Kulturforum Rom

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Österreichs älteste Kulturpräsenz im Ausland

Die respektvolle, wenn auch inoffizielle Bezeichnung „Accademia Austriaca“ zeugt von dem ausgezeichneten Ruf, den sich Österreichs älteste eigenständige Auslandskultureinrichtung, das 1935 als Österreichisches Kulturinstitut gegründete Österreichische Kulturforum Rom, in den nunmehr acht Jahrzehnten seiner Tätigkeit in der römischen Öffentlichkeit erworben hat. Am Rande des historischen Museumsparkes Villa Borghese im nördlichen Teil Roms gelegen, beherbergt das architektonisch bemerkenswerte, nach Plänen von Karl Holey 1936/37 errichtete freistehende und von einem großzügigen Garten umgebene Gebäude auch das Historische Institut beim Österreichischen Kulturforum in Rom und die mit über 100.000 Bänden größte österreichische Auslandsbibliothek. Bibliothekssaal und Garten dienen als attraktiver Rahmen für kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse.

Das Kulturforum vermittelt mit einer Vielzahl an qualitativ hochwertigen Projekten wie Konzerten, Lesungen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen ein facettenreiches Bild der kreativen Vielfalt des modernen Österreich, versteht sich als interaktive Schnittstelle zwischen österreichischen und italienischen Kulturschaffenden und Veranstaltern und bietet privaten Partnern professionelle Konzepte für lohnende Kooperationsmöglichkeiten im Bereich des Kultursponsorings. Weiters dient das Kulturforum als Ansprechpartner für die Künstler des auf seine Initiative von fünf österreichischen Bundesländern angemieteten Atelierhauses in Paliano bei Rom und des vom Bundeskanzleramt betriebenen Ateliers in der römischen Altstadt.

Die beeindruckende Anzahl an internationalen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Rom bietet einerseits Gelegenheit für eine Vielzahl konkreter Kooperationen, welche die Möglichkeiten der Kulturarbeit beträchtlich erweitern: so ist das Kulturforum Gründungsmitglied des hiesigen Vereins europäischer Auslandskultureinrichtungen. Andererseits erfordert das überreiche Kulturleben der Ewigen Stadt besonders intensive Öffentlichkeitsarbeit, um sich die nötige Aufmerksamkeit des traditionellen und noch zu erschließenden Zielpublikums zu sichern. Dem dient auch die Schwerpunktsetzung auf zeitgenössische Kunst und Kultur, indem dadurch ein attraktiver Kontrast zu der in Rom überwiegenden Orientierung des Kulturlebens auf eine übermächtige Vergangenheit entsteht.

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Leitung

Elke Atzler, Leiterin ÖKF Rom

Dr. Elke ATZLER