Flagge Sambia Sambia (Republik Sambia)

Stand 19.12.2014 (Unverändert gültig seit: 28.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

In den Großstädten (Lusaka, Städte im Kupfergürtel sowie Touristenzentren) sollte aufgrund der starken Kriminalität (Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, “car-jacking“, aber auch bewaffnete Raubüberfälle) nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten fotokopiert werden. Ziel von Fahrzeugentführungen sind vor allem Fahrzeuge die vor Zufahrten zu Grundstücken auf Einlass warten. Leisten Sie bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand. In der Abenddämmerung und bei Nacht kommt es im ganzen Land häufig zu  bewaffneten Raubüberfällen, manchmal mit tödlichem Ausgang, Nachtfahrten und Spaziergänge bei Nacht sollten unbedingt gemieden werden.

Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten gemieden und Orte von (gewaltsamen) Kundgebungen unverzüglich verlassen werden  

Insbesondere auf den Überlandstraßen sind Straßensperren an der Tagesordnung. Es wird dringend geraten, Auto- und Personalpapiere mit sich zu führen.

Auf Fahrten in die Grenzregionen zu Angola und der Demokratischen Republik Kongo sollte aufgrund möglicher Übergriffe verzichtet werden. An der Grenze zu Angola und Mosambik gibt es  nicht gekennzeichnete Minenfelder.

In Lusaka, in dem Touristenzentrum Livingstone und in den bekannten Nationalparks sind gute Hotels, Lodges und Camps vorhanden, ansonsten haben die Unterkünfte nur recht einfache Ausstattungen. Während der Regenzeit kommt es häufig zu Strom- und Wasserausfällen.  

An den Viktoriawasserfällen (Livingstone/Sambia und Victoria Falls/Simbabwe) werden Abenteuersportaktivitäten angeboten. Da vor Ort kaum genügend medizinische Notfallversorgung vorhanden ist, sollten die Anweisungen des Veranstalters unbedingt eingehalten werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Botschaft der Republik Sambia oder bei der Einreise an allen Grenzübertrittsstellen für 50 USD.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Der Reisepass muss bei der Ausreise noch 6 Monate gültig sein.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges:
    • Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.
    • Für Tagesausflüge von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) erhält man bei Grenzübertritt gegen Bezahlung einer Gebühr von 20 USD ein Tagesvisum.
    • Die Dauer des zulässigen Aufenthalts, in der Regel 30 Tage, wird erst bei der Einreise durch die Einwanderungsbehörden festgelegt. Die Dauer, für die sich Besucher innerhalb von 12 Monaten in Sambia aufhalten können, darf nach Angabe der sambischen Bestimmungen 90 Tage nicht überschreiten.  
    • Es wird empfohlen, bei Einreise unverzüglich nachzuprüfen, ob die Einreise im Reisepass auch dokumentiert worden ist.  
    • Vergehen gegen die Einreise- bzw. Aufenthaltsbestimmungen werden von den sambischen Einwanderungsbehörden geahndet. Ausländer ohne gültiges Visum oder ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung haben mit hohen Strafen (Geld/Haft) bzw. mit Abschiebung zu rechnen.
    • Wird das Land auf dem Luftweg verlassen, wird eine Flughafengebühr in Höhe von 25 USD eingehoben, die entweder bereits im Flugticket enthalten oder in USD bar beim Abflug zu entrichten ist. Die Flughafengebühr für Inlandsflüge beträgt 8 USD.
    • Eine Verlängerung des Aufenthalts ist rechtzeitig bei der Immigrationsbehörde zu beantragen, da ein Ausreiseversuch mit abgelaufenem Visum zu Schwierigkeiten führt, die bis zur vorübergehenden Verhaftung führen können. Visa mit einmaliger Einreise können, wenn auch sehr zeitintensiv, durch Einholen eines "re-entry permit" erweitert werden.

Die Einfuhr und Ausfuhr der Landeswährung und anderer Währungen ist unbegrenzt erlaubt, jedoch wenn sie insgesamt den Gegenwert von 5.000 USD überschreiten, deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von USD und EUR in bar oder Travellerschecks. Der EUR hat sich als Zahlungsmittel noch nicht überall durchgesetzt, insbesondere nicht ausserhalb der Hauptstadt. Geldwechsel ist nur bei autorisierten Instituten möglich, die Wechselbestätigung ist bis zum Verlassen des Landes aufzuheben. Die Banken akzeptieren keine USD-Noten, die vor 1996 gedruckt wurden.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 450 Gramm Tabak sowie 1 offene Flasche Alkohol).

