Logo Strattalk

Mit Ihnen über Außen-, Europa- und Integrationspolitik diskutieren!

Eines der erklärten Ziele von Außenminister Sebastian Kurz ist es, das Ministerium für neue Sichtweisen zu öffnen und den außenpolitischen Dialog zu fördern. Seit 2014 lädt die Stabsstelle Strategie und Planung daher regelmäßig zu Podiumsdiskussionen, den sogenannten „Strategiegesprächen“.

Dabei diskutieren interessierte BürgerInnen und ExpertInnen Themen, die auch uns im Ministerium besonders beschäftigen und fordern. Das BMEIA ist außerdem regelmäßig Gastgeber und Ko-Organisator von internationalen Think-Tank Konferenzen.

Strategiegespräche - Alois Mock-Saal

Downloads

Anmeldung

Die Teilnahme an einem Strategiegespräch oder einer Think-Tank Konferenz erfolgt über Einladung und erfordert eine Anmeldung. Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte per E-Mail:

stabsstelle1(at)bmeia.gv.at

 

 

Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Strategiegespräche und Think-Tank Konferenzen:

14. Februar 2017

Auf Initiative von Bundesminister Sebastian Kurz finden zur Förderung des außenpolitischen Dialogs in Österreich seit 2014 Strategiegespräche im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres statt. Im Vorfeld der OSZE-Konferenz “Cyber Security for Critical Infrastructure: Strengthening Confidence Building in the OSCE” und aufgrund der aktuellen Brisanz durch die Diskussionen über „fake news“ sowie Angriffe auf Webseiten staatlicher Institutionen lud das BMEIA zu einem Strategiegespräch zum Thema “The new “art of war”? Politics and Security in the age of cyber warfare“. Unter der Leitung von Christian Ultsch, Ressortleiter Außenpolitik, Die Presse, diskutierten Nigel Inkster vom International Institute for Strategic Studies und vormals Mitglied der Leitung des MI6, Alexander Klimburg, Senior Research Fellow am The Hague Centre for Strategic Studies, Affiliate an der Harvard Kennedy School und Direktor des Sekretariats der Global Commission on the Stability of Cyberspace, Helmut Leopold, Leiter des Center for Digital Safety & Security am Austrian Institute of Technology und Nemanja Malisevic, Senior Security Strategist, Microsoft Global Security Strategy and Diplomacy Team.  Dabei wurden nicht nur über die technischen Möglichkeiten und verschiedenen Formen der Cyber-Kriegsführung sowie die größten Bedrohungsszenarien für den privaten und staatlichen Bereich diskutiert, sondern auch bestehende Maßnahmen und weitere Ansätze sowohl auf europäischer wie auch internationaler Ebene für den Schutz und die Verteidigung angesprochen. 

 

PODIUM:
Nigel INKSTER, International Institute for Strategic Studies (IISS), vormals Mitglied der Leitung des MI6
Alexander KLIMBURG, Senior Research Fellow am The Hague Centre for Strategic Studies (HCSS) Affiliate an der Harvard Kennedy School und Direktor des Sekretariats der Global Commission on the Stability of Cyberspace
Helmut LEOPOLD, Leiter des Center for Digital Safety & Security am Austrian Institute of Technology (AIT)Nemanja MALISEVIC, Senior Security Strategist, Global Security Strategy and Diplomacy Team Microsoft

MODERATION:
Christian ULTSCH, Ressortleiter Außenpolitik, Die Presse

BEGRÜSSUNG:
Martin HOJNI, Stv. Leiter Stabsstelle Strategie & Planung BMEIA

Dienstag, 14. Februar 2017 um 18:30 Uhr
im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
(Minoritenplatz 8, 1. Stock, Alois-Mock-Saal)

FlickR-Album

Die digitale Revolution vernetzt die Welt. Sie verändert Staat, Gesellschaft und Wirtschaft, sie verschafft neuen Akteuren Einfluss, sie ermöglicht neue Formen der Kommunikation. Soziale Netzwerke werden weltweit von mehr als 2 Milliarden Menschen genützt, in Österreich von jedem Zweiten. 2030 werden bereits 60% der Weltbevölkerung Zugang zum Internet haben, somit auch in weniger stabilen Weltregionen.

Wie wirkt sich die wachsende Vernetzung – in der Wirtschaft, Finanz, der physischen und der virtuellen Infrastruktur - auf die internationalen Beziehungen und die internationale Kräftebalance aus?

Wie fit sind wir in der Europäischen Union, um diese neue „Weltvernetzung“ mitgestalten und nützen zu können?

