Aktuell im Dialog

Österreichisch-Griechischer Musiksommer: 9. Mai bis 30. August 2017

2017 findet der Österreichisch-Griechische Musiksommer zum zweiten Mal statt. Musikerinnen aus beiden Ländern treten in Griechenland in unterschiedlichen Formationen gemeinsam auf, wobei sich der musikalische Bogen von klassischer Musik, über Jazz bis zu elektronischer Musik erstreckt.

Wichtige Grundgedanken des „Österreichisch-Griechischen Musiksommers“ sind der Dialog zwischen österreichischen und griechischen Kulturschaffenden, die Vielfalt, die wir mit den diversen Musikgenres und unterschiedlichen, hochtalentierten Künstlerinnen und Künstlern zum Ausdruck bringen wollen, und die Freundschaft zwischen Österreich und Griechenland – ausgedrückt im musikalischen Zusammenwirken für unser Publikum an vielen Orten in ganz Griechenland, für die heimische Bevölkerung, aber auch alle internationalen Freundinnen und Freunden Griechenlands, die – wie viele Österreicherinnen – schon seit Jahren in Griechenland leben oder hier jedes Jahr ihre Urlaubszeit verbringen.

Bewusst fällt auch heuer wieder das erste Konzert im Rahmen des Österreichisch-Griechischen Musiksommers auf den 9. Mai 2017, den Europatag , um in Zeiten großer Herausforderungen für das gemeinsame Haus Europa durch Einheit in der Vielfalt ein Bekenntnis für ein geeintes, starkes, friedliches und zukunftsorientiertes Europa abzugeben.

Der Österreichisch-Griechische Musiksommer steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten der Hellenischen Republik.

Das Programm des Österreichisch-Griechischen Musiksommers steht << hier >> zum Download bereit.

Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Ausschreibung

Die Ausschreibung für Bewerbungen um IFK Senior und Research Fellowships für das Studienjahr 2018/2019 hat begonnen. Die Antragsformulare für in- und ausländische WissenschafterInnen in der Postdoc-Phase (Research Fellowships) und ForscherInnen mit internationaler Reputation (Senior Fellowships) stehen hier zum Download bereit. Der aktuelle Forschungsschwerpunkt ist "Kulturen des Übersetzens". Es können aber auch Anträge zu freien Themen eingereicht werden. Ende der Bewerbungsfrist ist der 1. Juli 2017 (Anträge bitte ausschließlich elektronisch - als EIN pdf-Dokument - an fellows(at)ifk.ac.at senden).

Alles Wissenswerte zur Ausschreibung und zu den Aktivitäten des IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften | Kunstuniversität Linz in Wien ist auf unserer Webseite zu finden.

PRO ORIENTE Delegation in Äthiopien

Eine PRO ORIENTE Delegation unter der Leitung des Diözesanbischofs von Linz (und Sprechers für Ökumene der österreichischen Bischofskonferenz), Dr. Manfred Scheuer, besuchte von 17.-27. Februar Äthiopien, wobei am 22.2. ein ökumenisches Treffen in der Residenz des dortigen österreichischen Botschafters mit dem Titel „An Ecumenical Encounter on “Unity in Faith” - A Meeting between PRO ORIENTE Delegates and Representatives of the Ethiopian Orthodox Tewahedo Church and the Ethiopian Catholic Church” den wichtigsten Programmpunkt des Besuchs darstellte. Das Treffen war eine erste Begegnung zwischen katholischen Theologen/Gelehrten aus Österreich und Jerusalem und Theologen der Äthiopisch-Orthodoxen sowie der Äthiopisch-Katholischen Kirche. Es konnte dadurch an die fruchtbaren Gespräche und Ergebnisse des „Inoffiziellen Ökumenischen Dialogs“ in Wien in den 70er Jahren (unter der Leitung von Pro Oriente und der Schirmherrschaft von Kardinal Franz König) angeknüpft sowie der offizielle Dialog mit den orientalischen Ostkirchen in Rom auf akademischer Ebene unterstützt werden. Inzwischen haben in Wien weitere Theologen-Treffen stattgefunden, eine wichtige Pro Oriente Dokumentation wurde auf Amharisch übersetzt und soll im Wege der Heiligen Synode der Äthiopischen-Orthodoxen Kirche verbreitet werden. Auch die Herausgabe erster Dokumentationen über den neuen Dialog ist geplant.

Interreligiöse Begegnung im Stift Melk

Am 2. Februar 2017 fand anlässlich der Weltwoche der interreligiösen Harmonie, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde, im Stift Melk eine interreligiöse Begegnung für Anhänger der in Österreich anerkannten Religions- und Glaubensgemeinschaften und dialoginteressierte Personen verschiedener säkularer Lebenseinstellungen statt. Die Veranstaltung wurde heuer zum dritten Mal in Folge abgehalten und setzte so die traditionelle Dialogkooperation fort, die zwischen dem Stift Melk und dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres besteht.

Der Bogen des Tages führte vom Dialog-Wort, über das Friedens-Symbol, zur spirituellen Feier und zum gemeinsamen Essen und Trinken. Nach der offiziellen Eröffnung mit einer Videobotschaft von Sebastian Kurz und Begrüßungen durch den Gastgeber, Abt Georg Wilfinger, sowie der Leiterin der Kulturpolitischen Sektion, Botschafterin Dr. Teresa Indjein, fanden sich die TeilnehmerInnen zu drei Dialogrunden zusammen (Die Liebe zu Gott, Die Liebe zum/zur Nächsten und Die Liebe zum Guten). Dieser Rahmen gab die Möglichkeit zur dialogischen Auseinandersetzung mit den Themen aus den Betrachtungsweisen der unterschiedlichen TeilnehmerInnen und ihrer vielfältigen Perspektiven und erlaubte es ihnen so, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Verständnis für konträre Sichtweisen zu entwickeln.

Im Anschluss an die Dialogrunden folgte der symbolisch-spirituelle Abschluss des Tages. Abt Georg, seine Exzellenz Hussam Al Husseini, Botschafter des haschemitischen Königreichs Jordanien in Österreich, und die Gesandte Aloisia Wörgetter, Leiterin der Task Force Dialog der Kulturen im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres gossen die Olivenbäume, welche bei der ersten dieser Interreligiösen Begegnungen im Stift Melk im Jahr 2015 vom jordanischen Botschafter mitgebracht wurden. Sie sind mittlerweile zum ausdrucksstarken Symbol der Begegnung in Melk geworden. Zum Ausklang folgte ein meditativ-spiritueller Akt in der Kirche des Stiftes.

Ein Pressebericht über die Interreligiöse und Interkulturelle Begegnung im Stift Melk steht hier zum Download bereit.

Informationen über die Weltwoche der Interreligiösen Harmonie der Vereinten Nationen sowie über das Stift Melk finden sich unter diesen Links:

Bild:(c) Franz Gleiss
Bild:(c) Franz Gleiss
Bild:(c) Franz Gleiss
Bild:(c) Franz Gleiss

"Le Cube - independent art room", Rabat/Wien

Der Rabater Kunstraum Le Cube – independent art room, der sich als Plattform für zeitgenössische marokkanische und internationale KünstlerInnen mit Schwerpunkt Installationen, Video und Fotographie etabliert hat, fungiert nach dem 2013/2014 erfolgreich durchgeführten Brückenprojekt „Binatna“ erneut als Co-Organisator eines Projekts im Bereich Dialog der Kulturen.

