Flagge Vietnam Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam)

Stand 20.12.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Bei Buchung von Bootstouren in der Halong-Bucht wird vor Billigst-Anbietern gewarnt, da die Boote selten den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Es gab bereits mehrere Bootsunglücke mit Todesopfern, das letzte im Oktober 2012. Es wird daher dringend empfohlen, sich mit den an Bord vorhandenen Sicherheitseinrichtungen vertraut zu machen.

Bei Reisen in die entlegenen Berggebiete wird die Mitnahme eines orts- und sprachkundigen Führers empfohlen. Auf die Gefahr von Sturzfluten, Hangrutschungen, Schlammlawinen bei Unwettern wird hingewiesen. Straßensperren (meist zweisprachig) sind unbedingt zu beachten. Evakuierungen aus Notstandsgebieten mit Hubschraubern sind kaum möglich. Bitte beachten Sie Wettervorhersagen und Informationen zu allfälligen Naturkatastrophen.

Die Behörden verhängen gelegentlich aus internen Sicherheitsüberlegungen Sperren über einzelne Regionen. Vor Reiseantritt in entlegene Gebiete wird empfohlen, sich bei Reisebüros oder lokalen Polizeibehörden über allfällige Beschränkungen zu erkundigen.

Berichte über gewaltsame Eigentumsdelikte in  den städtischen Ballungszentren (Saigon / Ho Chi Minh City, Nha Trang, Vung Tau, Haiphong, Danang und Hanoi), wie Handtaschendiebstähle und Einbruchsdelikte in Hotelzimmer in  Hotels sowie Fälle von Kreditkartenbetrug nehmen ständig zu. Auch werden zunehmend Fälle von Betrügereien nach Einladung in Privatwohnungen, Aufforderungen zum Glückspiel und Verabreichung von Getränken und Speisen versetzt mit Drogen bekannt. An Bahnhöfen sowie Orten von besonderem touristischen Interesse ist erhöhte Wachsamkeit angebracht. Vor Betrügereien durch nicht lizensierte Taxifahrer, Geldwechsler und Vermittler von Zimmern, welche Touristen oft gleich bei der Ankunft "überrumpeln" wollen, wird gewarnt. Auf die Fahrt mit Fahrrad-Rikschas oder Motorradraxis (Xe Om) sollte bei Dunkelheit gänzlich verzichtet werden.

Reisedokumente, Sichtvermerke und Flugtickets sollten auf alle Fälle vor der Reise kopiert und getrennt von den Originalen verwahrt werden. Bei Abhandenkommen von Wertgegenständen oder Dokumenten ist der Verlust der Polizei am Tatort anzuzeigen, da eine nachträgliche Anzeige bei einer örtlich nicht zuständigen Behörde nicht durchgeführt werden kann.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit erhöhtem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: bei der Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in Wien (Vietnamesisches Außenministerium). 
    Bei diversen Visa-Onlinediensten können zwar Visa via Internet vorab beantragt und – nach Genehmigung – bei Einreise über einen internationalen Flughafen  vor Ort ausgestellt werden („Visa-On-Arrival“), es ist  hierbei jedoch kein Datenschutz gegeben und die entsprechenden Bedingungen sollten genauestens studiert werden.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 1 Monat länger als das Visum.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert. Sollte der Reisepass mit vietnamesischem Visum verloren oder gestohlen werden, muss in den neu ausgestellten Notpass unbedingt ein Ausreisevisum angebracht werden. Dies kann unter Umständen mit mehrtägigen Wartezeiten und Gebühren verbunden sein.

Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist ab 5.000 USD und 15 Mio. VND deklarationspflichtig. Kreditkarten werden in von Touristen frequentierten Orten, den großen Städten bzw. Hotels, Reisebüros und von Fluggesellschaften akzeptiert. Ausländische Bankomatkarten können zur Behebung von Bargeld verwendet werden, wobei gewisse Vorsicht geboten ist.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 400 Zigaretten und 1,5 Liter Alkohol). Technische Geräte (wie Kameras, Videorecorder, Mobiltelefone, Computer - ein Stück pro Person) sowie Schmuck und andere Güter, deren Wert  300 USD übersteigen, müssen deklariert werden. Zuwiderhandlung kann die Beschlagnahme von Geld bzw. Waren zur Folge haben.

Die Einfuhr von pornographischen Erzeugnissen, Waffen und politischen Publikationen aller Art ist verboten. Ebenso bedarf die Einfuhr von Büchern, Tonbändern, CDs, DVDs und Videokassetten einer vorherigen Genehmigung durch das Ministerium für Kultur und Information (ausgenommen: typische Reiseliteratur).

