Kooperationen

ÖIF - Österreichischer Integrationsfonds

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) ist ein Fonds der Republik Österreich und als bundesweiter Integrationsdienstleister ein starker Partner zahlreicher Organisationen und wichtiger Verantwortungsträger im Bereich Integration und Migration in Österreich. In seinen sieben Integrationszentren in ganz Österreich bietet der ÖIF Information und Beratung für Menschen mit Migrationshintergrund, führt Integrationsprojekte durch und informiert die Gesellschaft über Chancen und Herausforderungen im Bereich Integration und Migration.

Österreichische Kurzfilmschau

Diese im Jahr 2012 ins Leben gerufene Kooperation des BMEIA mit der Akademie des Österreichischen Films hat sich bestens bewährt. Dabei werden über das Netzwerk der Österreichischen Auslandskultur hervorragende österreichische Kurzfilme als "Österreichische Kurzfilmschau 2017" weltweit präsentiert - mit großem Erfolg und erfreulicher Resonanz, wie dieser Rückblick und Ausblick 2016 zeigt. Die Filme des Jahres 2016 finden Sie In der Broschüre "Österreichischen Kurzfilmschau 2016".

Logo Akademie des Österreichischen Films

Tricky Women Filmrolle

„Von der Liebe bis zur Transformation“ hieß das erste in einer Kooperation des BMEIA und des Tricky Women Festivals entstandene Filmprogramm. Ein Programm, das unter anderem nach Zypern, Rumänien, Ägypten, in die Türkei, die Philippinen oder nach Peking und Shanghai reiste.

In Fortsetzung dieser erfolgreichen Kooperation folgt nun „Turbulente Zeiten & vertraute Orte“, ein Programm, das 12 Filme mit aktuellen Positionen österreichischer Animationsfilm-Künstlerinnen sowie vielfältigste Techniken und Arbeitsweisen von der Claymation bis zur Zeichnung, vom Analogem bis zum Digitalen oder am Computer generierter Abstraktion vereint.

„Turbulente Zeiten & vertraute Orte“
„Von der Liebe bis zur Transformation“

 

Logo Tricky Women

Ars Electronica Animation Festival

Seit dem Jahr 2011 verbindet das BMEIA eine sehr erfolgreiche Kooperation mit der Ars Electronica im Bereich des Animationsfilmes. In Zusammenarbeit mit den Vertretungsbehörden und Kulturforen im Ausland werden weltweit die besten Animationsfilme aus den Einreichungen zum Prix Ars Electronica  präsentiert. Das Ars Electronica Animation Festival bereiste bisher 31 Länder und ist an vielen Destinationen bereits ein alljährlicher Fixpunkt.
 

Logo Ars Electronica

TRADUKI

Österreich ist gemeinsam mit Deutschland, der Schweiz und Slowenien Gründungsmitglied des Netzwerkes für Literatur und Bücher Traduki, das sich der Förderung der zeitgenössischen Literatur Südosteuropas widmet. Diese ist sehr reich und vielfältig, allerdings im deutschsprachigen Raum kaum bekannt. Andererseits mangelt es auch an Übersetzungen deutschsprachiger Werke, Belletristik wie Sachbücher und Kinderliteratur, in die Sprachen der Länder Südosteuropas.

Traduki hat sich daher zum Ziel gesetzt, zur Schließung dieser Lücke in Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, dem Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und Slowenien - aber auch in Österreich. Deutschland und der Schweiz - beizutragen.