Gemeinsam mit dem Wiener Kunstraum „Hinterland“ hat „Le Cube“ ein Residenz- und Ausstellungsprogramm zum Thema Aberglauben und damit im Zusammenhang stehenden Ritualen und Praktiken ausgearbeitet.

KünstlerInnen/AkteurInnen aus Österreich:

  • Siegfried A. Fruhauf (Filmemacher)
  • Maria Seifert (Dokumentarfilmerin, Kulturredakteurin)
  • Gudrun Wallenböck (Projektkuratorin, Leiterin des Kunstraums Hinterland Wien)

Das Projekt umfasst die Beteiligung von österreichischen und marokkanischen KünstlerInnen/AkteurInnen und soll einerseits die universelle Präsenz von Aberglauben in verschiedenen Kulturen, der sich in Erzählungen, Handlungen und Riten wiederfindet, sichtbar machen und andererseits die Unterschiede in der Auslegung und den Praktiken rund um den Aberglauben in Österreich und Marokko beleuchten. Im Rahmen eines zweiwöchigen Aufenthalts in Marokko im ersten Halbjahr 2017 lernen die österreichischen AkteurInnen die Gegebenheiten vor Ort kennen, machen sich mit der marokkanischen Kultur vertraut, tauschen sich mit den marokkanischen KünstlerInnen aus und setzen die gesammelten Eindrücke und Recherchen in Kunstproduktionen um, die, zusammen mit den Produktionen der marokkanischen KünstlerInnen, zuerst im „Le Cube“ und im Anschluss im Kunstraum „Hinterland“ ausgestellt werden. 

Strong in Hope: Zukunftsbilder für ein neues WIR

Zwischen Jänner und März 2017 wird das Österreichische Kulturforum Berlin an drei Abenden zum Innovationslabor. Hundert Pioniere erfolgreicher Best-Practice-Modelle und Vorzeigeprojekte aus Österreich und Deutschland aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft bringen ihr Wissen ein, um zukunftstaugliche Methoden und Denkansätze zu formulieren, wie demokratische Institutionen das Vertrauen der Bürgerinnen zurück gewinnen können. Ziel ist es, neue Ideen und Handlungswege aufzuzeigen, die in einem kompakten Handbuch der Öffentlichkeit präsentiert werden und sich weiter verbreiten können.

Den Rahmen bildet die Kunstausstellung "Strong in Hope" der Malerin und Gründerin der Initiative, Beate Winkler.

Logo Kulturforum Berlin

Österreichische Artists-in-Residence in Shanghai

2017 werden die österreichischen KünstlerInnen Uli Aigner, Marlies Pöschl und Peter Simon Altmann in Shanghai (in Kooperation mit der Shanghai Theatre Academy) und Suzhou (in Kooperation mit dem Suzhou Art, Design & Technology Institute) als Artists-in-Residence tätig sein. Der Jazz-Schlagzeuger Bernd Reiter wird eine Masterclass anbieten. Wenn Interesse an kunstbezogenen Dialogprojekten besteht, wenden Sie sich bitte an das Österreichische Generalkonsulat Shanghai (E-Mail: shanghai-gk(at)bmeia.gv.at).

Dialogresidenz von Lejla Gačanica in Hittisau, Vorarlberg

Die Task Force Dialog der Kulturen und Religionen des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) hat im Rahmen des Auslandskulturschwerpunkt 2016: Bosnien-Herzegowina in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau, dem Land Vorarlberg sowie der Vorarlberger Projektstelle für Zuwanderung und Integration okay.zusammen leben eine Initiative ins Leben gerufen, welche einer schreibenden Frau aus Bosnien und Herzegowina die Möglichkeit gibt, sich ein Monat lang im Bregenzer Wald mit Fragen des interkulturellen Dialogs, wie sie sich in Bosnien-Herzegowina und in Österreich stellen, zu beschäftigen.

2015 fand im Frauenmuseum Hittisau bereits ein erfolgreiches Literatursymposium zum Islam in der zeitgenössischen Literatur muslimischer Schriftstellerinnen statt, das den Anstoß für diese Dialogresidenz gab. Nun wurde die junge aus Sarajewo stammende Schriftstellerin/Journalistin Lejla Gačanica eingeladen, eine vierwöchige Dialogresidenz zum Thema „Frauenleben im Dialog“ in der konstruktiven Atmosphäre des Bregenzwerwaldes anzutreten um sich im sicheren Raum und in einem interkulturellen Rahmen mit ihren eigenen Anliegen sowohl im Schreiben, als auch dialogisch auseinanderzusetzen. Ihre Anwesenheit im Bregenzerwald soll dem interkulturellen Austausch besonders mit der bosniakischen Gemeinde in Vorarlberg dienen.

Lejla Gačanica leistet in ihrer Heimat einen wichtigen Beitrag zur stärkeren Einbindung von Frauen in der bosnisch-herzegowinischen Verfassung. In ihrem Werk thematisiert sie unter anderem die Herausforderungen von jungen BosnierInnen der Nachkriegsgeneration sowie die Rolle von Frauen in Friedensbildungsprozessen. Ziel des Projektes die Förderung von Frauen in Bosnien und Herzegowina, die in ihrer Schreibarbeit den Dialog innerhalb und außerhalb der eigenen Gesellschaft suchen und so einen zivilgesellschaftlichen Beitrag zu Verständigung und Friedenssicherung leisten.

Bei Interesse an einem Kontakt zu Lejla Gačanica und dem Projekt wenden Sie sich bitte an dialog(at)bmeia.gv.at.

Enes Karić zu Gast bei der „Buch Wien“

Der aus Bosnien und Herzegowina stammende Universitätsprofessor Enes Karić, Autor zahlreicher islamwissenschaftlicher, philologischer und philosophischer Werke, war am Samstag, den 12. November 2016, bei der Internationalen Buchmesse und Lesefestwoche „Buch Wien“ zu Gast. Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Auslandsschwerpunktes 2016: Bosnien-Herzegowina in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) statt.

Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller ist er Übersetzer aus dem Arabischen und Englischen und unterrichtet an der Fakultät für Islamwissenschaften an der Universität Sarajewo. Enes Karić las aus seinem 2015 erschienenen kulturell-politischen Roman „Lieder wilder Vögel“, eine bemerkenswerte Aufarbeitung der historischen Seeschlacht bei Lepanto. Der Roman gibt neben einer fesselnden Geschichte auch einen vielseitigen und tiefen Einblick in innermuslimische Diskurse im Bosnien und Herzegowina der Gegenwart und thematisiert Fragen des religiösen Fanatismus. Bei der Lesung in der „Donau Lounge“, in welcher Literatur und Kultur aus den Donauländern präsentiert wurde, gab es im Anschluss die Gelegenheit zu einer Diskussion.  

