Auftrag

Quantum of Disorder Exhibition view Museum Haus Konstruktiv, 2015
Objekt von Peter Kogler

Kultur verbindet, bewegt und vermittelt. Dieser Grundsatz gilt im Zeitalter der Globalisierung und der Relativierung von Grenzen zunehmend für Kulturprojekte mit internationaler Beteiligung. Kulturveranstaltungen verbinden Völker, bewegen Menschen und vermitteln Wissen.  

Im wachsenden Wettbewerb um "Momente der Aufmerksamkeit" bietet die Kultur für Österreich die Chance weltweiter Wahrnehmung. Dabei soll ein modernes und zukunftsorientiertes Bild von Österreich in der Welt vermittelt werden.  

Das ÖKF Bern ist die Kulturabteilung der österreichischen Botschaft in Bern und wurde 2001 institutionell zum Kulturforum aufgewertet. Seitdem verfügt es über ein eigenes Budget und eigene Strukturen.    

Das ÖKF ist eine Plattform der österreichischen Auslandskulturarbeit und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Schweiz. Ziel ist die Förderung des kulturellen und wissenschaftlichen Dialogs zwischen beiden Staaten.   

Das ÖKF unterstützt bei der Durchführung von Konzerten, Ausstellungen,  Aufführungen, Vorträgen, organisatorisch, logistisch und finanziell.  

Unsere Arbeit erfolgt in Kooperation mit Schweizer Partnern wie Museen, Galerien, Konzert – und Veranstaltungsräumen, Festivals, Bibliotheken und anderen kulturellen und wissenschaftlichen Instiutionen. Nur gemeinsam können wir eine Veranstaltung zum Erfolg führen.

Auslandskulturpolitik

Zwei Hände beim Klavier spielen

Die österreichische Außenpolitik bekennt sich zu einer aktiven und gestaltenden Auslandskulturpolitik, deren Aufgaben und Ziele im "Auslandskulturkonzept 2015" neu formuliert sind.

Umgesetzt wird dies durch das weltweite Netzwerk der Österreichischen Auslandskultur, das derzeit 31 Kulturforen und Kooperationsbüros, 88 Botschaften und Generalkonsulate, 64 Österreich-Bibliotheken, 8 Österreich Institute und zwei Wissenschafts- und Technologiebüros umfasst.

Mit diesen Aufgaben und Zielen ist die österreichische Auslandskultur längst nicht mehr Repräsentation der Vergangenheit, sondern eine Investition in die Zukunft oder vielmehr wie jedes kulturelle Projekt eine Intervention, die Neues verspricht.