Gefährdungen im Zielland

Terrorgefahr

Eine potentielle Gefährdung durch Terroranschläge besteht auch innerhalb Europas, vor allem in Großstädten und Ballungszentren, jedoch auch an Touristenorten. Als Ziel möglicher Anschläge gelten Verkehrseinrichtungen (U-Bahn, Bahnhöfe, Flug- und Seehäfen), Orte mit großen Menschenansammlungen (Einkaufszentren, Museen, Vergnügungsstätten, kulturelle und sportliche Veranstaltungen), Sehenswürdigkeiten mit hohem Symbolcharakter, touristische Einrichtungen, aber auch Versorgungs-einrichtungen. In einigen Ländern des Nahen Ostens kommt es immer wieder zu Anschlägen, Überfällen und Plünderungen.

Kriminalität

Auf Urlaubsreisen wird zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Bargeld und Bankkarten geraten. Nach Möglichkeit sollte nur wenig Bargeld mitgeführt, Geld, Bankkarten und Wertgegenstände im Hotelsafe gelassen und Dokumente fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Travellerschecks und Prepaid-Karten stellen eine sicherere Alternative zu Bankomatkarten dar. Weitere Informationen von Europay Austria.

Wirbelstürme

Wirbelstürme treten vor allem im Nordatlantik, im Nordwestpazifik und im Golf von Bengalen, jeweils bekannt unter den Bezeichnungen Hurrikan, Taifun oder Zyklon, auf.

Hurrikane können insbesondere in der Zeit von Juni bis November auftreten, wobei der Höhepunkt der Saison erfahrungsgemäß zwischen Mitte August und Mitte Oktober liegt. Große Windgeschwindigkeiten, heftige Niederschläge und extreme Brandung stellen für Menschen, die sich in den betroffenen Regionen aufhalten, eine ernste Gefahr dar. Aktuelle Informationen des National Hurricane Center.

Aufgrund von Erfahrungswerten in den vergangenen Jahren können im nördlichen Atlantik besonders folgende Länder von Hurrikanen betroffen sein: Antigua und Barbuda, Bahamas, Belize, Costa Rica, Dominikanische Republik, Haiti, Honduras, Jamaika, Kuba, Mexiko, Nicaragua, USA (Süden, Südosten), St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago.

Taifune treten vor allem an den Küsten von China, Japan und die Philippinen auf.

Erdbeben

Manche Reiseländer liegen in einem besonderen tektonischen Spannungsfeld, sodass es immer wieder auch zu schwereren Beben sowie darauf folgenden Nachbeben kommen kann. In Europa kommen zwar nicht so starke Erdbeben vor wie im pazifischen Raum, aber dennoch sind die Auswirkungen manchmal fatal. Zu den Ländern, die davon betroffen sind, zählen Italien, Griechenland, die Nordtürkei und Portugal. Sehr starke Erdbeben, die mehrere Minuten andauern können, kommen an der Ostküste von Südamerika, Mittelamerika, Kalifornien, Westküste von Kanada, Alaska, Japan, Philippinen, Neuseeland und Indonesien vor. Diese Erdbeben können auch Tsunamis verursachen. Im Falle eines Erdbebens befolgen Sie bitte folgende Empfehlungen:

  • In Gebäuden: Bleiben Sie im Gebäude und laufen Sie nicht ins Freie (Gefahr herabstürzender Dachziegel, Fassadenteile etc.). Stiegenhäuser und Lifte sind die tödlichsten Fallen. Suchen Sie rasch einen Platz auf, der Schutz gegen herabfallende Gegenstände und splitterndes Glas bietet, z.B. unter einem Tisch, in der Nähe von Innenwänden, unter einer Türe oder unter Betontreppen. Halten Sie Abstand von Fenstern, Glasflächen, hohen Möbeln und Regalen.
  • Im Freien: Bleiben Sie im Freien und halten Sie möglichst großen Abstand von Gebäuden. Laufen Sie nicht in Gebäude hinein (Gefahr herabstürzender Bauteile). Sollten Sie im Auto unterwegs sein, halten Sie an sicherer Stelle an (möglichst nicht in der Nähe von Gebäuden).
  • Nach einem starken Erdbeben die Instruktionen des Zivilschutzes über das weitere Verhalten abwarten und unbedingt befolgen. Weitere Informationen finden Sie im online Erdbebenschutzratgeber des österreichischen Zivilschutzverbandes.