Autofahren und Maut

1) Das österreichische Straßensystem: Während des Sommers sind die Fahrbedingungen auf Österreichs Straßen in der Regel ausgezeichnet. Die Hauptverkehrsrouten sind asphaltiert und in einem guten Zustand. In der Zeit vom 1. November bis 15. April gilt eine witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht, da mit Schneefahrbahnen auf den Straßen rechnen gerechnet werden muss. Bei winterlichen Fahrverhältnissen müssen Winterreifen verwendet werden.

2) Führerschein:
Sollten Sie keinen österreichischen Führerschein haben, müssen Sie immer den internationalen Führerschein wie auch ihren vom jeweiligen US-Bundesstaat ausgestellten Führerschein mit sich führen. Der internationale Führerschein kann in den USA über den Autofahrerklub AAA besorgt werden und gilt für ein Jahr. Der internationale Führerschein ist faktisch eine international anerkannte Übersetzung Ihres nationalen Führerscheins.

3) Verkehrsvorschriften: Diese entsprechen weitgehend den Regelungen der anderen europäischen Länder. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen auf Bundes- und Landesstraßen bei 100 km/h, auf Autobahnen bei 130 km/h. In Wohnzonen und Ortschaften liegt die Obergrenze in der Regel bei 50 km/h.

4) Vignette (Straßenmaut): Seit 1.1.1997 muss bei Benützung von Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen verpflichtend die Vignette vorgewiesen werden. Die Vignette kann bei Automobilklubs (z.B. ÖAMTC, ARBÖ), auf Postämtern, in Trafiken sowie auch bei einigen Tankstellen gekauft werden. Wenn Sie ohne oder mit nicht ordnungsgemäß befestigter Vignette angetroffen werden, müssen Sie mit hohen Strafen rechnen. Polizei und auch Zollwache haben das Recht, die Maut einzuheben und zusätzlich Strafen zu kassieren.

5) Alkohol am Steuer & Verkehrsunfälle: Alkohol oder und Drogen am Steuer sind strengstens verboten und werden hart bestraft. Die Mindeststrafe beträgt etwa € 300 und zieht auch den Verlust des Führerscheins nach sich. Der erlaubte Blutalkoholwert beträgt 0,5 Promille. Alle Verkehrsunfälle mit Personenschaden müssen der Polizei gemeldet werden. Unfälle mit Sachschaden sind nur dann zu melden, wenn die Identität des Unfallgegners nicht eindeutig festgestellt werden kann.