Wien, 21. April 2017 Aussendung

Bundesminister Sebastian Kurz forciert Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen mit Montenegro

Bundesminister Sebastian Kurz trifft den montenegrinischen Außenminister Srdjan Darmanovic. Wien, 20.04.2017.

Bundesminister Sebastian Kurz empfing am 20. April 2017 den montenegrinischen Außenminister Srđan Darmanović zu einem Arbeitsgespräch in Wien. Beim Treffen der Amtskollegen stand die Stärkung der bilateralen Wirtschaft im Mittelpunkt des Gesprächs.

Sebastian Kurz sieht großes Potential für die Zukunft der Wirtschaftszusammenarbeit mit Montenegro:

Montenegro ist ein starker Kooperationspartner Österreichs auf menschlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene. Vor allem im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit soll diese Partnerschaft noch weiter intensiviert werden

Österreich ist aktuell mit rund 40 Unternehmen in Montenegro vertreten; im internationalen Investoren-Vergleich befindet sich die österreichische Wirtschaft auf Rang sieben und leistet damit einen wichtigen Beitrag für das Bruttoinlandsprodukt des Landes. Diese Position müsse jedoch noch weiter verbessert werden, so SebastianKurz.

Auch die EU-Perspektive der Balkanstaaten war Gegenstand des Gesprächs. Srđan Darmanović bestätigte den EU-Kurs seines Landes und bedankte sich bei Sebastian Kurz für die Unterstützung im Beitrittsprozess:

Eine Zukunft in der EU ist die beste Option für Montenegro. Österreich hat durch seinen Einsatz für den EU-Beitritt Montenegros einen wichtigen Beitrag geleistet. Wir werden auch in Zukunft auf dieses Unterstützung bauen.

Sebastian Kurz bestätigte die Rolle Österreichs als Vermittler und Unterstützer der Balkanstaaten im EU-Annäherungsprozess:

Wir setzen uns nachdrücklich für die EU-Perspektive Montenegros und der übrigen Westbalkanstaaten ein.

Die EU-Annäherung Montenegros sind auch Kernelemente eines bilateralen Aktionsplans für die weitere Zusammenarbeit, der im Dezember 2016 beschlossen wurde. Beide Seiten zeigten sich äußerst zufrieden über den bisherigen Fortschritt bei der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen.

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