Flagge Serbien Serbien (Republik Serbien)

Stand 20.12.2014 (Unverändert gültig seit: 30.09.2014)

Guter Sicherheitsstandard

Guter Sicherheitsstandard.

In den Großstädten und Touristenzentren sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten fotokopiert und getrennt von den Originaldokumenten aufbewahrt werden. Es besteht die Gefahr von Auto-, Trick- und Taschendiebstählen. Reisende mit eigenem PKW müssen sich des Risikos eines Diebstahls bewusst sein, da insbesondere Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen bevorzugtes Ziel von Autoeinbrüchen sind. 

Es wird aufgrund vermehrter Raubüberfälle zu besonderer Vorsicht insbesondere in den Nachtstunden auf (Autobahn-)Parkplätzen geraten. Auch in unmittelbarer Nähe von Rasthäusern oder Tankstellen besteht die Gefahr von Raubüberfällen. In der Nacht sollte nach Möglichkeit nicht alleine gereist werden. In abgestellten Fahrzeugen sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen verbleiben.

Seit 2011 kommt es immer wieder zu Blockaden der bzw. gewalttätigen Zusammenstößen an den Grenzübergängen zwischen Serbien und Kosovo, namentlich bei Brnjak bzw. Jarinje. Diese beiden Grenzübertrittstellen sollten daher vermieden und bei Reisen in den Kosovo die Grenzübertrittstelle bei Merdare verwendet werden.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass oder Personalausweis 
  • Passgültigkeit: Bis zur Ausreise gültig sein
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Minderjährige, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen grundsätzlich nicht alleine nach Serbien reisen.

Vor der Verwendung eines einmal als verloren bzw. gestohlen gemeldeten Reisepasses im Falle der Wiederauffindung wird dringend abgeraten, da diese zur Fahndung ausgeschrieben werden. Auch im Falle eines Widerrufes der Ausschreibung kann es zu Schwierigkeiten oder zur Verweigerung der Einreise kommen.

Für Aufenthalte – länger als 90 Tage – ist ein Visum an der zuständigen serbischen Vertretungsbehörde zu beantragen.

In Serbien gilt die polizeiliche Anmeldepflicht innerhalb von 24 Stunden. Die polizeiliche Meldebestätigung wird auch regelmäßig bei Kontrollen und bei der Ausreise aus Serbien von den Behörden überprüft. Üblicherweise erledigen Hotels die Anmeldung für ihre Gäste (im Fall von Privataufenthalten muss dies selbst bzw. durch den Unterkunftgeber erledigt werden). Es wird empfohlen, die Meldebestätigung gegebenenfalls vom Hotel oder privaten Unterkunftgeber zu verlangen und diese bei sich zu führen.

Bei der Ausreise in den Kosovo wird ein Einreiseformular mit den persönlichen Daten ausgestellt, das bei der Rückreise vorzuweisen ist. Die Rückreise aus dem Kosovo nach Serbien ist nicht möglich, wenn die letzte Einreise in den Kosovo von einem Drittland aus erfolgt war. Reisende mit Personalausweis, die durch Serbien in den Kosovo einreisen wollen, müssen bereits bei der Einreise nach Serbien von den serbischen Grenzbehörden eine Bestätigung über die erfolgte Einreise verlangen, die bei der Einreise in den Kosovo vorgezeigt werden muss.

Alleine reisende Minderjährige benötigen eine beglaubigte Einverständniserklärung beider Elternteile (Obsorgeberechtigten). Jüngere Minderjährige können ohne ihre Eltern nur mit einem Reisebegleiter mit Einverständniserklärung der Eltern ins Ausland reisen. Kinder geschiedener Eltern bedürfen einer Einverständniserklärung des mit dem Sorgerecht beauftragten Elternteiles sowie einer schriftlichen und beglaubigten (bei Gericht oder im Gemeindestandesamt) Einverständniserklärung des zweiten Elternteils. Sollte der zweite Elternteil unerreichbar oder verhindert sein ist die Einverständniserklärung vom zuständigen Sozialamt beizubringen.

Einverständnisformular, Übersetzung

Touristen, Geschäftsleute oder Transitreisende können Fremdwährungen uneingeschränkt einführen, jedoch sind Beträge über 10.000 EUR bei der Einreise zu deklarieren.  Mit der Bestätigung kann dieser Betrag anlässlich der ersten Ausreise wieder ausgeführt werden. Dinar können bis zu einem Gegenwert von 10.000 EUR pro Person ohne weiteres eingeführt werden, für höhere Beträge müssen Umtauschbelege vorgewiesen werden.

Es wird empfohlen, auf die Ausstellung einer schriftlichen Devisendeklaration durch die Grenzbehörden zu bestehen. Verstöße gegen die Deklarationspflicht können bei Ausreise mit Beschlagnahme der Geldmittel geahndet werden. 