Weiterführende Links

Intercultural Achievement Award 2016 Anerkennungspreis geht an "Shalom Alaikum" - Jewish Aid for Refugees

Der österreichische Anerkennungspreis des Intercultural Achievement Awards ging 2016 an den Verein "Shalom Alaikum – Jewish Aid for Refugees". Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Flüchtlingen – vor allem muslimischen – den Einstieg in das neue Leben in Österreich zu erleichtern.

Im Rahmen des Programms "wieder wohnen" des Fonds Soziales Wien wurden Flüchtlingsfamilien in einem neu erbauten Haus in der Leopoldstadt untergebracht. Der Verein Shalom Alaikum engagiert sich dafür, dass diese Menschen nicht nur die notwendige Ausstattung für ihren Start erhalten, sondern vor allem dass ihnen der Aufbau eines Lebens hier in Österreich erleichtert wird, etwa durch Zugang zu Deutschkursen, gemeinsame Freizeitgestaltung und Museumsbesuche.

Der Intercultural Achievement Award prämiert erfolgreiche, innovative Projekte im Bereich des interkulturellen Dialogs auf österreichischer und internationaler Ebene. Der Preis ist für jene, die Chancen im interkulturellen Zusammenleben erkennen und nutzen, die erfolgreich neue Wege im interkulturellen Dialog beschreiten, eine konkrete Herausforderung durch interkulturelles Handeln gemeistert haben, und die durch ihre mediale Präsenz den Dialog der Kulturen und Religionen befördern.

 

 

Internationale Konferenz im Rahmen des Kulturjahres Österreich-Bosnien und Herzegowina

State and Religions in Bosnia and Herzegovina and Austria:
A Legal Framework for Islam in a European Context
Gazi Husrev-bey Library, Sarajevo, 28 - 29th September, 2016

Wie können Staaten in Europa ein friedliches Zusammenleben der Kulturen und Religionen gestalten? Europa besteht historisch, aber auch durch die europäische Integration aus kulturell und religiös pluralistischen Gesellschaften; diese Entwicklung wird durch Migration und Fluchtbewegungen verstärkt. Bosnien und Herzegowina und Österreich haben eine lange gemeinsame Geschichte. Beide Staaten leben heute eine Verfassungswirklichkeit der klaren Trennung von Staat und Religion, unterhalten aber gute und freundlich-interessierte Beziehungen zu allen im Staat vertretenen Religionen.

In der Konferenz werden namhafte Wissenschaftler und Vertreter der Europäischen Institutionen und religiöser Organisationen insbesondere mit Blick auf Islam (verfassungs-) gesetzliche Voraussetzungen und Strukturen diskutieren, die sich im interkulturellen und interreligiösen Zusammenleben bewährt haben. Die Experten werden dabei besonders der Frage nachgehen, ob Bosnien und Herzegowina und Österreich als Modelle für die Entwicklung eines Islam im europäischen Kontext dienen können.

Eine Kooperation des BMEIA, des Aussenministeriums und des Ministeriums für Zivile Angelegenheiten von Bosnien und Herzegowina, der Islamischen Gemeinschaft Bosnien u. Herzegowina, der Österreichischen Botschaft Sarajewo und der Österreichischen Kulturvereinigung.

Für nähere Information wenden Sie sich bitte an: dialog(at)bmeia.gv.at

Anmeldung bis 23. September:Österreichische Kulturvereinigung, Kamala  Šertović, email: oek(at)bih.net.ba

Konferenzsprachen: Englisch und Bosnisch; Übersetzung wird bereitgestellt

Logo Kulturjahr Ö - BuH 2016
Bild: A. DonlagicLogo Kulturjahr Ö - BuH 2016

Die Konferenz wird unterstützt von:

ZukunftsFonds Logo

Internationaler Foto- und Artikelwettbewerb

"Baku Prozess – Beitrag zum globalen Multikulturalismus”

Teilnahmebedingungen:

  • ein Artikel nicht länger als 3 Seiten zum Thema des Wettbewerbs
  • Fotos sollten bei Einreichung nicht größer als 20 MB sein
  • Einreichungen bitte elektronisch im JPEG, JPG, PNG Format
  • bis spätestens 1. September 2016 an bakuprocess.contest(at)gmail.com

Aserbaidschan hat 2016 zum „Jahres des Multikulturalismus“ erklärt, das aserbaidschanische Kultur- und Tourismusministerium hat dazu einen internationalen Foto- und Artikelwettbewerb ausgelobt. Einsendungen aus aller Welt können bis 1. September 2016 eingereicht werden.

Im April 2016 fand das 7. Globalforum der Allianz der Zivilisationen der Vereinten Nationen (UNAOC) in Baku statt. Österreich unterstützt den UNAOC-Prozess und das Anliegen des interkulturellen Dialogs seit Anbeginn.

Die ersten drei PreisträgerInnen werden zu einem fünftägigen Aufenthalt nach Baku, in die Hauptstadt Aserbaidschans, eingeladen.

Kontakt zum Wettbewerbsbüro:
Tel: +994124930233 (Baku)
E-Mail

The Dialogue of Nations

UNESCO-Sharjah-Preis für arabische Kultur

Bis 15. September können Kandidaturen für den UNESCO Sharjah-Preis für die arabische Kultur eingebracht werden. Der von der Regierung von Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate) gestiftete Preis wird seit 2001 vergeben.
Gesucht werden qualifizierte Kandidaten und besonders Kandidatinnen. Preiswürdig sind literarische, wissenschaftliche oder künstlerische Leistungen, deren globale Reichweite zur Förderung der arabischen Kultur und ihrer weltweiten Verbreitung beigetragen haben. Dier Preis wird unabhängig von religiösen Erwägungen an eine Person oder Institution in der Region und eine Person oder Institution außerhalb der Region vergeben.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: http://www.unesco.org/new/en/social-and-human-sciences/events/prizes-and-celebrations/unesco-prizes/sharjah-prize/

Workshop „Literatur und Dialog“ am 4. und 5. Mai in Tunis

Am 4. und 5. Mai 2016 fand auf Initiative der EU Delegation in Tunis ein internationaler Schriftsteller-Workshop unter dem Titel  „Littérature et Dialogue“  in der Hauptstadt Tunesiens statt, an welchem Schriftsteller, Verleger, Literaten und Vertreter diverser wissenschaftlicher Institutionen  sowohl aus Europa als auch aus dem Maghreb-Raum teilnahmen. Es war dies bereits die 4. Edition einer derartigen Veranstaltung. Zielsetzung der zweitägigen Veranstaltung war der literarisch-philosophische Austausch Intellektueller aus dem Mittelmeerraum. Dank der differenzierten Erfahrungen und Beiträge der Teilnehmer sowie ihrer unterschiedlichen beruflichen Ausrichtung war das Programm in diverse Panel-Diskussionen unterteilt und spiegelte das jeweilige „literarische Engagement“ wider. Dr. Helmuth Niederle, Präsident des PEN Club Österreichs, stellte mit seinem Vortrag „Die Asymmetrie des Dialogs zwischen der arabischen Welt und Europa“ den Hauptbeitrag zur Paneldiskussionen über das Thema  „Notwendigkeit eines Dialogs“.

