Flagge Vanuatu Vanuatu (Republik Vanuatu)

Stand 17.12.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Guter Sicherheitsstandard

Guter Sicherheitsstandard.

Die Kriminalität ist relativ gering, wobei allerdings eine Zunahme von Einbruchsdiebstählen, Raubüberfällen und Angriffen, auch auf Ausländer, zu verzeichnen ist. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit und an unbelebten Plätzen geboten. Es wird - vor allem Frauen – davon abgeraten, sich alleine an isolierten Stränden etc. aufzuhalten. Es sollten generell nur wenig Bargeld und keine Wertgegenstände mitgeführt werden, Dokumente sollten fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Reisenden wird empfohlen, Vorsicht walten zu lassen und öffentliche Versammlungen und Demonstrationen zu meiden.

Vanuatu befindet sich in einer Erdbebenzone und es gibt mehrere aktive Vulkane. Vor einem Aufenthalt in Gebieten mit möglicher Vulkanaktivität sollte jedenfalls das Vanuatu Tourism Office kontaktiert werden. Informationen gibt es auch vom National Earthquake Information Center – NEIC.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert   
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von australischen Dollar in bar oder in Form von Travellerschecks.  Kreditkarten werden durchwegs akzeptiert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 2 Liter Wein und 1,5 Liter Spirituosen). Die Einfuhr von Lebensmitteln ist bewilligungspflichtig.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die medizinische Qualität in den Krankenhäusern reicht nicht an das europäische Niveau heran, es sind aber alle erforderlichen medizinischen Einrichtungen in Port Vila und in Luganville auf der Insel Espiritu Santo vorhanden, die eine medizinische Grundversorgung gewährleisten. Meist ist eine umgehende Barzahlung der Behandlungskosten erforderlich. Taucher werden darauf hingewiesen, dass es nur eine Dekompressionskammer in Port Vila Efate gibt. Von vielen Tauchgebieten auf den umliegenden Inseln kann der Transport dorthin mehrere Stunden betragen.

Typhus, Hepatitis A und B sind verbreitet. Malariarisiko besteht ganzjährig. Auch Dengue-Fieber und Filarose kommen landesweit vor. Auf ausreichenden Mücken- bzw. Insektenschutz ist daher zu achten.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung (inklusive Flugambulanz) wird unbedingt empfohlen.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Schifffahrtsverbindungen. Die Straßen sind meist nicht asphaltiert.

Tropisches Regenklima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur mit einem Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Wirbelstürme können vor allem zwischen November und April auftreten. Die südlichen Inseln Eromanga und Aneityum sind relativ trocken und kühl.

Homosexualität ist legal, jedoch sollte beim Verhalten in der Öffentlichkeit unbedingt auf die konservative Einstellung der Einwohner Rücksicht genommen werden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Australien
  • Sicherheitsstufe

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    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Port Vila (auf Éfaté)
    Int. Kennzeichen
    VU
    Bislama (Pidgin-Englisch, Bichelamar), Englisch, Französisch Amtssprachen; einheimische Sprachen
    Währung
    1 Vatu (VUV) = 100 Centimes