Flagge Zentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik (Zentralafrikanische Republik)

Stand 30.08.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Reisewarnung

Reisewarnung!

Trotz der Wahl einer neuen Präsidentin, der Formierung einer Übergangsregierung und der Entsendung von ausländischen Sicherheitskräften und Soldaten ist die Sicherheitslage weiterhin schlecht und wird vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik ausdrücklich gewarnt. Dies gilt auch für die Hauptstadt Bangui.

Überfälle von bewaffneten Banden an den Haupt- und Nebenstraßen sind landesweit unverändert häufig. Die Versorgung mit Treibstoff ist landesweit nicht gewährleistet. Die Flugzeuge der wenigen privaten Anbieter entsprechen nicht internationalen Sicherheitsstandards.  

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit Reisewarnung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Konsularische Hilfestellung für in Not geratene Österreicher kann, solange sie sich in Gebieten mit aufrechter Reisewarnung aufhalten, wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang geleistet werden.

Es besteht weiterhin die Gefahr von aufflammenden Rebellenkämpfen und Verbrechen, wie Plünderungen, Einbrüche oder Überfällen. Vom Verlassen der Hotels oder Häuser/Wohnungen nach Einbruch der Dunkelheit wird ebenso abgeraten. Menschenansammlungen, die rasch in gewalttätige Kundgebungen umschlagen können, sind nach Möglichkeit zu meiden.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Zentralafrikanische Botschaft in Paris. In Ländern, in denen keine zentralafrikanische Vertretungsbehörde vorhanden ist, kann die französische Botschaft Kurzzeitvisa für die Zentralafrikanische Republik auszustellen. 
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Keine Angaben
  • Cremefarbiger Notpass: Keine Angaben
  • Sonstiges: Eine Einreise ohne Visum kann zur Verhaftung und zur Abschiebung sowie zu hohen Geldstrafen führen.

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 75.000 XAF erlaubt (bei Wiedereinfuhr jedoch unbegrenzt), die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (Visa-Karte, Mastercard). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln ist an Restriktionen gebunden. Die Einfuhr von Waffen ist verboten. Jagdwaffen müssen deklariert werden. Die Genehmigung der Einfuhr muss vor der Einreise erfolgen. Es wird geraten, Jagdaufenthalte über eine der zahlreichen Safarigesellschaften zu organisieren und über diese auch die Formalitäten erledigen zu lassen.

Die Landeswährung kann nach Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Mauretanien, Niger, Senegal und Togo unbegrenzt ausgeführt werden; in die restlichen Länder der Französischen Währungszone bis zu einem Betrag von 75.000 XAF.  Der CFA-Francs ist aber auch in diesen Ländern nicht konvertierbar. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Die Ausfuhr von Naturprodukten, auch wenn verarbeitet, ist genehmigungspflichtig (Holz, Pflanzen, Tierhäute, Knochen, etc.).

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die medizinische Versorgung ist landesweit nicht ausreichend. In der Hauptstadt gibt es zwei Privatkliniken, die eine Notversorgung durchführen können. Medikamente französischer Herkunft sind in den zahlreichen Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, auch in den Provinzstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für ernste Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung einschließlich einer Krankenrückholversicherung ist notwendig. Durchfall, Hepatitis A und Wurmkrankheiten sind häufige Infektionskrankheiten.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Es ist speziell auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Leitungswasser sollte, wenn überhaupt,  nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Nur der Konsum von Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich.

Auf die Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen sowie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Gemüse angeraten.  Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel außer Taxis und neuerdings private Buslinien. Die Einfuhr eines Fahrzeugs muss deklariert werden (Laisser-Passer). Die Verkehrsvorschriften sind strikt einzuhalten, da andernfalls relativ hohe Geldbußen direkt verhängt werden. Bei Autofahrten sind der internationale Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein "Carnet de Passage" mitzuführen.

Allgemein tropisch, es gibt daher keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regenzeit und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober. Die Luftfeuchtigkeit ist generell hoch.

Es existieren keinerlei Gesetze betreffend Homosexualität.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Botschaft | Honorarkonsulat Bangui

Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Nigeria

  • Bangui

    Honorarkonsulat
    13 - 15, route de la Colline bis droite, Bangui 1er Arr.

    Telefon:
    (+236 / 21) 61 69 99
    Telefax:
    (+236 / 21) 61 66 20

    Leitung:
    WEINSTABEL Peter | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Zentralafrikanische Republik
    Anmerkung:
    Parteienverkehr nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vorort
    Sichtvermerksbefugnis

    Ständige Vertretung der Zentral Afrikanischen Republik bei der IAEA

    Ständige Vertretung der Zentral Afrikanischen Republik bei der IAEA

    Chemin de Taverney 9, 1218 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 788 88 83
    Telefax:
    (+41 / 22) 788 88 85

    Sicherheitsstufe

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    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Bangui
    Int. Kennzeichen
    CF
    Sprache
    Französisch, einheimische Sprachen
    Währung
    1 CFA Franc (Äquatorial XAF) = 100 Centimes
    Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom