Senke werden wegen des anhaltenden Konflikts mit Eritrea nur mit Begleitung von Miliz-Eskorten erlaubt, die aber auch nicht ausreichenden Schutz bieten können. 2012 wurden bei einem Überfall in der Danakil- Senke (Region Nord-Afar nahe der Grenze zu Eritrea) fünf europäische Touristen getötet, weitere Reisende wurden verletzt und zwei Reisende entführt. Mit ähnlichen Vorfällen muss jederzeit gerechnet werden.

Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) in der Gambella-Region, in der Oromia Region rund um Addis Abeba sowie in den Grenzgebieten zum Sudan, zum Südsudan und zu Kenia. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten.

In der Gambella-Region führen Stammeskonflikte zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, teilweise auch ausgehend von Stammesgruppen aus Südsudan. Auch ausländische Staatsangehörige können betroffen sein. Im Grenzgebiet nördlich der Stadt Gambella besteht erhebliche Minengefahr.

In der Oromia Region wird wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerung und der Polizei geraten, Menschenansammlungen zu meiden und notwendigenfalls geschützte Bereiche aufzusuchen. Mit Einschränkungen und Sperren im Straßenverkehr ist dort zu rechnen.

Aufgrund fortgesetzter Risiken von Entführungen an der somalisch-kenianischen Grenze, sowie grenzüberschreitender Stammesauseinandersetzungen sollte das unmittelbare Grenzgebiet zu Kenia gemieden werden.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) in den übrigen Landesteilen!

Wegen der Gefahr von terroristischen Anschlägen wird zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe westlicher Einrichtungen und touristischer Reiseziele, Hotels und Restaurants, Flughäfen etc. geraten. Großveranstaltungen sollten gemieden werden. In den Jahren 2009 und 2013, gab es vereinzelte Bombenanschläge in Addis Abeba.

Das eigene Verhalten sollte möglichst unauffällig sein. Es wird empfohlen, verstärkte Wachsamkeit walten zu lassen und sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten.

Vor Reisen abseits der traditionellen Touristenrouten sollten genaue Erkundigungen über die Sicherheitslage eingeholt werden. Insbesondere in den Grenzregionen und abseits regelmäßig befahrener Straßen ist aufgrund des erhöhten Sicherheitsrisikos durch Überfälle höchste Vorsicht geboten, von Übernachtungen im Freien und Campieren außerhalb von bewachten Anlagen wird dringend abgeraten. Derartige Reisen sollten nur in Begleitung von einheimischen Reiseführern oder Sicherheitspersonal unternommen werden.

2012 wurde in der Surma Region, West Omo, im Süden ein europäischer Tourist durch einen Schuss schwer verletzt. 2013 wurde in der Nähe von Bahir Dar und den Nil - Wasserfällen bei einem Überfall ein Österreicher getötet. 2014 wurden mehrfach Touristen in der Surma Region Opfer von Raubüberfällen, zum Teil mit Schusswaffengebrauch. Touristen sollten daher in dieser Gegend besonders vorsichtig sein. Im Fall eines Überfalls sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, da die Täter in der Regel generell mit Messern oder Schusswaffen ausgerüstet sind und sich durch hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen.

In Addis Abeba, vor allem im Bole-Area, steigt die Straßenkriminalität an, öffentliche Verkehrsmittel in sollten nicht benützt werden. Signale von Personen, die nicht eindeutig als offizielle Sicherheitskräfte identifizierbar sind, sollten nicht befolgt werden. Wertgegenstände sollten auf keinen Fall sichtbar getragen werden. Es wird davon abgeraten alleine oder bei Dunkelheit zu Fuß zu gehen. Es wird empfohlen zumindest die Kopie des Reisepasses sowie die Kontaktdaten der Österreichischen Botschaft in Addis Abeba mitzuführen

In Nationalparks sollten aus Sicherheitsgründen nur autorisierte Führer und Wächter angeheuert werden.

In vielen Grenzgebieten aber auch im Landesinneren kommt es immer wieder zu Überfällen durch bewaffnete Banden. Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten daher unbedingt vermieden werden.

