Biologie- und Toxinwaffenübereinkommen

Das Übereinkommen über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung von biologischen Waffen und Toxinwaffen aus 1972 (BWÜ) zählt derzeit 178 Vertrags- und sechs Unterzeichnerstaaten. In jährlich stattfindenden Experten- und Vertragsstaatentreffen werden Maßnahmen zur Erhöhung der Biosicherheit, Überwachung, Ausbildung und Erfahrungsaustausch behandelt. Im Unterschied zur Chemiewaffenkonvention verfügt das BWÜ über kein Verifikationsregime. Verhandlungen, um ein solches zu schaffen, waren im Jahr 2001 gescheitert  und konnten seither nicht wieder aufgenommen werden.

Im Jahr 2016 nahm Österreich an der Peer Review Compliance Visit Exercise in München teil, einem Treffen, welches Transparenz bezüglich Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der verschiedenen Mitgliedsländer, sowie internationale Kooperation, fördert. Weiters trat Österreich auch als Co-Sponsor des Arbeitspapiers „Confidence in Compliance“ auf. Von 7. bis 25. November 2016 fand in Genf die achte Überprüfungskonferenz der BWÜ statt.