Der Geldwechsel von Euro ist möglich, Kreditkarten werden in guten Hotels und Geschäften sowie bei modernen Tankstellen auf Autobahnen und Schnellstrecken akzeptiert. Umtauschbelege sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

Reisegepäck kann zollfrei mitgebracht werden.

Reisende (auch Transitreisende) sollten Gegenstände von höherem Wert, Antiquitäten etc. (z.B. Hochzeitsgeschenke aus Gold, Goldmünzen) bei der Einreise deklarieren, um eventuelle Beanstandungen nach Zollkontrollen zu vermeiden. Verstöße gegen die Einfuhr- und Transitvorschriften werden häufig sehr streng geahndet, Beschlagnahmen und Haft bis zu einer Gerichtsverhandlung kommen immer wieder vor. Verbindliche detaillierte Auskünfte sollten im Zweifelsfall bei der zuständigen serbischen Vertretungsbehörde in Österreich eingeholt werden.

Dinar können bis zu einem Gegenwert in Höhe von 10.000 EUR pro Person ohne weiteres ausgeführt werden, für höhere Beträge müssen Umtauschbelege vorgewiesen werden.

Die Ausfuhr von Fremdwährungsbeträgen im Gegenwert von über 10.000 EUR pro Person ist statthaft, wenn:

  • die Bescheinigung über die Deklaration bei der Einfuhr vorliegt
  • eine Bescheinigung über die Abhebung vom Devisenkonto bei einer serbischen Bank oder
  • eine Bescheinigung über den Ankauf der Devisen vorgewiesen wird

In diesem Zusammenhang wird empfohlen, auf die Ausstellung, einer schriftlichen Devisendeklaration durch die Grenzbehörden zu bestehen. Verstöße gegen die Deklarationspflicht können bei Ausreise mit der Beschlagnahme der Geldmittel geahndet werden. Die Rückgabe des Geldes ist mit langwierigen, oft jahrelangen Prozeduren verbunden. Im Fall einer Beschlagnahme ist auf jeden Fall auf einer schriftlichen Bestätigung zu bestehen, ohne die eine Refundierung des beschlagnahmten Geldes aussichtslos ist.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die hygienischen Verhältnisse entsprechen vor allem im Süden nicht dem europäischen Standard. Das Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Aufgrund der unzureichenden hygienischen Verhältnisse und der mangelnden medizinischen Versorgung entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard, so dass häufig nicht einmal eine angemessene Betreuung von Notfall-Patienten gesichert ist. Es gibt nur einige gute private Kliniken oder Arztpraxen. Es ist anzuraten, einen Auslandskrankenschein (A/SRB 3) mitzunehmen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport sollte dennoch in Betracht gezogen werden. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Eisenbahnen, Busverbindungen. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Auch das Mitführen eines Europäischen Unfallberichts (erhältlich bei den Versicherungsgesellschaften) und eines Abschleppseiles ist vorgeschrieben. Die grüne Versicherungskarte ist nicht obligatorisch, dennoch wird die Mitnahme angeraten.

Es gilt 0,3 Promille, für Berufsfahrer 0,0. Für die Benützung von Autobahnen und ähnlich ausgebauten Straßen sind an den Mautstellen Gebühren (in Dinar oder Euro bzw. mit Kreditkarte) zu entrichten. Von einem Ausweichen auf Landstraßen zur Umgehung der Mautgebühr wird aufgrund des schlechten Straßenzustandes abgeraten.

Bei Kontrollen kann auch die Begutachtungsplakette überprüft werden. Fahrzeuge, bei denen die Prüfplakette länger als 30 Tage abgelaufen ist, können aus dem Verkehr gezogen, die Kennzeichentafeln sichergestellt und ein Verfahren eingeleitet werden. Die in Österreich geltende Toleranzfrist von bis zu vier Monaten nach Ablauf der Kfz-Prüfplakette ("Pickerls") wird nicht akzeptiert. Polizeibeamte dürfen Bußgelder nicht übernehmen. Das Bußgeld muss innerhalb von acht Tagen nach Ausstellung des Zahlungsauftrags auf ein dafür vorgesehenes Konto für öffentliche Einnahmen einbezahlt werden (Post, Bank), wobei bei Nichtbeachtung ein Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet werden kann.

Zwecks Sicherstellung der Bußgeldbegleichung, einer Sicherheitsmaßnahme, der Präsenz in einem Verwaltungsstrafverfahren oder ähnlichem kann Fremden vorläufig der Reisepass oder Personalausweis abgenommen werden. In Ausnahmefällen sind auch vorläufige Festnahmen ohne Anordnung des Richters möglich. Strafverfügungen werden ausschließlich in serbischer Sprache ausgestellt.

