Kooperationen und Partner

In Umsetzung ihrer Zielsetzungen arbeitet die Task Force Dialog der Kulturen mit interkulturellen Dialogpartnern und interreligiösen Dialogplattformen im In- und Ausland zusammen. Das Missionshaus St. Gabriel und das Afro-Asiatische Institut Wien haben in der Vergangenheit mehrjährige Projekte der Task Force begleitet.

Aktuelle nationale und internationale Partner finden Sie hier.

Aktuelle Liste von ExpertInnen für den interkulturellen und interreligiösen Dialog

Bundesländerkooperationen der Task Force "Dialog der Kulturen"

Burgenland

Kärntnen

Niederösterreich

Oberösterreich

  • Inhaltliche Zusammenarbeit mit der Künstlergilde Wels bis Mitte 2016
  • Kontakte zu diversen DialogexpertInnen

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien


ÖIF - Österreichischer Integrationsfonds

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) ist ein Fonds der Republik Österreich und ein Partner des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres sowie zahlreicher Verantwortungsträger im Bereich Integration und Migration in Österreich.

Anna Lindh Foundation (ALF)

Die Anna Lindh Stiftung (ALF) versteht sich als Netzwerk von Dialognetzwerken. ALF vereint mehr als 3000 NGOs und zivilgesellschaftliche VertreterInnen aus den 43 Ländern, die der Union für den Mittelmeerraum angehören, unter der gemeinsamen Idee des interkulturellen Austausches und des Dialogs, der gegenseitigen Toleranz und des Respekts für Vielfalt. Mit lokalen zivilgesellschaftlichen Projekten nördlich und südlich des Mittelmeers unterstützt die ALF die Idee von Partizipation und Teilhabe und versucht eine Brücke über das trennende, aber auch verbindende Meer zu schlagen. ALF-finanzierte Projekte sollen der Verständigung zwischen den Kulturen dienen, Glaubens- und Religionsfreiheit achten und Menschenrechte und Demokratie fördern.

Österreich ist seit dem Jahr 2005 Mitglied der ALF und mit rund 45 NGOs, die Mitglieder des ALF-Netzwerkes sind, aktiv. Die Koordination des österreichischen Netzwerks wurde ursprünglich von der Task Force Dialog des Kulturen des BMEIA übernommen und ist jetzt im OIIP angesiedelt.

Benannt nach der 2003 ermordeten, schwedischen Außenministerin Anna Lindh, stellt die ALF einen zentralen Akteur des Dialogs in der Euro-Mediterranen Partnerschaft dar, die sich zum Ziel setzt, Europa mit den Mittelmeer-Anrainerstaaten durch interkulturellen Austausch zu vernetzen.

Centrum für Europäisch-Arabische und Islamisch-Christliche Studien und Austauschprojekte (CEURABICS)

Die Idee und Intention von CEURABICS ist die interreligiöse und interkulturelle Verständigung zwischen österreichischen Studierenden und StudentInnen der MENA-Region sowie anderen islamisch geprägten Ländern. Ziel ist es, die Integration von muslimischen StudentInnen zu fördern und den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen zu ermöglichen. Der Verein CEURABICS soll als Plattform dienen, welche gegenseitiges Verständnis und Respekt zwischen Angehörigen verschiedener Kulturräume schafft. Abseits wissenschaftlicher Vernetzung will CEURABICS auf persönlicher Ebene Studierende in Österreich für ein multikulturelles Zusammenleben sensibilisieren. Freude am respektvollen Miteinander sowie Interesse an anderen Kulturen stehen im Zentrum der Aktivitäten, zu denen regelmäßige Treffen und Ausflüge, Vorträge, Uni-Mentoring- und Begleitprogramme, sowie Sprachen- und Studienaustausche gehören. 

Muslim Jewish Conference (MJC)

Der gemeinnützige Verein ‚Muslim Jewish Conference’ (MJC) ist eine internationale Plattform für den vorurteilsfreien Austausch und zur Verständigung zwischen jüdischen und moslemischen Jugendlichen sowie Kultur- und Religionskreisen, mit Hauptsitz in Wien. Die Organisation ‚MJC’ versucht durch ihre Projekte zwischen den genannten Gruppen eine Brücke der Verständigung zu schlagen. Einmal jährlich diskutieren TeilnehmerInnen aus aller Welt über sechs Tage hinweg in mehreren Workshops auf akademischer Ebene ihre gegenseitigen Vorurteile und entwickeln Projekte und Methoden zur Bewältigung dieser.