In vielen Regionen sind Minen verlegt, vor allem bis 80 km innerhalb der Grenzen zu Eritrea, Somalia, Sudan, Südsudan und Kenia (Borana Region); aber auch das Landesinnere ist teilweise vermint. In Tigray sollte aus Sicherheitsgründen die Straße Adigrat-Adua-Axum als äußerste nördliche Grenze nicht überschritten werden.

Die Grenze zu Eritrea ist gesperrt, die Lage im Grenzgebiet ist angespannt. Mit vermehrten Sicherheitskontrollen in dieser Region muss gerechnet werden.

Konsularische Hilfestellung für in Not geratene Österreicher kann, solange sie sich in Gebieten mit aufrechter Reisewarnung aufhalten, wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang geleistet werden.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen oder erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Botschaft der demokratischen Bundesrepublik Äthiopien in Genf. Visa werden nur für touristische Zwecke für eine Einreise und ein Monat Aufenthalt auch bei Einreise am internationalen Flughafen Bole in Addis Abeba gegen eine Gebühr in EUR oder USD in bar (kein Wechselgeld) erteilt. Mit längeren Wartezeiten muss jedoch gerechnet werden, vor allem bei Flügen aus Sanaa, Khartum, Juba, Malakal, Dschibuti, Daressalam, Sansibar, Bujumbura, Entebbe, Nairobi und Kigali. Personen, deren Geburtsort in Eritrea liegt, müssen in jedem Fall ein Visum vorab bei der zuständigen äthiopischen Auslandsvertretung beantragen.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert. Für die Ausreise mit Notpass wird ein Exit Permit benötigt; dieser wird durch die Migrationsbehörden nach Vorlage einer polizeilichen Anzeigebestätigung (Diebstahl, Verlust des Reisepasses) ausgestellt.
  • Sonstiges: Einreisebestimmungen für österreichische Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. Rechtsverbindliche Informationen und über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie daher nur direkt bei der Vertretung Ihres Ziellandes. Österreichern, die früher die Staatsangehörigkeit von Somalia, Eritrea oder Äthiopien besessen haben, wird geraten, nicht über Äthiopien zu reisen, da diesen die Beförderung auf gebuchten Flügen seitens der Fluglinie verwehrt werden kann. Die österreichische Botschaft in Addis Abeba hat weder Zugang zum Transitbereich am Flughafen Bole noch Kommunikationsmöglichkeit mit Passagieren, die sich im Fall der verweigerten Ein-, Weiter- oder Durchreise (z.B. wegen fehlender Visa, Reisedokumente, finanzieller Mittel) dort befinden. Von der Verwendung gestohlener oder verlorener und wieder aufgefundener Reisedokumente wird abgeraten, auch wenn die Anzeige bei der zuständigen Behörde bereits widerrufen wurde. Da dieser Widerruf unter Umständen nicht oder nicht rechtzeitig bei den Grenzkontrollbehörden bekannt ist, kann dies zu Problemen bis zur Einreiseverweigerung führen.

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 200 ETB, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt, aber ab einem Betrag im Gegenwert von 3.000 USD deklarationspflichtig. Devisen sollten bei der Einfuhr deklariert werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar oder als Reiseschecks. In Addis Abeba können auch Euro-Scheine problemlos umgewechselt werden. Kreditkarten werden nur vereinzelt akzeptiert. Wechselbestätigungen müssen bis zur Ausreise aufgehoben werden!

Gegenstände aller Art – sofern sie nicht dem üblichen angemessenen persönlichen Reisegepäck entsprechen – müssen vor dem Grenzübertritt entsprechend deklariert werden.

Neben strengen Beschränkungen für Bargeld, Alkohol, Zigaretten, technische Geräte, Kameras, Laptops und ähnlichen Dingen, gelten die Einfuhrrichtlinien insbesondere auch für Spenden (auch für bereits gebrauchte Waren).

Die Einfuhr jeder Art pornographischen Materials ist verboten. Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einreise deklariert und genehmigt werden.

