Flagge Nepal Nepal (Demokratische Bundesrepublik Nepal)

Stand 17.09.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Hohes Sicherheitsrisiko / Region

Auch nach den Wahlen am 19. November 2013 bleibt die allgemeine Sicherheitslage vor allem in urbanen Zentren wie Kathmandu und Pokhara angespannt (Anschläge, Straßenproteste etc.).

Anschläge und Protestaktionen haben sich bisher nicht gegen Ausländer und Touristen gerichtet, dennoch sind Reisende in Nepal besonderen Unsicherheiten ausgesetzt. Die Lage bleibt weiterhin wegen der Regierungskrise instabil und größere Unruhen und Streiks sind zu keiner Zeit auszuschließen. Man sollte sich des Risikos für die persönliche Sicherheit bewusst sein, wachsam bleiben und Demonstrationen und Massenansammlungen meiden, sowie den Aufenthalt in Nepal zeitlich flexibel planen.

Immer wieder kommt es landesweit, auch in Kathmandu, zu Bombenanschlägen.

Hohes Sicherheitsrisiko:

Im Terai-Gebiet im Süden des Landes agieren zahlreiche bewaffnete Gruppierungen und es kommt häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in das dieses Gebiet wird daher abgeraten.

Von Reisen in Gebiete, in denen es in der Vergangenheit zu Anschlägen oder Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Rebellengruppen gekommen ist, wird abgeraten. Die Gefahr gewaltsamer Ausschreitungen und terroristischer Anschläge ist trotz der Ausrufung der Republik und des fortschreitenden Demokratisierungsprozesses nicht gebannt. Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko:

Die politische Situation im Land bleibt instabil und unvorhersehbar. Die Sicherheitssituation in Nepal kann sich rasch ändern, auf das erhöhte Sicherheitsrisiko wird hingewiesen. Im gesamten Land kann es zu Anschlägen kommen. Es wird daher dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen. Bei Reisen in Nepal ist jedenfalls äußerste Vorsicht, Wachsamkeit und genaue Beobachtung des geografischen Umfeldes geboten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Das öffentliche Leben in der Hauptstadt Kathmandu ist seit geraumer Zeit immer wieder durch Demonstrationen und Streiks bestimmt, wobei immer wieder tausende Personen die Straßen blockieren. Abgesehen von den täglichen mehrstündigen Stromabschaltungen funktionieren Versorgung und Transport in Kathmandu außerhalb der Zeiten von Massendemonstrationen jedoch weitestgehend normal.

Die Situation außerhalb des Kathmandu-Tales, insbesondere im Süden des Landes, bleibt unsicher. Streiks, Demonstrationen, Polizeisperren und Ausgangssperren können zu erheblichen Behinderungen führen, was zu unvorhergesehenen Reiseunterbrechungen führen kann.

Von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen sollte man sich unbedingt fernhalten und nicht fotografieren.

Es kommt immer wieder zu Einschränkungen der Bewegungsfreiheit durch Ausgangs- und Straßensperren auch auf Hauptverkehrsstraßen, wodurch teilweise die touristischen Ziele und auch Flughäfen schwer zu erreichen sind. Das Nepal Tourism Board bemüht sich – sofern es die Sicherheitslage zulässt – Shuttle-Busse zum Flughafen zu betreiben. Nähere Informationen dazu gibt die Touristenpolizei am jeweiligen Aufenthaltsort.

Von nächtlichen Fahrten mit Privatautos oder Überlandbussen muss wegen der Gefahr von Unfällen (und auch Überfällen) dringend abgeraten werden. Bei Inlandsflügen besteht angesichts schwieriger Start- und Landeverhältnisse ein erhöhtes Unfallrisiko.

Eine Zunahme der allgemeinen Kriminalität und Gewaltbereitschaft konnte in letzter Zeit beobachtet werden. Im letzten Jahr wurde von mehreren Vergewaltigungen, auch in den Touristenvierteln Kathmandus, berichtet.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Ein Touristenvisum ist bei Einreise am Flughafen Kathmandu gegen Gebühr (zwischen 25 und 100 USD je nach Aufenthaltsdauer) unter Vorlage eines Passfotos erhältlich.
  • Reisedokumente: Reisepass 
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei der Einreise, 2 leere Seiten im Pass.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert

 

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Dollar in bar.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf (Videokamera, Fernglas, Mobiltelefon, Fotoapparate, etc.) dürfen zollfrei eingeführt werden, soferne sie bei der Ausreise wieder ausgeführt werden. Darüber hinaus können auch 1,15 Liter Alkohol und 200 Stück Zigaretten zollfrei eingeführt werden.

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Das Reisegepäck muss vollständig wiederausgeführt werden. Die Ausfuhr von Kunstgegenständen ist nur beschränkt erlaubt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen.

Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten sowie einheimischer Gerichte angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird aufgrund der unzuverlässigen Medikamentenversorgung in Nepal dringend empfohlen.

