Flagge Senegal Senegal (Republik Senegal)

Stand 29.08.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Partielle Reisewarnung / Region

Partielle Reisewarnung!

Partielle Reisewarnung: Gewarnt wird vor jeglichen Reisen auf dem Landweg in die Casamance über Gambia, z.B. Banjul-Ziguinchor (N5) und dem gesamten Gebiet nördlich von Ziguinchor (Ziguinchor – Bignona) sowie Dreieck Bignona – Route Nationale N-5 – Gambia Route Nationale (N-4). Für die N-4 und N-5 gilt ein Nachtfahrverbot (18:00 - 06:00).

Vor Reisen in die Grenzgebiete zu Guinea-Bissau und Gambia wird gewarnt.

Vor allen nicht unbedingt erforderlichen Fahrten über die N6 (Kolda-Ziguinchor) wird gewarnt. Einzig die direkte Anreise per Schiff von Dakar nach Ziguinchor sowie per Flugzeug nach Kap Skirring im äußersten Westen der Casamance sowie das Gebiet zwischen Ziguinchor und Cap Skirring sind von dieser Warnung zwar ausgenommen, doch sollte die Straße zwischen Ziguinchor und Kap Skirring nur tagsüber und im Konvoi befahren werden.

Hohes Sicherheitsrisiko! Von Reisen in die Region Casamance wird dringend abgeraten.

In der südlichsten Provinz, der Casamance, in der es seit Jahren politisch bedingte Spannungen und Unruhen gibt, kommt es zu bewaffneten Raubüberfällen auf Reisende. In Teilen der Casamance haben in letzter Zeit auch die Auseinandersetzungen von Teilen der Rebellengruppe MFDC mit dem Militär wieder zugenommen (insbesondere seit Jahresende 2011 und besonders bei Bignona, etwa 30 km nördlich von Ziguinchor). Die Minengefahr ist hoch.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Aufgrund der weiterhin prekären Lage in Mali ist von einer erhöhten Gefahr von Terroranschlägen und Entführungen auch in den anderen Ländern Westafrikas auszugehen. Auch österreichische Staatsbürger können Opfer werden.

Die Terrororganisation „Al Qaida im islamischen Maghreb“ (AQIM) hat ihre Aktivitäten in den Nachbarländern ausgeweitet. Entführungsversuche können daher auch insbesondere in den grenznahen Gebieten nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten daher insbesondere entlegene Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali entlang des Senegalflusses meiden (besonders zwischen Podor und der Grenze mit Guinea). Gewaltsame Terroraktionen (auch Entführungen) sind  nicht auszuschließen (siehe auch den allgemeinen Sicherheitshinweis betreffend Mali). Im Allgemeinen ist erhöhte Vorsicht geboten, dies gilt unter anderem im Hinblick auf verdächtig aussehende Pakete und Gegenstände. Größere Menschenansammlungen, vor allem mit einem erhöhten Anteil westlicher Ausländer, wie Diskotheken etc. sollten vermieden werden.

Insgesamt haben kriminell motivierte Angriffe auf Ausländer – vor allem in Dakar – zugenommen. Es wird geraten, Schmuck und Wertsachen nicht sichtbar zu tragen, da Überfälle mit Körper- und Waffengewalt zu befürchten sind. Betroffen sind entlegenere Strände, aber auch die Uferstraßen (so die Corniche Ouest), vor allem nach Einbruch der Dunkelheit. Trick- und Taschendiebe sind häufig auf Märkten und stark frequentierten Plätzen tätig. Bei Fahrten in Autos sollten die Fenster unbedingt geschlossen und die Türen verriegelt werden. Bei Reifenpannen sollte das Auto nur verlassen werden, wenn keine unmittelbare Bedrohung durch verdächtige Personen festgestellt wird.

Von Fahrten am Strand zwischen Dakar/Lac Rose und St. Louis wird wegen Überfallgefahr abgeraten.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Senegalesische Botschaft in Berlin bzw. online auf dem senegalesischen Visaportal. Die Gebühren betragen 50 EUR
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit:  Mindestens 6 Monate bei der Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Die Einfuhr der Landeswährung ist unbeschränkt erlaubt, ebenso die Einfuhr von Fremdwährungen, diese sind jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro in bar, Travellerschecks oder gängiger Kreditkarten (Visa). Der Euro wird in Banken zu einem fixen Kurs gewechselt (1 EUR = 655,95 XOF). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak). Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 5.000 XOF können ebenfalls zollfrei eingeführt werden.

Die Einreise mit bzw. Einfuhr von Autos, die älter als acht Jahre alt sind, ist nicht möglich. Die vorübergehende Einfuhr für eine kurze Zeit oder der Transit mit älteren Fahrzeugen von Touristen ist grundsätzlich möglich, doch muss das Fahrzeug über ein "Carnet de Passage" verfügen und es müssen auch sonst alle Dokumente vorhanden sein. Probleme an der Grenze können trotzdem nicht ausgeschlossen werden.

