Fachdienst

Aktuell: Auswahlverfahren 2018 für den Fachdienst im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

Das BMEIA wird im Frühjahr/Sommer 2018 ein Auswahlverfahren für den Fachdienst im BMEIA (Vertragsbedienstete der Entlohnungsgruppe v3) gemäß § 13 des Bundesgesetzes über Aufgaben und Organisation des auswärtigen Dienstes – Statut, BGBl. I Nr. 129/1999, durchführen. 

Von den rund 1.170 Bediensteten des Außenministeriums gehören etwa 470 Bedienstete dem „Fachdienst“ an.

Die Aufnahme in den Personalstand des Außenministeriums erfolgt als Vetragsbedienste/r der Entlohnungsgruppe v3 mit befristetem Vertrag. Die Bezahlung erfolgt gemäß den einschlägigen Bestimmungen des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, wobei das Anfangsgehalt per Jänner 2018 € 1.821,90 brutto beträgt.

Aufgaben und Tätigkeiten

Die Bediensteten des Fachdienstes im BMEIA führen im Inland wie im Ausland Tätigkeiten in folgenden Bereichen aus:

  • Sekretariatsarbeiten einschließlich des Verfassens von Schriftstücken (auch in Fremdsprachen);
  • Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben, etwa Vorbereitung und Durchführung von Delegationsbesuchen;
  • Betreuung der Homepage von Botschaften;
  • Sachbearbeitertätigkeiten im administrativen Bereich (z.B. Personalverwaltung, Buchhaltung, Gebäudemanagement);
  • Sachbearbeitertätigkeiten im konsularischen Bereich (z.B.  bei der Ausstellung von Visa und Reisepässen, Betreuung von in Not geratenen ÖsterreicherInnen, Mitwirkung bei der Abwicklung von Wahlen, etc.);
  • Sachbearbeitertätigkeiten im kulturellen Bereich (z.B. Mithilfe bei Vorbereitung und Durchführung von Kulturveranstaltungen).

Der auswärtige Dienst wird bestimmt durch das "Mobilitätsprinzip" und das "Rotationsprinzip":

Im langjährigen Durchschnitt verbringen die Bediensteten des Fachdienstes etwa ein Viertel der Dienstzeit im Inland und drei Viertel der Dienstzeit im Ausland, an österreichischen Botschaften, Generalkonsulaten oder Kulturforen. Die Verwendungsdauer an einem bestimmten Dienstort beträgt jeweils ca. vier Jahre. Nach drei aufeinanderfolgenden Auslandsposten erfolgt in der Regel ein mehrjähriger Einsatz in der Zentrale in Wien.

Angehörige des auswärtigen Dienstes unterliegen nicht dem Versetzungsschutz. Obwohl sie hinsichtlich der Auswahl des Dienstortes Wünsche äußern können, sind sie grundsätzlich verpflichtet, jeder Versetzung ins Ausland, aber auch der Einberufung in die Zentrale in Wien, Folge zu leisten.

Eine Aufnahme nur für einen bestimmten Dienstort oder nur für einen bestimmten Fachbereich (z.B. Kultur) ist nicht möglich.

Persönliche Voraussetzungen

  • Freude an der Begegnung mit anderen Kulturen und Lebenskreisen
  • Redlichkeit, Sorgfalt, Disziplin, Organisationstalent, Flexibilität, gute Kommunikationsfähigkeiten, Geduld, gutes Benehmen und Konzilianz;
  • gute EDV- und Computerkenntnisse (Zehnfingersystem, Excel);
  • gute Englischkenntnisse, Kenntnisse weiterer Fremdsprachen vorteilhaft;
  • Bereitschaft, alle 3 bis 4 Jahre den Dienstort zu wechseln und auch in Ländern mit schwierigen Lebensbedingungen zu arbeiten;
  • eigene Bereitschaft und Bereitschaft des Partners/der Partnerin längere Zeit in einem Land zu leben, wo der Partner/die Partnerin ev. keine Möglichkeit hat, einen Beruf auszuüben;
  • Bereitschaft der Kinder, alle 3 bis 4 Jahre den Freundeskreis aufzugeben und die Schule zu wechseln;
  • für männliche Bewerber: Nachweis über den abgeleisteten Präsenz-/Zivildienst bzw. Untauglichkeitsnachweis

Gesetzliche Voraussetzungen (gemäß dem Bundesgesetz über Aufgaben und Organisation des auswärtigen Dienstes - Statut, dem Beamten-Dienstrechtsgesetz, sowie dem Vertragsbedienstetengesetz)

  • österreichische Staatsbürgerschaft
  • Unbescholtenheit
  • Volljährigkeit
  • erfolgreich abgeschlossene Lehrausbildung bzw. erfolgreicher Abschluss einer mittleren Schule

Auswahlverfahren 2018 für den Fachdienst im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

Anmeldeschluss:  11. April 2018 (einlangend) 

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges  

Die Erfüllung der oben angeführten Erfordernisse sowie der erwünschten Kenntnisse und Erfahrungen ist durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.    

Der Bewerbung sind anzuschließen:

  • Bewerbungsformular und Sicherheitserklärung
  • Motivationsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Kopie des Staatsbürgerschaftsnachweises
  • Schulabschlusszeugnisse
  • Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung
  • Männliche Bewerber: Nachweis über den abgeleisteten Präsenz-/Zivildienst bzw. Untauglichkeitsnachweis


Es können nur Bewerbungen mit vollständigen Bewerbungsunterlagen berücksichtigt werden.

Ablauf des Auswahlverfahrens

Um seitens des BMEIA eine Vorauswahl treffen zu können, ist von den BewerberInnen ein Kompetenz- und Wissenstest (Multiple Choice), online zu absolvieren.

Die 100 besten BewerberInnen werden in einem nächsten Schritt zur schriftlichen Prüfung eingeladen. Dieser besteht voraussichtlich aus: 

  • Schriftliche Kommunikation und Textgestaltung: Abschrift mittels PC mit mindestens 2.300 Anschlägen in 10 Minuten
  • EDV-Kenntnisse: Tabellenkalkulation

Fremdsprache Englisch:

    • englischsprachiger Brief auf der Basis von Stichworten (mit vorgegebener Wortanzahl)
    • Zusammenfassung eines englischsprachigen Textes (z.B. Zeitungsartikel) in deutscher Sprache zu einem lebensnahen Sachverhalt (mit vorgegebener Wortanzahl)

Anschließend werden die BewerberInnen, die gemäß der Bewertung im schriftlichen Teil die erforderliche Punkteanzahl erzielt haben, zu einem mündlichen Test eingeladen. Der mündliche Teil umfasst:

  • Bewertung der mündlichen Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse
  • Bewertung der allgemeinen geistigen, körperlichen und charakterlichen Eignung für eine Dienstleistung im In- und Ausland  

Im Zusammenhang mit dem Auswahlverfahren eventuell entstehende Aufenthalts- und Reisekosten werden nicht ersetzt.  

Kontakt

Bewerbungsgesuche sind bis 11. April 2018 per Email an c-prealable.bewerbungen(at)bmeia.gv.at mit dem Stichwort „v3-Auswahlverfahren 2018“ – zu senden.

Downloads