Wie muss Außenpolitik und Diplomatie im 2.0-Zeitalter gestaltet sein, um die Brücke von „Geheimdiplomatie“ zu “Digital Diplomacy“ zu schlagen ?

Vor diesem Hintergrund und im Rahmen des von Außenminister Sebastian Kurz initiierten und geförderten außenpolitischen Dialogs wurde zu einem Strategiegespräch mit anschließender Diskussion zu den Chancen und Herausforderungen von digitaler Vernetzung eingeladen.

PODIUM:
Mark LEONARD, Direktor des European Council on Foreign Relations (ECFR) in London
Ivan KRASTEV, Vorsitzender des Centre for Liberal Strategies in Sofia und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien
Botschafter Dr. Stefan LEHNE, Visiting Scholar bei Carnegie Europe in Brüssel
Michael HIRSCHBRICH, CEO von „updatemi“

MODERATION:
Mag. Christoph PRANTNER, Leitender Redakteur „DER STANDARD“

BEGRÜSSUNG:
Botschafter Mag. Alexander SCHALLENBERG, Leiter Stabsstelle Strategie & Planung BMEIA

Mittwoch, 11. Mai 2016 um 17 Uhr
im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
(Minoritenplatz 8, 1. Stock, Alois-Mock-Saal)

Die Veranstaltung fand in englischer Sprache statt.

Dem ehemaligen UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld wird das Zitat zugeschrieben: "Die UNO wurde nicht gegründet, um uns den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren". Der 70. Geburtstag der Vereinten Nationen im Vorjahr und der Besuch des UNO-Generalsekretärs Ban Ki-Moon zusammen mit den Leitern aller UNO Organisationen in Wien Ende April sind guter Anlass für eine Zwischenbilanz. Mit ihrem Einsatz für die Sicherung des Weltfriedens, der Einhaltung des Völkerrechts und der Förderung der internationalen Zusammenarbeit haben sich die Vereinten Nationen in der Vergangenheit immer wieder bewährt. Auch Wien kommt dabei als Sitz eines UNOHauptquartiers eine tragende Rolle zu – für Sicherheitsfragen bis hin zu Nachhaltigkeits- und Entwicklungsthemen. Gleichzeitig wird manchen Organen der UNO mangelnde Durchsetzungsfähigkeit aufgrund veralteter Strukturen vorgeworfen. Neue Herausforderungen wie globale Flüchtlingsbewegungen, hybride Kriegsformen, Klimawandel sowie die Entwicklung hin zu einer multipolaren Welt bringen die Problemlösungsfähigkeit der UNO möglicherweise an ihre Grenzen. Kann die UNO ihre Rolle als globaler Ordnungsfaktor noch erfüllen? Vor diesem Hintergrund und im Rahmen der von Außenminister Sebastian Kurz initiierten Öffnung des Außenministeriums sowie Förderung des außenpolitischen Dialogs wird zu einem Strategiegespräch mit anschließender Diskussion über künftige Perspektiven der UNO geladen.

PODIUM:
Univ.-Prof. MMag. Dr. August REINISCH, Juridicum Wien
Bgdr Dr. Walter FEICHTINGER, Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement
Dr. Gerhard PFANZELTER, ehemaliger Botschafter bei den Vereinten Nationen

MODERATION:
Mag. Julia RAABE, DIE PRESSE
Montag, 18. April 2016 um 17 Uhr
im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres
Minoritenplatz 8, 1. Stock, Alois-Mock-Saal 

29. Februar 2016

Der Arabische Frühling begann 2010 in Tunesien. 2015 wurde der Friedensnobelpreis an ein Organisationen-Quartett verliehen, das den nationalen Dialog für einen erfolgreichen und friedlichen Übergang zur Demokratie führte. Anlässlich des Österreich-Besuchs der Friedensnobelpreisträger fand ein Strategiegespräch über die Perspektiven Tunesiens im Kontext des Arabischen Frühlings statt.

