Flagge Pakistan Pakistan (Islamische Republik Pakistan)

Stand 21.12.2014 (Unverändert gültig seit: 09.12.2014)

Partielle Reisewarnung / Region

Die für den 12.12. in Karachi, für den 15.12. in Lahore und für den 18.12. landesweit angekündigten  politischen Demonstrationen können, wie bereits bei der am 8.12. in Faisalabad (Provinz Punjab) geschehen, zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Protesten, auch in anderen Landesteilen, führen.  Es wird daher dringend geraten, Demonstrationen weiträumig auszuweichen.  

 

 

Partielle Reisewarnung!

Aufgrund häufiger Attentate und Kampfhandlungen zwischen den Sicherheitskräften und Aufständischen wird vor Reisen insbesondere in das afghanische Grenzgebiet, nach Belutschistan sowie Khyber Pakhtunkhwa (KPK - früher Nordwestgrenzprovinz) inklusive die unter Bundesverwaltung stehenden Nördlichen Stammesgebiete (Federally Administered Tribal Areas – FATA) gewarnt. In sämtlichen Distrikten kann es jederzeit zu Terroranschlägen, Entführungen, Geiselnahmen oder Operationen der Sicherheitskräfte  kommen.

Hohes Sicherheitsrisiko für den Rest des Landes! Aufgrund der hohen Terrorgefahr wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten.

Die Sicherheitskräfte haben im Juni 2014 eine großangelegte Militäroperation gegen Terroristen und Aufständische in Nordwaziristan gestartet. Die pakistanischen Taliban haben eine allgemeine Drohung gegen Ausländer und ausländische Firmen ausgesprochen.

Es wird auf eine erhöhte Gefahr von Terrorangriffen auf militärische, zivile und ausländische Ziele (z.B. internationale Hotelketten, Fast Food-Ketten, Shopping Malls, diplomatische Vertretungen usw.), selbst in der Hauptstadt Islamabad, besonders aufmerksam gemacht.

Landesweit, auch in den großen Städten wie Karachi, Lahore, Peshāwar, Quetta, Rāwalpindi und Islamabad besteht eine hohe Gefährdung durch häufig vorkommende Terrorakte, Entführungen, Raubüberfällen und blutigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden politischen Gruppen oder kriminellen Banden.

Gefährdung durch politisch-religiös motivierte Gewalttaten. Grundsätzlich sollten Reisende – insbesondere an Freitagen und an hohen moslemischen Feiertagen – von Besuchen religiöser Stätten sowie von Teilnahmen an Prozessionen und Feierlichkeiten Abstand nehmen.

Ziele von Anschlägen sind vor allem Streitkräfte, Sicherheitsdienste und Polizei, Veranstaltungen politischer Parteien, religiöse Stätten und Moscheen bzw. Prozessionen, Stätten, die mit westlichen Interessen gleichgesetzt werden, wie internationale Hotels, Shopping Malls, Flughäfen, Botschaften und Konsulate. Personen westlicher Herkunft.

In Karachi sollte wegen der allgemein angespannten Sicherheitslage und der hohen Kriminalitätsrate vom Besuch abgelegener Stadtbezirke abgesehen werden. Auch das Innere der Provinz Sindh ist durch hohe Kriminalität, insbesondere Entführungen, gekennzeichnet.

Aufgrund der schweren Wirtschafts-, Energie- und Gaskrise kommt es immer wieder zu gewalttätigen Demonstrationen und Ausschreitungen. Selbst friedliche Demonstrationen und Kundgebungen können leicht in unkontrollierte Gewaltkationen umschlagen. Aufgrund der antiamerikanischen bzw. antiwestlichen Stimmung im Land stellen Kundgebungen ein entsprechendes Gefahrenpotential für Reisende dar.

Reisende sollten vor und während der Reise ortskundigen Rat zur Sicherheitslage in den ins Auge gefassten Reisezielen einholen. Außerdem sollte bei den Behörden oder Reisebüros nachgefragt werden, welche Gegenden für Touristen gesperrt sind. Den Anweisungen der Behörden ist unbedingt Folge zu leisten.

Die Grenzgebiete zu Afghanistan, Iran und Indien ebenso wie der von Pakistan verwaltete Teil Kaschmirs entlang der Waffenstillstandslinie sind nicht bzw. nur mit offizieller Genehmigung zugänglich.