Erfahrungsgemäß werden Verkehrsdelikte, insbesondere Unfälle mit Personenschäden und Todesfolge, streng bestraft, je nach Delikt auch mit oft mehrjährigen Freiheitsstrafen.

Inhaber eines österreichischen Führerscheines sind zum Lenken eines Kraftfahrzeuges berechtigt. Bei Verlust des Führerscheins darf offiziell nicht weiter gefahren werden. Die von der Polizei ausgestellte Verlustbestätigung dient nur zum Nachweis des Verlustes für die Neuausstellung, nicht zur Weiterfahrt. Dies gilt auch bei Einziehung des Führerscheins bei bestimmten Übertretungen.

Kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern (mitteleuropäische Vegetation: Laub- und Nadelwälder).

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Homosexualität ist nicht strafbar.

Für Ausländer wurde eine Telefonhotline auch in englischer und deutscher Sprache für Beschwerden betreffend vermutete Korruption, Beschwerden über Polizeivorgehen eingerichtet +38111/3610018.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Belgrad


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Belgrad

Botschaft
Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000 Belgrad

Telefon:
(+381 / 11) 333 65-00 (Amt)
(+381 / 11) 303 24 46 (Militärattaché)
Telefax:
(+381 / 11) 263 56 06

Leitung:
EIGNER Johannes | ao. und bev. Botschafter
KELLER Nicolaus | Botschaftsrat

Amtsbereich:
Serbien

Parteienverkehr:
Mo 09.00 - 11.00     Di 09.00 - 11.00     Mi 09.00 - 11.00     Do 09.00 - 11.00     Fr 09.00 - 11.00    


Belgrad / Beograd

Kulturforum
Kneza Sime Markovica 2, SRB-11000 Belgrad

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(+381 / 11) 333 65-00
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(+381 / 11) 263 56 06

Leitung:
KELLER Nicolaus | Botschaftsrat

Botschaft der Republik Serbien | Generalkonsulat der Republik Serbien, Salzburg | Honorarkonsulat der Republik Serbien, Graz | Ständige Vertretung von Serbien bei den Internationalen Organisationen in Wien

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Ölzeltgasse 3 - Top 7, 1030 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 713 25 95, 712 12 05
Telefax:
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Notruf:
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Generalkonsulat der Republik Serbien, Salzburg

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Telefon:
(+43 / (0) 662) 84 52 54, 84 52 55
Telefax:
(+43 / (0) 662) 84 52 544
Notruf:
(+43 / (0) 662) 84 52 54, 84 52 55
Amtsbereich:
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Amtsbefugnis:
Beglaubigungs-, Paß- und Visabefugnis

Parteienverkehr:
Mo - Fr 08.00 - 13.00

Honorarkonsulat der Republik Serbien, Graz

Weblingergürtel 25, 8054 Graz

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(+43 / (0)316) 24 77 - 66
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(+43 / (0)316) 24 77 - 24
Amtsbereich:
Steiermark

Parteienverkehr:
Mo - Fr 12.00 - 14.00 (nach telefonischer Vereinbarung)

Ständige Vertretung von Serbien bei den Internationalen Organisationen in Wien

Bartensteingasse 4 / Top 14 & 15, 1010 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 714 13 45
Telefax:
(+43 / 1) 714 13 41

Parteienverkehr:
Mo - Fr 09.00 - 17.00

Vertrauensärztin Dr. Slavica VUKOVIC

Institution:
Ordinacija Spiridon
Straße:
Klare Cetkin 25
Stadt:
Belgrad/Zemun 11000

Telefon:
(+381/11) 26 72 142

Arbeitsgebiet:
Allgemeinmedizin, Interne Medizin, Ultaschalldiagnostik
Sprachkenntnisse:
Serbisch, Englisch, Bulgarisch


Vertrauensanwalt Mag.iur. Nikola JANKOVIC

Straße:
NBGP Apartments, 6 Vladimira Popovica
Stadt:
Belgrad 11070

Telefon:
(+381/11) 207 6850, 207 6851, 207 6852
Telefax:
(+381/11) 207 6899
Web:

Sprachkenntnisse:
Serbisch, Deutsch, Englisch


Vertrauensanwalt Milan JOKSOVIC

Straße:
Internacionalnih brigada 38
Stadt:
Belgrad SRB-11 000

Telefon:
(+381/11) 344 59 70, 344 63 74, 344 03 74
Telefax:
(+381/11) 344 59 72

Sprachkenntnisse:
Serbisch, Deutsch, Englisch, Italienisch

Sicherheitsstufe

1 2 3 4 5 6
Was ist eine Sicherheitsstufe?

Basisdaten

Hauptstadt
Belgrad
Int. Kennzeichen
RS
Serbisch, Minderheitensprachen
Fremdsprachen
Englisch, Deutsch, Italienisch
Währung
1 Dinar (RSD) = 100 Para
Elektrischer Strom
220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

 

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