Podium:
Wided BOUCHAMAOUI Präsidentin des tunesischen Arbeitgeberverbandes (UTICA)
Houcine ABASSI Generalsekretär des tunesischen Gewerkschaftsverbands (UGTT)
Abdessattar BEN MOUSSA Präsident der tunesischen Menschenrechtsliga (LTDH)
Noureddine ALLEGUE Vertreter der tunesischen Anwaltskammer

Moderation:
Lucien GIORDANI, Journalist, ORF

16. Februar 2016

Mit dem beschlossenen Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union steht erstmals der Austritt eines Mitgliedstaates im Raum. Die britischen Forderungen zu einer EU-Reform, deren Annahme und Umsetzung Premierminister David Cameron zur Bedingung für eine fortgesetzte EU-Mitgliedschaft seines Landes macht, haben zu intensiven Debatten geführt. Manche sehen darin eine Gefährdung der Grundfreiheiten im vereinigten Europa, andere hingegen eine Gelegenheit, um eine Kurskorrektur auf EU-Ebene vorzunehmen. Was wären die politischen und ökonomischen Konsequenzen eines möglichen EU-Austritts Großbritanniens – einerseits für das Land und andererseits für die Europäische Union und Österreich? Wie weit kann und muss es Zugeständnisse geben, um das Land in der EU zu halten? Sind einige britische Reformideen letztendlich nützliche Anstöße für Europas Zukunft oder stärken sie die Zentrifugalkräfte innerhalb der EU? Und in welche Richtung muss sich die Europäische Union in den nächsten Jahren entwickeln, um auch die am Kontinent zunehmend euroskeptische Bevölkerung wieder für das Projekt Europa zu begeistern?  

Das BMEIA lud daher gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGFE) zu einem Strategiegespräch über die Zukunft der Europäischen Union - mit oder ohne - Großbritannien ein.  

Am Podium:
Dr. Robert MENASSE, Schriftsteller
Univ. Prof. Dr. Sonja PUNTSCHER RIEKMANN, Salzburg Centre of European Union Studies
Dkfm. Dr. Claus RAIDL, Präsident der Oesterreichischen Nationalbank
Prof. Dr. Melanie SULLY, Leiterin des Go-Governance Instituts

Moderation:
Dr. Christoph KOTANKO, Wien-Korrespondent "Oberösterreichische Nachrichten"

Think-Tank-Konferenz im Rahmen des EU Global Strategy 2016 Outreach, 4. Dezember 2015

Die Europäische Union erarbeitet bis zum Juni 2016 eine neue außen- und sicherheitspolitische Strategie, die die Ausrichtung der EU in einem zusehends vernetzten, umstrittenen und komplexen internationalen Umfeld darlegen soll. In einem breiten Konsultationsprozess sollen die EU-Mitgliedstaaten, ExpertInnen und BürgerInnen in die Erarbeitung dieser „EU-Globalstrategie“ eingebunden werden. Das Außenministerium lud daher in Kooperation mit dem EU-Institut für Sicherheitsstudien, der Europäischen Stabilitätsinitiative und mit Unterstützung des European Fund for the Balkans zu einem hochrangigen Experten-Workshop und einer öffentlichen Konferenz, um den Fokus auf einen strategischen Ansatz der EU gegenüber dem Westbalkan zu richten. Wie kann politische und öffentliche Unterstützung für die EU-Integration der Westbalkanländer mobilisiert werden? Wie kann auf Basis des Berlin-Prozesses und des Wiener Westbalkangipfels vom 27. August 2015 neuer Anstoß für die EU-Heranführung gegeben werden? Wir wirkt sich die Flüchtlingskrise auf die Region und den Erweiterungsprozess aus? Außenminister Sebastian Kurz in seiner Eröffnungsrede dazu: „Nur wenn die EU als verlässlicher Partner in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft wahrgenommen wird, kann sie auch global Erfolg haben. Viele unserer Herausforderungen wie etwa aktuell die Flüchtlingskrise sind direkt mit den Staaten des westlichen Balkans verknüpft. Eine glaubwürdige europäische Perspektive für den Westbalkan als Anstoß für Reformen ist daher heute wichtiger denn je für die Stabilität der Region und der Europäischen Union an sich“.

Eröffnung und Einleitungsworte:
Sebastian Kurz, Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres
Antonio Missiroli, Direktor des “EU Institute for Security Studies”

Podium:
Mag. Gerald Knaus, Europäische Stabiltiätsinitiative / European Stability Initiative
Eduard Auer, Europäischer Auswärtiger Dienst
Milica Delevic, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)
Hedvig Morvai, European Fund for the Balkans  
Univ. Prof. Dr. Florian Bieber, Universität Graz

Moderation:
Bot. Dr. Stefan Lehne, Carnegie Europe

Schlussworte:
Mag. Michael Karnitschnig, Kabinettschef von EU-Kommissar Johannes Hahn

