Beglaubigung

von Urkunden

Gemäß dem "Vertrag zwischen der Republik Österreich und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik über wechselseitigen rechtlichen Verkehr in bürgerlichen Rechtssachen, über Urkundenwesen und über Erteilung von Rechtsauskünften samt Schlußprotokoll" vom 11.08.1962 (BGBl. 84/1962) ist die Echtheit öffentlicher Urkunden, die in einem der beiden Staaten von einem Gericht, einer Verwaltungsbehörde oder einem öffentlichen Notar ausgestellt und mit dem Amtssiegel versehen sind, im anderen Staat anzuerkennen, ohne dass eine weitere Beglaubigung, Apostille oder gleichartige Förmlichkeit verlangt werden.

Die Konsularabteilung der Botschaft ist zu folgenden Arten von Beglaubigungen berechtigt:

1. Beglaubigung von privaten Unterschriften

  • von österreichischen Staatsbürgerinnen
  • von anderen Staatsangehörigen, wenn die Urkunde vor österreichischen Behörden verwendet wird

Die Unterschrift muss vor dem Beamten in der Botschaft geleistet werden. Weiters ist die Vorlage eines Lichtbildausweises erforderlich.

2. Beglaubigung einer Unterschrift und des Amtssiegels des tschechischen Außenministeriums

3. Beglaubigung von Abschriften und Kopien (Vidimierung)
Die Vertretungsbehörde ist zur Beglaubigung der Übereinstimmung einer Abschrift oder sonstigen Kopie berechtigt.

4. Beglaubigung von Muster-Firmazeichnungen
Wird eine solche Firmazeichnung zur Beglaubigung vorgelegt, so kann die Botschaft bestätigen, dass "Unterschrift und Muster-Firmazeichnung" vor dem Beglaubigungsbeamten beigesetzt bzw. anerkannt wurden.

Die Durchführung von Übersetzungen oder Beglaubigungen von Übersetzungen ist an der Botschaft nicht möglich. Übersetzungen müssen durch einen gerichtlich beeideten Übersetzer erfolgen.

Beizubringen in allen Fällen sind:

  • die zu beglaubigende Urkunde(n)
  • gültiger Lichtbildausweis
  • Konsulargebühren von € 40,00 pro Beglaubigung (ist in bar in tschechischer Landeswährung zu entrichten)