Bild: EUDEL Tunesien4ème rencontre euromaghrébine

“Saout as a state of mind #3” - 27. Mai 2016

In der bereits dritten Veranstaltung mit dem Titel «Saout as a state of mind» werden Projekte der künstlerischen Plattform Saout Radio präsentiert und diskutiert von Salima Elmandjra (Professorin und Architektin), Anna Raimondo (Künstlerin und Kurator) und Elisabeth Zimmerman (Produzerin Ö1 Kunstradio Wien). Nach Präsentationen und Workshops in Casablanca und in Marrakesch wird der unabhängige Kunstraum Le Cube in Rabat (2, rue Benzerte, 1er étage) zum Dialog- und Hörraum. Zu hören sind ausgewählte Projekte aus dem mittlerweile mehr als 100 Stücke umfassenden Archiv von Saout Radio, sowie Ausschnitte aus der 2014 für das Ö1 Kunstradio entstandenen 5-teiligen Serie Fearless Radio curated by Saout Radio.

Im Rahmen des Ö1 Schwerpunktes NEBENAN – Erkundungen in Europas Nachbarschaft: Marokko werden zwei Ö1 Kunstradio Sendungen entstehen, die am  25. September und am 2. Oktober 2016 jeweils um 23:03 auf Österreich 1 und auf http://oe1.orf.at/ zu hören sind.

 

 

Wanderausstellung „Interkulturelle Begegnung" in Kiew

Von März bis April 2016 präsentierte das Österreichische Kulturforum Kiew die Foto-Wanderausstellung „Interkulturelle Begegnungen“ im ukrainischen Außenministerium und der ukrainischen Diplomatischen Akademie. Die Ausstellung im Außenministerium richtete sich an das diplomatische Corps und Vertreter der Kiewer Kunst- und Kulturszene. Als Partner trat die Kulturabteilung des Außenministeriums mit der neuen Kuratorin Olga Zhuk auf. Die Ausstellung in der Diplomatischen Akademie konnte einen breitem Publikum zugänglich gemacht werden, da gleichzeitig ein ukraineweites Jugendforum stattfand.

Die in der Ausstellung gezeigten Bilder von AmateurfotografInnen sind die von einer Fachjury ausgewählten besten Einreichungen des Jugend-Fotowettbewerbs „Interkulturelle Begegnungen“, einer Initiative der Task Force „Dialog der Kulturen“. Mit den Fotos wurden Eindrücke, Begegnungen und Erfahrungen von jungen Menschen im Bereich des interkulturellen Dialogs in Form von Fotos festgehalten.

Bild: KF KiewInterkulturelle Begegnungen

Kulturen bitten zu Tisch

Gelebte Integration und Dialog der Kulturen findet beim alljährlichen Fest „Kulturen bitten zu Tisch“ des World Public Forum – Dialogue of Civilizations statt, das immer rund um den „World Day for Cultural Diversity for Dialogue and Development“ der UNESCO veranstaltet wird. Freiwillige Helfer präsentieren Kostproben der Küche aus 26 Nationen aus vier Kontinenten. Über 5.000 BesucherInnen folgten in den Vorjahren dem Motto „Durch’s Essen kommen die Leute zusammen“.  Am steinernen „PAN-Tisch“  (PAN=Partner aller Nationen) im Sigmund Freud-Park treffen sich aus Anlass von „Kulturen bitten zu Tisch“ die Botschafter der vertretenen Nationen.

Kulturen bitten zu Tisch: Donnerstag, 19.Mai, 16.00 bis 22.00 Uhr (bei Schlechtwetter Mittwoch, 25.Mai), 1090 Wien, Sigmund Freud-Park (zwischen Universität und Votivkirche).

Bild:WPFDC
Bild:WPFDC

R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität

Das österreichische Anna-Lindh Netzwerk lädt im Rahmen des Projektes

R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität

zum Public Forum:

Kulturelle Unterschiede – wieviel anders ist erlaubt?

Datum: 21. April 2016, 15:00 – 18:00

Ort: Brunnenpassage, Brunnengasse 71, 1160 Wien

In einem Public Forum diskutieren PolitikerInnen, VertreterInnen der öffentlichen Verwaltung, Zivilgesellschaft, ExpertInnen, JournalistInnen, AktivistInnen und eine interessierte Öffentlichkeit gleichberechtigt miteinander. Impulsstatements von 3-4 Minuten strukturieren die Debatte, durch die zwei ModeratorInnen führen.

Folgende Fragen strukturieren die Diskussion: Was prägt unser Bild vom Anderen? – was ist anders als erlaubt? Was funktioniert? Wo sind die Chancen und Herausforderungen? Was könnte man besser machen?

Im Anschluss gibt es ein kleines Buffet mit Erfrischungen und Finger Food.

Umrahmt wird die Veranstaltung von der Ausstellung Migration on Tour des Demokratiezentrums Wien sowie der Foto-Ausstellung UNAOC Youth Event, bereitgestellt durch die Task Force Dialog der Kulturen/BMEIA.

Anmeldung unter: info(at)oiip.ac.at

 

Das österreichische Anna-Lindh Netzwerk lädt in Kooperation mit OMEGA im Rahmen des Projektes

R.E.S.P.E.K.T! Wir verhandeln Diversität

Zur Diskussionsveranstaltung

Interkulturelles Lernen – wo sind die Chancen und Grenzen der Vielfalt?

Datum: 13. April 2016, 15:00 – 18:00

Ort: Steiermärkisches Landesarchiv, Karmeliterplatz 3, 8010 Graz

Inspiriert durch die basisdemokratischen Ansätze, die in den Protestbewegungen in Süd(ost)europa und dem MENA Raum zu beobachten waren, haben wir das Diskussionsformat eines Public Forums entwickelt. Ein Public Forum ist offen für jeden und jede die sich für das Thema interessieren und dazu diskutieren möchten. Die Sitzordnung ist dabei kreisförmig angeordnet und alle TeilnehmerInnen sind gleichberechtigt. Um eine konstruktive und interessante Debatte zu gewährleisten laden wir zudem ExpertInnen, JournalistInnen, AktivistInnen, VertreterInnen von Vereinen sowie aus der öffentlichen Verwaltung und der Politik ein und bitten einige davon zuvor 3-4 minütige Inputstatement vorzubereiten. Durch die Debatte führen zwei ModeratorInnen.

Teilnehmende Organisationen, Institutionen und Personen die Möglichkeit sich und ihre Arbeit bzw. ihre Anliegen Im Raum zu präsentieren.