Bei Ausfuhr von Bargeldbeträgen, die die deklarationsfreien Beträge (5.000 USD bzw.  15 Mio. VND ) bzw. die anl. der Einreise deklarierten überschreiten, ist die Vorlage einer Bankbestätigung erforderlich. Der Verbrauch der Fremdwährung ist unter Umständen nachzuweisen. Die Ausfuhr von Kulturgütern sowie bestimmten Tier- und Pflanzenarten ist beschränkt bzw. verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

In Nordvietnam wird eine Anhäufung von Cholera Fällen festgestellt. Die Krankheit wird vor allem durch das Trinken von verseuchtem Wasser bzw. durch den Genuss von kontaminierten Lebensmitteln übertragen. Vom Verzehr von Gerichten mit rohem Fisch bzw. von Meeresfrüchten wird abgeraten. Ebenso wurde ein verstärktes Auftreten von Hand-Fuß-Mund-Erkrankungen (vor allem verursacht durch Enterovirus 71) festgestellt. Nähere Informationen können über die Website der “Family Medical Practice Hanoi“ bzw. über die Website von „International SOS“ abgerufen werden.

Die Anzahl der Erkrankungen an Dengue-Fieber steigt laufend. Am stärksten betroffen sind die Provinzen im zentralen und südlichen Mekong-Delta, Erkrankungen treten jedoch in ganz Vietnam auf. Nähere Informationen zur Krankheit. Malaria tritt ebenfalls auf, vor allem im zentralen Hochland. Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, sollte der Vermeidung von Mückenstichen (durch Insektenmittel, Wahl der Bekleidung, usw.) größte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Da keine flächendeckende Impfung gegen Kinderkrankheiten vorgenommen wird, brechen gelegentlich in den Städten unter Kindern ebenso wie unter Erwachsenen Masern und Röteln aus.

Die ärztliche Versorgung sowie das Niveau und die Ausstattung von Krankenhäusern entsprechen vor allem außerhalb der Großstädte Hanoi und Ho Chi Minh Stadt nicht dem europäischen Standard. Bei Erkrankung oder Unfall empfiehlt sich die Kontaktnahme mit "International SOS“ bzw. "Family Medical Practice Hanoi“ (kostenpflichtig!), die über ein Netzwerk an Korrespondenzärzten im ganzen Land verfügen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Insb. Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen oder sonstigen chronischen Krankheiten, gebrechliche Personen oder Personen, die mit Kleinstkindern zu reisen beabsichtigen, wird von einer Reise insbesondere in der Zeit zwischen Mai und September aufgrund der klimatischen Gegebenheiten und der mangelhaften medizinischen Versorgung, abgeraten.

Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst, offenem Eis und Eiswürfeln sowie Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie Einwegspritzen beinhaltet, wird empfohlen.

Auf den Anstieg von HIV-Infektionen wird hingewiesen.

Vietnam gehört zu jenen Ländern, die seit Ausbruch der Vogelgrippe Ende 2003 besonders stark betroffen waren und wo die Krankheit oder Mutationen davon jederzeit wieder auftreten können.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Es besteht ein relativ dichtes Inlandsflugnetz.  Zwischen den großen Städten verkehren die Eisenbahn (Durchschnittsgeschwindigkeit 40 km/h) und  Reisebusse (hohe Unfallhäufigkeit).  Überlandfahrten bei Nacht - egal mit welchem Straßenverkehrsmittel - sind wegen der hohen Unfallgefahr zu vermeiden.

Das Lenken von Autos und Motorrädern (über 50cc) ist nur mit einem vietnamesischen Führerschein gestattet. Bei Nichtbeachtung droht Strafgeld und bei Unfall je nach Schwere auch Haftstrafe. Das Umschreiben des österreichischen Führerscheins ist möglich, wenn man im Besitz eines mindestens 3 Monate gültigen Visums für die mehrfache Einreise ist (auch wenn der tatsächliche Aufenthalt kürzer sein sollte) und ist mit beträchtlichem administrativem Aufwand verbunden.

Angesichts der Verkehrsunfallstatistiken (das Land zählt mit über 12.000 Verkehrstoten pro Jahr zur Weltspitze) wird dringend vor dem Anmieten von Autos und Mopeds während des Urlaubs gewarnt. Die Nichtbeachtung von Verkehrsregeln, die Dichte des Verkehrs, der Straßenzustand sowie die für Europäer ungewohnte Fahrweise stellen nicht zu unterschätzende Risikofaktoren dar.

Im Straßenverkehr gelten folgende strikte Alkoholgrenzen: für Fahrrad- und Motorradfahrer 0,5 Promille, für Autofahrer 0 Promille.

Besonders zwischen Juni und Oktober kommt es vor allem in den Zentralprovinzen und in den Provinzen des Mekong-Deltas, aber auch in einigen Regionen Nordvietnams, zu starken Überschwemmungen, die zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr führen.

