Vaterschaft

Wichtige Neuerung beim Staatsbürgerschaftsrecht seit 1.8.2013:

Auch uneheliche Kinder erwerben die österreichische Staatsbürgerschaft vom Vater, wenn dieser binnen acht Wochen nach Geburt des Kindes die Vaterschaft anerkennt bzw. die Vaterschaft binnen acht Wochen nach Geburt gerichtlich festgestellt wird (§7 Abs. 1 Z 3 und 4 StbG). Im Ausland abgegebene Vaterschaftsanerkenntnisse sind zulässig, wenn sie den Rechtsvorschriften des jeweiligen ausländischen Staates oder den österreichischen Vorschriften entsprechen.

Wenn die Anerkennung der Vaterschaft später als acht Wochen nach der Geburt erfolgt, ist bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres des Kindes eine vereinfachte Verleihung der Staatsbürgerschaft möglich. Ist das Kind nicht rechtmäßig in Österreich niedergelassen, muss der Vater nachweislich den Mittelpunkt seiner Lebensinteressen und seinen ständigen und rechtmäßigen Aufenthalt seit mindestens zwölf Monaten im Ausland haben.

Weiterführende Information zum Thema Vaterschaft in Österreich bzw. der Schweiz finden Sie unter nebenstehenden Links.

st das Kind, das ausserehelich zur Welt gekommen ist, nicht anerkannt worden, so besteht ein Kindesverhältnis nur zur Mutter. Um die Vaterschaft herzustellen, muss beim zuständigen Gericht eine Vaterschaftsklage eingereicht werden.