Die Tagung findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt. 100 StudentInnen und InteressentInnen am Beginn ihrer professionellen Karriere, nicht älter als 35 Jahre, aus allen fünf Kontinenten nehmen im Zuge des Projekts zu den wichtigsten Themen Stellung. Unter diesen jüdischen und moslemischen TeilnehmerInnen befinden sich zukünftige MeinungsbildnerInnen aus Politik, Wirtschaft und Religion. Das jährliche Treffen wird durch Gastvorträge, offene Dialogrunden und auch durch gesellschaftliche Zusammenkünfte abgerundet. Gründer und Ideengeber ist der Wiener Student, Ilja Sichrovsky. Um ihn schart sich ein Organisationskomitee von jüdischen, moslemischen und christlichen StudentInnen, insgesamt 20 Personen, die aus Israel, dem Libanon und Pakistan, sowie aus Saudi-Arabien, der Schweiz, Deutschland und den USA und nicht zuletzt aus Österreich stammen. Die erste ‚MJC’ fand im August 2010 unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Heinz Fischer an der Universität Wien statt. 60 Teilnehmerinnen diskutierten in drei Komitees über die wichtigsten Themen und produzierten gemeinsam eine wissenschaftliche Abschlussdeklaration. Die MCJ wird von der OSZE und dem Österreichischen BMEIA, sowie weiteren nationalen und internationalen Organisationen unterstützt. Die ‘Muslim Jewish Conference’ pflegt mittlerweile ein großes Netzwerk aus moslemischen und jüdischen FriedensaktivistInnen, deren Engagement weit über die Konferenzwoche hinausgeht. Die Organisation hält außerdem Kontakt mit interreligiösen Dialogplattformen.

Frauenmuseum Hittisau

Das Frauenmuseum Hittisau (Bregenzerwald) ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs. Es ist auch weltweit das einzige im ländlichen Raum. Es wurde im Jahr 2000 gegründet und hat seither über dreißig Ausstellungen zu frauenrelevanten Themen gezeigt. Das Frauenmuseum Hittisau hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Kulturschaffen von Frauen und Frauengeschichte(n) sichtbar zu machen und zu dokumentieren. Der internationale und interkulturelle Dimension dieses Anliegens trägt das Museum unter anderem in der Zusammenarbeit mit der Task Force Dialog der Kulturen Rechnung. So wurden bereits ein interreligiöser Dialog über den „Islam in der Stimme der Frau“ (2015) und eine Dialogresidenz für eine Schriftstellerin aus Bosnien-Herzegowina (2016) gemeinsam umgesetzt. Die Auseinandersetzung mit Geschichte und Kultur aus Frauenperspektive vertieft oder erweitert weibliche Identitäten, regt Reflexionsprozesse an und schärft das Bewusstsein von Frauen und Männern für die historische und gesellschaftliche Bedingtheit von Geschlechterrollen und für ihre Gestaltbarkeit.

VICISU - The Vienna International Christian-Islamic Summer University

VICISU ist ein dreiwöchiges Sommerprogramm der Universität Wien, das Studierende und Professoren aus aller Welt in Disziplinen wie Recht, Theologie und den Sozialwissenschaften zu einem interreligiösen Dialog nach Stift Altenburg bringt, der globale Fragestellungen aus christlicher und muslimischer Sicht bearbeitet, Die Task Force Dialog der Kulturen unterstützt VICISU seit der Einrichtung dieses Universitätslehrgangs. VICISU ist einem friedlichen und konstruktiven Miteinander geschuldet. Die Sommeruniversität bietet einen freien Raum der Diskussion und der Auseinandersetzung und schafft Gelegenheit für interkulturelle Verständigung. Ein wichtiger Teil des Programms ist die Betreuung des stetig wachsenden Alumni-Netzwerks.

Stift Melk

Das Benediktinerkloster Stift Melk versteht sich als Ort des Dialoges und der Begegnung von Menschen über konfessionelle und religiöse Grenzen hinweg. Im Februar 2016 fand bereits zum zweiten Mal die von den Vereinten Nationen ausgerufene "Interfaith Harmony Week", eine interreligiöse Dialogveranstaltung, im Stift statt. Diese wurde auf Initiative der jordanischen Botschaft gemeinsam vom Stift Melk und der Task Force „Dialog der Kulturen“ sowie der Initiative für den Dialog zwischen Kulturen vom Land Niederösterreich vorbereitet. Die "Peace-Vesper" bildete den Auftakt der interreligiösen Begegnungsveranstaltungen. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aller in Österreich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften, die für den interreligiösen Dialog engagierte Zivilgesellschaft und das Diplomatische Corps der OSZE und seiner Mediterranen Partnerschaft.

Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Der christlich-jüdische Koordinierungsausschuss ist ein wichtiger Partner im interkonfessionellen Dialog zwischen Christen und Juden und konzentriert sich auf die Bereiche Wissenschaft, Bildung, Dialog und öffentliche Kommunikation.

Plattform Christen und Muslime

Die Plattform setzt sich ein für den Dialog zwischen Christen und Muslimen, zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Globalisierung, Migration und Flucht lassen Menschen verschiedener Kulturen und Religionen näher zusammenrücken. Will eine Gesellschaft nicht zerbrechen, muss sie mit dieser Vielfalt zurechtkommen. Die Plattform engagiert sich demnach für die österreichische Gesellschaft als Solidargemeinschaft.