Anmeldung unter: anna.lindh.foundation(at)oiip.ac.at

ALF Logo
Bild: BMEIAALF

Konzert „Bruderschaft der Religionen“ in der Sagrada Familia in Barcelona am 23. März

Unter dem Titel „Bruderschaft der Religionen“ fand am 23. März 2016 in der Sagrada Familia, unmittelbar nach den Anschlägen in Brüssel, ein Konzert von Rosa ZARAGOZA (aus Spanien), Arón SALTIEL und Hakan GÜRSES (beide aus Österreich) statt. Die MusikerInnen und SängerInnen brachten dabei Musik aus den Traditionen des jüdischen, christlichen und muslimischen Kulturkreises dar. Das Konzert war eine Mischung aus unterschiedlichen Stücken von kurdischen Volksliedern über Caramelles (trad. katalonische Ostergesänge) bis hin zu sephardischer Musik. Die Initiative für die Veranstaltung ging vom Institut de Música Jueva, Institut für jüdische Musik, in Barcelona aus.

Die Krypta der Basilika von Barcelona stellte den perfekten Rahmen für dieses außergewöhnliche Konzert da. Der Saal war auf den letzten Platz gefüllt. Das Konzert stand unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse  und unterstrich, dass der Dialog der Kulturen und Religionen wichtiger ist denn je und dass die Begegnung der Kulturen und Religionen eine Gelegenheit der gegenseitigen Bereicherung darstellen kann und soll.

Bild:Bild: KF Madrid

Ausschreibung einer Schreibresidenz „Frauenleben im Dialog“ in Hittisau

Das BMEIA vergibt im Jahr 2016 im Rahmen des „Kulturjahres Österreich - Bosnien u. Herzegowina" eine vierwöchige Schreibresidenz zum Thema „Frauenleben im Dialog“ an eine Autorin/Journalistin/Bloggerin aus Bosnien und Herzegowina. Mit der Zuerkennung dieses Stipendiums sind die kostenlose Bereitstellung einer Wohnung im Bregenzerwald, Gemeinde Hittisau, sowie eine Zuwendung von 1.100 Euro verbunden. Die Idee entstammt dem Literaturprojekt „Der Islam in der zeitgenössischen Literatur muslimischer Schriftstellerinnen“, das im August 2015 in Hittisau stattfand. Das BMEIA greift damit eine Empfehlung der TeilnehmerInnen dieses Dialogs auf, die anregten, die konstruktive Atmosphäre des Bregenzerwaldes und die Erfahrung des Frauenmuseums Hittisau für längere Aufenthalte zu nutzen. Das Museum dokumentiert die Frauengeschichte Vorarlbergs, die auch von Wanderungsbewegungen und damit von Fragen interkulturellen Zusammenlebens vor dem Hintergrund einer bewegten Geschichte geprägt ist. Die schreibenden Frauen erhalten die Möglichkeit, sich im sicheren Raum und in interkulturellem Rahmen mit ihren eigenen Anliegen sowohl im Schreiben, als auch dialogisch auseinanderzusetzen.

Zur Bewerbung zugelassen sind Frauen mit bosnisch-herzegowinischer Staatsbürgerschaft, die mindestens eine Publikation (literarischer oder journalistischer Natur, bzw. ein Blog) vorweisen können.

Vergabekriterien:

  • Ein klares Bekenntnis zur Aussöhnung in Bosnien und Herzegowina
  • Grundkenntnisse der deutschen oder englischen Sprache
  • Bereitschaft, den Kontakt im und mit dem Frauenmuseum Hittisau zu halten
  • Bereitschaft, über Vermittlung des Landes Vorarlberg und/oder des Vereins okay-zusammen leben nach Maßgabe der Möglichkeiten durch Lesungen, Schulbesuche, Diskussionen, etc. Kontakt zur lokalen Bevölkerung und der breiten Öffentlichkeit zu knüpfen.
  •  Bereitschaft, als Abschluss der Schreibresidenz an einem Dialogsymposium über die Lebenswelt von Frauen auf dem Balkan in ihrer gesamten Fülle und Erfahrungswelt teilzunehmen.
  • Ein Abstract (halbe Seite) über den Wert des Dialogs

 
Erforderliche Einreichungsunterlagen:

  •           Förderungsantrag (formloses Schreiben)
  •           Lebenslauf
  •           Publikationsverzeichnis
  •           Abstract über den Wert des Dialogs

 
Vergabemodus:

  •           Ausschreibung
  •           Bewertung und Entscheidung durch den Projektbeirat bestehend aus BMEIA Task Force Dialog   der Kulturen, Frauenmuseum Hittisau, Land Vorarlberg, Verein okay-zusammen leben

 
EINREICHUNGSTERMIN: 31. März 2016
Die Einreichung ist zu richten an: BMEIA, Task Force Dialog der Kulturen, Minoritenplatz 8, 1010 Wien


KONTAKT:
Aloisia Wörgetter
Tel.: +43/501150-3376
dialog@bmeia.gv.at

 

Frauen ohne Grenzen: Mütterschulen-Trainings vom 5.-7. März 2016 in Wien

Von 5.-7. März wird eine internationale Gruppe von Frauen im Mütterschulmodell, das von Frauen ohne Grenzen in Österreich entwickelt wurde, geschult. Der letzte Schulungstag am 7. März wird im BMEIA abgehalten.  Das Mütterschulmodell von Frauen ohne Grenzen ist ein Modellprojekt zur Sensibilisierung von Familienmitgliedern für die Gefahr der Radikalisierung und gewalttätig extremistischer Rekrutierung. Bereits 2012 hat Frauen ohne Grenzen von Pakistan über Indien/Kaschmir, Nigeria und Tadschikistan bis nach Indonesien das Modell der „Mütterschulen gegen Extremismus“ etabliert, um Familienmitglieder, vor allem Mütter, dabei zu unterstützen, auf die ersten Anzeichen von Radikalisierung kompetent zu reagieren. Niemand kommt den Mechanismen der Rekrutierung näher als sie. Sie sind wichtige, wenn auch unfreiwillige Zeuginnen des Abgleitens ihrer Kinder in den Extremismus. Der innovative Ansatz der Mütterschulen besteht in einer Serie von regelmäßigen strukturierten Treffen zur Vertrauens- und Selbstvertrauensbildung. Teilnehmerinnen werden ermutigt, über sich selbst zu sprechen, über den schwierigen Umgang mit heranwachsenden Jugendlichen, die Notwendigkeit des Zuhörens ohne schnellen Urteilens, des rechtzeitigen Einschreitens, bevor die Grenzen überschritten werden bis zum Einschätzen von Frühwarnsignalen und den adäquaten Reaktionsformen und des Einschaltens von Hilfe von außen. Frauen ohne Grenzen Mütterschulen laufen und liefen in Indien/Kaschmir, Indonesien, Tadschikistan, Sansibar, Pakistan und Nigeria, ebenso wie in Europa.  

Für weiterführende Informationen: http://www.frauen-ohne-grenzen.org/

Öffentliche Veranstaltung am 8. März " Global Mothers Security Exchange": Einladung

Konzertreise – „Harri Stojka – INDIA EXPRESS“

In der ersten Dezemberwoche 2015 fanden auf Initiative des österreichischen Kulturforums in New Delhi in drei indischen Städten - New Delhi, Jaipur und Dehradun - Konzerte von Harri Stojka und seiner Band „INDIA EXPRESS“ statt.