Im Süden gibt es keine Jahreszeiten im üblichen Sinn, sondern nur Wechsel von Regen- und Trockenzeit, während im Norden jahreszeitlich bedingte klimatische Änderungen feststellbar sind. So kann im Norden des Landes in der Zeit von April bis September mit sehr heißen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gerechnet werden, während man insbesondere in den Monaten Dezember bis Februar warme Kleidung benötigt, da die Temperaturen auf unter 10°C absinken können. In den Gebirgsregionen entlang der chinesischen Grenze kann es sogar fallweise schneien. Oktober/November und März/April sind von angenehmem und mildem Wetter geprägt.

Während der Regenzeit zwischen Juni und Dezember kann es zu Taifunen und tropischen Regenstürmen und infolgedessen zu Überschwemmungen und Erdrutschen sowohl in Küstennähe als auch im Landesinneren kommen. Diese haben teilweise beträchtliche Verkehrsbehinderungen bis zur Schließung von Flughäfen und Unterbrechung von Straßen und Bahnverbindungen zur Folge. Information bei Tropical Storm Risk und Wunderground.

Fotografierverbote bestehen in grenznahen Gebieten sowie in der Nähe von strategisch bedeutsamen Punkten (militärische und funktechnische Anlagen, Flughäfen, Bahnhöfen, Verkehrsknotenpunkten, Zoll- und Polizeistationen, Ministerien etc.) - wobei dieses Verbot nur selten angekündigt ist - sowie Personen in Uniform.

Die Botschaft wird meist erst sehr spät von Verhaftungen eigener Staatsbürger informiert. Haftbesuche sind nur selten möglich, Auslieferungsbegehren und Gnadengesuche werden oft negativ beschieden.

Der Konsum von Drogen ist strafbar.

Beim Baden im Meer wird dringend geraten, sich nach örtlichen Gegebenheiten, wie gefährlicher Strömungen, klimatisch bedingten Gefährdungen, etc. zu erkundigen. Badeverboten soll unbedingt Folge geleistet werden.

Auf  Missbrauch von Minderjährigen stehen lebenslange Haftstrafen oder die Todesstrafe. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern, auch wenn sie im Ausland begangen wird, ist strafbar und wird rechtlich in Österreich verfolgt (siehe Kindesmissbrauch im Zusammenhang mit Tourismus).

Es besteht kein gesetzliches Verbot der Homosexualität, jedoch bleibt das Thema tabu und die Haltung der Bevölkerung ist durch Vorurteile geprägt. In der Öffentlichkeit ist Zurückhaltung angebracht. 

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Hanoi
  2. Ho Chi Minh Stadt


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Hanoi

Botschaft
c/o "Prime Center", 53, Quang Trung, 8. Stock, Hai Ba Trung District, Hanoi, VN

Telefon:
(+84 / 4) 3943 3050-3 (Amt)
(+84 / 4) 3943 3051 (Amt)
Telefax:
(+84 / 4) 3943 3055

Leitung:
LOIDL Thomas | ao. und bev. Botschafter

Amtsbereich:
Vietnam


Ho Chi Minh Stadt

Honorarkonsulat
181A, Dien Bien Phu Street, DaKao Ward, District 1, Ho Chi Minh City

Telefon:
(+84 / 8) 3827 5766
Telefax:
(+84 / 8) 3827 5827

Leitung:
DAO Ha Trung | Honorarkonsul

Konsularbezirk:
Ho Chi Minh Stadt

Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
Notpassausstellung vor Ort
Visabefugnis

Parteienverkehr:
Mo 08.00 - 12.00     Di 08.00 - 12.00     Mi 08.00 - 12.00     Do 08.00 - 12.00     Fr 08.00 - 12.00    

Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam | Ständige Vertretung der Sozialistischen Republik Vietnam bei den Internationalen Organisationen in Wien

Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam

Felix-Mottl-Straße 20, 1190 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 368 07 55
Telefax:
(+43 / 1) 368 07 54
Amtsbereich:
Republik Österreich, Slowakische Republik, Republik Slowenien


Ständige Vertretung der Sozialistischen Republik Vietnam bei den Internationalen Organisationen in Wien

Felix Mottl Straße 20, 1190 Wien

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Sicherheitsstufe

1 2 3 4 5 6
Was ist eine Sicherheitsstufe?

Basisdaten

Hauptstadt
Hanoi
Int. Kennzeichen
VN
Vietnamesisch, Sprachen der Minderheiten
Fremdsprachen
Englisch, Französisch
Währung
1 Dong (VND) = 10 Hào = 100 Xu
Zeitunterschied zu MEZ
+6 h
Elektrischer Strom
mehrheitlich 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

 

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