In Kathmandu und in den größeren Touristenorten besteht eine ausreichende medizinische Grundversorgung. In vielen Teilen des Landes ist die medizinische Versorgung jedoch nicht gewährleistet bzw. entspricht nicht europäischen Standards.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich.

Der Abschluss einer in Nepal gültigen Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge aus unwegsamen Berggebieten, die zu extrem hohen Kosten führen können.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: lokale Taxis, Busse und Mietwagen.

Mangelhafte Infrastruktur kann bei Überlandreisen zu teils großen Verzögerungen führen. Verkehrsunfälle kommen häufig vor.

Die Sicherheit von Inlandsflügen ist aufgrund der oft veralteten Flugzeuge und fehlender Sicherheits- und Kontrollstandards bedenklich. Immer wieder kommt es zu Flugzeugabstürzen, bei denen regelmäßig auch Touristen verunglücken.

Aufgrund widriger Wetterbedingungen (starker Wind, Nebel) kann es zu längeren (tagelangen) Flugausfällen kommen.

Tropisches Klima im südlichen Gebiet, subtropisch bis gemäßigt im Zentralland, Hochgebirgsklima im Himalaja.

Während der von Juni bis Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal immer wieder Reisebehinderungen durch plötzlich auftretende Überschwemmungen (insbesondere im Grenzgebiet zu Indien) und Erdrutsche, die auch Hauptreisewege betreffen können.

Die gesamte Himalaya-Region ist erdbebengefährdet.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Nepal illegal. Auch wenn keine Fälle der Strafverfolgung unter diesem Tatbestand bekannt sind, sollten Reisende jederzeit die lokalen Gebräuche und Empfindsamkeiten respektieren und nicht durch provokantes Verhalten auffallen.

Drogenkonsum und Drogenhandel werden mit sehr strengen Strafen, die bis zu lebenslanger Haft führen können, geahndet.

Hinweise für Trekking-Touren: Nach wie vor kann es auf allen bekannten Trekkingrouten vereinzelt zu Überfällen und Gelderpressungen kommen. Gewaltanwendung, insbesondere im Fall einer Zahlungsweigerung, kann nicht ausgeschlossen werden. Touristen sollten von ausgewiesenen Trekkingrouten nicht abweichen und nur in Gruppen auf Trekkingtour gehen. Es wird empfohlen, ausschließlich seriöse Reiseagenturen und Führer zu nutzen und vor Aufsuchen abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die Sicherheitslage einzuholen. Rettungsflüge können wetter- und tageszeitbedingt nicht immer rechtzeitig und aufgrund des Geländes bzw. der Höhe nicht in allen Landesteilen durchgeführt werden. Alle Trekker müssen ein gültiges TIMS-Certificate (Trekkers‘ Information Management System) vorweisen, das kostenlos von den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN)  ausgestellt wird. Die Annapurna- und Everest-Region gelten als sicher, auch das Langtang-Tal ist nach wie vor relativ sicher. Von der nepalesischen Armee wurde die Trekking-Route entlang des Bhote Koshi (Fluss in Nordostnepal) aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Kathmandu


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Indien

  • Kathmandu

    Honorarkonsulat
    22, Manakamana Marg, Nagpokhari, Naxal, Kathmandu

    Telefon:
    (+977 / 1) 4434 648
    (+977 / 1) 4434 690
    (+977 / 1) 4434 860
    (+977 / 1) 4434 825
    Telefax:
    (+977 / 1) 4434 515


    Konsularbezirk:
    Nepal
    Anmerkung:

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vorort
    Sichtvermerksbefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 12.00 - 15.00   Mi 12.00 - 15.00   Fr 12.00 - 15.00  

    Botschaft der demokratischen Bundesrepublik Nepal | Honorargeneralkonsulat der demokratischen Bundesrepublik Nepal | Ständige Vertretung der demokratischen Bundesrepublik Nepal bei der UNIDO

    Botschaft der demokratischen Bundesrepublik Nepal

    Guerickestraße 27, 10587 Berlin-Charlottenburg

    Telefon:
    (+49 / 30) 34 35 99 20/21/22
    Telefax:
    (+49 / 30) 34 35 99 06

    Parteienverkehr:
    Botschaft: Mo - Fr 09:00 - 13:00 und 14:00-17:00
    Konsulat/Visa: Mo - Fr 09:30-13:00


    Honorargeneralkonsulat der demokratischen Bundesrepublik Nepal

    Akaziengasse 30, 1230 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 698 1617
    Telefax:
    (+43 / 1) 698 1617 DW 10
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungs- und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 14.00, Mi 13.00 - 16.00, Do 11.00 - 16.00


    Ständige Vertretung der demokratischen Bundesrepublik Nepal bei der UNIDO

    81, Rue de la Servette, 1202 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 733 2600
    Telefax:
    (+41 / 22) 733 2722

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Kathmandu
    Int. Kennzeichen
    NP
    Sprache
    Nepali
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 nepalesische Rupie (NPR) = 100 Paisa
    Zeitunterschied zu MEZ
    +4,45 h
    Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Dreipunktstecker (Zwischenstecker erforderlich)