Wien, 4. September 2014 Aussendung

“Vorteile kultureller Unterschiede nützen“

Sebastian Kurz verleiht “Intercultural Achievement Award” (IAA)

Wien am 4. September 2014 – Mit dem von Bundesminister Sebastian Kurz erstmals vergebenen Intercultural Achievement Award (IAA) wurden am Mittwoch, dem 3. September 2014, im Jazzclub Porgy & Bess zivilgesellschaftliche Organisationen ausgezeichnet, die sich erfolgreich im Bereich des interkulturellen Dialogs engagieren. Mit dem Preis werden innovative Lösungsansätze ausgezeichnet. „Kulturelle Unterschiede bieten in unserem Zusammenleben Chancen für Innovation. Dieses Potential wollen wir für uns nützen“, so Bundesminister Sebastian Kurz bei der Verleihung.

Der IAA wurde an internationale Projekte vergeben, die sich in den Bereichen Bildung, Partizipation und Wirtschaft auszeichnen. Dabei kam den Querschnittsthemen Frauen und Jugend eine besondere Bedeutung zu. Mit diesem von der Task Force „Dialog der Kulturen“ des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres organisierten Preis werden innovative Konzepte und Lösungsansätze aufgezeigt, die Herausforderungen der Interkulturalität mit großem Erfolg bewältigen. Mit Hilfe der Österreichischen Kulturforen im Ausland, die Einreichungen aus insgesamt 30 Ländern nach strengen Kriterien bewertet haben, wählte eine Fachjury drei Hauptgewinner, einen Sonderpreis in der Kategorie Integration sowie drei Anerkennungspreise aus.

Den ersten Preis erhielt der interethnische Kindergarten Sunčani Most in Mostar (Bosnien und Herzegowina), den zweiten das „China Women’s Film Festival“ in Peking, dessen Ziel die Stärkung der Rolle der Frau, nicht nur in der chinesischen Gesellschaft, sondern weltweit ist. Der dritte Preis ging an das „Girls Education Equity Project“ in Nairobi/Kenia, das jungen Frauen in Flüchtlingslagern den Zugang zu Bildung ermöglicht.

Der Sonderpreis Integration wurde dem „Netzwerk mehr Sprache“ (Organisation „okay.zusammenleben/Verein Aktion Mitarbeit) für einen chancengerechten Zugang zum Erlernen von Sprache verliehen. Die Anerkennungspreise erhielten Projektträger und Projektträgerinnen aus Marokko, Rumänien und dem Libanon.

Sämtliche Preisgelder des insgesamt mit € 36.000,-- dotierten Intercultural Achievement Awards sind zweckgebunden und werden von den Preisträgerinnen und Preisträgern für die Weiterentwicklung, den Ausbau und die Fortsetzung der jeweiligen Projekte verwendet.
Realisiert wurde der IAA mit finanzieller Unterstützung des Österreichischen Zukunftsfonds, des Österreichischen Integrationsfonds und der Austrian Development Agency aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

Details zum IAA unter www.bmeia.gv.at/europa-aussenpolitik/auslandskultur/dialog-der-kulturen-und-religionen/eigenprojekte/iaa.

Rückfragehinweis

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