Der Grenzübergang Wagah nach Indien (Lahore/Amritsar) ist offen. Die Mitnahme eines Kfz bei der Grenzüberquerung bedarf einer gesonderten Genehmigung

In Gilgit-Baltistan führen latente Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten gelegentlich zum Aufflammen gewaltsamer Auseinandersetzungen. Reisen dorthin sollten bevorzugt auf dem Luftweg (Flughäfen Gilgit und Skardu) durchgeführt werden. Terroristische Gewalttaten wie der Anschlag auf eine Bergsteigergruppe im Sommer 2013 sind auch in diesem Landesteil nicht auszuschließen. Vor einem Reiseantritt nach Gilgit-Baltistan sollte man sich umfassend bei den Reiseveranstaltern und Behörden über die aktuelle Sicherheitslage zu informieren.

Angesichts der schlechten Sicherheitslage haben die Behörden alle Ausländer angewiesen, bei Ortsveränderungen innerhalb Pakistans ihre Wohnorte nicht ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen und nur nach vorheriger Rücksprache mit den Sicherheitsbehörden zu verlassen.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja, für gewöhnliche Reisepässe, nein für Dienst- und Diplomatenpässe.
  • Visum erhältlich: Botschaft der Islamischen Republik Pakistan
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Der Reisepass muss mindestens 3 Monate über den Ablauf des Visums gültig sein.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Der Reisepass sollte keinen israelischen Reisesichtvermerk aufweisen.

Ausländische Währungen können unlimitiert eingeführt werden. Die Landeswährung kann bis zu einem Betrag von 3.000 PKR eingeführt werden. Bezüglich Indien gilt eine Beschränkung von 500 PKR.
Es empfiehlt sich die Mitnahme von EUR, USD oder GBP in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabak).

Die Einfuhr von Pflanzen und Obst unterliegt Beschränkungen.

Die Einfuhr alkoholischer Getränke ist strikt untersagt!

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis 10.000 USD, die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 3.000 PKR erlaubt. Nach Indien gilt eine Ausführbeschränkung von 500 PKR.

Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Vorsicht ist auch bei Eiswürfeln angezeigt, die meist aus normalem Leitungswasser hergestellt werden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Polio, Malaria, Dengue und Tuberkulose, Hepatitis (A, B, C) und AIDS sind im ganzen Land verbreitet, Masern insbesondere im Sindh. Lepra kommt in einigen Gebieten vor. In den nördlichen Gebieten, aber auch in der Umgebung der Hauptstadt Islamabad, ist vereinzelt der tödliche Kongo-Virus aufgetreten.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern und den allermeisten Arztpraxen vielfach nicht dem europäischen Standard. In der Hauptstadt sowie in Karachi und Lahore sind moderne Spitäler mit teilweise in den USA ausgebildeten Ärzten vorhanden. Bei Bluttransfusionen wird Spenderblut nicht auf HIV, Hepatitis C, etc. kontrolliert. Im Fall einer Bluttransfusion besteht daher hohe Ansteckungsgefahr.

Bei Mitnahme einer größeren Anzahl von Medikamenten (Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen etc.) besteht die Gefahr der Beschlagnahme.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

In Pakistan herrscht Linksverkehr. Von Nachtfahrten ist absolut abzuraten.

Es besteht strengstes Alkoholverbot.

Auf den Hauptverbindungsstrecken zwischen Islamabad, Lahore, Multan und Karachi bzw. auf Strecken mit Schwerverkehr ist erhöhte Vorsicht geboten.

Der Karakorum Highway ist streckenweise überflutet.

Als öffentliche Verkehrsmittel fungieren Pick-up Trucks, Kleinbusse bzw. große Reisebusse, die zum Teil nicht verkehrssicher sind.

Bahnverbindungen zwischen großen Städten sind vorhanden, allerdings ist das Schienenverkehrsnetz zumeist veraltet und nicht zuverlässig.

Das Inlandsflugnetz ist dicht und relativ preisgünstig.

Wüstenklima im Süden (Sindh und Belutschistan), trockenes, kontinentales Klima im Norden (Pundjab und North-West-Frontier-Province), extreme Hitze und in manchen Gegenden bis zu 50 Grad von April bis Juni.

Im Osten Monsunklima. Regenzeit: Juni bis August, Trockenzeit: September bis Mai.

Bitte beachten Sie die allgemeinen Reiseinformationen des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres.

Mit Ausnahme von einigen internationalen Hotels besteht absolutes Alkoholverbot.