Devisen können bis zu einem Gesamtwert von 1.500 EUR deklarationsfrei ausgeführt werden. Bei höheren Beträgen ist schon bei der Einreise eine Deviseneinfuhrerklärung abzugeben. Die Landeswährung kann bis zu einem Betrag von 20.000 XOF ausgeführt werden. Andere Fremdwährungen können bis zu einem Betrag im Gegenwert von 50.000 XOF unbeschränkt, darüber hinaus gegen Nachweis der Einfuhrdeklaration ausgeführt werden. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Für Europäer kommt daher nur die Einweisung in eine der diversen Privatkliniken in Frage. Es werden erhöhte hygienische Vorsichtsmaßnahmen angeraten.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten (mit einer Kaliummanganatlösung oder mit anderen Produkten desinfizieren), Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. In Restaurants sollte Gemüse und Obst ohne entfern bare Schalen gemieden werden. Getränke sollten nur aus verschlossenen Flaschen getrunken werden, ohne Eiswürfel zuzugeben. Auf den Genuss von rohem oder halbrohem Fleisch sollte besser verzichtet werden. Mückenstiche sollten durch die Verwendung von Moskitonetzen, Anti-Mückensprays etc. möglichst vermieden werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung sowie ein "Carnet de Passage" und eine gültige Haftpflichtversicherung mitzuführen. Der internationale Führerschein wird empfohlen.

Auf Grund der schwierigen Straßensituation und groben Sicherheitsmängel wird empfohlen, generell von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit abzusehen.

Subtropisches Klima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn. Es gibt nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober ohne nächtliche Abkühlung und mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 90 und 100%. In der Trockenzeit beträgt die Luftfeuchtigkeit 60 bis 70%, es kommt häufig zu Sandstürmen.

Homosexuelle Handlungen stehen unter Strafandrohung.

Auch die Verletzung der öffentlichen Sittlichkeit im Allgemeinen kann mit Geldstrafen geahndet werden – dies gilt auch für heterosexuelle Handlungen. Jugendliche bis 16 Jahre stehen unter dem besonderen Schutz des Gesetzes. Zuwiderhandlungen werden gerichtlich streng geahndet.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Botschaft Dakar

Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Dakar

Botschaft
18, rue Emile Zola, Dakar

Telefon:
(+221) 33 849 40 00
Telefax:
(+221) 33 849 43 70

Leitung:
DEISS Gerhard | ao. und bev. Botschafter

Amtsbereich:
Senegal, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Mali, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Liberia, Sierra Leone

Parteienverkehr:
Mo 09.00 - 12.00   Mi 09.00 - 12.00   Do 09.00 - 12.00  

Botschaft der Republik Senegal | Honorargeneralkonsulat der Republik Senegal, Innsbruck | Honorarkonsulat der Republik Senegal, Wien | Honorarkonsulat der Republik Senegal, Salzburg | Ständige Vertretung der Republik Senegal bei den Internationalen Organisationen in Wien

Botschaft der Republik Senegal

Dessauer Strasse 28/29, 10963 Berlin

Telefon:
(+49 / 30) 856 21 90
Telefax:
(+49 / 30) 856 219 21
Amtsbereich:
Bundesrepublik Deutschland, Republik Österreich, Ungarn, Republik Polen, Slowakische Republik, Rumänien

Parteienverkehr:
Mo - Fr 09.00 - 16.00


Honorargeneralkonsulat der Republik Senegal, Innsbruck

Kohlstattgasse 3, 6020 Innsbruck

Telefon:
(+43 / (0) 512) 588 957
Telefax:
(+43 / (0) 512) 588 957
Notruf:
(+43 / (0) 512) 588 957 oder (+49 / 228) 21 80 08
Amtsbereich:
Tirol und Vorarlberg
Amtsbefugnis:
Beglaubigungs- und Visabefugnis

Parteienverkehr:
Mo - Fr 10.00 - 12.00


Honorarkonsulat der Republik Senegal, Wien

Girardigasse 6, 1060 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 512 85 76
Telefax:
(+43 / 1) 512 85 76
Notruf:
(+43 / 1) 512 85 76 oder (+49 / 228) 21 80 08
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Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Oberösterreich
Amtsbefugnis:
Beglaubigungs- und Visabefugnis

Parteienverkehr:
Do 12.00 - 16.00


Honorarkonsulat der Republik Senegal, Salzburg

Pausingerstraße 10, 5020 Salzburg

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(+43 / (0) 662) 648 484 22
Telefax:
(+43 / (0) 662) 648 484 6
Notruf:
(+43 / (0) 662) 648 484 22 oder (+49 / 228) 21 80 08
Amtsbereich:
Salzburg und Kärnten
Amtsbefugnis:
Beglaubigungs- und Visabefugnis

Parteienverkehr:
Do 09.00 - 12.00


Ständige Vertretung der Republik Senegal bei den Internationalen Organisationen in Wien

Dessauer Strasse 28/29, 10963 Berlin

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Vertrauensanwalt Maître Mouhamed El Habib KÉBÉ

Straße:
47,Bd. de la République, Imm. Sorano
Stadt:
Dakar - Sénégal 14392

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(+221/) 338 22 46 36
Telefax:
(+221/) 338 42 62 75

Sprachkenntnisse:
Französisch, Englisch, Arabisch, Wolof

Sicherheitsstufe

1 2 3 4 5 6
Was ist eine Sicherheitsstufe?

Basisdaten

Hauptstadt
Dakar
Int. Kennzeichen
SN
Sprache
Französisch, einheimische Sprachen
Währung
CFA Franc (West XOF) = 100 Centimes
Zeitunterschied zu MEZ
-1 h
Elektrischer Strom
220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, meist französische Stecker