Traduki

Quartier21

 Das Writer-in-Residence Programm in Kooperation mit dem Quartier21 bietet seit Jahresbeginn 2015 AutorenInnen aus den Westbalkanländern die Möglichkeit, ein oder zwei Monate in Wien zu verbringen. Bisher folgten folgende AutorInnen dieser Einladung: Zlatko Pakovic, Dalibor Plecic, Ljiljana Ilic und Dragan Protic aus Belgrad, Jonila Godole aus Tirana, Petar Andonovski aus Skopje, Ognjen Spahic aus Podgorica, Tanija Slivar aus Banja Luka, Lejla Kalamujić aus Sarajewo, Naida Mujkić aus Tuzla, Lindita Komani aus Tirana, Jasna Dimitrijević aus Negotin, Adisa Bašić aus Sarajewo, Nihad Hasanović aus Sarajewo, Senka Maric aus Mostar, Edin Konjhodžić aus Sarajewo, Tanja Stupar Trifunović aus Banja Luka, Luljeta Lleshanaku aus Tirana, Rozalia Brestyanszki Boros aus Subotica, Goran Ferčec aus Zagreb, Antonela Marušić aus Dubrovnik, Petar Matović aus Belgrad, Sanja Lovrenčić aus Zagreb, Ivana Simic Bodrozic aus Vukovar, Ivana Sajko aus Zagreb.

Analog zu diesem Programm startete 2016, ebenfalls in Kooperation mit dem Quartier21, ein Atelierprogramm für KünstlerInnen aller Genres aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien. Das Q21 stellt innerhalb des MuseumsQuartier eine Wohn- und Atelierwohnung zur Verfügung, während das BMEIA die Finanzierung des monatlichen Stipendiums übernimmt. Als erste StipendiatInnen für das Westbalkan-Studio im MQ wurden in einem gemeinsamen Auswahlprozess Igor Bošnjak und Elma Selman aus Bosnien und Herzegowina und Lea Vidakovic aus Serbien nominiert. Es folgten Marko Stamenkoevic aus Vranje/Serbien, Una Gunak aus Sarajewo, Alban Muja aus Prishtina, Jelena Juresa aus Novi Sad, Irma Markulin aus Sarajewo, Siniša Radulović aus Podgorica, Bujar Sylejmani aus Prishtina, Lana Čmajčanin aus Sarajewo, Siniša Ilić aus Belgrad. Im Jahr 2018 sind Fani Zguro aus Tirana, Dante Buu aus Rožaje in Montenegro, Igor Eskinja aus Rijeka, Ivana Pegan Bace aus Dubrovnik, Ana Bilankov und Zeljka Blaksic aus Zagreb zu Gast in Wien.

Mit beiden Programmen ist beabsichtigt, den Gästen aus dem Westbalkan die Möglichkeit zur Vernetzung mit der österreichischen Kunst- und Literaturszene zu ermöglichen und ihre Arbeit in einem neuen Kontext zu entwickeln.

Logo Q21

< rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst

Dem geographischen Schwerpunkt Westbalkan entsprechend hat das BMEIA den Grazer Verein < rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst beauftragt, das Austauschprogramm für bildende Künstlerinnen und Künstler aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Serbien und Österreich mit dem Titel Westbalkan CALLING durchzuführen.

Eine offene Ausschreibung und die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler fand Ende 2015 statt. Im Jahr 2016 absolvierten die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler ihre Gastaufenthalte bei den Partnerinstitutionen der genannten Ländern. Im Jahr 2017 setzten erste Vorarbeiten zu einer Gruppenausstellung der an diesem Austauschprogramm beteiligten Künstler in Österreich ein, um den Projekt Sichtbarkeit und Nachhaltigkeit zu verleihen.

Bild: < rotor > Logo < rotor >

Frauenmuseum Hittisau

Das Frauenmuseum Hittisau (Bregenzerwald) ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs. Es ist auch weltweit das einzige im ländlichen Raum. Es wurde im Jahr 2000 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Kulturschaffen von Frauen und Frauengeschichte(n) sichtbar zu machen und zu dokumentieren. Die Auseinandersetzung mit Geschichte und Kultur aus Frauenperspektive vertieft oder erweitert weibliche Identitäten, regt Reflexionsprozesse an und schärft das Bewusstsein von Frauen und Männern für die historische und gesellschaftliche Bedingtheit von Geschlechterrollen und für ihre Gestaltbarkeit.