Videoaufzeichnung:
http://bmeia.streaming.at/20151204

9. November 2015

Die größten Flüchtlingsbewegungen der jüngeren Vergangenheit sind aktuell das zentraleThema – nicht nur in Österreich, sondern jedenfalls europa-, wenn nicht sogar weltweit. Der Ruf nach einer gerechten Verteilung, die Suche nach geeigneten Quartieren und viele weitere Fragen überlagern derzeit, was in den nächsten Jahren unsere Gesellschaftspolitik entscheidend mitbestimmen wird: Was bringt das Leben nach den Zelten, nach dem positiven Asylbescheid? Wie kann der gesellschaftliche Zusammenhalt in Zeiten enormer ungesteuerter Zuwanderungsströme über eine erste Hilfsbereitschaft hinaus gesichert werden? Nach einem Impulsreferat des MPI Europe Präsidenten Demetrios G. PAPADEMETRIOU folgte eine Debatte über die gesellschaftlichen Auswirkungen der Flüchtlingskrise in Europa und den Beitrag der Integration zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Am Podium:
Demetrios G. PAPADEMETRIOU, Distinguished Senior Fellow and President Emeritus,
Migration Policy Institute
Mag. Dr. Gudrun HARRER, leitende Redakteurin, „Der Standard“
Univ. Prof. Dr. Rainer MÜNZ, Team Leader at ESPC, European Political Strategy Centre

Moderation:
Hartmut FIEDLER, Ressortleiter Außenpolitik, ORF-Hörfunk

23. September 2015

Menschenrechte sind ein Grundprinzip der EU-Außenpolitik. Die EU gilt als einer der stärksten Fürsprecher für eine Weltordnung, die auf universellen Menschenrechten basiert. Mit Erfolg, denn die EU hat zu einer beachtlichen Weiterentwicklung von internationalen Menschenrechtsnormen und –mechanismen beigetragen. Mit einem Aktionsplan aus Juli 2015 hat sie ihren Einsatz für die weltweite Förderung und den Schutz der Menschenrechte bekräftigt.

Mit Erfolg? Immer mehr Menschen sind weltweit Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt und sehen keinen anderen Ausweg als die Migration. ISIS-Terror, der Ukraine-Konflikt und der sich zuspitzende globale Wettbewerb haben das Umfeld für die EU verhärtet. Sicherheits-, Wirtschafts- und realpolitische Interessen stehen ganz hoch auf der Agenda. Welchen Stellenwert hat die Menschenrechtspolitik in diesen Zeiten?

  Diese Frage stellten wir Stavros LAMBRINIDIS, der seit 2012 als Sonderbeauftragter der Europäischen Union für Menschenrechte das „europäische Gesicht für Menschenrechte“ in der Welt ist. Nach einem Impulsreferat diskutierte er mit Manfred NOWAK, Professor für Internationales Recht und Menschenrechte der Universität Wien und Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, und Thomas SEIFERT, stv. Chefredakteur der „Wiener Zeitung“.

17. Juni 2015

Am Rande des Treffens der Münchner Sicherheitskonferenz in Wien am 16.-17. Juni 2015, das im Zeichen des Ukraine-Konflikts und dessen Auswirkungen auf die europäische Sicherheitsarchitektur stand, stellte sich Carl BILDT einer Diskussion zu den aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas. Carl BILDT ist als ehemaliger schwedischer Premierminister und langjähriger Außenminister ein profunder Kenner der internationalen Politik und maßgeblicher Akteur der außen- und sicherheitspolitischen Debatte in Europa.

Am Podium:
Carl BILDT, ehem. Ministerpräsident und Außenminister von Schweden

Moderation:
Ivan KRASTEV, Vorsitzender des Centre for Liberal Strategies in Sofia und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen Mag. Christian ULTSCH, Leitung Außenpolitik "Die Presse"

Strattalk „Meinungsfreiheit vs. Religionsfreiheit – Neue Gegensätze in Europa?“. Wien, 21. April 2015

21. April 2015

Die Bedeutung der Meinungsfreiheit als Menschenrecht und europäischer Grundwert ist spätestens seit dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Jänner 2015 wieder stärker ins kollektive Bewusstsein gerückt. Ein europäischer sowie internationaler Schulterschluss hat damals stattgefunden. Die Krise rund um die Veröffentlichung von Karikaturen über den Propheten Mohammed in Dänemark 2005, die Anschläge in Kopenhagen und die Diskussion in Österreich anlässlich der möglichen Abschaffung des sog. „Blasphemie-Paragraphen“ zeigen aber auch immer wieder das Spannungsverhältnis zwischen Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit auf.

Wie sieht also die Zukunft der Meinungsfreiheit in Europa aus und wo liegen ihre Grenzen? Wie kann das Spannungsverhältnis zwischen Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit in Österreich und Europa aufgelöst werden? Welche Auswirkungen hat die ganze Debatte auf die Integration in Österreich? Diese Fragen stellten wir einem hochkarätigen Podium.

