Wien, 7. Dezember 2017 Aussendung

"Wien - Ort des Dialogs in turbulenten Zeiten"

Bundesminister Sebastian Kurz eröffnet den 24. OSZE-Ministerrat

Der amtierende Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE), Bundesminister Sebastian Kurz, eröffnete am 7. Dezember 2017 den diesjährigen Ministerrat der Organisation im Kongresszentrum der Wiener Hofburg.

Der amtierende Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE), Bundesminister Sebastian Kurz, eröffnete am 7. Dezember 2017 den diesjährigen Ministerrat der Organisation im Kongresszentrum der Wiener Hofburg.  

Die Teilnahme von rund 40 Außenministerinnen und Außenministern der 57. OSZE-Teilnehmerstaaten - darunter auch Russlands Sergej Lawrow und US-Außenminister Rex Tillerson - sowie zahlreicher Vize-Außenminister, Staatssekretäre der OSZE-Spitzen und hochrangiger Vertreter internationaler Organisationen, unterstrich die traditionelle Rolle Österreichs als Dreh- und Angelpunkt für internationalen Dialog und Vermittlung. 

In seiner Ansprache betonte Bundesminister Sebastian Kurz die unverzichtbare Rolle der OSZE für Europas Sicherheit - heute mehr denn je. Die Organisation sei „ein einzigartiges Forum, das wir mehr nutzen sollten“, so Kurz. In Zeiten gegenseitigen Misstrauens in Europa gelte umso mehr:

Ein Mehr an Sicherheit wird es nur mit einem Mehr an Vertrauen geben. 


Im Mittelpunkt der Gespräche – im Plenum ebenso wie in Fokusveranstaltungen und bilateralen Gesprächen am Rand des Ministerrates – standen die Entschärfung der Krisen und Konflikte im OSZE-Raum, besonders in der Ukraine, der gemeinsame Kampf gegen Radikalisierung sowie die Förderung eines ehrlichen, aber auch ergebnisorientierten Dialogs zwischen den Staaten. 

OSZE Ministerrat 2017

Die OSZE ist mit ihren 57 Teilnehmerstaaten von Vancouver im Westen bis Wladiwostok im Osten sowie elf Kooperationspartnern aus dem Mittelmeerraum und Asien die größte regionale Sicherheitsorganisation der Welt. Aufbauend auf einem umfassenden Sicherheitsbegriff, setzt sich die Organisation für eine stärkere Zusammenarbeit im politisch-militärischen Bereich, in Wirtschafts- und Umweltfragen sowie bei den Menschenrechten und Grundfreiheiten ein.

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