London, 20. März 2017 Aussendung

Bundesminister Sebastian Kurz in London

Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres Sebastian Kurz traf in London seinen britischen Amtskollegen Boris Johnson, Finanzminister Philip Hammond und David Davis, den Minister für den Austritt aus der Europäischen Union. Bei dem Besuch stand der bevorstehende EU-Austritt Großbritanniens im Mittelpunkt. Die Abschlussverhandlungen des Brexit werden aller Voraussicht nach in das zweite Halbjahr 2018, und somit in die Zeit der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft fallen.

„Der Brexit wird Realität werden, auch wenn es uns nicht freut", so Bundesminister Sebastian Kurz.

Die verbleibenden 27 Mitglieder sollen den britischen Austritt für einen Kurswechsel nutzen. Er wolle "ein Europa, das sich stärker auf das Wesentliche konzentriert". Kurz betonte die Wichtigkeit, eine starke Beziehung zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich zu erhalten. Auch angesprochen wurde die Situation der mehr als 25.000 Auslandsösterreicher/innen in Großbritannien und deren Aufenthaltsberechtigungen im Rahmen des Brexit. Bundesminister Kurz besuchte zudem das Start-Up Unternehmen busuu, das vom Auslandsösterreicher Bernhard Niesner mitbegründet wurde, mit der Vision, jedem Menschen auf der Welt das Erlernen einer neue Sprache zu ermöglichen. Mit über 55 Millionen Mitgliedern zählt busuu heute zu den führenden Education-Technology-Firmen der Welt. Weitere Themen des Tages waren die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Migration und der Kampf gegen Radikalisierung.

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