INDIA EXPRESS ist ein interkulturelles Projekt des österreichischen Roma Gitarren-Virtuosen Harri Stojka, der sich gemeinsam mit seiner Band und Musikern aus Indien - Kutle Kahn, Gafur Khan, Azeem Ahmed Alvi, Hafeez Ahmed Alvi - das Ziel gesetzt hat, Roma und Indische Musik zu verschmelzen und internationalem Publikum näher zu bringen.

Harri Stojka’s Idee des INDIA EXPRESS hat historischen Ursprung: Vor mehr als 1.000 Jahren brachen Roma und Sinti auf, eine neue Heimat zu finden. Stojka, selbst ein Lovara-Rom, widmet sich seit jeher intensiv der Musikkultur seiner Wurzeln. Als Harri Stojka im Jahr 2010 erstmals Indien bereiste, um den Spuren der Roma zu folgen, entstand dabei nicht nur der preisgekrönte Film „Gypsy Spirit“, sondern auch eine tiefe Freundschaft mit indischen Musikern. Mit traditionellen Roma-Melodien aus Europa, Indischen Rhythmen und Harmonien, Jazz-Einflüssen, kraftvollem Schwung und tiefer Emotion entführten Harri Stojka und sein INDIA EXPRESS die Konzertbesucher auf eine Reise durch die Schönheit der verschiedenen Klangwelten.

Bild:INDIA Express
KF New Dehli

Restaurant Day 2016

Das internationale Festival rund ums Essen, initiiert von der Anna Lindh Stiftung, startet in eine neue Runde. Der „Restaurant Day" am 21. Februar 2016 bietet die Möglichkeit, für einen Tag ein Restaurant mit internationalen Gerichten zu führen, bzw. ein solches und ein „Ein-Tages-Pop-Up-Restaurant“ zu besuchen.
Köstliche Kreationen werden an zahlreichen Orten weltweit gekocht, gerührt und gebacken. Die Idee dahinter: Einen freudigen Tag mit Menschen verschiedener Kulturen verbringen, an dem Speisen und Getränke das verbindende Element sind. Alle teilnehmenden Restaurants und „Ein-Tages-Gastronomen“ sind für die Ereignisse rund um ihre Speisen selbst verantwortlich.
Weltweit findet der „Restaurant Day" viermal pro Jahr statt. Bislang gab es fast 23.600 „Ein-Tages-Restaurants“, in denen bisher insgesamt etwa 95.000 Hobby-Gastronomen fast 2.7 Million Gäste in 73 Ländern bewirteten.
In Österreich nehmen heuer die folgenden vier „Ein-Tages-Restaurants“ teil:

ZWEITOPF vom feld-Verein - 12:30-15:30 Uhr
Jahnstraße/Ecke Grillparzerstraße, Innsbruck
der feld-Verein kreiert zweierlei Eintöpfe...also Zweitopf im wunderbaren endlich store! Wie immer aus gesammeltem, ungenutztem Gemüse (vegan bzw vegetarisch). 

Café Grubenlicht - 09:00-23:59 Uhr
Bergmannsplatz 7, Eisenerz
Bereits zum 6. Mal öffnen wir unser Café anlässlich des internationalen Restaurant Tages. Wie gewohnt verwöhnen wir euch mit hausgemachten Mehlspeisen und Torten und Getränken aller Art.
Ab 19.00 Uhr Barbetrieb

Restaurant Day Graz à la russe - 13:00-18:00 Uhr
Dreihackengasse 32, Graz
Wir eröffnen für euch ein Restaurant à la russe für einen Tag. Euch erwarten kalte und warme russische Speisen und heißer Tee aus dem Samowar mit süßer Begleitung. Wir freuen uns auf euch!

Restaurant Day - Sinnliche Gaumenfreuden - 11:00-18:00 Uhr
Kirchberggasse 11-13, Wien
Diesmal fällt der Restaurant Day in den Liebesmonat Februar und deshalb haben wir etwas ganz aphrodisierendes für unsere Gäste. Gekocht wird mit anregenden Ingredienzen und verführerischen Gewürzen. Wir bekochen unsere Gäste wie immer mit viel Liebe und Kreativität und lassen uns diesmal von den verführenden, anregenden Früchten der Erde inspirieren. Dieser Restaurant Day wird ein Fest der Sinne.

Weitere Informationen zum „Restaurant Day" finden Sie unter http://www.restaurantday.org/de/ 

Bild: ALFLogo Anna Lindh Foundation

Bundespräsident Fischer überreicht Handbuch zur Menschenrechtsbildung an tunesischen Parlamentspräsidenten

Anlässlich seines Besuches in Tunesien übergab Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Rahmen eines Treffens mit dem tunesischen Parlamentspräsidenten ein in Österreich entwickeltes Handbuch zur Menschrechtsbildung.

Das Handbuch „Menschenrechte verstehen“ wurde kürzlich auf Arabisch vom „European Training and Research Centre on Human Rights and Democracy” unter Leitung des Völkerrechtsexperten Prof.Dr.Wolfgang Benedek und mit Unterstützung des BMEIA publiziert.

Weiterführende Information zu diesem Handbuch finden Sie unter diesem Link.

Bild: BMEIABP Heinz Fischer übergibt Handbuch zur Menschenrechtsbildung

UN Interfaith Harmony Week 2016

Die UNO-Generalversammlung hat 2010 auf Initiative des jordanischen Königs Abdullah II. beschlossen, die erste Februarwoche der Harmonie zwischen den Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen zu widmen. In Österreich finden in dieser Zeit vielfältige Veranstaltungen statt, die das Verbindende in den Religionen herausstreichen und zum Dialog einladen.

Eine internationale ExpertInnenrunde beschäftigt sich am 1. Februar 2016 im BMEIA unter dem Titel „Nach Köln: Werte in Zeiten der Flüchtlingskrise“ mit den Herausforderungen der globalen Migrationsbewegungen:.

Das Stift Melk lädt gemeinsam mit der im BMEIA eingerichteten „Task Force Dialog der Kulturen" am Nachmittag des 1. Februar 2016 zu einer „Peace Vesper“ mit Vertretern der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der für den interreligiösen Dialog engagierten Zivilgesellschaft und des Diplomatischen Corps der OSZE und seiner Mediterranen Partnerschaft ein. Das Stift Melk greift das Anliegen der Vereinten Nationen nach mehr Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher religiöser Überzeugungen somit bereits zum zweiten Mal auf. Festredner ist Prof. Mouhanad Khorchide, der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster.

Bundespräsident Heinz Fischer wird am 2. Februar 2016 einen Vortrag im Internationalen Dialogzentrum Wien halten. Die Veranstaltung steht im Zeichen der Förderung von Toleranz und des Dialogs zwischen Angehörigen verschiedener Religionen.

Gipfelkreuz
Bild: BMEIAGipfelkreuz

Fotoausstellung „#Begegnungsreise nach Istanbul und Jerusalem" im Afro-Asiatischen Institut in Wien

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ – und wenn sich ein Imam und ein Rabbi gemeinsam auf eine Begegnungsreise nach Istanbul und Jerusalem begeben, um ein deutliches Zeichen dafür zu setzen, dass Dialog auch unter schwierigen Vorzeichen und auch im Nahen Osten möglich ist. dann können sie umso mehr erzählen!

