Dialog auf internationaler Ebene

Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten unterstützen den Dialog mittels bestehender Instrumente aktiv. Das Jahr 2008 wurde zum Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs erklärt. Mit der dem Dialog gewidmeten Einrichtung der Anna Lindh-Stiftung (Anna Lindh Euro-Mediterranean Foundation for the Dialogue between Cultures) mit Sitz in Alexandrien/Ägypten werden im Rahmen der Euro-Mediterranen Partnerschaft (27 EU-MS + 12 Mittelmeeranrainer) interkulturelle Projekte u.a. zu den Themen Menschenrechte, Demokratie und Bürgerbeteiligung, Zivilgesellschaft, nachhaltige Entwicklung, Erziehung und Bildung, Informationsgesellschaft, Verantwortung der Medien, Frauenrechte, Jugend u.ä. verwirklicht. Im Lichte der globalen Herausforderungen stellen die Vereinten Nationen einen unverzichtbaren Partner im internationalen Dialog der Religionen und Kulturen dar. Hier ist die "Allianz der Zivilisationen" (UNAOC) eine bedeutsame und weitvernetzte Initiative. Als engagiertes Mitglied richtete Österreich im Februar 2013 das 5. UNAOC Global Forum in Wien aus und unterstützte dadurch die strategische Weiterentwicklung der Allianz. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. Eine weitere Initiative zur Stärkung des Dialogs stellt das King Abdullah Bin Abdulaziz International Centre for Interreligious and Intercultural Dialogue – kurz Dialogzentrum – dar, das als internationale Organisation seit November 2012 in Wien ansässig ist. Im Zentrum dieser internationalen Initiative steht die Bereitstellung einer dynamischen, internationalen Plattform, die für den regelmäßigen Austausch von Religionsführern, Experten, Vertretern der Zivilgesellschaft zur Verfügung steht. Mehr zum Dialogzentrum finden Sie hier.