Wertvolle elektronische Geräte müssen bei der Einreise angegeben werden. Die Zollbehörde trägt diese Geräte bei Einreise in den Pass ein und überprüft bei der Ausreise, ob diese Geräte tatsächlich wieder ausgeführt werden.

Weitere Informationen finden Sie auch unter auf der Homepage der äthiopischen Zollbehörde.

Für die Einfuhr von Spenden von medizinischen Gütern und Ausrüstungsgegenständen gilt insbesondere die “Medical Equipment Donation Directive No. 9/2012”

Für weiterführende Auskünfte bzw. Beratung wird dringend geraten, sich rechtzeitig vor der geplanten Einfuhr von Gegenständen, die über den persönlichen Reisebedarf hinausgehen, von geeigneten Speditionen oder Anwälten entsprechend rechtlich beraten zu lassen. (Kostenpflichtige) Auskünfte erteilt auch der Vertrauensanwalt der österreichischen Botschaft.

Falls es trotz Beachtung aller einschlägigen Bestimmungen zu Problemen kommen sollte oder Gegenstände beschlagnahmt werden, wird geraten, die Botschaft zu informieren.

Die Ausfuhr von Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 200 ETB erlaubt, die Ausfuhr von Fremdwährung ab einem Betrag im Gegenwert von 3.000 USD ist nur gegen Vorlage einer offiziellen Bankwechselbestätigung oder des Deklarationsformulars, das bei der Einfuhr erstellt wurde, erlaubt.

Für den Export von Fellen und Häuten sowie von Gegenständen mit kunsthistorischem Wert (darunter fallen Gegenstände, die über 50 Jahre alt sind, aber teilweise auch neuere Holzarbeiten, Silberkreuze, etc.) ist eine Genehmigung erforderlich. Manchmal werden bei der Ausreise Souvenirs durch die Zollbeamten mit Hinweis auf das Verbot der Ausfuhr von kunsthistorischen Gegenständen abgenommen.

Nähere Auskünfte finden Sie auch im Travel Centre der IATA.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die medizinischen Versorgungsmöglichkeiten sind begrenzt, die Qualität ist unvorhersehbar, eine staatliche notfallmedizinische Versorgung auf europäischem Niveau ist landesweit nicht vorhanden. Mangels adäquater stationärer Versorgung schwer verletzter oder erkrankter Personen ist eine zeitnahe Evakuierung erforderlich; diese kann aufgrund bürokratischer Hindernisse im Flughafen und bei der Erteilung der Einflugerlaubnis oft nur mit mehrtägiger Verspätung erfolgen. Bei Evakuierungen aus dem Landesinneren oder Notfalltransporten in der Stadt kann die Botschaft nicht in allen Fällen umgehende Hilfestellung garantieren.

In Äthiopien, vor allem in Addis Abeba, gibt es mehrere tausend Fälle von Cholera (Acute Watery Diarrhea - AWD). Da die Übertragung der Krankheit meist über fäkal kontaminiertes Trinkwasser, verunreinigte Getränke und Nahrungsmittel (besonders durch rohe Meerestiere) erfolgt, wird geraten entsprechende Hygieneempfehlungen genauestens zu beachten. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Cholera, Hepatitis und andere).

In den heißeren Zonen sowie den höheren Lagen sollten vor allem in der Eingewöhnungsphase größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken oder zum Zähneputzen verwendet werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Es besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr mit AIDS.

Sporadisch wurden Fälle von Erkrankungen durch Meningokokken des impfpräventiven Typ A sowie von vereinzelten Ausbrüchen von Gelbfieber in bestimmten Gebieten berichtet.

Mit Ausnahme des Lake Langano sind sämtliche ruhigen Gewässer mit Bilharziose verseucht.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden, jedoch oft nur sehr schwierig zu organisieren sind.

Verspätungen und Ausfälle von Inlandsflügen sollten bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.

