Flagge Tansania Tansania (Vereinigte Republik Tansania)

Stand 24.10.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

In Tansania, insbesondere auf der semiautonomen Insel Sansibar, besteht die erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge.

Am 13. Juni 2014 kam es zu einer Explosion nahe einer Moschee im Bezirk Daranjani in der Inselhauptstadt Stone Town, wobei eine Person ums Leben kam. Am 24. Februar 2014 ereigneten sich in Stone Town (Altstadt von Sansibar Stadt) auf der Insel Sansibar zwei Granatanschläge auf eine bekannte und populäre Bar sowie eine Kirche.

Seit Anfang Mai 2014 kam es in der Stadt Arusha, im Norden des Landes, zu mehreren Granatanschläge auf Restaurants und Gebetshäuser.

In Zusammenhang mit den oben erwähnten Zwischenfällen wird dringend geraten, beim Besuch von stark frequentierten öffentlichen Eirichtungen wie Bars, Cafés, Märkten und Busstationen besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Im gesamten Ostafrika besteht erhöhte Gefahr terroristischer Aktivitäten. Es hat wiederholt Hinweise auf geplante Terroranschläge gegen von Ausländern oder westlichen Touristen frequentierte Einrichtungen in Ostafrika gegeben, die auch Tansania betreffen könnten. Reisende werden beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten zur Vorsicht aufgerufen.

Politische oder religiöse Versammlungen bzw. Demonstrationen jeder Art sollten unbedingt gemieden werden. Aus Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten und Gebräuche sollten weibliche Reisende auf freizügige Kleidung verzichten, dieses gilt auch für „Stone Town“, die Altstadt von Sansibar. Einsame Gegenden und Strände abseits von Hotelanlagen sollten aus Sicherheitsgründen auch tagsüber gemieden werden. Erhöhte Vorsicht wird auch bei Stadtrundgängen in Arusha empfohlen.

Grundsätzlich sollten nach Einbruch der Dunkelheit Spaziergänge in den Städten und an Stränden sowie Überlandfahrten vermieden werden. Besonders Individualreisende sollten bereits bei der Planung der Reiseroute und noch einmal vor Antritt der Reise Informationen bezüglich der Sicherheitsbedingungen einholen, da sich die Sicherheitslage rasch ändern kann.

Reisedokumente, Tickets und größere Bargeldbeträge sollten im Hotelsafe deponiert werden, da es immer wieder zu Diebstählen und Überfällen auf Touristen kommt.

Die Grenzregionen im Nordwesten des Landes weisen aufgrund der Flüchtlingsproblematik ein höheres Überfallsrisiko auf und sollten gemieden werden.

Überfälle von Piraten aus Somalia können auch in den Gewässern um Tansania nicht ausgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen wird auf die Website des IMB Piracy Reporting Centre verwiesen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja.
  • Visum erhältlich: Tansanische Botschaft in Berlin; österreichische Staatsbürger erhalten jedoch bei Einreise (Flughafen, Grenzübergang) gegen eine Gebühr von 50 USD oder 50 EUR ein entsprechendes Einreisevisum ausgestellt
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei der Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Ja, allerdings nur in Verbindung mit Visum vor Reiseantritt.
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird verstärkt der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung kontrolliert.

Die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder Euro. Kreditkarten werden in allen größeren Hotels akzeptiert. 

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Die Ausfuhr von Gegenständen, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind und nicht den Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommen entsprechen, ist verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Choleraerkrankungen vermeiden.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Reisenden werden strenge Vorsichtsmaßnahmen empfohlen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Insektensprays zum Imprägnieren der Kleidung, Hotels mit Klimaanlage und Moskitonetze bei Übernachtungen im Zelt. Fieberhafte Symptome, auch wenn sie erst nach erfolgter Rückkehr in Österreich auftreten, sollten dringend bezüglich einer Malariainfektion abgeklärt werden.

In manchen Nationalparks (Serengeti, Tarangire) kann es zu einer Infektion mit der afrikanischen Schlafkrankheit kommen, die durch einen schmerzhaften Biss der Tsetsefliegen übertragen wird. Eine frühzeitige Behandlung der Schlafkrankheit (Trypasomiasis) mit Medikamenten ist anzustreben, um einen Befall des Zentralnervensystems zu vermeiden.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen.

In Tansania gilt Linksverkehr. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und bei der Einreise mit dem eigenen PKW die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Für Leihwagen ist ein Internationaler Führerschein zu empfehlen, eine Haftpflichtversicherung ist obligat.

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Es gibt zwei Regenperioden von März bis Mai und November/Dezember. Die Küstengebiete sind heiß und feucht, während es im Zentralplateau eher trocken ist.

In Tansania (Festland und Sansibar) unterliegen Homosexualität und Prostitution strengen Haftstrafen. Diese können sogar lebenslänglich ausgesprochen werden, sollten daran Minderjährige beteiligt sein.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Dar-es-Salaam


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Kenia

  • Koordinationsbüro Entwicklungszusammenarbeit: siehe Uganda

  • Dar-es-Salaam

    Honorarkonsulat



    Konsularbezirk:
    Tansania
    Anmerkung:
    VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Botschaft der Vereinigten Republik Tansania | Ständige Vertretung der Vereinigten Republik Tansania bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Vereinigten Republik Tansania

    Eschenallee 11, 14050 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 30 30 80 0
    Telefax:
    (+49 / 30) 30 30 80 20

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 16.30

    Ständige Vertretung der Vereinigten Republik Tansania bei den Internationalen Organisationen in Wien

    47, avenue Blanc, 1202 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 731 89 20
    Telefax:
    (+41 / 22) 732 82 55

    Sicherheitsstufe

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    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Dodoma
    Int. Kennzeichen
    TZ
    Sprache
    Kisuaheli
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Tansania-Schilling (TZS) = 100 Cent
    Zeitunterschied zu MEZ
    +2 h
    Elektrischer Strom
    240 Volt/50 Hertz, dreipolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)