Wien, 11. September 2015 Aussendung

Bundesminister Kurz: „Heute wurden wichtige Maßnahmen für Integration vereinbart“

Integration ist wichtige Aufgabe für gesamte Bundesregierung

Integrationsminister Sebastian Kurz befürwortet die heute seitens der Bundesregierung verkündeten Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen, „Es geht nun darum, die Flüchtlinge, die bei uns sind, bestmöglich zu integrieren. Heute konnten wir gemeinsam wichtige Schritte vereinbaren, damit die Integration gelingen kann. Der Spracherwerb ist der Schlüssel für eine gelungene Integration. Daher werden wir die Plätze für Deutschkurse weiter ausbauen. Die Bundesregierung stellt sicher, dass ausreichend Deutschkursplätze zur Verfügung stehen werden. Für neue Schülerinnen und Schüler wird es rechtlich verbindliche Sprachstartklassen geben, um die Deutschkenntnisse speziell zu fördern. Für mich ist es auch ganz zentral, dass der Integrationsfonds Wertekurse anbieten wird. Wir müssen unsere Grundwerte von Anfang vermitteln vom Rechtsstaat bis hin zur Gleichstellung von Mann und Frau.“ 

Sebastian Kurz betont weiters die Notwendigkeit einer schnellen Anerkennung mitgebrachter Qualifikationen für einen schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt „Um einen schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten, ist neben Deutschkenntnissen die Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen von zentraler Bedeutung. Daher arbeiten wir gerade an einem Entwurf für ein Anerkennungsgesetz, damit diese Qualifikationen sobald wie möglich genützt werden können.“ Asylberechtigten oder subsidiär Schutzberechtigten, die Probleme haben, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, wird zudem nun auch ein freiwilliges Integrationsjahr angeboten, eine mit dem Freiwilligen Sozialjahr vergleichbare Maßnahme. „Damit ermöglichen wir gemeinnütziges und ehrenamtliches Engagement im Interesse der Gesellschaft. Das halte ich auch für eine sehr wichtige Maßnahme für eine gelungene Integration.“ 

Abschließend betonte Sebastian Kurz die Notwendigkeit einer europäischen Lösung, “Kein europäisches Land kann die Herausforderungen durch die Flüchtlingskrise alleine bewältigen. Daher braucht sobald als möglich einen EU-Sondergipfel, damit eine umfassende europäische Lösung vereinbart werden kann.“

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