Der Zugverkehr zwischen Addis Abeba und Dire Dawa bzw. Dschibuti ist bis auf weiteres eingestellt. Der in unregelmäßigen Abständen zwischen Dire Dawa und der Grenze zu Dschibuti verkehrende Zug stellt wegen des schlechten Streckenzustands ein Sicherheitsrisiko dar. Überlandreisen können mit etablierten Busunternehmen oder Level I Bussen durchgeführt werden.

Das Lenken eines Fahrzeuges ist nur mit einem äthiopischen Führerschein gestattet (dies gilt auch für nur kurzfristig im Lande befindliche Touristen). Als Ausstellungsgrundlage dient der österreichische Führerschein zusammen mit einer Bestätigung der Österreichischen Botschaft.

Bei Einreise auf dem Landweg stellt die Zollbehörde ein 6 Monate gültiges Übergangsdokument aus, das allerdings grundsätzlich nur für die Fahrt nach Addis Abeba gilt, wo es gegen einen äthiopischen Führerschein eingetauscht werden sollte.

Für die Einreise mit eigenem PKW wird ein Carnet de Passage verlangt.

Von der Benützung von Mietwagen wird im Hinblick auf die chaotischen Verkehrsverhältnisse abgeraten. Das Verhalten der Fußgänger und anderer Verkehrsteilnehmer sowie von streunenden Tieren ist unberechenbar, der technische Zustand vieler Fahrzeuge schlecht. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten. Bei den häufigen schweren Verkehrsunfälle gibt es mangels landesweiter notfallmedizinischer Versorgung viele Todesfälle.

Klima:

Während der Regenzeit können die nicht asphaltierten Straßen auch für Geländefahrzeuge unpassierbar werden.

Im südöstlichen Tiefland heißes und trockenes Wüstenklima mit geringen Niederschlägen. Im Hochland ist das Klima gemäßigter mit Niederschlägen vor allem von Juli bis September (große Regenzeit) und Februar/März (kleine Regenzeit). Das Tiefland im Westen ist tropisch heiß und feucht.

Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind strafbar. Homosexualität ist mit hohen Haftstrafen bedroht.

Die Verwendung von Internet-Telefonanbietern – wie Skype – ist per Gesetz grundsätzlich verboten. Aufgrund von immer wiederkehrenden Störungen der Telefonnetze sind die Kommunikationsmöglichkeiten sehr eingeschränkt.

Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit langen Haftstrafen geahndet. Konsularische Hilfeleistung kann in Haftfällen (insbesondere außerhalb von Addis Abeba) nicht garantiert werden. Selbst Passagiere, bei denen der Konsum von illegalen Substanzen anlässlich des Transits im Flughafen festgestellt wird, werden in Äthiopien belangt.

Der Besitz von Elfenbein ist strengstens untersagt und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Das unbefugte Betreten militärischer Anlagen sowie das Fotografieren öffentlicher Bauten (auch der Bahnhof in Addis Abeba), Brücken, Gleisanlagen, Straßenkreuzungen) und militärischer Anlagen sowie uniformierter Personen ist verboten.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Addis Abeba


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


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Vertrauensarzt Dr. med. KARIBIAN Alan

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Stadt:
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Arbeitsgebiet:
Allgemeinmedizin, Facharzt für Pädiatrie
Sprachkenntnisse:
Englisch, Französisch, Italienisch, Amharisch, Armenisch, medizinisches Spanisch
Anmerkung:
Ordinationswebsite www.suisseclinic.com Anschrift der Ordination siehe http://www.suisseclinic.com/sections-2

Vertrauensanwalt Dr. Tibebu GASHU DERSEH

Straße:
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Stadt:
Addis Abeba ET

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Telefax:
(+251/11) 6280 13
Mobil:
(+251/911) 2021 44

Sprachkenntnisse:
Amharisch, Englisch

Basisdaten

  • Hauptstadt
    Addis Abeba
  • Int. Kennzeichen
    ET
  • Sprache
    Amharisch, einheimische Sprachen
  • Fremdsprachen
    Englisch, Italienisch, Arabisch
  • Währung
    1 Birr (ETB) = 100 Cent
  • Zeitunterschied zu MEZ
    +2 h
  • Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

 

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