Flagge Panama Panama (Republik Panama)

Stand 22.12.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko! 

In Panama-City muss in einigen Stadtteilen mit bewaffneter Gewaltkriminalität gerechnet werden. Daher sollten nachts folgende Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen gemieden werden: El Chorillo, Curundú, Santa Ana, Calidonia, Tocumen, Juan Diaz, 24 de Diciembre, Pacora.

Besondere Vorsicht ist beim Besuch der Hafenstadt Colon geboten, die aufgrund einer starken Wirtschaftskrise mit hoher Arbeitslosigkeit eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.

Es sollten die normalen, üblichen Sicherheitsvorkehrungen bei Fernreisen beachtet werden. Dazu gehört das Mitführen von wenig Bargeld, Dokumente sollten fotokopiert werden. Waffen sind verbreitet und es kommt gelegentlich zu Raubüberfällen mit Waffeneinsatz, die unter Umständen auch ohne Vorwarnung eingesetzt werden.
Widerstand des Opfers kann Täter zusätzlich provozieren und das Risiko für Leib und Leben erhöhen. Ruhige Herausgabe der vom Täter geforderten Wertgegenstände oder Geldbeträge kann die Gefahr reduzieren. Es ist ratsam, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen.

Die in kolumbianisch-panamaischen Reiseführern als möglich bezeichnete Durchquerung des Darién-Regenwaldes (als eines der letzten großen Abenteurer), ist als äußerst gefährlich zu bewerten. Es wird daher dringend abgeraten, sich in der Urwaldprovinz Darien aufzuhalten und diese in Richtung Kolumbien zu durchqueren. Im kolumbianischen Grenzgebiet operieren illegale bewaffnete Gruppen (FARC), die ihre Aktivitäten zeitweise auch auf panamaisches Gebiet ausdehnen. Es kann auch zu Kampfhandlungen mit panamaischen und kolumbianischen Ordnungskräften kommen. Polizeiliche Zugangssperren sollten respektiert werden.

Wer wegen Drogenbesitzes verhaftet wird, muss mit hohen Gefängnisstrafen rechnen. Gelegentlich werden Touristen als unwissende "Drogenschmuggler" eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit, kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt ihres eigenen.

Wirbelstürme können insbesondere in der Zeit von Juni bis November auftreten, wobei der Höhepunkt der Saison erfahrungsgemäß zwischen Mitte August und Mitte Oktober liegt. Große Windgeschwindigkeiten, heftige Niederschläge und extreme Brandung stellen für Menschen, die sich in den betroffenen Regionen aufhalten, eine ernste Gefahr dar. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des National Hurricane Center.

Panama liegt in einer Erdbebenzone. Es können im Land immer wieder Erdstöße verspürt werden. Weitere Informationen (auf Englisch) zu Erdbeben erhalten Sie beim Nationalen US- Geologieinstitut.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Der Reisepass muss bei Einreise mindestens 6 Monate gültig sein.
  • Cremefarbiger Notpass: Ja
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel (1.000 USD bzw. Dollar Reiseschecks oder Kreditkarten) für den Aufenthalt nachweisen können. Von illegalem Geldwechsel wird jedenfalls abgeraten.

Bei der Einreise von Costa Rica nach Panama auf dem Landweg sollte darauf geachtet werden, dass sowohl der costa-ricanische Ausreisestempel als auch der panamaische Einreisestempel im Reisepass angebracht werden. Ohne diesen Stempel im Pass kann es zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Ausreise kommen, bis hin zu Inhaftierung oder Rücksendung an die costa-ricanische Grenze auf eigene Kosten.

Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten unterrichtet worden ist. Aus diesem Grund sollte immer auch die Botschaft des jeweiligen Ziellandes kontaktiert werden. Nur dort können Sie rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, ab einem Betrag von umgerechnet 10.000 USD/Balboas Deklarationspflicht. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar. Kreditkarten werden in praktisch allen Hotels und in gehobenen Restaurants akzeptiert. Der Einsatz von Bankomatkarten funktioniert nicht immer reibungslos.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 500 Zigaretten oder 500 Gramm Tabak sowie 3 Flaschen Alkohol). Frischgemüse, Obst, Frischfleisch, Blumen in Blumenerde dürfen nicht eingeführt werden.

Die Untersuchung von Haustieren bei der Einreise kann nur an Werktagen zwischen 08:00 und 16:00 Uhr erfolgen. Bei der Einreise außerhalb dieser Zeiträume werden Haustiere bis zum nächsten Werktag (nach der Einreise) gegen Bezahlung der dafür anfallenden Kosten (130 USD) in Quarantäne genommen. Von der Quarantäne kann Abstand genommen werden, wenn man drei Tage vor der Einreise einen entsprechenden Antrag beim Departamento de Protección de Alimentos stellt.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers herab.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

In Teilen Panamas tritt regelmäßig Dengue-Fieber auf. Die Krankheit breitet sich in der Regenzeit v.a. in tiefer gelegenen Gebieten stark aus. Die Krankheitsüberträger sind Stechmücken, insbesonders "Aedes Airitus". Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmachtzustände und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie z.B. Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden abgeraten. Der Krankheitsverlauf, vor allem bei der mit Blutungen verbundenen Krankheitsvariante, kann in seltenen Fällen tödlich enden. Es wird Reisenden empfohlen, bei Besuchen im betroffenen Gebiet strenge Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Hotels mit Klimaanlage und/oder nächtens Moskitonetze. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt.

Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Binnenflugnetz, dichte Busverbindungen, die Eisenbahnverbindung Panama-Colon ist für Passagiere nicht mehr geeignet. In den Städten Taxis und Mietwagen.

Österreichische Führerscheine sind gültig, für die Automietung wird aber ein Internationaler Führerschein empfohlen.

Tropisches Klima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur mit einem Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Mai bis Dezember, die Trockenperiode von Jänner bis April.

Die Luftfeuchtigkeit ist praktisch das ganze Jahr über hoch.

Homosexuelle Handlungen sind illegal.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Panama


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Mexiko

  • Panama

    Honorargeneralkonsulat
    Calle Sevilla Casa F 7b, Villa de las Fuentes Nr. 1, Panama City

    Telefon:
    (+507) 260 45 25
    (+507) 215 3719
    (+507) 215 3363

    Leitung:
    HAUSER-MONSBERGER Reinhilde | Honorargeneralkonsulin

    Konsularbezirk:
    Panama

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 08.00 - 12.00     Di 08.00 - 12.00     Mi 08.00 - 12.00     Do 08.00 - 12.00     Fr 08.00 - 12.00    

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    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Panama
    Int. Kennzeichen
    PA
    Spanisch, einheimische Sprachen
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Balboa (PAB) = 100 Centésimos; US Dollar
    Zeitunterschied zu MEZ
    -6 h
    Elektrischer Strom
    120 Volt, 60 Hertz, Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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