Fotos dieser vom BMEIA unterstützten Reise von Imam Demir Ramazan (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) und Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister (Israelitische Kultusgemeinde) sind in der  Ausstellung „#Begegnungsreise nach Istanbul und Jerusalem" von Florian Rainer vom 13. bis 28. Oktober 2015 im Café Afro und im großen Saal des Afro-Asiatischen Institutes, Türkenstraße 3, 1090 Wien zu sehen. Öffnungszeiten auf Nachfrage!

Die Ausstellungseröffnung am 13. Oktober 2015 bildete auch den Auftakt der interreligiöse Salonreihe am Afro-Asiatischen Institut, die in diesem Semester unter dem Motto „Als Pilger in der Welt“ steht. Dabei erzählten Ramazan Demir und Schlomo Hofmeister über ihre Erfahrungen und Erlebnisse sowie über die während der gemeinsamen #Begegnungsreise nach Istanbul und Jerusalem entstandene Freundschaft. 

Fotoausstellung Begegnungsreise

"Using Dialogue in Diplomacy: From South Africa to Syria"

Roelf Meyer, einer der Architekten der friedlichen Transition in Südafrika, ist am Donnerstag, den 8. und Freitag, den 9. Oktober 2015 zu Besuch in Wien. Er wird hier bei mehreren Gelegenheiten sowohl über das „südafrikanische Wunder“ sprechen als auch seine Expertise in seiner aktuellen Funktion als internationaler Verhandler und Dialogpartner, auf den in zahlreichen aktuellen Konfliktsituationen der Welt zurückgegriffen wird, teilen. Er kommt soeben von einem Aufenthalt in Kuba und Kolumbien zurück - und ist auch in die internationalen Dialogbemühungen um Syrien eingebunden.

Am Donnerstag, den 8. Oktober 2015 um 19:30 Uhr hält Roelf Meyer einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel "Using Dialogue in Diplomacy: From South Africa to Syria" an der Diplomatischen Akademie, Favoritenstr. 15a, 1040 Wien. Um sich anzumelden senden Sie bitte eine Email an dialog(at)bmeia.gv.at.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in englischer Sprache ist!

Roelf Meyer

Anthologie zeitgenössischer österreichischer Literatur in arabischer Sprache

Am 1. Oktober 2015 um 19 Uhr wurde in der Rearte Gallery im zwölften Wiener Gemeindebezirk eine Anthologie zeitgenössischer österreichischer Literatur in arabischer Sprache vorgestellt. Diese erste solche zweisprachige Anthologie ist ein literarisches Dialogprojekt der Task Force „Dialog der Kulturen“ und bietet einen repräsentativen Ausschnitt von Werken österreichischer Autor/innen, die im arabischen Raum einen literarisch-landeskundlichem Blick auf Österreich eröffnen sollen. Das Buch wurde im Libanon verlegt und ist auch im dortigen Buchhandel erhältlich. Weitere Informationen zur Anthologie erhalten Sie unter dialog(at)bmeia.gv.at.

Bei der Buchpräsentation in Wien wurde auf Arabisch und Englisch gesprochen und aus der Anthologie gelesen. Der Übersetzer der Anthologie, Professor Dr. Mounir Fendri (Tunesien) sowie der Verleger des Buches, Khalid al Maaly (Libanon), waren bei diesem vom BMEIA in Kooperation mit dem Arabisch-Österreichischen Haus für Kunst und Kultur organisierten Abend persönlich anwesend.
 

Zum Thema

Präsentation arabischsprachige Anthologie

Symposium „Der Islam in der zeitgenössischen Literatur muslimischer Schriftstellerinnen“

Eintauchen – Identifizieren – Verstehen

Unter diesem Motto bietet sich diesen Sommer für Literaturbegeisterte die einmalige Gelegenheit, fünf bedeutsame muslimische Schriftstellerinnen aus aller Welt persönlich kennenzulernen. In ihren Romanen liefern sie intime Eindrücke aus dem Leben von muslimischen Frauen und deren Blick auf das Leben als solches, auf die Welt, in der wir leben, auf Liebe, Familie, Trauer, Vergebung und Spiritualität. Die Task Force Dialog der Kulturen des BMEIA und das  Frauenmuseum Hittisau laden von 18.-21. August 2015 zum Literatursymposium im Frauenmuseum Hittisau im Bregenzerwald.

Nadia Sebkhi aus Algerien, Salwa Bakr aus Ägypten, Okky Madasari aus Indonesien, Rasha al Ameer aus dem Libanon, und Seher Cakir aus Österreich werden gemeinsam mit Wissenschafterinnen und Islamexpertinnen sowie der interessierten Öffentlichkeit in einen Dialog über ihr Werk und ihre persönlichen Zugänge zu Religion und Spiritualität eintreten und damit ein differenziertes Bild auf die Lebenswelt muslimischer Frauen, auf den Islam, und auf die interkulturellen und interreligiösen Beziehungen, die uns verbinden, werfen. Nähere Informationen in dieser Presseaussendung.

Der Eintritt ist frei! Um Anmeldung unter
kontakt(at)frauenmuseum.at wird gebeten!

Im Rahmen des Symposiums präsentiert Carla Amina Baghajati ihr Buch "Muslimin sein. 25 Fragen. 25 Orientierungen". Weitere Informationen dazu erhalten Sie in dieser Presseaussendung

Wanderausstellung „Interkulturelle Begegnungen“ in Argentinien

Die Österreichische Botschaft Buenos Aires zeigt gemeinsam mit dem Dachverband der jüdischen Vereinigungen Argentiniens (DAIA), der Sindicatura General de la Nación (SIGEN), und dem staatlichen Forschungszentrum für  Entwicklung und Ausbildung in Fragen der kulturellen, religiösen und ethnischen Diversität (DIVERSIA) die Foto-Wanderausstellung „Interkulturelle Begegnungen“ von August bis November in Argentinien.

Die Stationen der Ausstellungen sind:
>  12.-31. August: Universidad Tecnologica Nacional Tucuman
>  10.-30. September: Räumlichkeiten der Sindicatura General de la Nación Buenos Aires
>  14.-30. Oktober: Rathaus San Juan
>    6.-20. November: Parlament Mendoza

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Steine im Ohr
Naomi, meine 8-jährige Nachbarin in Havannas Außenstadtteil 10 de Octubre, die wesentlich mehr Zeit mit Erwachsenen als mit Gleichaltrigen verbrachte und mich bevorzugt über die Eigenarten des Spanischen und den Zustand der Welt aufklärte, entdeckte eines Tages meinen MP3-Player und ließ ihn von da an nicht mehr los. Besonders der deutschsprachige Sanfthiphoper Clueso hatte es ihr angetan, was sie zu begründen wusste: "Deine Sprache klingt für mich wie ein Haufen Steine, aber schön verpackt."
Fotografin: Mareike Boysen (Österreich)
Ort: Havanna, Kuba (Stadtteil 10 de Octubre)
Datum: 4. Mai 2013

Steine im Ohr
Bild: Mareike BoysenFoto Steine im Ohr

Steine im Ohr
Fotografin: Mareike Boysen (Österreich) 

#Begegnungsreise kommt in die Lugner City: 8.-12. Juni 2015

Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister (Israelitische Kultusgemeinde) und Imam Demir Ramazan (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) unternahmen im Dezember 2014 eine gemeinsame und deswegen ungewöhnliche Reise nach Istanbul und Jerusalem zu den dortigen heiligen Stätten. Besucht wurden unter anderem die Blaue Moschee, die Klagemauer, Al Aqsa sowie das Grab des Patriarchen von Hebron. Auch das St. Georgs-Kolleg in Istanbul und das Österreichische Hospiz in Jerusalem waren Stationen dieser Reise.