Am Podium:
Dr. Rubina MÖHRING, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich
DDr. Peter SCHIPKA, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz
ao. Univ.-Prof. DDr. Christian STADLER, Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht der Universität Wien
Dr. Gabriel TOGGENBURG, Agentur der Europäischen Union für Grundrechte

Moderation:
Mag. Christoph PRANTNER, Leitender Redakteur „DER STANDARD“

Strattalk „The European Neighborhood Policy: Which Way Forward?” – Think-Tank-Konferenz in Kooperation mit Carnegie Europe. Wien, 2. März 2015

2. März 2015

Außenminister Sebastian Kurz eröffnete am 2. März 2015 die internationale Expertenkonferenz zur Zukunft der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP), die das BMEIA gemeinsam mit dem Think-Tank „Carnegie Europe“ veranstaltete. Der Außenminister skizzierte in einer Rede seine Vorstellungen zu einer reformierten ENP: „Die politische Lage in der Nachbarschaft Europas ist völlig anders als noch vor 10 Jahren. Die Europäische Nachbarschaftspolitik muss dieser Entwicklung Rechnung tragen. Es braucht ein stärkeres Eingehen auf die verschiedenen Ambitionen unserer Nachbarn und mehr Flexibilität, damit sich speziell die Staaten im Osten der Union nicht zwischen Europa und Russland entscheiden müssen – ein ‚Sowohl-als-auch‘ muss möglich sein“.

Gemeinsam mit EU-Kommissar Johannes Hahn und Carnegie Europe Direktor Jan Techau diskutierten zahlreiche österreichische und europäische Expertinnen und Experten über die künftigen Herausforderungen und Ziele der ENP im Süden und Osten der Union. Die Konferenz des Außenministeriums war auch ein österreichischer Beitrag zum ENP-Überprüfungsprozess, den EU-Kommissar Johannes Hahn im Auftrag von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bis Ende 2015 durchführen sollte.

Strattalk 'Sicherheitsbedrohungen im 21. Jahrhundert: Wem nützen Nuklearwaffen heute?'. Wien, 3. Dezember 2014

3. Dezember 2014

Der Kalte Krieg ist seit 25 Jahren beendet. Dennoch gibt es weltweit noch immer geschätzte 16.300 Kernwaffen. Aktuelle Sicherheitsbedrohungen und neue Kriegsformen wie der ISIS-Terrorismus, die hybride Kriegsführung im Russland-Ukraine-Konflikt oder ethnisch-religiöse Auseinandersetzungen stellen Nuklearwaffen als Sicherheitsinstrument in Frage. Wir stellten daher die Frage: Wem nützen sie heute also noch?

Im November und Dezember 2014 war Wien Zentrum der internationalen Diskussion zu Abrüstung und Non-Proliferation von Massenvernichtungswaffen: Die Nuklearverhandlungen mit dem Iran waren in einer entscheidenden und am am 8./9. Dezember fand die Wiener Konferenz zu den humanitären Auswirkungen von Kernwaffen statt (www.hinw14vienna.at), um zu einem Richtungswechsel in der internationalen Nukleardebatte beizutragen.  

Am Podium:
Univ.-Prof. Dr. Heinz GÄRTNER - Österreichisches Institut für Internationale Politik
Mag. Philipp LESIAK - Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung
Mag. Nadja SCHMIDT, M.A. - Direktorin von ICAN Austria (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) Generalleutnant Mag. Christian SEGUR-CABANAC, ehem. Leiter der Sektion IV (Einsatz) im Bundesministerium für Landesverteidigung

Moderation: Mag. Christoph PRANTNER, Leitender Redakteur „DER STANDARD“

Strattalk 'Der Westbalkan und die EU-Perspektive: Chancen und Herausforderungen für Österreich'. Wien, 23. Juni 2014

23. Juni 2014

Ein erklärter Schwerpunkt der österreichischen Außenpolitik ist der Westbalkan und die schrittweise Heranführung jedes einzelnen Staates der Region an die Europäische Union. Das erste öffentliche Strategiegespräch war daher bewusst der österreichischen Westbalkanpolitik gewidmet sein.

Am Podium:
Mag. Ulrike LUNACEK, Mitglied des Europäischen Parlaments
Botschafter a.D. Dr. Wolfgang PETRITSCH, Universität Harvard/Weatherhead Center for International Affairs
Dr. Vedran DZIHIC, Österreichisches Institut für Internationale Politik

Moderation:
Mag. Christian ULTSCH, Leiter Ressort Außenpolitik „Die Presse“