Für Videokameras, Musikinstrumente oder andere Luxusgüter muss bei Verlangen durch einen Zollbeamten ein vorübergehendes Einfuhrpapier ausgefüllt werden, das bei der Ausreise zusammen mit den Gegenständen wieder vorgelegt werden muss.

Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Da Gelsen Überträger verschiedener Krankheiten (Malaria, Dengue-Fieber) sind, wird umfassender Gelsenschutz empfohlen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Um Durchfallkrankheiten vorzubeugen, wird die Einhaltung der Grundregeln der Hygiene angeraten. Schwimmen oder Waten in stehenden oder langsam fließenden Gewässern ist wegen akuter Ansteckungsgefahr durch Bilharzia strikt zu vermeiden. Nach einem Aufenthalt in von Tsetse-Fliegen verseuchten Gebieten müssen allfällige Schlafkrankheits-Symptome (länger andauernde Schwellungen nach Biss, vor allem in der Nackengegend) genau beobachtet und sofort behandelt werden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

 HIV/AIDS ist weit verbreitet und birgt eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen.

Mit Rücksicht auf die mangelhafte ärztliche Betreuung sollte sich niemand mit einem chronischen Leiden längere Zeit in Sambia aufhalten.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Lokal vorhandene Mietwagen und (relativ günstiger) Taxis, Minibusse, die in den Städten verkehren, sind immer überfüllt und in schlechtem Zustand. Die öffentlichen Überlandbusse sind überfüllt und pannenanfällig. Viele Straßen sind in sehr schlechtem Zustand, vor allem in der Regenzeit (November bis April) ist wegen der plötzlich auftretenden Fluten bei Überlandfahrten äußerste Vorsicht geboten. Bei Autofahrten sind der internationale Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Es muss eine temporäre Einfuhrbewilligung ausgestellt werden. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden. Achtung: In Sambia herrscht Linksverkehr. Es ist ein Vergehen, während des Autofahrens ein Mobiltelefon zu verwenden.  

Viele Straßen werden in der Regenzeit (November bis April) unpassierbar. Brücken und Straßen können bei heftigen Regenfällen weggeschwemmt werden. Es ist angezeigt, sich vor Fahrten immer lokal Informationen einzuholen.

Tropisches Klima, gemildert durch die Höhenlage. Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von November bis April, die Periode von Mai bis August ist trocken und relativ kühl, September bis November hingegen sind heiß und trocken.

Der Besitz von Rauschgift ist strengstens verboten. Auch das Rauchen einer "Marihuana-Zigarette" wird strengstens geahndet.

Homosexuelle Handlungen sind illegal.

Beim Fotografieren und Filmen ist Vorsicht geboten. Anlagen von strategischer Bedeutung, wie Brücken, Eisenbahnanlagen, öffentliche Gebäude (dazu zählen auch die Postämter bzw. die Ndolfa Raffinerie) dürfen nicht fotografiert werden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Lusaka


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Kenia

  • Lusaka

    Honorarkonsulat
    Galaunia Farms Limited Mpile Office Park, 74 Independence Avenue

    Telefon:
    (+260 / 211) 257-273
    (+260 / 211) 257-274
    (+260 / 211) 257-275
    Telefax:
    (+260 / 211) 253-205

    Leitung:
    GALAUN Michael | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Sambia

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 08.00 - 17.00     Di 08.00 - 17.00     Mi 08.00 - 17.00     Do 08.00 - 17.00     Fr 08.00 - 17.00     Sa 08.00 - 13.00    

    Botschaft der Republik Sambia | Honorarkonsulat der Republik Sambia, Wien | Ständige Vertretung der Republik Sambia bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Sambia

    Axel-Springer-Straße 54a, 10117 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 20 62 940
    Telefax:
    (+49 / 30) 20 62 94 19

    Parteienverkehr:
    Mo-Fr 09.00-13.00, 14.00-16.00 Uhr

    Honorarkonsulat der Republik Sambia, Wien

    Hoyosgasse 5, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 503 59 79
    Telefax:
    (+43 / 1) 503 59 79 -20
    Amtsbereich:
    Österreich
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungsbefugnis, keine Visa- und Paßbefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo - Do 09.00 - 17.00, Fr 09.00 - 14.00
    nach telefonischer Vereinbarung

    Ständige Vertretung der Republik Sambia bei den Internationalen Organisationen in Wien

    17-19, Chemin du Champ-d´Anier, 1209 Le Petit Saconnex, Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 788 30 - 35
    Telefax:
    (+41 / 22) 788 53 40

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 16.00

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Lusaka
    Int. Kennzeichen
    ZM
    Englisch, einheimische Sprachen
    Währung
    1 Kwacha (ZMW) = 100 Ngwee
    Zeitunterschied zu MEZ
    +1 h
    Elektrischer Strom
    240 Volt/50 Hertz, britische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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