Die Reise wurde von einem Journalisten (Christian Ultsch, Die Presse) und einem Fotografen (Florian Rainer) begleitet. Die berührenden Bilder zweier Seelsorger unterschiedlicher Religion, die gemeinsam ihre heiligsten Stätten besuchen und so ihre Freundschaft stärkten, ist von 8.-12. Juni 2015 erstmals am Hauptplatz der Lugner City zu sehen.

Schlomo Hofmeister und Demir Ramazan wollten mit ihrer Reise ein deutliches Zeichen setzen, dass Dialog unter schwierigen Vorzeichen und auch im Nahen Osten möglich ist.

Die lebendigen Bilder der #Begegnungsreise öffnen die Augen für vielleicht Unerwartetes: der jüdische und muslimische Glaube sind nicht unvereinbar, jüdisch-muslimische Freundschaften sind möglich und die heiligen Stätten können Gläubige verbinden.

Die Fotoausstellung führt die Besucherinnen und Besucher zu manchen der schönsten Stätten in Istanbul, Jerusalem und Hebron. Sie nimmt uns mit auf die lokalen Märkte und hält in Bildern fest, wie eine Freundschaft entsteht. Sie wird nun kurz vor Beginn des Ramadan am Hauptplatz der Lugner City und während des Ramadan in Magdas Hotel gezeigt.

Sowohl in Istanbul als auch in Jerusalem und Hebron wurden die Reisenden von österreichischen Vertretungsbehörden unterstützt (Kulturforum Istanbul, Österreichische Botschaft und Kulturforum Tel Aviv, ADA-Büro Ramallah). Unterstützend wirkte auch die türkische Botschaft in Wien. Die israelischen und palästinensischen Behörden gewährten dankenswerterweise Hilfestellung für die #Begegnungsreise. Dank der Unterstützung der Lugner City kann die Ausstellung am Hauptplatz der Lugner City gezeigt werden.

Zum Thema

Internationales Kunstfestival Europalia

Das internationale Kunstfestival Europalia findet von 6. Oktober 2015 bis 31. Jänner 2016 zum 25. Mal in Brüssel statt. Das alle zwei Jahre stattfindende Festival wird heuer als Gastland die Türkei präsentieren.

Als österreichischer Beitrag organisiert das Österreichische Kulturforum Brüssel eine Kooperation mit dem österreichischen Verein „Young Friends of Turkey“. Dieser organisiert im Rahmen der Europalia eine Diskussionsveranstaltung und einen Vortrag zur Bedeutung von Ikonen in der Türkei und in Europa mit europäischen und türkischen Gastvortragenden.

Internationale Tagung in Antwerpen: Aspekte jüdischen Denkens im Werk Hermann Brochs

Von 21.-23. Oktober 2015 unterstützt das Kulturforum Brüssel die vom Institut für Jüdische Studien an der Universität Antwerpen organisierte internationale Tagung „Aspekte jüdischen Denkens im Werk Hermann Brochs“. Auch österreichische TeilnehmerInnen werden sich mit den bisher noch wenig aufgearbeiteten jüdischen Dimensionen des Werkes des österreichisch-jüdischen Autors Hermann Broch auseinandersetzen. Broch wurde 1886 in Wien geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens dort als Schriftsteller. Nachdem er 1938 in die USA auswanderte, beschäftigte er sich u.a. intensiv mit Fragen der Demokratie, des Totalitarismus und den Menschenrechten.

Jüdisch-Muslimische Begegnungsreise jetzt auch teil des OSZE Quilts

Zum ersten Mal widmet die OSZE ihre jährliche Abhaltung der Security Days, die heuer von 21. bis 22. Mai in der Wiener Hofburg stattfinden, dem interkulturellen und interreligiösen Dialog. Dies verdeutlicht einmal mehr, dass Dialog als soft power-tool besser verstanden und auch in Hinblick auf das Thema Sicherheit als relevant angesehen wird.

Wenn auch Sie über Erfahrungen und Ideen verfügen, wie Sicherheit und Dialog miteinander verknüpft sind, können Sie Ihre Gedanken auf der elektronischen Patchworkdecke der OSZE, dem „Quilt“ veröffentlichen. Sie finden dort auch einen Eintrag der Task Force „Dialog der Kulturen“ im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, der die Diskussion dazu bereits gestartet hat.

Europaforum Hässleholm 2015

Das Europaforum Hässleholm, organisiert durch den Österreicher Lorenz Pucher, ist eine fächerübergreifende wissenschaftliche Plattform zur Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Das Ziel ist die Förderung der Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft, die für die Zukunft gerüstet ist und die Stärkung der europäischen Integration, sowie die Funktion als interaktiver und offener ThinkTank. Jährlich wird das Europaforum Hässleholm durchgeführt, bei dem Repräsentanten unterschiedlicher demokratischer Institutionen und sozialer Schichten an einem konstruktiven Dialog teilnehmen und besonders jungen Menschen ein Dialogforum bereitstellen. Jedes Jahr steht auch ein europäisches Land im Fokus, 2015 ist dies Polen.  

Die Österreichische Botschaft in Stockholm organisiert als einen Programmteil des Europaforum Hässleholm (20.-27. August 2015) die Präsentation der Preisträger des UNOAC Fotowettbewerbs des 5. UNAOC Globalforums in Wien.  

2015

"Vielfalt belebt" - ein Abend der interreligiösen Begegnung

Eine Gesellschaft mit religiöser und kultureller Diversität braucht einen wertschätzenden Umgang damit. Schwellenängste, Vorurteile und das bloße Nebeneinander können nur dann abgebaut werden, wenn es Neugierde auf das „Andere“ gibt und Vielfalt als Bereicherung gesehen wird.

Das Institut Fortbildung Religion der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems verfolgt das Ziel, durch vielfältige Veranstaltungen den Blick für das Verbindende zu schärfen und konkrete Begegnungen zu ermöglichen.

Am Mittwoch, 6. Mai 2015, veranstaltet das Institut im Haus der Musik einen Abend der interreligiösen Begegnung unter dem Titel „Vielfalt belebt“. Eine Keynote zum Thema „Menschenrechte und Religion“, orthodoxe Hymnen, Sufi und Klezmer Musik sowie kulinarische Kostproben aus den entsprechenden kulturellen Räumen bilden Rahmen und Programm.

Ehrenschutz: Bundesminister Sebastian Kurz