Blasphemie und Drogendelikte können mit der Todesstrafe geahndet werden.

Eine besondere Rücksichtnahme auf islamische Sitten und Gebräuche sowie auf islamische Bekleidungsvorschriften (unauffällige, die Beine und Schultern bedeckende Bekleidung bei Frauen) ist unbedingt zu empfehlen.

Homosexualität ist gesellschaftlich tabuisiert, gesetzlich streng verboten und kann mit drastischen Strafen geahndet werden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Islamabad
  2. Karachi
  3. Lahore


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Islamabad

Botschaft
Haus 7A, Straße 21, F 8/2 Islamabad

Telefon:
(+92 / 51) 2818 421 (Amt)
Telefax:
(+92 / 51) 83 50 992 (Amt)

Leitung:
BLAHA Brigitta | ao. und bev. Botschafterin

Amtsbereich:
Pakistan, Afghanistan

Parteienverkehr:
Mo 08.30 - 12.30     Di 08.30 - 12.30     Mi 08.30 - 12.30     Do 08.30 - 12.30    


Karachi

Honorarkonsulat



Konsularbezirk:
Provinz Sindh
Anmerkung:
VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN.

Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
Notpassausstellung vor Ort
Visabefugnis


Lahore

Honorarkonsulat
50-C, Main Gulberg, Lahore

Telefon:
(+92 / 42) 3571 40 57
Telefax:
(+92 / 42) 3587 85 75

Leitung:
AMIN Sarmad | Honorarkonsul

Konsularbezirk:
Provinz Punjab

Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
Notpassausstellung vor Ort
Visabefugnis

Parteienverkehr:
Mo 09.00 - 13.00     Di 09.00 - 13.00     Mi 09.00 - 13.00     Do 09.00 - 13.00     Fr 09.00 - 13.00    

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan | Honorargeneralkonsulat der Islamischen Republik Pakistan; Innsbruck | Ständige Vertretung der Islamischen Republik Pakistan bei den Internationalen Organisationen in Wien

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan

Hofzeile 13, 1190 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 368 73 81
Telefax:
(+43 / 1) 368 73 76
Amtsbereich:
Republik Österreich, Slowakische Republik


Honorargeneralkonsulat der Islamischen Republik Pakistan; Innsbruck

Meinhardtstrasse 9 Top 1, 6020 Innsbruck

Telefon:
(+43 / (0) 5212) 22 07 48
Telefax:
(+43 / (0) 5212) 20 01 30
Notruf:
(+43 / (0) 5212) 22 07 48
Amtsbereich:
Tirol, Vorarlberg, Salzburg
Amtsbefugnis:
Beglaubigungsbefugnis, keine Paß- und Sichtvermerksbefugnis

Parteienverkehr:
Mo - Fr 09.00 - 17.00

Ständige Vertretung der Islamischen Republik Pakistan bei den Internationalen Organisationen in Wien

Hofzeile 13, 1190 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 368 73 81
Telefax:
(+43 / 1) 367 18 31


Vertrauensanwalt M.A. LL.B Amjad Kamal BUTT

Straße:
1 Pearl Centre, Block 13, F-6 Markaz
Stadt:
Islamabad 44000

Telefon:
(+92/51) 22 11 271
Telefax:
(+92/51) 22 11 281
Mobil:
(+92/321) 855 3333

Sprachkenntnisse:
Englisch, Urdu, Punjabi, Paschtu, Deutsch, Französisch


Vertrauensanwältin M.A. LL.B. Saleha BUTT

Straße:
1 Pearl Centre, Block 13, F-6 Markaz
Stadt:
Islamabad 44000

Telefon:
(+92/51) 22 11 271
Telefax:
(+92/51) 22 11 281

Sprachkenntnisse:
Englisch, Urdu, Punjabi

Sicherheitsstufe

1 2 3 4 5 6
Was ist eine Sicherheitsstufe?

Basisdaten

Hauptstadt
Islamabad
Int. Kennzeichen
PK
Urdu, Regionalsprachen Pandschabi, Sindhi, Paschtu
Fremdsprachen
Englisch
Währung
1 Pakistanische Rupie (PKR) = 100 Paisa
Zeitunterschied zu MEZ
+4 h
Elektrischer Strom
220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, überwiegend britische Steckerform (Zwischenstecker erforderlich)

 

Reiseregistrierung.at

Einfach online registrieren - damit wir Sie im Fall des Falles besser unterstützen können.