Flagge Nicaragua Nicaragua (Republik Nicaragua)

Stand 23.10.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Besondere Vorsicht ist vor Taschendieben und Überfällen angebracht. Daher sollte nur wenig Bargeld mitgeführt, Schmuck nicht offen getragen werden, sowie Dokumente und Geldbeträge sicher verwahrt werden, von Dokumenten sollte zudem eine Kopie angefertigt werden.

Von Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. Es wird empfohlen, nur Funktaxis zu benutzen und diese nicht mit anderen Fahrgästen zu teilen.

In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Esteli´und Matagalpa abseits der Städte kann von den Behörden nicht immer die Sicherheit garantiert werden. Insbesondere gilt dies für die beiden autonomen Gebiete „Region Autonoma del Atlantico Sur (RAAS) sowie der Region Autonoma del Atlantico Norte (RAAN)“, in denen die Anzahl von Kapitalverbrechen weit über dem Landesdurchschnitt liegt. In letzter Zeit kam es vermehrt am Grenzübergang zu Costa Rica, aber auch an Busbahnhöfen und am Flughafen von Managua zu Diebstählen. Besondere Vorsicht ist vor allem in den Städten Managua und Granada geboten.

In der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS kommt es gelegentlich zu Raubüberfällen. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras kommen, sollten dort besonders vorsichtig sein. Busreisende sollten ihr Gepäck nie aus den Augen lassen.

In Managua ist beim Besuch der beiden großen Märkte (Mercado Roberto Huembes und Mercado Oriental), der Umgebung der alten Kathedrale, sowie am Malecón und auf allen Busbahnhöfen (insbesondere Ticabus) erhöhte Vorsicht vor Diebstahl geboten.

Es wird empfohlen, Vulkanbesteigungen nicht ohne erfahrene Führer zu machen. Der Vulkan Concepción auf der Insel Ometepe zeigt immer wieder Aktivität und stößt Gase und Asche aus. Betroffen sind, außer der Insel selbst, auch die westlich gegenüber der Insel gelegenen Landesteile um die Stadt Rivas in der Nähe des Touristenortes San Juán del Sur. Auch der in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt gelegene Vulkan Masaya zeigte neulich wieder Aktivität. Mit der kurzfristigen Sperrung von Naturparks durch die Sicherheitsbehörden muss daher gerechnet werden.

Aufgrund häufigen Diebstahls von Pass und oder Ticket sollten Touristen der österreichischen Botschaft in Mexiko nach Möglichkeit eine Kopie des Passes und des Tickets zukommen lassen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer erhöhten Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein (90 Tage freier Aufenthalt)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende erhalten an der Grenze eine Touristenkarte (Gebühr 10 USD zuzüglich einer Einreisegebühr von 2 USD). Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können, bei der Ausreise ist eine Flughafengebühr (momentan 25 USD) zu entrichten.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung; Deklarationspflicht ab 10.000 USD.

Euros haben keinen Markt, es empfiehlt sich die Mitnahme von Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (vor allem VISA, Mastercard).
Da es in letzter Zeit mehrmals zu Fällen von Klonen von Kreditkarten gekommen ist, ist es empfehlenswert, diese immer im Auge zu behalten.

Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln, Fleisch- und Wurstwaren sowie von Milchprodukten ist verboten.

Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft von Nicaragua erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung; Deklarationspflicht ab 10.000 USD. Die Ausfuhr von Gold, Goldmünzen und archäologischen Gegenständen ist verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden (Trinkwasser in Flaschen ist praktisch überall erhältlich).

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Die Situation in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, ist besser. Mit zunehmender Entfernung von den Zentren nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab.

Es besteht ganzjährig ein mittleres Risiko von Malaria in der Atlantikregion, ein geringes Risiko in den übrigen Regionen. In Teilen Nicaraguas tritt regelmäßig Dengue-Fieber auf. Die Krankheit breitet sich in der Regenzeit vor allem in tiefer gelegenen Gebieten stark aus. Die Krankheitsüberträger sind Stechmücken, insbesondere "Aedes Airitus". Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmacht und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie z.B. Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden abgeraten. Der Krankheitsverlauf, vor allem bei der mit Blutungen verbundenen Krankheitsvariante, kann in seltenen Fällen tödlich enden. Es wird Reisenden empfohlen, bei Besuchen im betroffenen Gebiet strenge Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Hotels mit Klimaanlage und Moskitonetze. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht.

Leishmaniose kommt landesweit vor. Ganzjährig kann die Leptospirose durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden. Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig. 

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Vorsicht ist geboten, wenn Unbekannte, oft auch jüngere Frauen, anbieten, gemeinsam ein Taxi oder ein anderes Privat-KFZ zu nehmen. Dies ist ein bekannter Trick von Taxiräuber-Banden. Die Nummern für verlässliche Taxiunternehmen sind am besten im Hotel zu erfragen.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Busverbindungen.

Nach San Carlos, Bluefields, Puerto Cabezas und den Bergwerkstädten sowie Corn Island bestehen Flugverbindungen, die grundsätzlich zuverlässig sind (nur wetterbedingte Verzögerungen).

Öffentliche Reisebusse sind wenig empfehlenswert, geführte Touren von Reisebüros allerdings im Kommen.

In Nicaragua gibt es einige wenige gute und viele schlechte, meist nicht asphaltierte Straßen. Von Nachtfahrten sowie die Mitnahme von Anhaltern wird abgeraten. Bei Verwicklung in einem Unfall sollte das Fahrzeug auf keinen Fall fortbewegt werden.

Österreichische Führerscheine werden anerkannt.

Tropisches bis subtropisches Klima ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, nur mit einem Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert von Dezember bis April. An der Atlantikküste kommt es jedoch ganzjährig zu Niederschlägen.

Nicaragua liegt in der durch Wirbelstürme gefährdeten Zone (Hurrikan-Saison: ca. Juni bis November). Es kommt daher immer wieder zu Unwettern und Überschwemmungen.

Aktuelle Informationen über Wirbelstürme entnehmen Sie bitte dem  Homepage des National Hurricane Center.

Zudem werden Erdbeben verzeichnet.  

Homosexuelle Handlungen sind legal.

Rauschgiftdelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


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    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Managua
    Int. Kennzeichen
    NI
    Sprache
    Spanisch; einheimische Sprachen
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Córdoba (NIO) = 100 Centavos
    Zeitunterschied zu MEZ
    -7 h
    Elektrischer Strom
    110 Volt/, 60 Hertz, amerikanischer Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)