Flagge Papua-Neuguinea Papua-Neuguinea (Unabhängiger Staat Papua-Neuguinea)

Stand 30.09.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Zusätzlich zur allgemein prekären Sicherheitslage treten immer wieder politische Spannungen auf, die unter Umständen zu Unruhen führen könnten. Dies betrifft vor allem die Hauptstadt Port Moresby, Lae und die Hochlandprovinzen. Menschenansammlungen sollten jedenfalls gemieden werden. In Port Moresby und an der Grenze zu Indonesien kommt es oft zu gewalttätigen Ausschreitungen.

Bewaffnete Raubüberfälle, Einbrüche, Vergewaltigungen sowie Autodiebstähle, bei denen sich die Täter oft durch eine hohe Gewaltbereitschaft auszeichnen, sind häufig. Besonders hoch ist die Verbrechensrate in den Städten Port Moresby, Mount Hagen und Lae (besondere Gefährdung entlang der Autobahn zum Nadzab-Flughafen).

Von Individualreisen wird abgeraten, Reisen sollten nur als organisierte Gruppenreisen mit ortskundiger Begleitung durchgeführt werden.

Alleinreisende Frauen setzen sich besonderen Risiken aus.

Nach Einbruch der Dunkelheit sollten keine Spaziergänge, Fahrten oder Reisen über Land unternommen werden.

Überlandreisen, speziell im Hochland, wo es zu Auseinandersetzungen zwischen ethnischen Gruppen kommen kann, sollten grundsätzlich vermieden werden.

Die Gebirgsgegend um die alte Panguna-Mine in Zentral-Bougainville ist Verbotsgebiet, dessen Betreten genehmigungspflichtig ist.

Da Papua-Neuguinea in einer Erdbebenzone liegt, werden entsprechende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen. Informationen gibt es vom National Earthquake Information Center – NEIC.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Die Erteilung eines Touristenvisums mit 30-tägiger Gültigkeit ist grundsätzlich bei Einreise am Flughafen von Port Moresby möglich, ein Rückflugticket muss nachgewiesen werden; die vorherige Beantragung bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde (Botschaft von Papua-Neuguinea in Belgien, Avenue de Tervuren 430, 1150 Brüssel, Tel. (+32/2) 779 0609, Fax (+32/2) 772 7088, E-Mail: kundu.brussels(at)skynet.be) wird aber ausdrücklich empfohlen.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbener Notpass: Wird akzeptiert.

Einfuhr von Landes- und Fremdwährung bis zum Gegenwert von 20.000 PGK, größere Beträge sind zu deklarieren. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder Kreditkarten.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 260 Zigaretten, 250 Gramm Zigarren oder Tabak sowie 1 Liter Alkohol).

Die Einfuhr von tierischen Lebensmitteln ist verboten, die Einfuhr von Tieren, Pflanzen und deren Verarbeitungsprodukten ist genehmigungspflichtig.

Die Ausfuhr von Reiseschecks ist erlaubt, jene von Landes- und Fremdwährung hingegen bewilligungspflichtig. Die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen ist verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der mangelhaften Versorgung mit Medikamenten entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Das öffentliche Gesundheitswesen ist nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Im Hinblick auf die unzureichende medizinische Ausrüstung in Spitälern ist von Operationen abzuraten. Bei schweren Erkrankungen bzw. Unfällen ist der Rücktransport nach Österreich (allenfalls auch nach Australien oder Neuseeland) angeraten.

Tuberkulose, Typhus sowie Hepatitis A, B und C sind verbreitet. In Port Moresby, East New Britain und den Western Highlands Provinzen haben Fälle von Masernerkrankungen zugenommen.

Malariarisiko besteht landesweit außerhalb von Port Moresby. Auch Dengue-Fieber und andere durch Insekten übertragene Krankheiten kommen landesweit vor. Auf ausreichenden Mücken- bzw. Insektenschutz ist daher zu achten. Grippewellen haben in der Vergangenheit auch Todesopfer gefordert.

HIV/Aids stellt ein ernsthaftes und zunehmendes Gesundheitsproblem dar. Geschlechtskrankheiten sind vor allem im städtischen Bereich weit verbreitet.

Giftschlangen sind in Papua-Neuguinea häufig. Diese bedeuten vor allem während der Regenzeit eine ernst zu nehmende Gefahr.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

 Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte vor Verwendung jedenfalls abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung (inklusive Flugambulanz) wird unbedingt empfohlen.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Binnenschifffahrt. Das Fernstraßennetz ist nicht dicht und nur teilweise asphaltiert. Außerhalb von Port Moresby ist der Straßenzustand meist schlecht. Neben der Gefahr von Überfällen besteht auch ein erhebliches Unfallrisiko. Von nächtlichen Überlandfahrten wird abgeraten, ebenso von der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Taxis. Die Transportmittel seriöser Hotels bzw. Reiseveranstalter werden empfohlen, von bekannten Hotels wird auch ein Abholdienst vom Flughafen in Port Moresby angeboten. Die Flugverbindungen sind nicht immer verlässlich, mit Verspätungen oder kurzfristigen Absagen muss gerechnet werden.

Ganzjährig feucht-heißes Tropenklima ohne größere Temperaturschwankungen.

Von November bis März Nordwest-Monsun, von April bis Oktober Südost-Passat.

Homosexualität ist gesetzlich verboten (Strafrahmen bis zu 14 Jahre Gefängnis).

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Port Moresby


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Australien

  • Port Moresby

    Honorarkonsulat
    Level 2, ITI Compound, Section 140 Lots 2 & 3 Scratchley Rd Badili NCD, Port Moresby

    Telefon:
    (+675) 321 5400
    Telefax:
    (+675) 321 7726

    Leitung:
    BERRY Gregory Lawrence | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Papua-Neuguinea

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 16.00   Di 09.00 - 16.00   Mi 09.00 - 16.00   Do 09.00 - 16.00   Fr 09.00 - 16.00  

    Sicherheitsstufe

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    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Port Moresby
    Int. Kennzeichen
    PG
    Sprache
    Englisch, einheimische Sprachen
    Währung
    1 Kina (PGK) = 100 Toea
    Zeitunterschied zu MEZ
    +9 h